Blähungen..(Stillmama´s)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von birmafreundin 20.05.11 - 21:19 Uhr

Liebe Mutti´s


Mein kleiner Sohnemann(morgen 10 Wochen) wird von mir gestillt.Bei mir ist es so das ich im Moment nicht viel essen kann.Nichts mit Kohl,Zwiebeln,frisches Körnerbrot,Kohlensäurehaltige Getränke,rohes Gemüse...etc.
Meine Hebi meint ich könne alles essen,gestern habe ich nur ein bißchen Kohlrabi gegessen und nun schreit der kleine schlimmer als eh schon jeden Abend.Soll ich lieber auf Flasche umstellen)
Meine Familie besonders mein Mann wollen das da sie glauben das es ihm dann auch besser ginge.
Weiß nun echt nicht was ich machen soll/kann.

Liebe Grüße!;-)

Beitrag von angeldragon 20.05.11 - 21:22 Uhr

ich hab meinem schreikind 3 tage die flasche gegeben es wahr die hölle auf erden mach es nicht mir hat auch jeder erzählt es würde besser werden es wahr schlimmer hundertmal schlimmer

Beitrag von gslehrerin 20.05.11 - 21:29 Uhr

Trink mal selbst Fenchel-Kümmel (-Anis)-Tee. Das hilft oft gut.
Bist du sicher, dass es an den ganzen aufgezählten Produkten liegt? Bei uns wurde es DEUTLICH besser, als ich nur noch laktosefreie Produkte verzehrt habe (und auf VK-Brot verzichtet hab), dabei haben weder ich noch meine Tochter ein Laktoseproblem.

Ich würde nicht abstillen.

LG
Susanne

Beitrag von kerstini 20.05.11 - 21:35 Uhr

Ich würde auch nicht aufs Fläschchen umsteigen! Unter gar keinen Umständen!

Wenn dein Zwerg bei MuMi schon so schlimme Bauchschmerzen hat wird es mit "künstlicher" Milch sicher nicht besser.

Ida hatte das gleiche Problem. Ich war echt am Verzweifeln. Besser wurde es erst, als ich auf Milchprodukte verzichtet habe. War eigentlich purer Zufall, aber als ich von Vollkornbrot auf normales umgestiegen bin war sie wie ausgewechselt. Versuch doch das zuerst einmal. Manche Babys reagieren auf das viele Eiweiß in Milchprodukten. Fencheltee habe ich auch schon gehört soll helfen wenn ihn die Mama trinkt.

Ach und Ida bekommt auch starke Bauchschmerzen auf die Vitamin-D Tabletten. Meine KiÄ besteht zwar darauf das sie sie nimmt, aber sie muss sich das arme vor Schmerzen krümmende Bündel ja auch nicht anschauen #schmoll Seit wir sie nicht mehr nehmen geht es ihr auch besser.

Ich drück dir die Daumen das es bald besser wird und du noch lange stillen kannst #winke


Kerstin mit Ida #verliebt (16 Wochen) und #stern Madita #stern Leo + #stern 12.SSW

Beitrag von monic81 22.05.11 - 20:59 Uhr

lara kommt auch besser klar, seit ich meinen kakao und joghurt weglasse. die vit d tabletten hat sie auch nicht vertragen, es gibt aber ein öl mit vit d. jeden tag ein tropfen und die sache ist geritzt. ist auch leichter zu verabreichen. hatte ich bei meinem großen schon, dann gab es das ne weile nicht, aber jetzt ist es wieder auf dem markt.

Beitrag von hexenmaus78 20.05.11 - 21:38 Uhr

Hallo

wenn du genug Milch hast und ihr beide euch beim Stillen wohlfühlt belib dabei.

Ich habe in den ersten Tagen Brokoli gegessen weil ich in meinem Hormonwahn dachte das wäre kein Kohl - super Stunden auf dem Petziball verbracht und Kind in der Fliegerstellung den Bau massiert das Gleiche bei Paprika.
Naja habe mich dann in den ersten WOchen nur von Spinat Möhren Kartoffeln ernährt Sahne auch weggelassen - ich hatte dann auch keine Blähungen mehr und Purzel ging es gut. Mit der Zeit habe ich dann immer mal ein Lebensmittel dazu genommen und gestillt bis sie 10 Monate war.
Fencheltee war mein ständiger Begleiter aber nur 1 Kanne über den Tag verteilt und stilles Wasser.

Du merkst als Mama am besten woran es lag.
Und die Vorteile vom Stillen muss ich glaube ich nciht erwähnen.
Am Besten fand ich, dass ich unterwegs kein Problem hatte die Mahlzeit fertig zu kriegen :-p

Beitrag von simse1975 20.05.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

wenn du gerne stillst, dann bleib auf jeden Fall dabei!!!
Lass dir nicht von Anderen reinreden!!!

Deine Hebi hat recht. Bei den Kleinen ist es einfach so, dass der Darm sich an die Nahrung gewöhnen muss. Und meist ist es wirklich so, dass es mit Fläschchen nur noch viel schlimmer wird.
Die ersten Monate sind nicht einfach - egal ob stillen oder Flasche. Aber es lohnt sich, das STillen nicht aufzugeben!


Beitrag von kaka86 20.05.11 - 21:39 Uhr

Da hatte ich bei meiner Tochter auch große Probleme mit!

Habe auch Kümmel-Fenchel-Anis Tee getrunken, aber aus der Apotheke gemischt, denn der "normale" enthält kaum Kümmel und Anis!

Ich habe gerne auf blähende Sachen verzichtet, auch wenn mein Kind trotzdem oft Blähungen hat.
Es liegt nun mal nicht immer an der Ernährung, denn der Darm der Kleinen ist noch nicht ausgereift.
Es könnte auch gut sein, dass die Koliken mit Flaschenmilch schlimmer werden!!!

Bei meiner Tochter war es mit 3 Monaten schon deutlich besser, als sie 4 Monate alt war, konnt ich alles wieder essen!

Lass dich nicht verunsichern!
Stillen ist das beste was du für dein Kind tun kannst und wenn es klappt, ist es auch noch das praktischste und günstigste!

Halte durch, es wird alles besser!

LG
Carina

Beitrag von birmafreundin 20.05.11 - 22:13 Uhr

Vielen Dank für die vielen Antworten und Tipps...ich werde das mit der Milch mal ausprobieren und Tee trinken!!

#danke

Beitrag von sarahjane 20.05.11 - 22:36 Uhr

Leider gibt es tatsächlich Brustkinder, welche hochempfindlich auf die Ernährungsgewohnheiten ihrer Mutter reagieren.

Du wirst halt austesten müssen, auf was das Kind reagiert und auf was nicht und Dich dann entsprechend darauf einrichten müssen, Dich entsprechend zu ernähren, so lange Du per Brust fütterst.

Ob und wann Ihr aufs Fläschchen umsteigt, musst Du mit Deinem Mann besprechen (gleichberechtigter Elternteil, der in Sachen Kinderernährung ein großes Wörtchen mitzureden hat).

Fenchel-, Kümmel-, Anistee hilft oftmals besser, wenn die Kleinen ihn direkt trinken (nicht länger als ein paar Tage und auch nur in kleinen Mengen).

Beitrag von boesesbunny 20.05.11 - 23:26 Uhr

Liebe sarahjane,
auch wenn du warscheinlich nicht antwortest, hätte ich gerne gewusst warum du dir selbst widersprichst?


"Ob und wann Ihr aufs Fläschchen umsteigt, musst Du mit Deinem Mann besprechen (gleichberechtigter Elternteil, der in Sachen Kinderernährung ein großes Wörtchen mitzureden hat)."

????

Gestern war noch deine Aussage gegenüber einer anderen Mutter folgende:

"Und Dein Mann hat Dir nicht vorzuschreiben, ob Du per Brust oder Fläschchen fütterst."

Ach, ich vergaß, dass in diesem Fall der Vater ja die 'Brusternährung' favorisiert hat und gegen die 'gute' Pulvermilch ist!:-p

LG Yvonne