Sooo sauer - wie soll man sich ne Tagesmutter leisten

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Beitrag von mirkonadine 21.05.11 - 16:32 Uhr

Hallo ihr lieben #winke,

muß mal meinen Frust hier ablassen.
Bei uns in der Region sieht es mit Krippenplätz echt rar aus, so das wir uns entschieden haben das ich nun auch das 2 Jahr zu Hause bleibe.
Jetzt geh ich im Juli 2012 wieder arbeiten, Anmeldungen liegen alle noch in den Kitas vor aber Bescheid bekomm ich dann erst im Mai 2012 ob ich einen Plätz für unsere Tochter bekomme, das ist mir persönlich viel zu spät denn was ist wenn es nicht klappt dann steh ich da und muß irgend eine x-beliebige Tagesmutter nehmen #zitter.
Jetzt such ich schon seit Wochen nach einer Tagesmutter aber die sind ja überhaupt nicht bezahlbar bei einer Betreuung von 9 Std. am Tag wenn die Tagesmutter 5 Euro/Std. nimmt.
Klar Jugendamt zahlt zwar 3,40 Euro dazu aber trotzdem wären wir dann mit Essens kosten, Betrag ans Jugendamt und 1,60/Std. an Tagesmutter bei 450 Euro im Monat #schock.

Wer soll sich das denn leisten können, in der Krippe würden wir die hälfte zahlen.
Man man man, da geht man nur noch für die Betreuung, Benzin, Miete, Essen etc. arbeiten


Sorry das mußt ich mal los werden :-)

lg

Beitrag von engelchen-12 21.05.11 - 16:56 Uhr

Sieh es mal aus der Sicht der Tagesmutter...

5 Euro - Kinderbetreuung ??

Ziemlich wenig oder ?


Ich würde dafür noch nicht mal morgens aufstehen :-p

lg

Beitrag von montana82 21.05.11 - 17:57 Uhr

aber die Tagesmütter betreuen immer mehrere Kinder, und pro Kind 5 Euro ist gar nicht so wenig

Beitrag von tigerin73 21.05.11 - 19:31 Uhr

Wenn sie nur ein Kind betreut, ja. Aber in der Regel haben die bis zu 5 Tageskinder, eventuelle eigene nicht mitgerechnet. Da wären wir dann bei 25 Euro pro Stunde, und das ist ja nicht soooo schlecht, oder?

Beitrag von dentatus77 21.05.11 - 21:24 Uhr

Hallo!
Wenn sie das Geld dann auch ausgeben kann, hast du recht, aber
abzüglich Steuer, Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung...
Da bleibt dann von 5€ pro Stunde doch nicht mehr so viel. Ganz davon abgesehen, dass die Tagesmutter von dem Geld auch noch für ihre Rente sparen muss.
Und die Tagesmutter hat ja nicht 9 Stunden am Tag 5 Kinder, meistens sind es nur vormittags 5 und nachmittags dann eben weniger, weil ja viele Mütter nur halbtags arbeiten.
Und dann stehen jedem Berufstätigen bei mehr als 6Std arbeitszeit am Tag 1/2Std, bei über 8Std. täglicher Arbeitszeit 1Std Pause zu. Das kann sich eine Tagesmutter auch abschminken, es sei denn, sie bekommt es hin, dass alle Kinder mittags mind 2 Stunden oder mehr schlafen.
Und im Übrigen betreuen die wenigsten Tagesmütter die Maximalanzahl von 5 Kindern gleichzeitig. Im Bereich unseres Jugendamtes sind es gerade 2, die meisten wären mit so vielen Kindern schlichtweg überfordert. Viele Tagesmütter betreuen nur 2 oder 3 Kinder gleichzeitig, da bekäme die Tagesmutter gerade mal 10 oder 15€ /Stunde. Bei 5*9Stunden pro Woche wären das 450-675€ die Woche = 1800-2700€ Brutto. Und dass auch nur, wenn wirklich 9 Stunden am Tag 2 oder 3 Kinder da sind. Ich kenne aber keinen, der sein Kind tatsächlich 45 Stunden in der Woche betreuen läßt.
Naja, und wenn man dann noch überlegt, dass die meisten Tagesmütter Ehefrauen mit Steuerklasse V sind, dann bleibt wirklich nicht mehr viel über von den 25€/Std. Und zum Vergleich: Eine Handwerkerstunde kostet locker das doppelte oder mehr!

Liebe Grüße!

Beitrag von tigerin73 21.05.11 - 21:44 Uhr

Hallo dentatus,

ja, du hast grundsätzlich Recht. Ich habe bei meinem Beitrag an unsere (ehemalige) Tagesmutter gedacht, auf die ich extrem schlecht zu sprechen bin. Im ersten Jahr war alles paletti, von Kleinigkeiten abgesehen. Dann wurde sie plötzlich komisch, hat an allen Ecken und Enden versucht bei uns abzukassieren (Lücken bzw. Ungenauigkeiten im Vertrag ausgenützt) und nach einer Diskussion (würde es nicht Streit nennen, eher Meinungsverschiedenheit) hat sie es meine Tochter auf sehr unfaire und unprofessionelle Weise spüren lassen.
Übrigens hatte unsere TM tatsächlich 5 Tageskinder, die meisten mit einem 25-Stunden-Vertrag oder länger. Dazu hat sie dann aber noch Essensgeld abkassiert und feste Hol- und Bringzeiten eingeführt (so viel zum Thema Flexibilität...), unabhängig vom Rhythmus der Kinder. Ach ja, und wenn man mal wg. Stau o.ä. zu spät kam, wollte sie 10 € bar auf die Hand, quasi als Überstundenbezahlung. Zu dem Zeitpunkt hat sich keiner getraut, ihr zu widersprechen. Bei uns sind Krippenplätze rar und von uns Eltern war jeder auf die TM angewiesen. Wir haben also gute Miene zum bösen Spiel gemacht...
Sorry, ist jetzt doch etwas lang geworden - ich merke gerade, wie ich immer noch wütend werde, wenn ich an diese Frau denke.
Bezogen auf den Ursprungsbeitrag kann ich nur sagen (und das aus eigener Erfahrung): Wenn eine TM gute Arbeit leistet und mit den Kindern liebevoll umgeht, soll sie auch entsprechende Bezahlung haben! Ich wäre damals gerne bereit gewesen, mehr zu zahlen, wenn meine Süße von dieser TM weggekonnt hätte! Leider weiß ich nicht, wie man dieses Fiasko hätte vermeiden können - im ersten Jahr war ja alles toll, sonst hätten wir uns ja nie für sie entschieden!

Liebe Grüße

tigerin73

Beitrag von smilla1975 22.05.11 - 15:09 Uhr

so ein quatsch - die tagesmutter hat doch normalerweise nicht nur ein kind zu betreuen, sondern mehrere. dann rechnet sich das schon!!

lg
smilla

Beitrag von montana82 21.05.11 - 18:00 Uhr

Hallo,

das ist echt nicht wenig.

Aber Du kannst ja auch die Kinderbetreuungskosten von der Steuer absetzen, vielleicht wird es ja dadurch nicht so happig?

LG

Beitrag von brille09 21.05.11 - 18:30 Uhr

Die Frage, die ich mir stellen würde ist, ist es dem Kind (und der Tagesmutter) wirklich zuzumuten täglich (!) 9(!) Stunden dort zu sein??? Das ist ja dann keine Tages- sondern eine Vollzeitmutter. Dein Kind sieht sie ja wesentlich mehr als dich. Ich werd auch wieder arbeiten gehen, aber ich möchte mein Kind dennoch groß werden sehen, sonst hätt ich keins gebraucht.

Beitrag von buffel2010 21.05.11 - 18:50 Uhr

Das stand doch gar nicht zur Debatte! Jeder kann sein Kind so lange in die Krippe oder zur TM bringen wie er will!

Ich werde auch wieder vollzeit arbeiten gehen und werde mein Kind entsprechend "abgeben"!

Ich möchte mein Kind gern was bieten und werde das Geld verdienen was ich vorher hatte und da lässt es sich nicht vermeiden vollzeit zu gehen

Beitrag von skbochum 21.05.11 - 19:18 Uhr

"sonst hätte ich auch keins gebraucht"

Etwas engstirnige Meinung finde ich.
Wenn der Mann zu Hause bleibt und die Frau arbeiten geht z.B. sieht die Mutter das Kind auch nicht "aufwachsen". Hätte sie dann auch kein Kind gebraucht?
Die alleinerziehende Mutter, die wieder arbeiten gehen muss? Auch kein Kind gebraucht?

Im Prinzip sind neun Stunden auch nur ein Rechenbeispiel (denke ich mal) und ehrlich gesagt ist meiner Meinung nach Fremdbetreuung völlig o.k. wenn dann danach Zeit für Kinder ist. Wochenende, abends, morgens, wann auch immer.
Da gibt es auch keinen supergroßen Unterschied wenn man "nur" halbtags geht.


Beitrag von flocondeneige 21.05.11 - 20:02 Uhr

Nach der Logik sollten Frauen auch nicht mehr studieren, denn wozu lohnt sich ein Studium, wenn Frau danach eh nur Kinder und Küche macht.

Ich habe bestimmt nicht studiert um danach den Haushalt zu schmeissen, sondern um meinen Beruf auszuüben. Und meinem Kind wird es nicht schaden, wenn es eine Mutter hat, die nicht nur Gleichberechtigung predigt, sondern sie auch lebt.
Oder wirfst du deinem Mann vor, dass er arbeiten geht und nicht bei eurem Kind hockt?

Beitrag von mirkonadine 21.05.11 - 20:07 Uhr

Also soll ich deiner Meinung nach kündigen und arbeitslos machen, dann erstmal ne Sperre vom Amt bekommen......
Ich habe nicht geschrieben das ich das "will" aber wenn mein AG sagt es geht nur Vollzeit so wie ich vor der Ss gearbeitet habe (5 Mann Betrieb), dann muß ich wohl wenn ich keine andere Stelle finde wo ich meine gewünschten Std. arbeiten kann.

Also man sollte sich vorher erstmal erkundigen, bevor man so unverschämte Äußerungen von sich gibt.

Beitrag von tonip34 21.05.11 - 22:32 Uhr

puhhhh, ich war bei meinem Sohn alleinerziehend und selbstaendig , elterngeld gab es keins ..habe nach 4 monaten wieder gearbeitet...nach Deiner Meinung waere eine Abtreibung ( haette keins gebraucht ) die bessere Wahl gewesen.Immer vorsichtig mit solchen Aussagen, und die Mutter die rund um die Uhr alleine Ihr Kind betreut ist nicht unbedingt die bessere Mutter ! Schau mal in andere Laender, da ist es ganz normal das die Frauen nach 8 wo wieder arbeiten, und den Kindern geht es nicht schlechter als Deutschen Kindern !

Beitrag von magdalena70 22.05.11 - 08:11 Uhr

Vorsicht, Vorsicht - vor allem mit Deiner eigenen Wortwahl:
Wenn Du ein Kind BRAUCHST, dann frage ich mich schon, wer in der Konstellation für wen da zu sein hat... #gruebel DA würde ich mal darüber nachdenken.
Also besser nicht mit Steinen auf andere mit anderen Lebensentwürfen schmeissen. Jede versucht, die für sie bestmögliche Lösung zu finden, oder?

Beitrag von blackpanther32 21.05.11 - 18:52 Uhr

....entweder mußt in Deinem Job soviel verdienen, dass Dir das leisten kannst oder zuhause bleiben ansonsten ist es nur ein Umschichtung.

Hatte mich bevor ich wieder schwanger wurde auch bei uns in der Kindergrippe beworben, für den Mittagstisch, so ca. 3 Std. am Tag und dachte in der Zeit könnte ja die Kleine dort unterkommen. Die Dame hat mir dann kurz ausgerechnet, das mich die Unterbringung im Monat 380,- Eu kosten würde und sich das nicht wirklich rentiert #schock

Wenn man dann liest wie die Mütter z.B. in Dänemark unterstützt werden, da kriegst echt nen Hals. Naja bei uns haben sich ja auch schon ein paar Firmen durchgerungen einen internen KiGa zu unterhalten, aber wie ich finde sind das immer noch zu wenige.

Und dann jammern sie immer, das in D die Geburtenrate zurückgeht #klatsch

Beitrag von asharah 21.05.11 - 23:05 Uhr

Für eine KinderGrippe würde ich mich nicht bewerben, bin froh wenn die Kids gesund sind... #zitter#zitter#zitter














#rofl#rofl#rofl

Beitrag von skbochum 21.05.11 - 19:09 Uhr

Hallo,

das mit den Plätzen in der KiTa für nächstes Jahr ist blöd, dass kann ich nachvollziehen.
Du kannst aber trotzdem auf den Platz hoffen und dann entscheiden, ob du die TaMu nimmst oder nicht.
Jetzt wirst du auch kaum eine TaMu finden die dir für nächstes Jahr zusagt, oder? Die Erfahrungen meiner Freundinnen sind auf jeden Fall so, dass erst vom JA unterstützt wird, wenn denn auch tatsächlich arbeiten gegangen wird.

Den Preis von 450 Euro im Monat allerdings finde ich echt o.k. für den Umfang der Stunden. Für das Geld bekommst du schließlich eine enge Betreuung für dein Kind und die Kosten für die KiTa sind ja nicht wirklich niedriger.

GrussGruss und ich drück dir die Daumen, dass du eine richtig Nette für dein Kind findest und beruhigt nächstes Jahr wieder einsteigen kannst.

Beitrag von hael 21.05.11 - 19:13 Uhr

Wir sind in der selbe Situation, wobei für mich persönlich eine Tagesmutter nicht in Frage kommt. Aus ihrer Seite gesehen, sind 5€ die Stunde total wenig...schon als Kellner verdienst du doppel so viel (ohne Trinkgeld!!). Aber für uns Eltern ist das echt unbezahlbar. Auch eine private Kita, wo man auch um die 500-600 im Monat bezahlt, können wir uns nicht leisten...schade das nur dort Plätze frei sind bzw. man dort einfacher als in der städtische Kita ein Platz bekommt.

Beitrag von hael 21.05.11 - 19:13 Uhr

Kinderbetreuung sollte genauso wie die Schulen, kostenlos sein.

Beitrag von coolkittycat 21.05.11 - 19:18 Uhr

hallo,
ich gehe teilzeit arbeiten. louis geht zu seiner tagesmutter. das ist zwar teurer als die krippe, aber für uns einfacher besser. louis ist erst 1. er braucht viel nähe und zuwendung. das kann in dem maß keine krippe leisten-selbst wenn sie wollen würden.
und das istr es mir wert. wie es dann mit 2 ist weiß ich jetzt natürlich nicht.
lg

Beitrag von kiki-2010 21.05.11 - 19:38 Uhr

450,- Euro für 9 Stunden am Tag inkl. Essen und das den ganzen Monat????

Mal ehrlich, das ist verdammt wenig!!!!

lg

Beitrag von dentatus77 21.05.11 - 21:34 Uhr

Hallo!

Entweder kann ich nicht mehr rechnen oder das Essensgeld ist zu hoch!

Abzüglich des Zuschusses vom JA zahlt ihr der Tagesmutter 9STd./Tg*5Tg/Wo*4Wo*1,60€=288€.
Wenn ich die 450€ zugrunde lege, bekommt die Tagesmutter 162€ Essensgeld, das wären 8€am Tag. Das hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört, und das scheint mir auch recht happig.
Unsere Tagesmutter liegt mit 2,50 Essensgeld am Tag eigentlich im Schnitt, und dafür macht sie morgens Frühstück, kocht mittags und gibt noch nen Nachmittagssnack. Die Brötchen und Kleinigkeiten zwischendurch und Getränke kommen auch noch dazu.
Bei 8 € am Tag würd ich mir überlegen, ob ich für morgens ein Brot und für mittags ein Hipp-Gläschen etc. mitgeben würde. Das käme auf jeden Fall günstiger.

Liebe Grüße!

Beitrag von mirkonadine 21.05.11 - 21:51 Uhr

Hey,

du zahlst ja noch Geld ans Jugendamt (Elterlicher Kostenbeitrag zu Förderung in Kindertagespflege) in Höhe von 117 Euro (Stadt/Gemeinde abhängig) +1,60 Euro an die Tagesmutter (288 Euro) + 2 Euro Essen am Tag.

Beitrag von powerlocke2 21.05.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

was ich grad nicht verstehe: Du schreibst "...Betrag ans Jugendamt und 1,60/Std. an Tagesmutter ..." - hast du da evtl. doppelt gerechnet?

Mein Sohn geht auch zur Tagesmutter - die bekommen hier 4 Euro/Std. Ich zahle ans JA den Elternbeitrag in Höhe von 265 Euro für 40 Std. (entspricht ca. 1,65 Euro/Std., die ich zu tragen habe) und das JA zahlt dann der TM den vollen Betrag für 4 Euro/Std., also 640 Euro. Von mir direkt bekommt die TM nichts (bei uns ist das Essen schon mit drin).

Daher denke ich mal, dass auch du nur den Elternbeitrag ans Jugendamt zahlen musst (also die Summe X bei 1,60/Std.) und dann nehme ich an, die Essenskosten direkt an die TM. Wenn du nämlich auch noch zusätzlich zum Betrag ans JA 1,60/Std. an die TM zahlen müsstest, würdest du ja 3,20 Euro von den 5 Euro übernehmen...

lg#winke

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