Name zu ausländisch??

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von jevati03 22.05.11 - 09:17 Uhr

Huhu an alle,

brauche jetzt auch mal eure neutrale Meinung.
Und zwar, mein Mann ist Türke und wir einigten uns damals schon beim ersten Kind, dass wir keinen türkischen Namen als Rufnamen verwenden werden. Einfach weil mir die Namen nicht sooo gefallen, noch dazu kommt, dass der zweite Name türkisch werden wird und der Nachname ja auch türkisch ist.

Ich denke einfach, da wir in D leben muss man bisschen aufpassen, dass der Name nicht ganz so....wie soll ich sagen..."ausländisch" klingt. Wisst ihr wie ich meine? (Bitte nicht falsch verstehen) Er muss einfach für alle gut auszusprechen sein um nicht gleich auf Vorurteile zu stoßen.

Nun erwarten wir unseren zweiten Sohn. Wir hatten uns auf den Namen Sami Alim oder Sami Eren (ich finde Alim ja schöner aber der Papa...) geeinigt, was ja eh ein türkscher Name ist.

Jetzt hab ich gestern nochmal rumgeschaut und habe Malik gefunden, den ich sehr schön finde.
Malik Alim wäre dann mein Favorit.

Meine Frage an euch ist jetzt, ob das zu "ausländisch klingt? Oder ob man den in D gut ausprechen kann und einfach ok ist für ein halb deutsch, halb türkisches Kind.
Ich muss dazu sagen, dass unser türkischer Nachname sich eher wir ein italienischer Name anhört :-)

Unser erster Sohn heißt übrigens Elias Can.

Freue mich über Antworten und einen sonnigen Sonntag noch...

Beitrag von majleen 22.05.11 - 09:22 Uhr

Wirklich deutsch hört er sich natürlich nicht an und wenn der Nachname nicht deutsch ist, dass ist es auch total in Ordnung, wenn der Vorname auch nicht deutsch ist. Malik hab ich schon mal gehört. Alim allerdings noch nie. Malik klinktdoch schön, wird aber immer "ausländisch" klingen. Ich finde das aber nicht schlimm, sondern passend.

Beitrag von derhimmelmusswarten 22.05.11 - 09:36 Uhr

Also ich habe gehört, dass viele binationale Partner Malik wählen, da er eben nicht so 100% ausländisch klingt. Mir gefällt der Name auch sehr gut und er passt auch zu eurem ersten Sohn. Bekannte haben ihren Sohn Rayen genannt. Aber ich glaube, der Name ist arabisch und das kommt für euch ja vielleicht dann nicht in Frage? Der ist auf jeden Fall auch international und nicht "zu" ausländisch,

Beitrag von frikadelle1983 22.05.11 - 10:04 Uhr

Malik heißt der Kleine von meinem Mann auch. Malik wählen viele Deutsch-Türkische Paare. Er wird Dir also in Zukunft öfter überden Weg laufen...

Trotzdem ist der Name schön und ich würde ihn definitiv vor Sami vorziehen. Er passt einfach besser in die heutige Zeit.

Sami ist doch arabisch und nicht türkisch soweit ich weiß, oder?!

#winke

Beitrag von siomi 22.05.11 - 10:14 Uhr


Sowohl Sami als auch Malik hören sich für mich stark ausländisch an.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 22.05.11 - 11:14 Uhr

Hi,

bei uns gibt es die selbe Nationalitätenkonstellation aber ich sehe das mit den Namen etwas anders...

Finde persönlich, dass sich deutsche Vornamen mit ausländischen Nachnamen meist ziemlich bescheuert anhören. Wie der zweite Name ist interessiert ja nicht wirklich weil der ja selten als Rufname eingesetzt wird. Euer erster Sohn heißt Elias, was ja nicht nur deutsch sondern auch arabisch ist. Also finde ich diese Konstellation schon ganz in Ordnung (hatte schon befürchtet der Kleine heißt Christian, Matthias oder sonstwas in die Richtung #schwitz). Can als Zweitname ist schön, wäre für mich aber nie in Frage gekommen weil den in Deutschland wirklich die wenigsten aussprechen können...

Genauso wird es mit Eren sein. Das wird sich immer anders anhören als es eigentlich gehört ;-). Aber da es nur der Zweitname ist könnte ich damit leben (auch wenn mir der Name an sich nicht gefällt aber das ist ja Geschmackssache :-p).

Uns war wichtig, dass in den Namen nur Buchstaben vorkommen die es in beiden Alphabeten auch tatsächlich gibt und die bei beiden identisch ausgesprochen werden. Und da fing es echt an schwierig zu werden.

Letztendlich haben wir zwei Mädels bekommen und da finde ich die Namenssuche an sich schon einfacher. Trotzdem mussten wir einen Namen anders schreiben (aus Zeliha wurde Seliha)...

Was deine Namen angeht: Ich persönlich würde Sami favorisieren wenn dir das "nicht zu exotisch" wichtig ist - das ist nämlich auch ein sehr häufiger finnischer Name. Malik ist eindeutig ein islamischer Name - würde mich nicht stören aber ich sehe das wie gesagt generell etwas anders.

Sowohl Alim als auch Eren sind eindeutig ausländische Namen. Aber ist ja wie gesagt nur der Zweitname. Wobei mir persönlich (wieder Geschmacksache) Malik Alim vom Klang her gar nicht gefällt. Dann lieber die anderen Kombis...

Wegen was machst du dir denn Sorgen? Ich meine Vorurteile entstehen doch schon alleine durch den Nachnamen. Für uns war der türkische Name eben nur vom Klang zusammen mit dem (auch nicht typisch türkischen) Nachnamen wichtig aber nicht wegen Vorurteilen.Damit wird ein Mischlingskind so oder so leben müssen. Daran wird ein Vorname auch nicht viel ändern.


Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von sasa1406 22.05.11 - 13:18 Uhr

Also, mein Mann ist auch türkisch, und für uns stand von vornherein fest, dass wir zwar türkische Namen nehmen, aber solche, die auch ein Deutscher aussprechen kann, und die nicht so typisch türkisch sind.

http://www.baby-vornamen.de/Jungen/

hier kannst du so nach Namen suchen, oder halt Länder bezogen suchen.

Da sind viele Namen bei, die eigentlich türkisch sind, die es aber auch im deutschen gibt.

Ich tendiere eher zu Sami, da dieser aber ja schon türkisch ist, würde ich auf den Zweitnamen verzichten

Beitrag von -anonym- 22.05.11 - 13:28 Uhr

Hallo
Hat zwar jetzt nichts mit dem Namen zu tun.. Wobei ich Sami ehrlich gesagt für ein erwachsenen Menschen ein wenig kindisch finde.. Dann lieber Sam.

Meine Schwester ist Deutsch mit tpyischen Deutschen Namen und hat nen "Ausländer" geheiratet und auch den Namen von ihm angenommen.

Sie hat deswegen Probleme selbst das Arbeitsamt schickt sie zum Deutschkurs oder auch bei Bewerbungen hat sie ab und zu Probleme damit.

Selbst wir wählen keine deutsche Namen für unsere Kinder in der heutigen Zeit ist es schon fast normal.

Beitrag von yumiyoshi 22.05.11 - 19:26 Uhr

Hallo,

ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn ein Name ausländisch klingt (außer englische Namen kombiniert mit deutschen Nachnamen ;-)).

Schlimm finde ich, wenn niemand den Namen aussprechen kann geschweige denn schreiben. Wenn euer Kind ein Leben lang seinen Namen buchstabieren muss... Uff.. wie anstrengend und nervig. Ich spreche da aus Erfahrung. Spaß macht das nicht wirklich.

Also tut eurem Kind einfach einen Gefallen und nehmt einen Namen der gut ausgesprochen werden kann. Sowohl im englischen als auch im deutschsprachigen Raum. Malik ist ja mittlerweile ein Klassiker (#verliebt) und Sami doch auch.

Wie wäre es mit Yunus oder Yakub? Ich würde die Schreibweise ein wenig abändern, z. B. Jakub. Ich gebe zu, diese Namen müsste man auch buchstabieren, aber dennoch ist das was anderes als richtig schwere Namen zu buchstabieren.

Übrigens schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen an. Wenn der Nachname türkisch ist, würde ich auch einen türkisch klingenden Vornamen wählen.

Grüße


Yumi

Beitrag von pfeiferlspieler 09.11.11 - 15:41 Uhr

Mein Mann hat nen älteren Sohn mit Namen Elias, und unser gemeinsamer Sohn heißt Malik... wir sind beide Deutsch und haben mit dem Namen "Malik" keine Probleme. Nur zu ;-)

LG pfeiferlspieler

Beitrag von jevati03 09.11.11 - 19:39 Uhr

Is ja geil :-)

Mein Sohn ist mittlerweile fast 5 monate alt und er hat bereits einen Namen erhalten -Gott sei Dank :-)

Trotzdem vielen Dank für den Tipp...