Vom Auto überfahren werden ist NICHT LUSTIG! Wie reagieren???

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von sippipl 21.05.11 - 22:05 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

Ich brauche mal euren Rat. (Achtung die Geschichte ist lang, aber ich würde gerne eure Meinung und Erfahrungen kennen lernen).

Meine Tochter ist fast 5 Jahre alt, und wurde heute, zum 2ten Mal in einem Monat, fast vom Auto überfahren!
Thanks Gott! Diese zwei Male hat sie in ein etwas beruhigten Bereich die Strasse überquert und die Autofahrer konnten rechtzeitig bremsen.

Sie ist eigentlich ganz lieb und hört oft auf uns.
Aber mit dem Thema Strasse überqueren ist sie manchmal der Meinung, dass sie es allein machen kann.

Das schlimmste ist, dass wenn ich versuche sie klar zu machen, dass es ernst ist, fängt sie dann zu grinsen und sagen, "ja ja ja Mami, ich weiss schon, ja ja ja"...
Die Male, die ich dann lauter wurde, wurde nicht unbedingt besser.
Ich habe eher denn Eindruck, dass Sie es nicht so ernst nimmt.

Im Moment ist sie sowieso in einer Phase, dass sie einige Sachen macht, um die Papies "zu ergärn/provozieren", wie z.B. Haare in den Mund stecken und daran lecken, oder Zahnbürste kauen, die nach einer Woche kaputt sind, etc...
Je mehr wir sie aufmerksam machen, desto mehr wiederholt sie diese Sachen und grinst uns und kommt mit dem "ja ja ja, ich weiss...."

Was hilft?????
Soll ich noch lauter werden?
Soll ich sie irgendwie bestrafen?
Soll ich vor ihr weinen?
Eine Puppe auf die Strasse liegen lassen und mit dem Auto überfahren damit sie sieht was geschehen kann???? (ok, ein bisschen dramatisch, aber mir fehlt es im Moment nichts ein!!!)

Ich würde mich auf eure Ideen oder Erfahrungen sehr freuen.

Danke schon mal für euren Input und viele Grüsse,

Sippipl

(sorry für mögliche Schreibfehler. Meine Muttersprache ist spanisch und dann kommt mal hier und da was durcheinander)


Beitrag von maif 21.05.11 - 22:24 Uhr

Nabend,

als mein Sohn im Straßenverkehr aktiver wurde, musste er lernen, auf die Eltern zu hören.

Alleine die Sraße überqueren, obwohl sie offenbar die Gefahren noch gar nicht einschätzen kann, geht nicht.

Hat mein Sohn nicht gehört, musste er an die Hand und wir sind sofort heimgegangen (oder eben schnurstracks dorthin, wo wir hin mussten).

Mein Tipp:

Erklär ihr, dass Du Angst hattest, dass ihr was geschieht - sie verletzt wird etc. und übe mit ihr, einzuschätzen, wann sie eine Straße überqueren kann und wann nicht.

Wenn sie es unbedingt alleine will, ist sie jetzt eigentlich alt genug. Aber übt zusammen, damit sie Gefahren einzuschätzen lernt.

Viel Erfolg.

LG

Beitrag von jenny133 21.05.11 - 23:11 Uhr

Hallo

in dem Fall würde ich Nico nicht mehr von meiner Hand lassen. Ob er nun fünf ist oder nicht! Das wäre mir viel zu gefährlich, das der nächste Autofahrer nicht rechtzeitig halten kann.
Nico ist fast vier. Wir hatten letztes Jahr im Herbst ein einschneidendes Erlebniss am Spielplatz. Er riss sich aus meiner Hand und rannte Richtung Strasse. Dem kommenden Auto konnte ich noch winken und so bremste der Fahrer und Nico blieb unvermittelt am Ende des Gehwegs stehen. Ich hatte danach trotzdem so Angst um ihn und hab gezittert, das ich ihm das erste und einzige Mal im Leben auf den Po gehauen habe vor lauter Schreck. Er hat die Angst in meinen Augen gesehen und das ich fast weine und seitdem hört er wirklich sehr gut am Strassenverkehr. Aaaaber - ich lasse ihn trotzdem nicht aus den Augen. Ich habe ihn auch schon auf tote Tiere an der Strasse hingewiesen (bisher mal ein Vogel und ein Igel) die sind überfahren worden. Die können nicht mehr heim gehen zu ihren Eltern.

Einmal das eigene Kind aus den Augen lassen und es könnte zu spät sein :-( Das ist es mir nicht wert. Da nehm ich mir lieber die Zeit und halte seine Hand fest und bin dabei, wenn er in der Nähe von Strassen ist.

LG
Melanie mit Nico

Beitrag von falkster 26.05.11 - 16:44 Uhr

>>...Nico blieb unvermittelt am Ende des Gehwegs stehen...<<

Nur als Anregung, da ich ja nicht dabei war, aber...

eigentlich hat er Nico es ja genau richtig gemacht. Er hat rechtzeitig gestoppt und ist nicht auf die Strasse gelaufen. Warum also dann noch den Klapps, wo eigentlich eher Lob angebracht wäre? ;-)
Den Schreck und die Angst hätte man auch noch anders vermitteln können.
Nachvollziehbar ist der Affekt natürlich...

Vincent hat seinerzeit zum Glück immer an der Strasse angehalten, da wir ihm sehr früh klar gemacht haben, dass man den Bordstein bitte nur an der Hand der Eltern überschreitet.
Das hat 100%ig geklappt und Vincent rannte nie auf die Strasse. Die Wichtigkeit hat er schnell erkannt, denn wir lebten seinerzeit in der Innenstadt von Berlin.

Beitrag von ceebee272 22.05.11 - 06:49 Uhr

Hallo
ich würde JEDEN Tag, wenn ich mit meiner Tochter unterwegs wäre, sie auf die Gefahren im Strassenverkehr generell und auch bei euch auf dem Kindergartenweg aufmerksam machen:

- auf gefährliche Ecken und Bereiche achten
- auf die Gefahr hinweisen, an den Ampeln zu warten bis WIRKLICH alle Autos stehen und dann erst zu gehen
- mit ihr zusammen zwischen parkenden Autos am Strassenrand die Straße überqueren und ihr sagen, dass ein Autofahrer sie hier schlecht sehen kann
- dass sie IMMER auf dem Gehweg laufen muß
- dass der Straßenverkehr kein Spiel ist

UND IHR EINDRINGLICHST sagen:

-sie ist TOT, wenn ein Autofahrer sie erwischt und dass auch der AUTOFAHRER, der ein Kind an- oder überfährt NIE mehr froh wird
(du als Unbeteiligter zufällig vorbeikommender Fahrer überfährst ein Kind, nur weil dieses mutwillig rüberrennt - ein Albtraum... #schock)

Fehlt ihr die Aufmerksamkeit? Fühlt sie sich irgendwie zurückgesetzt? Gibt es irgendeine neue Situation bei euch daheim, durch die sie etwas ins Hintertreffen geraten ist und so die Beachtung sucht?
Bleib dran. Sonst kommt sie an die Hand! Sag ihr, dass du sie nicht verlieren willst, dass du sie lieb hat, sie das liebste ist, was du hast etc.
Ceebee

P.S. Bei uns wurde in der 30er Zone ein Mädchen fast überfahren, weil ein freundlicher Autofahrer angehalten hat, um das Mädchen über die Strasse zu seiner Mutter zu lassen und in dem Moment ein anderer von hinten in einem Affenzahn überholt hat und das Mädchen in der Mitte der Straße gerade noch beiseite springen konnte. Und das vor den Augen seiner Mutter!

Beitrag von sippipl 24.05.11 - 21:51 Uhr

Das stimmt. Manchmal geht es um Sekunden.
Ich nehme an diese Aufmerksamkeitsphase kommt durch die Schwester und den Alter???? Auf jedem Fall sind hier ein paar gute Tipps bei dir und im Forum, die ich beachten werde.

DANKE AN ALLE!!!!!

Beitrag von misses_b 22.05.11 - 09:49 Uhr

Hallo!

Etwas drastisch - dafür aber sicherlich sehr wirkungsvoll:

Schnapp Dein Kind und geh zur örtlichen Polizeidienststelle.

Dort lässt Du dein Kind mal von einem Uniformträger aufklären!

Hat bei Kindern die sich im Auto immer abschnallen schon wahre Wunder gewirkt!

Gruß

misses_b

Beitrag von kati543 22.05.11 - 10:01 Uhr

Das ist wirklich wirkungsvoll. Das Problem ist nur, dass die meistens keine Zeit haben.

Wirungsvoll ist allerdings auch eine Leine. Es ist sehr peinlich, beim nächsten Spaziergang an der Leine von Mama zu gehen, weil man nicht hören kann. Dann passiert das nie wieder - das verspreche ich dir.

Beitrag von kati543 22.05.11 - 10:02 Uhr

Ach ja.... Leine ist zwar extrem, aber Kinder von 5 Jahren können sich locker von der Hand losreißen. Das kann schon mein Kleiner mit 3 Jahren.

Beitrag von sippipl 24.05.11 - 21:56 Uhr

HI,
Mama mia! Man muss wohl wirklich auf Trapp sein, und sich auf nichts darauf verlassen.
Euch und Allem wünsche ich ein langes, gesundes Leben!!!!;-)

Beitrag von kanojak2011 22.05.11 - 19:28 Uhr

tolle Idee

Beitrag von narinbaby 22.05.11 - 20:25 Uhr

Hallo

Allso wir hatten in meiner Fam leider das tragische Problem das im jahr 2010 im mai meine nichte im alter von drei jahren fasst ihr leben unter dem auto lies . Da sie mit dem lauflernrad uterwegs war obwohl es eine nicht befahrene strasse war landete sie darunter. Das schlimme sie hat es überlebt und sieht auch dem entsprechend auch aus .Und doch leiderf hat sie es nicht kapiert meine schwester sie darf bis heut immer noch was machen meine nichte und lernte leider nichts daraus . Doch ich zeigte meiner Tochter die damals schrecklichen bilder von ihrer Cousine und sie da sie kommt immer und hält meine hand wenn es an strassen geht. was ich damit sagen will ist zeig ihr was passieren kann und sie blicken es schneller und lernen darüber mehr und vernünftiger sich zu verhalten. Wenn mann mit kindern zeigt und drüber reden tut verstehen sie jmehr über bilder und reden wie nur sagen das ist gefährlich. Ich bin froh das meine nun brav gehorchen tut.


lg#winke

Beitrag von curlysue2 22.05.11 - 22:58 Uhr

Hi,

in solchen Fällen musste unser Sohn rigoros an die Hand. Wenn wir zu Fuß im Straßenverkehr unterwegs waren wurde jedes Überqueren kommentiert, immer die selbe Leier: was zu beachten ist, wie man sich verhält etc.
Wir hatten auch das Glück dass es im Kindergarten von der Polizei Köln ein Angebot für Verkehrserziehung gab, das wir wahrnehmen konnten. Da wurde auch uns Eltern erklärt wie wir unseren Kindern Verhalten im Straßenverkehr näher bringen können. Viell. gibt es bei Euch auch so etwas in der Nähe.

Zusätzlich hat mein Mann im Beisein unseres Sohnes in unserer Straße mal eine Orange überfahren und erklärt, dass das Autor auch mit ihm machen können, wenn er nicht aufpasst. Danach war er wirklich vorsichtiger (altersentsprechend). Allerdings dürfen wir auch nie vergessen, dass Kinder in dem Alter rein entwicklungstechnisch im Straßenverkehr noch nicht so reagieren und wahrnehmen können wie wir Erwachsenen. Und es ist egal wie gut sie hören, auch mit sieben kann ein einziger Reiz stärker sein und aus einem gehorsamen ein augenblicklich ungehorsames Kind machen, dass gerade dann auf die Straße rennt. Man kann sie leider nicht 100% schützen:-(

Auch glaube ich nicht, dass Deine Tochter lacht, weil sie es lustig findet. Viele Kinder haben dieses Lachen auch als Schutzreflex, sie können in dem Moment nicht anders. Es ist eine natürliche, reflexartige Reaktion in dem Versuch die Situation zu entschärfen. Nach dem Motto lache und es wird zurückgelächelt (was in so gefährlichen Situationen jedoch nicht wirklich wirkt). Mein Sohn hatte das ab und an auch mit dem Grinsen und Lachen und es ist verdammt schwer das nicht persönlich oder als ein ins Lächerliche ziehen zu sehen, aber die Kinder meinen es oft nicht so wie wir Erwachsenen das meinen bzw. sehen.

LG

curlysue

Beitrag von branda 23.05.11 - 06:32 Uhr

Hallo,

dein Deutsch ist übrigens sehr gut, da kenne ich schlimmerers - von deutschen!!!

Zu deiner Tochter- schreihen und schimpfen bringt ja nichts, hast du ja auch gemerkt, vor allem stumpft das auch ab und die kleine nimmt dich noch weniger ernst als vorher! Riegeros an die Hand nehmen, ob sie will oder nicht, ob sie es könnte oder nicht- und wenn es sein muss bis sie 10 ist!!! Mit 5 wissen Kinder noch nicht was Tod und für immer fort bedeutet.

Andere Eigenarten wie Zahnbürste zerkauen und Haare ablecken würde ich einfach ignorieren. Vielleicht kauft ihr der kleinen eine große Zahnbürste die unangenehm ist! Weis auch nicht. Würde sie schon Taschengeld bekommen, würde ich fast dazu neigen zu sagen, sie muss sich die zerkaute Zahnbürste vom eigenen Geld kaufen. Oder du putzt ihr immer die Zähne und nimmst geschrei und gemotze in Kauf, bis sie wieder eine Chance bekommt, die Zahnbürste normal zu benutzen. Schon mal an eine Elektrische gedacht? Die kosten gar nicht mehr so viel und wenn sie die cool findet gibt es die erst, wenn sie mit dem Blödsinn aufhört.

Sie provuziert- und zwar vom allerfeinsten! Das ist völlig normal- manche haben so ne phase mit 3, manche später- meine Jungs hatten das irgendwie immer mal wieder, selbst mit 19 und 14!!! Na ja, das Verhalten ändert man mit schreihen nicht, auch nicht mit ermahnen. Da helfen nur konsequenzen die direkt etwas mit dem Verhalten zu tun hat. Ach ja und wenn sie ihre Haare lang mag, kann man immer noch mit dem Friseur drohen- aber vorsicht- wenn gedroht wird, muss auch gehandelt werden.

Ach ja, wenn so klein sind sind sie noch soooooo süße und goldig. Wenn sie größer sind sind sie nur noch "und"!!!

Nein, nur Spaß, in ein paar Wochen/ Monaten lacht ihr über diese Phase, aber im Moment müsst ihr durchhalten und stärke zeigen- psychische Stärke, nicht körperliche natürlich.

Viel Spaß noch und viel Erfolg- egal was ihr versucht.

Beitrag von marion2 23.05.11 - 08:11 Uhr

Hallo,

was aus Marketingsicht der Autohersteller genial ist, wird euch zum Verhängnis.

Autos haben freundliche Gesichter.

Kinder glauben dir in der Regel nicht, dass Autos "böse" sein können.

Von Bremswegen haben sie leider auch sehr wenig Ahnung.

Sie ist 5 Jahre alt. Ich würde ihr nichts sagen, sondern sie fragen.

"Was glaubst du, was passiert, wenn dich ein Auto anfährt?"

(die wenigsten Kinder wollen sterben)

... und ein paar Experimente zum Thema Bremsweg starten. Das dürfte mit dem Fahrrad sehr gut gehen.

... dann würde ich mit ihr das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben. So lange, bis sie es kann.

Gruß Marion

Beitrag von redrose123 23.05.11 - 08:29 Uhr

Mit 5 sollte man das auch können, zumindest Ländlich gelegen oder beruhigte Zone. An einer stark befahrenen Strasse ok würd ich auch nicht, aber meinem Mann seine Töchter haben wir immer eingetrichtert immer zu schauen.....

Wenn sie es nicht macht, würde ich sie alleine gar nicht rauslassen solange bis du dich wirklich drauf verlassen kannst, wie ein Kleines Kind eben behandeln, nimm sie an der Hand sag Ihr rechts und links schauen ob was kommt dann rüber, solange bis sie es automatisch macht......

So würde ich es wahrscheinlich machen, die Kleine von meinem Mann ist auch mal fast in ein Auto wo schritt Tempo fuhr gelaufen, da musste sie an die Hand, warum? Weil ich keine Minute davor gesagt habe am Rand gehen, zu der Zeit war eine Umleitung bei uns am Haus vorbei.

Beitrag von thyme 23.05.11 - 10:43 Uhr

Zum Thema Autoverkehr: Ich lasse meinen Sohn (5) seit Jahren jedes Mal sagen, wann die Strasse frei ist. Auch wenn wir dadurch ab und an mal eine Grünphase verpassen. Ich glaube, so langsam wirkt das Training. Vielleicht wäre das auch mal was für euch?
An die Hand nehmen würd ich sie nicht, eine 5Jährige kann sich losreissen, wenn du sie nicht gerade so fest packen willst, dass sie blaue Flecken kriegt. Ausserdem ist damit das Gegenteil erreicht: Sie konzentriert sich auf den Machtkampf und nicht auf die Strase.

Zum Thmema Haarebeissen: Lass sie doch. Ihre Haare. Du kannst sie höchstens darauf hinweisen, dass die Haare dadurch splissig und hässlich werden.
Zahnbürste: Hmm. Meine sieht auch schnell hässtlich aus. Mach ihr klar, dass neue Zahnbürsten Geld kosten, dass dann woanders eingespart werden müssen. Z.B. Beim gewünschten Comicheft.
Oder kauf eine Elektrische, die sind zwar teuerer, aber halten länger und putzen gründlicher.


"Je mehr wir sie aufmerksam machen, desto mehr wiederholt sie diese Sachen und grinst uns und kommt mit dem "ja ja ja, ich weiss...."

Dann lass doch das Gemecker sein. Es hilft ja eh nicht....

Lg thyme

Beitrag von sippipl 24.05.11 - 21:48 Uhr

Phiuuuu,
Ja stimm, hast du recht. Das tief Atmen muss ich wohl üben ;)
Danke für dei gute Tips!
#schwitz

Beitrag von karna.dalilah 23.05.11 - 12:38 Uhr

Du hast hier viele Hinweise und Tips erhalten.
Allerdings kann keiner gewähren, dass dein Kind sich IMMER an die Regeln halten wird und nichts passiert.

Das ist eine Erfahrung die wir leider vor einer Woche machen mußten.
Auch unser Sohn wußte das er nicht den Berg mit dem Fahrrad fahren darf.
Das er nicht vom Wanderweg auf die Straße einbiegen darf.
Das er sein Fahrrad bergab schieben muss.
Das er auf dem Gehweg bleiben muss.

1000x ist nichts passiert.
Auch den anderen Kindern die auch diese Regeln missachteten.
Ist ja so cool heimlich den Berg runter und auf die Straße einbiegen-kommt eh nie ein Auto.

Vorletzten Sonntag kam ein Auto und mein Sohn misschtete die Verbote.
Beide konnten nicht mehr bremsen.

Wir hatten Glück das Auto ist nicht angerast gekommen und es wurde schnell reagiert und mein Sohn hatte schon etwas abgebremst und hatte einen Helm auf- wenigstens an die Regel hat er sich gehalten.

Kinder sind unterschiedlich - manche sind von einigen hier beschriebenen Maßnahmen schwer beeindruckt
andere Kinder vergessen sie beim Umdrehen.
Am Besten ist es wahrscheinlich die Kinder nicht aus den Augen zu lassen, bis sie das Verständnis dafür entwickelt haben.

Allerdings ist das auch keine Garantie.

Beitrag von engelchen28 27.05.11 - 19:56 Uhr

wer sich an der straße nicht zu benehmen weiß, geht an der hand, und das ohne kompromisse. das wusste meine 2jährige und weiß heute auch noch meine 6jährige. ganz einfach.