Er bringt mich manchmal zur Weißglut, da könnt ich nur noch heulen :(

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von bald-mutti22 21.05.11 - 19:33 Uhr

Hallo, mein kleiner (22 Monate) ist sowas von trotzig und anstrengend zur Zeit.
Manchmal motzt er den ganzen Tag nur rum und ist quängelig, obwohl er alles hat was er braucht, in solchen momenten weiss ich nicht weiter.
Meist verlass ich dann kurz sein zimmer das ich mich beruhigen kann, er heult in der zeit.
Aber ich muss kurz raus um runter zukommen, ich mag mein kurz gestresst sein dann nichtt in Form von anschreien auslassen.
Manchmal schmeißt er sein Spielzeug weg und weil ich es dann nicht holen mag schmeißt er sich ebenfalls auf den Boden und strampelt mit allen vieren und kreischt :(

Sind eure in dem Alter ähnlich drauf??

Wie macht ihr das wenn sie trtozig, motzig und ansträngend sind?

Liebe Grüße

Beitrag von rutschus 21.05.11 - 20:01 Uhr

Hallo du,
Wir sind noch ein paar Monate davon entfernt,aber ich kenne es zt jetzt schon bei meiner Maus.
Das Wichtigste,aber eben das Schwierigste an der ganzen Sache ist die Konsequenz! Man muss einerseits konsequent,zugleich aber auch für die Kleinen da sein und die Phasen aushalten. Sie testen in dem Alter sehr extrem ihre Grenzen weil sie sich selbst mehr erfahren und merken,dass sie selbstbestimmtet werden. Ich denke,als Eltern frägt man sich dabei immer was man falsch macht oder warum sie jetzt anders sind,dabei hat das ja damit nichts zu tun.
Versuch deinen Weg zu gehen und immer wieder dem Zwerg klarzumachen,dass manche Sachen nicht gehen und dann bleib dabei. Auch wenn es SEHR schwer wird. Die Kleinen brauchen diese Grenzen um ihre Persönlichkeit zu entfalten und sich im Leben zurechtzufinden. Heute sehen das leider einige anders was meiner Meinung dazu führt,dass viele Kinder in der Gesellschaft ausbrechen. Sie kennen keine Grenzen und kommen dann später sind sie verwirrt,wenn auf einmal jemand Anpassung fordert (Beruf etc)
Denk dran,wenn du es geschafft hast,kommen wir erst rein#schwitz
Viel Glück

Beitrag von engelshexle 21.05.11 - 20:25 Uhr

..Recht hast Du :-) Da fällt mir noch ein, daß viele keine Grenzen setzen können/ wollen, weil das Wort " Grenzen" oft negativ besetzt ist... Man muß aber bedenken, daß die Kiddies diese Grenzen als Sicherheit und Halt brauchen...

Ich halt es so, daß es Grenzen gibt und die werden auch klar formuliert und konsequent eingefordert und wenn ich sehe, daß mein Schatz innerhalb dieser Grenzen sicher und selbständig ist, erweitere ich die Grenzen....

Klar ist es schwerer Grenzen zu setzen und konsequent zu sein, aber glaub mir, es wird nicht einfacher - weder für die Kinder, noch für die Eltern - wenn Kinder wenig Grenzen/ Sicherheit/ Halt erfahren...

Grüßle vom engelshexle

Beitrag von babylove05 21.05.11 - 20:19 Uhr

Hallo

Stell dich drauf ein des es die nächsten mindestens 12 monate soweiter geht , und dann kommen andere trotzphasen .

Mein grosser hatte so mit dem alter auch angefangen mit richtigen bösen Trotzphasen , je älter sie werden desto schlimmer find ich sind sie .

Da bleibt nur Augen zu und durch . Tief durch Atmen .

Ich weiss nicht wieviele male ich schon kurz vorm Packen war ( im Irnoischen sinne ) . Aber dann kommen wieder so Tage wo man sie einfach nur fressen könnte weil sie so lieb udn süss sind .

Also ich kann dir kein Tip geben , ausser durch zuhalten , Standhaft zubleiben und ab und an mal ins Kissen zuschrien .

Es kommen auch wieder bessere Tage .

Lg Martina

Beitrag von henzelinos 21.05.11 - 20:36 Uhr

Ich habe das bereit einmal hinter mir (der grosse ist sechs ... die bocken anders) und stecke einmal mittendrin (der noch jüngste ist drei)...

Meine Söhne haben auch ziemlich früh damit angefangen, sie merken eben: " Hey, ich hab auch nen eigenen Kopf, na mal sehen wie weit Mama da mitgeht!!"
Das wird dann eben ausgetestet. Manchmal sind es die banalsten Dinge weswegen der Zorn des Junior geweckt wird. Das ist völlig normal und auch gut so. Denn jetzt gehts daran dem Kind Grenzen aufzuzeigen.

Manche sagen wenn sie in so einen Anfall (auf den Boden schmeissen und kreischen) geraten hingehen und das Kind nur halten. Das hatte bei meinen wenig Erfolg. Da haben sie sich nur noch mehr aufgeregt.
Ich bin dann, wie Du aus dem Zimmer gegangen und hab abgewartet. Meist dauert es ne ganze Weile aber irgendwann hört mein "tap tap tap" und mein trotziger Engel steht mit Schmollippe in der Tür #verliebt
Dann nehme ich ihn zu mir auf den Schoß und dann bitte ich ihn noch das "Wutmonster" auszuspucken ;-) Das macht er dann symbolisch und dann ists wieder gut ....


Beim Grossen ist das schon anders. Wenn ihm etwas nicht passt, kann man mit ihm reden und ihm erklären warum man das jetzt so sieht. Wenn ihm das nicht klar genug ist, dann wird er sauer und geht meist ins Zimmer ... zum Nachdenken ;-) Meist kommt auch er dann wieder an :-D und auch wenn er es immernoch nicht einsieht, er akzeptiert es dann.

Ich bin eben Mama und Mama ist der Bestimmer ;-)

Beitrag von nimafe 21.05.11 - 21:10 Uhr

Hallo!

Ja, wir sind auch mittendrin (29 Monate). Allerdings nicht wirklich mit auf den Boden schmeißen. Trotzdem anstrengend genug!
Erstmal ist sowieso immer alles nein, egal was!!
Mein Mann sagte gestern zu ihr: Ach war das schön, als du noch keinen eigenen Willen hattest! :-)

Gruß nimafe

Beitrag von romance 21.05.11 - 21:25 Uhr

Huhu,

ja das kenne ich auch zu gut. Sie ist 15 Monate, meckert den ganzen Tag. Testen hier und da aus. Und doch ist sie auch total lieb. Sie weiß genau wie mann mich dann um den Finger wickeln kann. Süßes Lächeln und ich schmelze dahin.
Es gibt ja auch gute Momente. Wenn ichs ie ins Bett bringe, sie kurz vor dem Einschlafen mein Hand nimmt und drückt oder mich streichelt.

Und ich stehe oft da und frage mich. Wie verhalte ich mich am Besten?

LG Netti