Erbe Ausschlagen Insolvenz Frage ???? Pflichteil!

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Beitrag von muttertier2009 20.05.11 - 22:32 Uhr

Hallo zusammen

Ihr könnt mir mal helfen ich hab mal eine frage hatte schon mal geschrieben wegen den Erbe hier mal ein Link.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=28&tid=3131345&pid=19825735

So nun ist es so das ich am Dienstag aufs Nachlaßgericht muß, wo das Testament verlesen wird.

Jetzt hatte ich beim Nahclaßgericht angrufen um nachzufragen wie es genau abläuft, eben auch wegen meiner Insolvenz.
Jetzt meinte sie das sie es bekannt gibt was da drinnen steht und ich muß unterschreiben das ich damit einverstanden bin.

Es ist ein Berliner Testament wo alles meine Oma erbt erstmal. Außer meinen Pflichtteil was ich ja jetzt schon fordern könnte oder müßte wegen der Insolvenz.

Nun ist es ja aber so das ich ja nicht unterschreiben kann z.B.: da sich damit einverstanden bin was der Bevollmächtigte schriftlich abgegeben hab, wenn es mir schaden würde. z.B.: das ich jetzt auf meinen Pflichteil verzichte oder ich nicht fordere.

Da meinte die Nette Dame das ich dann gar nicht kommen brauch dann läßt sie micht nicht zuhören wenn ich nichts unterschreibe.

Aber meine Oma möchte gerne das ich dabei bin, aber mein Anwalt meinte auch das ich nichts untershcreiben muß dan diesen Termin, das die Dame das von mir nicht verlangen kann, das ich normal Zeit hätte mir da Gedanken darüber zu machen.

In diesen Schreiben was ich vom Gericht bekommen habe steht auch drin das wenn ich nicht anwesend sein muß und wenn ich nicht komme es mir schriftlich mitgeteilt wird was da besprochen wurde.

Meine Oma meinte auch noch das ich doch ihr falls ich nicht komme ihr die Vollmacht mit geben soll das ich mit allen einverstanden bin was im Testamnet steht. ( was ich aber nicht gelesen habe und ich nicht weiß was drin steht)

Wer weiß evtl Rat.

Gruß

P.S.: bitte nicht wieder Sprüche das ich noch nicht Erbe.



Beitrag von babe2006 21.05.11 - 07:35 Uhr

Wenn du so Schiss hast wegen deiner Insolvenz hast, wieso schlägst du dein Erbe nicht einfach aus?? Man kann auch auf den Pflichtteil verzichten!!

Und das kann dir kein Gericht oder Insolvenzverwalter vorschreiben!!!

Laut deinem letzten Thread hast du nen Inso-Verwalter der seiner Sache wohl ganz genau nachgeht, ist ja auch ok so. Aber auch dieser muss sich an seine Regeln/Vorgaben halt :-P
und macht er das nicht, beschwere ich mich über ihn ok..nicht ich, aber mein Anwalt macht das dann.



Beitrag von muttertier2009 21.05.11 - 07:37 Uhr

Hallo

Also ich würde drauf verzichten, aber es geht wegen der Insolvenz nicht, da kann ich nicht einfach so drauf verzichten.
So sagte es mir auch der Anwalt.


Gruß

Beitrag von babe2006 21.05.11 - 09:24 Uhr

Natürlich kannst du auch in der Insolvenz drauf verzichten!!!!


Du kannst jederzeit dein Erbe ausschlagen!! Das darf dir niemand vorschreiben, weder das Insolvenzgericht/Inso-Verwalter noch sonst jemand.

zumindest ist es bei uns in Bayern so.

Ich weiß es deshalb weil meine Schwester das Erbe meiner Mutter auch ausgeschlagen hat trotz Privatinsolvenz und einem großen Erbe (keine Schulden, nur Haben)... für mich wars Perfekt, denn ich hab dann alles ALLEIN geerbt.

Beitrag von musterli70 21.05.11 - 09:48 Uhr

"Du kannst jederzeit dein Erbe ausschlagen!! Das darf dir niemand vorschreiben, weder das Insolvenzgericht/Inso-Verwalter noch sonst jemand.

zumindest ist es bei uns in Bayern so."

Da hat Dir wohl wer nen bayrischen Bären aufgebunden ;)

Erbe ausschlagen führt ganz schnell dazu das die Inso gelaufen ist.

Beitrag von babe2006 21.05.11 - 09:56 Uhr

und aus welche Grund??

Wenn man natürlich ein Erbe bekommen würde, womit die Schulden komplett erledigt wären, dann kann ich mir das ganz gut vorstellen.

aber dann scheint, auf dem Nachlass-Gericht vor 6 Jahren als meine Mutter starb, recht was schief gelaufen zu sein! Denn meine Schwester hat das Erbe ausgeschlagen trotz Privatinsolvenz OHNE irgendwelche Folgen und trotz das ein erheblicher Betrag sowie 2 Immobilien die natürlich komplett bezahlt waren, vorhanden war...

zum Glück :-P sonst hätt ich womöglich noch teilen müssen ;)

Beitrag von windsbraut69 21.05.11 - 10:03 Uhr

Na, hoffentlich ist das so.
Kann ja nicht sein, dass man in der Insolvenz ein halbes Haus verschenkt und die Gläubiger leer ausgehen.

Beitrag von windsbraut69 21.05.11 - 09:59 Uhr

Hast Du denn inzwischen geklärt, ob Du Deinen Pflichtteil einfordern mußt, weil Du in der Insolvenz bist oder nicht?

Beitrag von windsbraut69 21.05.11 - 10:05 Uhr

Was sollst Du denn unterschreiben?
Die Erbausschlagung?
Du schreibst doch, Du darfst nicht ausschlagen - was willst Du denn dann unterschreiben?

Gruß,

W

Beitrag von muttertier2009 21.05.11 - 20:44 Uhr

Ich soll unterschreiben das ich mit den Testament was da drin steht einverstanden bin.
Und unterschreiben das ich jetzt noch auf meinen Pflichtteil verzichte, sollange meine Oma noch lebt.

Dies würde ich normal auch machen nur kann ich es eben nicht wegen der Insolvenz.

Da aber meine Oma aber das Testament vorher nicht freigegeben hat, könen wir ja nicht sagen wie es verfasst worden ist und dies müßte mein Anwalt wissen dann könnte man evtl sagen ob ich den pflichtteil fordern muß oder nicht.

Ich müßte den Pflichtteil z.B.: nicht fordern wenn im Testament stehen würde das wenn jemand vorher was haben möchte dann enterbt wird.

Aber es ist so ich kann so einfach ja nichts unterschreiben drum würde ich zu den Termin hin gehn mir dies anhören und evtl des was ich unterschreiben soll mitnehmen mit meinen Anwalt besprechen und wenn es ok ist unterschreiben.

Dies geht aber nicht meinte die Dame vom Gericht wenn ich bei ihr nichts unterschreibe darf ich gar nicht mit rein und mir das ganze mit anhören.

Ich hoffe ich habe es verständlich geschrieben.

Gruß

Beitrag von windsbraut69 22.05.11 - 09:23 Uhr

Dass Du bei der Testamentseröffnung auf sämtliche evtl. Ansprüche verzichten sollst, kann ich nicht nachvollziehen.
Was hat "das Gericht" denn davon?

Kommt das Drängen nicht evtl. eher von Seiten Deiner Oma?

Beitrag von muttertier2009 22.05.11 - 09:33 Uhr

Ich kann dir nur sagen das die Dame vom Gericht es mir so gesagt hat.

Wenn ich nichts unterschreibe an dieses Tag, darf ich nicht mit rein und mir das mit anhören.

Was meine Oma damit zu tun haben könnte keine Ahnung hab sie schon länger nicht gesehen.

Mir ging es jetzt nur drum ob die mich jetzt zwingen können dies an den Tag zu unterschreiben.

Also mein ANwalt meinte ja ich müßte nichts unterschreiben an den Tag das man normal 6 Wochen Zeit hat sich zu äußern.

Beitrag von phantastica123 21.05.11 - 21:55 Uhr

Ich verstehe nicht, warum Du überhaupt ausschlagen willst...

Wenn Du doch etwas erben könntest, womit Du wenigstens zum Teil Deine Schulden tilgen könntest, dann wäre das doch ein nicht verkehrt, oder habe ich das was falsch verstanden?

Oder hast Du Angst, dass Du nur Schulden erben wirst?

Kann man auch einen Pflichtteil an Schulden erben???

Schwierig!

Ich habe 2004 den Nachlass meines Vaters ausgeschlagen; ich wusste aber vorher, dass er sehr hoch verschuldet war.

Beitrag von muttertier2009 22.05.11 - 09:16 Uhr

Weil wenn ich nicht verzichte müßte jetzt meine Oma ihr Haus verkaufen.

Schulden sind keine da.