Wie ist das mit Ferien und Urlaub....?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von aquene 22.05.11 - 10:20 Uhr

Hallo,

da an diesem Wochenende mal wieder eisige Stimmung von dem Vater meines Kleinen zu mir rüberschwappt, mache ich mir gerade so meine Gedanken zum Sommer.

Also....der Kleine ist jetzt 3,5 Jahre alt und der Vater nimmt den Umgang am Wochenende ziemlich regelmäßig wahr.
Er ist vor Kurzem hier in die Nähe gezogen und holt den Kleinen nun auch zum Übernachten zu sich.
Dieses Wochenende war jetzt das 4. mal und es klappt mal mehr, mal weniger gut.
Ich gebe euch dieses Wochenende mal in Kurz-Zusammenfassung als Bsp., damit ihr verstehen könnt warum ich mir Gedanken mache.


Freitag nachmittag hat er ihn vom Kiga abgeholt....gegen Abend rief er an, Kind im Hintergrund am Heulen, er stinkig...die Gurte vom Kindersitz in seinem Auto würden nicht mehr passen, er kann den Kleinen nicht anschnallen....warum ich ihm keine Gebrachsanleitung dazu gegeben hätte....und eben vor sich hingeschimpft dass ihn ja alle im Stich lassen würden und ich solle den Kleinen wieder abholen.

Ich bin hingefahren, hab ihm das mit den Gurten gezeigt....ok...alles wieder gut....ob ich nicht mitkommen wollte zum Enten füttern und Eis essen.
Ich habe wie die letzten 27 Male abgelehnt und bin wieder nach Hause.
Es kamen Dankesanrufe, Dankes-sms weil ich ihm ja geholfen hätte.

Abends noch ein Anruf....der Kleine hat gesagt er will nicht schlafen ...war gegen halb neun glaub ich. ca. 10 Minuten am Telefon mit ihm geredet, Vorschläge gemacht...ok, Alles gut für den Abend.

Gestern mittag dann wieder Anruf ob ich mitkommen würde zum Minigolf spielen und zum Mc.D.
Japp, richtig, ich habe wieder abgelehnt, woraufhin schon der Missmut deutlicher zu hören war am Telefon.

Gestern Abend dann der Anruf:
Kind wieder am Heulen....er stinksauer. Der Kleine würde nur Mist machen bei ihm, er würde sich bei ihm ja auch langweilen usw.
Das wäre doch nicht normal Alles... und er hätte ihm jetzt gesagt, dass er nicht mehr zu ihm kommen darf.
Ich glaube der Anruf ging eine halbe Stunde, zwischendrin hab ich kurz mit dem Kleinen geredet, der direkt zu mir sagte Mama, ich darf nicht mehr zum Papa kommen. :-/
Ich hab versucht zu beschwichtigen, meinte Du, der Papa hat das nicht so gemeint, der war nur grade ein bisschen sauer.

Also..ich hab dann wieder Vorwürfe bekommen ohne Ende....ich wäre ja einfach mit dem Kind gegangen, ich hätte ihm den Kleinen ja weggenommen und er wäre nicht gefragt worden. Er hätte ja keine Chance gehabt und woher solle er das denn Alles wissen....
Jeder lässt ihn im Stich, Jedem ist es scheissegal,
er würde es nicht schaffen, er wäre kurz vorm Durchdrehen und er bekäme ja keinerlei Hilfe.
Naja....so ging es noch weiter...und eben auch wieder, was das soll, dass ich nie mitkäme....das wäre nicht gut für das Kind, ich solle von meinem hohen Roß runterkommen usw.

Schliesslich hat er sich doch wieder etwas beruhigt, obgleich er noch sauer auf mich ist jetzt....aber der Kleine hat nochmal bei ihm geschlafen und heute vormittag will er ihn wieder bringen.


Sorry, das war lang, aber ich denke nötig zum Verständnis. :-)

Meine Gedanken zum Sommer.....er hatte früher schon öfter mal angefangen, ob wir nicht gemeinsam einen Urlaub machen könnten, das wäre gut fürs Kind usw.
Oder er wollte mit dem Kleinen mal nach Frankreich usw.

Es kann mir also passieren, dass er jetzt ankommt im Sommer und sagt er will mit dem Kleinen in den Urlaub fahren.
Ich selbst kann mir z.Z leider keinen Urlaub leisten, denke aber wir können es uns hier mit Freibad, Spielplatz usw. genauso schön machen.

Wenn ich mir jetzt aber die letzten Wochenenden anschaue.....an denen er mich bis zu 6 mal am Tag angerufen hat....teilweise stinksauer und mit den Nerven am Ende wegen Kleinigkeiten.....dann ist die Vorstellung er wäre eine Woche mit dem Kind weit weg......ich mag es mir gar nicht ausdenken ehrlich gesagt.

Wir sähe es denn diesbezüglich rein rechtlich aus?
Angenommen er würde tatsächlich rechtliche Schritte gehen wollen.....müsste ich dem zustimmen, dass er mit dem Kleinen in den Urlaub fahren kann?
Muss sagen, wir haben bisher Alles ohne Anwalt usw. geregelt, weil das die Fronten doch sehr verhärten würde und das Ganze meiner Meinung nach noch wesentlich komplizierter machen würde.

Glaubt mir, es ist nicht so dass ich es dem Zwerg nicht gönnen würde in den Urlaub zu fahren mit seinem Papa!!
Und ich komme auch an den Wochenenden mit den vielen Anrufen irgendwie klar, die Anschuldigungen bin ich sozusagen gewöhnt von ihm....aber hier hat er mich halt so als Sicherheit im Rücken.
Hier kann er mir den Kleinen jederzeit innerhalb von 5-10 Minuten bringen.

Naja, ich ende hier mal.....und freue mich über Anregungen und Antworten.

LG

Beitrag von stefmex 22.05.11 - 10:45 Uhr

Hi!

Wenn ich das richtig gelesen habe, hat Dein Ex gerade mal das 4. Wochenende bestritten. Lass ihm ein bisschen Zeit, sich an Kinderbeschäftigung und Kindererziehung zu gewöhnen. Ist klar, dass es für ihn eine Umstellung ist und ihm sicherlich immer mal wieder die Decke auf den Kopf fällt.

Wie sieht's mit Spielkameraden von Deinen Sohn aus? Wenn Dein Ex jetzt schon so praktisch nah wohnt, kann er doch auch mal mit anderen Eltern/Kinder was unternehmen. Das macht allen Beteiligten mehr Spaß!

WAS GAR NICHT GEHT: Das er vor Eurem Sohn so unhaltbare Aussagen macht, dass sein Sohn nicht mehr zu ihm dürfe. Er sollte sich auch mal in die Lage von dem Kleinen versetzen, für den dieser 'Weltenwechsel' ja auch neu ist. Auch er muss sich erst daran gewöhnen. Ich denke, dass das Deinen Sohn ziemlich verstören dürfte. Auch die ständige Einforderung Deiner Anwesenheit und sei es durch's Telefon ist einfach nicht gut. Papa-Zeit ist Papa-Zeit und punkt. Eventuell macht er auch einfach zu viel Programm für ihn...?

Für einen 3,5 Jährigen sind die Abstände vielleicht auch noch zu groß. Wie wär's mit einer Zwischenlösung? z.B. 4 Wochen lang, jedes Wochenende mit Freitag vom Kindergarten abholen, bis Samstag Abend. Und wenn die zwei sich danach besser verstehen, auch mal ein langes Wochenende machen.

Ferien würde ich an Deiner Stelle erstmal abwarten, wie sich das Zusammenspiel der beiden entwickelt. Für eine Woche denke ich aber, könntest Du ihn gut 'abgeben'

Alles Gute, Stefanie

Beitrag von aquene 22.05.11 - 10:57 Uhr

Hallo Stefanie,

Danke für deine Antwort.

Ja, ich denke und hoffe auch dass es sich vielleicht noch etwas einspielen wird das Ganze.

Es lief bei uns lange Zeit so, dass er den Umgang mit dem Kleinen hier bei mir in der Wohnung wahrgenommen hat.
Das hatte ich zu Beginn, also nach der Trennung gewährt weil es da Alles recht übel gelaufen ist, ich keine Hilfe von Seiten des JA usw. bekam und schlichtweg Angst hatte ums Kind.

Er hat zwar dann auch ab und zu mal was mit dem Kleinen ausserhalb gemacht....aber eben recht selten.

Der Kleine freut sich immer riesig wenn er mit Papa was machen kann und sagt auch, dass er bei ihm schlafen möchte.
Vorschriften, das Ganze kürzer zu gestalten möchte ich eigentlich nicht machen...ich lasse es ihm im Moment einfach etwas offen, ob er ihn nur für eine Übernachtung zu sich holt oder von Fr.- So.

Naja, ein guter Freund mit dem ich auch darüber reden kann, hat mir nun geraten, ich solle das nächste Wochenende mal wegfahren und mal bei einer Freundin oder so übernachten. Ich denke ich werde mal versuchen das umzusetzen und sehen was dann passiert.
Aber ganz ehrlich....ich komme mir dabei so ein bisschen vor wie bei einem Glücksspiel mit sehr hohem Einsatz bei meinem Ex.

Beitrag von stefmex 22.05.11 - 11:11 Uhr

Das mit dem Umgang soll ja auch keine 'Vorschrift' sein, sondern nur ein Vorschlag.

Ich lese zwar heraus, dass Eure Beziehung momentan noch sehr angespannt ist, aber Kommunikation ist halt nach wie vor das A und O.

Vor allem, und das vergisst man auch mal gerne, geht es um das Kindeswohl (herrliches Wort). Und wenn Dein Ex es nicht schafft, solche Ausbrüche zu vermeiden, schadet er seiner Vater-Sohn-Beziehung erheblich.

Ich denke schon, dass Du zumindest den Vorschlag machen könntest, damit Dein Ex merkt (und das ist manchmal sehr hilfreich), dass Du Dir Gedanken machst und nach machbaren Lösungen suchst.

Frag ihn einfach nach seiner Meinung, ob eine kürzer Abstand ihm vielleicht auch als gute Idee erscheint. Wenn nicht, könnt ihr es ja so lassen wie es ist.

Solange er noch so auf Deine Hilfe angewiesen ist, könnte ich mich an Deiner Stelle nicht 'unerreichbar' machen. Da hätte ich dann doch etwas Sorge, nicht rechtzeitig reagieren zu können.

Aber besprich mit ihm, dass Du es ihm zutraust Eure Sohn alleine zu betreuen und gern Tips gibst, aber er seine Verantwortung in den 2 Tagen übernehmen soll.

LG Stefanie

Beitrag von aquene 22.05.11 - 11:32 Uhr

Naja, unerreichbar werde ich mich auf keinen Fall machen.....falls ich das wirklich mache, dann halt mit Handy dabei und Erreichbarkeit.
Wobei dann eben die Hoffnung im Hinterkopf ist, dass er dann wirklich nur in "Notfällen" anruft.

Mit der Angespanntheit zwischen uns hast du absolut Recht!
Irgendwo habe ich nach wie vor noch Angst vor ihm.
Ich versuche mit ihm zu reden so gut es geht, aber es fällt mir irre schwer, weil er halt immer wieder mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen ankommt.

Durch die Gespräche mit meinem Freund konnte ich schon wesentlich "besser" in schwierigen Situationen mit ihm reagieren und ich merke auch, dass das hilft.

Weisst du, er hatte mich vor zwei Wochen sogar mal gefragt, ob ich einen guten Psychologen kennen würde.....er wolle an seinen Wutausbrüchen arbeiten. Fand ich super klasse und sagte ihm auch dass das eine gute Idee sei....kenne aber halt keinen.
Vielleicht sollte ich ihm einfach mal ein paar Adressen raussuchen. ^^

LG und Danke

Beitrag von stefmex 22.05.11 - 12:44 Uhr

Das schwierige an Trennungen ist meistens, dass einer im Stolz verletzt ist. Was in Eurem Fall wohl Dein Ex ist.
Diese Enttäuschung/Empörung/Wut macht sich leider oft bei den meisten in den falschen Situationen und gegenüber den falschen Personen 'Luft'.
Ich weiß nicht wo Du wohnst, aber hier in München z.B. gibt es eine zentrale Anlaufstelle, wenn man psychologische Betreuung benötigt. Dort hat man sein 'Erstgespräch' und dann wird die passende Fachkraft gesucht. Also Psychologe, Psychiater, Psychotherapeut, etc. Vielleicht gibt es so was ja auch bei Euch? Oder einfach mal den Hausarzt fragen.
Jedenfalls finde ich es absolut toll, dass er an seiner Schwäche arbeiten will. Die wenigsten Männer sind zu diesem Schritt bereit.
Mein Ex ist auch in einer Therapie und ich hoffe für ihn, dass sie ihm was bringt.

LG, Stefanie

Beitrag von janamausi 22.05.11 - 13:04 Uhr

Hallo,

<<ich lasse es ihm im Moment einfach etwas offen, ob er ihn nur für eine Übernachtung zu sich holt oder von Fr.- So. <<

Ich glaube so etwas ist immer verkehrt und geht nur nach Hinten los und bei dir erst recht.

Es muss ja jetzt schon alles nach seinem Kopf laufen, wenn ihm etwas nicht passt ruft er dich an etc. und da würde ich lieber ganz klare Regeln aufstellen anstatt ihm das offen zu lassen.

LG janamausi

Beitrag von janamausi 22.05.11 - 12:08 Uhr

Hallo,

nach dem was du geschrieben hast, denke ich nicht, dass dein Ex mit eurem Kind alleine in den Urlaub fahren will. Er ist ja im Moment sogar mit den Wochenenden überfordert und will dass du dabei bist. So will er sicherlich auch, dass du mit in den Urlaub fährst.

Ich würde mal ein ernstes Wörtchen mit dem Ex reden. Wenn ihm ein ganzes Wochenende zu viel ist, dann soll er ihn nur ein paar Stunden nehmen. Und er soll aufhören, dich ständig anzurufen, vor allem vor dem Kind. Ein so kleines Kinid versteht so etwas ja nicht und denkt evtl. dass Mama ihn nicht mehr lieb hat weil sei nicht kommen will.

Ich würde dir raten, sag deinem Ex, dass Du nicht mehr ans Telefon gehst und mach das auch. Wenn wirklich ein Notfall ist soll er dir eine sms schreiben, dann meldest du dich.

Um ihm ein bisschen zu helfen, würde ich ihm zusammen schreiben, was er mit dem Kind machen kann, z.B.

- ihm ein paar "Freizeittipps", Spielplätze etc. in der Nähe raussuchen
- evtl. gibt es ja bei euch Väter treffen, so kann er evtl. neue Freunde mit Kindern finden und gemeinsam was mit denen unternehmen

Ich glaue es ist für niemanden leicht, "plötzlich" ein 3,5 Jahre altes Kind ein ganzes Wochenende zu betreuen. Jeder muss sich erst ein Leben aufbauen und einen Rhytmus finden. Aber das muss dein Ex ganz alleine machen und kann dir nicht Vorwürfe machen.

LG janamausi

Beitrag von aquene 22.05.11 - 13:37 Uhr

Hallo du,

erstmal Danke für deine Antwort.

tja, es war noch nie leicht was die Kommunikation zwischen uns angeht.
Und gerade jetzt beim Lesen eurer Antworten, habe ich mir gedacht, ich werde ihm einfach einmal eine ausführliche Email schreiben.

Klar, das ist nicht die ideale Kommunikations-Form.....aber mit ihm ein Gespräch darüber zu führen läuft einfach viel zu oft schief. Wenn ich ansetze mit sowas, kommen direkt Beschuldigungen und Vorwürfe.

Von Väter-treffen oder Ähnlichem hier in der Ecke weiss ich nichts. bzw. ist es halt so, dass die Eltern der Kindergartenfreunde unseres Sohnes an den Wochenenden halt auch ihr Familien-ding machen.
Leute zum treffen kann ich ihm da also eher nicht vermitteln.

Aber Orte zu denen er mit dem Zwerg gehen kann....oder Ideen was er mit ihm machen könnte, sage ich ihm zwischendurch schon immer mal.

Ich denke ich werde ihm da wirklich einfach nochmal Einiges zusammenschreiben.

Das mit dem im Notfall sms schreiben gestaltet sich leider schwierig, da hier so gut wie kein Handy-Empfang ist. :-) Manchmal kriege ich Nachrichten erst am nächsten Tag.
Wegen mir kann er ja auch im Notfall anrufen....aber halt im Notfall und nicht 6 mal am Tag.

Und von wegen was der Kleine mitbekommt...tja.....leider viel zu viel, denn er hat noch nie Rücksicht darauf genommen seine Meinung kund zu tun auch vor dem Kind.

Er hat auch schon einige Male sowas gesagt wie "das hast du deiner mama zuzuschreiben.....die will ja nicht mit......oder.....die ist ja damals abgehauen"
Bringe ich sowas aber in einem Gespräch....dann dreht er wahrscheinlich ab.
Von daher...werde ich mich ans Text verfassen machen und ihm das heute Abend schicken damit er in Ruhe lesen kann. ^^

LG

Beitrag von stefmex 22.05.11 - 13:46 Uhr

Großartiger Tipp (zumindest mach ich das immer bevor 'empfindliche' Themen an den KV geschickt werden):

Lass es vorher von Deinem guten Freund durchlesen. Wir Frauen neigen dazu viel zu emotional zu schreiben und das kapieren Männer dann leider überhaupt nicht mehr.

Versuch so sachlich wie möglich zu schreiben und wie gesagt: Zensur-Lesen lassen. Noch besser, wenn Du da einen guten Freund zur Hand hast ;-)

LG, Stefanie

Beitrag von aquene 22.05.11 - 13:49 Uhr

ja, ich denke genau von dem werde ich es vorher nochmal lesen lassen , bevor ich es abschicke.
Er ist selbst Vater von zwei Kindern und hat sich von seiner Frau getrennt vor einigen Jahren.
Von daher kann er mir manchmal ganz gut die "andere" Seite nahebringen.

Beitrag von manavgat 22.05.11 - 12:19 Uhr

Ich würde einem Urlaub zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen, da er ja schon mit einem Abend überfordert scheint.

Zum eigentlichen Problem: Lass ihn durch eine Anwältin anschreiben und mitteilen, dass Du kein Kontaktinteresse Deinerseits hast, Du aber gut findest wenn er sich um seinen Sohn kümmert. Dass Du aber erwartest, dass er das selbstständig hinbekommt, ohne alle 5 Minuten bei Dir telefonisch aufzulaufen oder zu versuchen, Dich zu gemeinsamen Aktivitäten zu überreden.

Alternativ könne der den Umgang verkürzen, bis es sich eingespielt hat.

Nett und freundlich, aber unmißverständlich.

Gruß

Manavgat