Kündigung schon in Elternzeit bekommen - Frage hab!!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von felicia2010 20.05.11 - 23:43 Uhr

Hallo,

hab den Beitrag woll ins falsche Forum gestellt. Hier zur Situation: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&tid=3153604

Kann mir jemand helfen??

Beitrag von muffin357 21.05.11 - 10:09 Uhr

Du hast ja schon viele Antworten erhalten, dass Fakten fehlen, aber generell:

wenn Du keine 3 Jahre beantragt hast, dann verlängere auf 3 Jahre, dann hast Du wenigstens weiter deinen Krankenkassenschutz -- oder du nimmst diese 2 Monate Gehalt "mit" und suchst dir jetzt schon einen neuen Job ab dann.

Also ich persönlich finde es einfach nur fair, wenn Dein AG dir jetzt schon "Bescheid" sagt, dass Du später keinen Job mehr haben wirst -- er kündigt Dir ja nicht auf eine Frist innerhalb der Elternzeit, sondern danach und das ist vollkommen rechtens. Und wenn die Gründe fehlen: tja: die wird er sicher irgendwo herzaubern, da wirst du nichts machen können - vermutlich sind es wirklich betriebsbedingte gründe, die er einfachn nur nicht angegeben hat.
ich persönlich finde es einfach nur "link", wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer im Ungewissen lässt und ihm dann am ersten Arbeitstag die Kündigung in die Hand drückt, -- so hast du viel mehr zeit zur Jobsuche ... --

ich glaube nicht, dass du mit Klage weiterkommst bzw. Deinen Job behälst, also freu dich drüber, dass er dich JETZT schon informiert hat statt dich ins kalte wasser zu schmeissen.... -- du bekommst ja deine 2 Monate Gehalt und somit ist alles rechtens...

#winke Tanja


Beitrag von susannea 21.05.11 - 12:05 Uhr

Nein, das geht natürlich so nicht, denn die Fristen ab wann sie Klage einreichen muss uusw. laufen ja dann aus bevor die Elternzeit beendet ist.
Wäre ja ähnlich wie rückdatierne.
Das geht gar nicht.

Interessant finde ich aber die Behauptung, dass sie eh gekündigt werden wird und das auch klappt. Sehe ich total anders.

Ist es ein Kleinbetrieb kann dies evtl. sein, aber in einem "normalen" Betrieb geht ohne Grund schon mal gar ncihts, wenn dann ein Grund da steht, muss erst die Sozialauswahl durchgeführt werden (wo sie mit Kind schon mal gute Chancen hat) usw.

ZUmal ohen Grund sie einfach unwirksam ist und somit die Frist dann erst ab der wirksamen Kündigung laufen würde (die man ja dann einhalten müsste, womit wir wieder bei einer Begründung wären warum man die nicht vorher verschicken kann!).

Beitrag von felicia2010 21.05.11 - 21:45 Uhr

Hallo,

ohje, also lasst mich mal erklären. Ich finde es nicht schlimm das ich gekündigt werde und habe auch schon was anderes. Meine Arbeitgeberin hat mir das mit der Kündigung auch schon in der Schwangerschaft mitgeteilt, also weiß ich es schon länger. Wie ihr seht, alles total fair von ihr. Es ist ein Kleinbetrieb und ich bin die einzigste Angestellte.
Das Problem ist nur das meine Chefin sich nicht so gut auskennt und ich gesagt habe das ich mich mal erkundige ob das so alles rechtens ist, nicht das es später aus irgendwelchen Gründen ärger gibt. Das Einzigste was mich stört, ist das sie die Kündigung mit dem Datum in der Elternzeit geschickt hat, weil ich auch noch versuche wieder schwanger zu werden bevor die Elternzeit ausläuft. Ich würde dann auch wieder in ein gesetzliches Beschäftigungsverbot kommen und meine Chefin würde das Geld von der Krankenkasse erstattet bekommen. Sie weiß über meine Pläne bescheid und hat da nix dagegen einzuwenden.

Naja, ich hab sie jetzt endlich erreicht und sie gefragt ob sie mir die Kündigung nicht einfach nochmal mit dem Datum vom 10. Juli schicken kann und sie macht das jetzt :-)

Ich will nochmal betonen, weil sich ja jetzt einige über meine Chefin mockiert haben, das sie wirklich sehr nett und sehr fair mir gegenüber ist. Sie hat mir sogar geholfen einen neuen Job für nach der Elternzeit zu finden und ich muss dann bis 31.08 auch nicht mehr arbeiten gehen.

So danke trotzdem für eure hilfe!