Hat niemand solche Ängste als Mutter?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von angstmama 20.05.11 - 21:26 Uhr

Hallo,

ich kann meine Kinder ganz schlecht abgeben, wo ein Pool steht. Z.b. bei den Schwiegereltern.
Und in den Urlaub waren sie an einem See, vier Tage, das war da ganz schlimm, als sie sich einen Abend nicht gemeldet haben. Ich hatte echt Angst es ist was passiert, dass sie den kleinen suchen o.ä. Er ist 4,5.
Und wenn ich nun im Sommer arbeiten bin will ich gar nicht mehr, dass er dort ist nachmittags. Haben den Pool nämlich schon aufgebaut!
Ich hab echt dieses Bild im Kopf und hab es auch mal geträumt, da war er gerade mal ein halbes Jahr oder so, das er im Planschbecken liegt.
Und ich hatte schonmal Angst, vor nem schlimmen Unfall...und dann hat man mich wirklich angerufen. Mein Mann wär fast ums Leben gekommen.
Also es passieren ja wirklich Sachen.
Und wenn man halt selbst nicht dabei ist...man könnte nichts mehr tun, wär so hilflos!!!

LG

Beitrag von sonja_paris 20.05.11 - 21:43 Uhr

Muss man den einen Pool in Deutschland nicht absichern und für kleine Kinder unzugänglich machen?

Meine Schwiegereltern haben auch einen Pool im Garten. Bevor wir dort hinfahren, wird ein Zaun drum herum aufgestellt mit einer Tür, den die Kinder auf keinen Fall aufbekommen. Sonst würde ich dort auch nicht hinfahren oder die Kinder keine Sekunde aus den Augen lassen.

Ein See ist vielleicht nicht ganz so schlimm, aber Deine Ängste vor einem Pool kann ich verstehen.

Besteh auf eine Abzäunung. Das ist zwar nicht hübsch aber sicher! Und stell Dir mal vor, irgendwelche Nachbarkinder schleichen im Garten umher und fallen hinein, da wären auch Deine Schwiegereltern schuld!

LG, Sonja.

Beitrag von angstmama 20.05.11 - 21:54 Uhr

Hallo,

es gibt keine Kinder mehr in der unmittelbaren Umgebung. Also angrenzende Grundstücke.
Es ist so ein Aufstellteil, ca. nen Meter Wassertiefe...letztes Jahr war es noch krasser, jetzt guckt mein kleiner wenigstens im stehen schonmal raus. Aber wenn er halt mal unbeobachtet ist?!

Zäune würden sie überwinden, selbst mit 1,50 Höhe oder so

LG

Beitrag von alkesh 21.05.11 - 20:47 Uhr

Wie hoch soll der Zaun denn sein damit da kein Kind drüber klettert?

Und wieso ist ein See sicherer als ein Pool? Weil man das Kind auf dem Grund des Sees sofort sieht? (vorsicht, Ironie)

Beitrag von urmel09 20.05.11 - 22:11 Uhr

Ich kann deine Angst nachvollziehen...bei mir ist es besser geworden nachdem meine Kinder schwimmen gelernt haben. Ich habe beide früh zum Schwimmkurs geschickt und mit gerade 4 konnten Sie schwimmen. Inzwischen vertraue ich dem Großen (7 Jahre) voll und die Kleine (bald 5) kommt auf jeden Fall sicher zum Rand. Beide Kinder habe auch Ihre eigene Grenzen kennengelernt, letztes Jahr um diese Zeit wäre die Kleine noch in jeden Pool gesprungen und wäre davon ausgegangen das sie schwimmen kann - heute wo sie ihr Seepferdchen hat ist sie wesentlich vorsichtiger.
Ein Intensivkurs dauert drei Wochen...vielleicht schaffst du das noch.

Beitrag von dominiksmami 21.05.11 - 09:21 Uhr

Huhu,

wie läuft denn bei euch das Seepferdchen.

Wenn ich hier über die Grenze nach D gucke, dann bietet nur die DLRG einigermaßen vernünftige Kurse an, überall sonst muß man fürs Seepferdchen nur eine einzige Bahn schwimmen, kurz Tauchen und ich glaube einen Fußsprung machen.

Das hat ja mit Schwimmen können überhaupt nichts zu tun. Die DLRG verlangt wenigstens 4 Bahnen.

Scheint also unterschiedliche Bedingungen zu geben, habe ich so das Gefühl.

lg

Andrea

Beitrag von sandra7.12.75 21.05.11 - 11:18 Uhr

Hallo

Bei uns wird das Seepferdchen auch so gemacht wie es immer ist. 25 Meter schwimmen,kurz tauchen und Ring holen.

Allerdings machen die meisten Kinder dann in der DRLG auch weiter mit den Schwimmkursen.

lg

Beitrag von dominiksmami 21.05.11 - 14:55 Uhr

Dann hat die Ortsgruppe hier im nachbarort sich das also "selber gebastelt" *lach* das mit den 4 Bahnen, ich war schon ganz verwirrt.

Beitrag von lena10 21.05.11 - 11:35 Uhr

Hallo,

das Seepferdchen hat überall die gleichen Bedingungen (ist ja genormt), allerdings gibt es auch noch einige andere Abzeichen, die davon abweichen (Pirat, Seeräuber, Frosch, etc.).
Aber es heißt ja auch nicht umsonst, dass ein Kind, das das Seepferdchen hat, sich NUR einigermaßen über Wasser halten kann. Von wirklichem Schwimmen kann man erst ab dem Bronze-Abzeichen reden!

Gruß, Lena

Beitrag von dominiksmami 21.05.11 - 14:54 Uhr

ja so kenn ich das auch *nick*


wie gesagt die DLRG hier verlangt tatsächlich 4 Bahnen, das fand ich so seltsam, wobei ja auch irgendwie schon sicherer als nur 1 Bahn.

Naja, hier in NL ist das nochmal ganz anders und fürs A Diploma ( so nennst sich das kleinste Abzeichen hier) müssen die Kinder 5 Bahnen schwimmen, zwei davon mit Kleidung ( kurze Hose, TShirt, Schuhe), einmal springen, einmal werden sie ins Wasser geschubst ( mit den Klamotten woraufhin sie die zwei Bahnen schwimmen müssen) und tauchen müssen sie auch.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von siomi 20.05.11 - 22:30 Uhr


Kann dein Sohn schwimmen oder ist er bei einem Schwimmkurs angemeldet? Das wäre das erste um was ich mich kümmern würde!

Desweiteren halte ich es eigentlich für selbstverständlich, dass ein Zaun o.ä. vorhanden ist, wenn Kinder regelmäßig in der Nähe eines Pools sind. Man kann eine ununterbrochene Beaufsichtigung nie gewährleisten!


Gruß Siomi

Beitrag von morjachka 20.05.11 - 22:45 Uhr

Hallo!

Ich sehe, du bist schon lange hier und hast deinen Nick nicht erst für dieses Posting angelegt... Also muss du von Natur aus ängstlich sein. Das ist sicher nicht leicht für dich.

Pools können wirklich gefährlich sein. Wenn der Pool allerdings hoch ist, kann man nicht einfach ausrutschen und reinfallen. Wie sind denn deine Schwiegereltern so? Kann man mit ihnen reden? Sie selbst werden ja wohl auch Alles machen, damit den Enkeln nichts passiert, daher solltest du ziemlich beruhigt sein.

Beitrag von annamarie23 21.05.11 - 08:24 Uhr

Guten Morgen,


natürlich ist Wasser für Kinder irgendwie neben Spaß und Freude auch eine Gefahr, aber da sehe ich es als Mutter in meiner, Aufgabe meinen Kindern dies von Anfang an zu erklären. Sprech mit deinem Sohn drüber, dass wenn er bei Oma und Opa ist bitte nicht alleine in den Pool oder in die Nähe davon soll (Ok, wenn das so ein Aufstellpool ist, dann kann er ja eig. sowieso nicht einfach durch Stolppern reinfliegen?)
Kinder verstehen sowas! Meine zumindest. Es kommt eben nur darauf an wie man es ihnen erklärt und ihnen auch die Folgen erläutert.
Meine Eltern haben einen einen richtigen Pool im BGarten, also einen in den Boden eingebauten. Allerdings haben sie einen Zaun außenrum. Meinen Geschwistern und mir ist nie etwas passiert und ebenso meinen Kindern nicht ;)


Liebe Grüße Anna

Beitrag von dominiksmami 21.05.11 - 09:18 Uhr

Huhu,

nein solche Ängst habe ich eigentlich nicht... nunja eigentlich.

Prinzipiell ist es so das meine Kinder nur bei Leuten bleiben denen ich absolut vertraue, also vertraue ich denen auch soweit das sie solche Gefahrenstellen absichern und so gut im Auge behalten das nichts passieren kann.

Aber...gerade wenn wir an Ufern unterwegs sind kenne ich dieses unruhige Gefühl auch, da ists aber egal ob ich dabei bin, oder nicht. Allerdings finde ich Flußufer viel schlimmer als Seeufer ( wegen der Strömung).

Allerdings muß ich da als Mutter durch, ich KANN und will meine Kinder nicht an mich ketten, nur weil es irgendwo in der Welt gefährlich werden kann.


Ich z.B. habe schreckliche Höhenangst, mene Albträume zeigen mir also eher Bilder davon wie mein Sohn oder meine Tochter irgendwo runterfallen.

Trotzdem kann ich sie nicht davon abhalten irgendwo hoch zu kletter, oder mit meinem Mann oder meinen Eltern auf Aussichtstürme etc. zu steigen. Ganz im Gegenteil...ich muß und will sie dazu ermutigen und manchmal schaffe ich es sogar mich selber zu überwinden und mit zu gehen, damit meine dumme Angst nicht auf sie abfärbt.

Unfälle können IMMER passieren, aber wir sollten nicht zulassen das die Angst davor uns unser Leben verbaut.

lg

Andrea

Beitrag von carrie23 21.05.11 - 11:46 Uhr

Ja ich bin auch so aber ich hab mir jetzt selbst nen Riegel vorgeschoben denn: behüten gut und schön aber zu sehr glucken ist nicht gut fürs Kind sie müssen sich entfalten können.

Beitrag von sarahg0709 21.05.11 - 13:59 Uhr

Hallo,

da meine Tochter nicht schwimmen kann, würde ich sie nirgendwo alleine hinschicken, wo ein Pool oder ein Teich ungesichert sind.


LG

Beitrag von marathoni 21.05.11 - 19:45 Uhr

Ich stelle unseren Pool auch erst wieder auf, wenn der Kleine schwimmen kann.
Aber ich bitte dich ! Deiner ist 4,5 jahre alt. Lerne ihm schleunigst schwimmen oder melde ihn in der Schwimmschule an. dann wirst du es relaxter angehen können. Er hat zumindest das beste Alter dazu.

Beitrag von kanojak2011 22.05.11 - 04:52 Uhr

Guten Morgen,

jemand hat es leider gesagt, bei dir scheint das Thema: angst mehr eine Rolle zu spielen oder ?

Wir aben gerade einen Swimmingpool bekommen und ich habe zwei ganz kleine Kinder. Ich weiss nicht, welche Wassertiefe es hat ABEr wir machen z.B. absictlich weniger rein eben damit die ältere auf jeden Fall stehen kann.

Dein Kind ist mehr als alt genug, um scwimmen zu lernen. Unfälle könnne überall passieren, nicht wenn wir etwas meiden, siegen wir aber wenn wir den Kinder immer wiederolen, wie sie sich zu veralten haben.

Meine Eltern haben einen Swimmingpool, viel zu tief, zu groß und in Erde verbuddelt. Das ist ein wirklich ser großes Problem. Ich werde darauf bestehen, dass sie es umzäunen.

LG

Beitrag von angstmama 22.05.11 - 08:27 Uhr

Gut, werde mich wegen nem Schwimmkurd nochmal schlau machen. Sonst ist der bei uns immer ab fünf. Aber beim Groden dauert das schwimmen lernen schon zwei Jahre ;)
Gestern waren sie schon im Becken und zum Glück kann er echt schon gut rausgucken. Aber das reicht mir ja bei weitem nicht!

Euch vielen Dank

PS: ja den Nick hab ich nicht umsonst ;)

Beitrag von engelchen28 23.05.11 - 11:34 Uhr

doch, man könnte was tun: das kind in einem schwimmkurs unterbringen und es richtig schwimmen lernen lassen (und damit meine ich nicht seepferdchen...).
außerdem könnte man sich seiner angst stellen und daran arbeiten (an sich selber).
lg

Beitrag von dornpunzel 23.05.11 - 15:00 Uhr

Hallo,

ich kann deine Ängste sehr gut verstehen. Vermutlich hilft auch bei dir alle Logik nichts und du hättest sogar Angst, wenn der Pool von einer 2-Meter-Mauer umgeben wäre?

Bei mir ist es so mit Höhen. Ich habe selbst Höhenangst und nein, bei mir geht es nicht nur darum, dass ich nicht auf einen Stuhl klettern möchte. Ich kann ohne aufkeimende Panik kaum auf einen Balkon gehen. Bei meinen Kindern ist es genau so. Ins Riesenrad können sie mit meinem Mann nur, wenn ich weit weg bin und bestenfalls überhaupt nichts davon weiß.
Als unser Großer gerade zwei war, haben wir uns eine Burg angesehen und mein Mann hat ihn hoch gehoben, damit er über die Burgmauer gucken kann. Natürlich hat er das Kind festgehalten, da war eine Mauer, aber mir wurde schwindelig, mein Herz hat gerast und ich habe keine Luft mehr bekommen. Ich hab das Kind schon unten liegen gesehen. In regelmäßigen Abständen träume ich davon, dass eines meiner Kinder irgendwo herunterfällt.

Ich weiß nicht, was ich dir raten soll, da ich es in mehreren Jahren nicht geschafft habe, diese Angst 'abzustellen'. Aber du siehst zumindest, du bist nicht alleine damit.

Schönen Gruß,
Dornpunzel