Rotavirenimpung-wer machts? Wer kennt sich aus?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von happy-87 22.05.11 - 17:18 Uhr

Hallo,

ne Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht ob ich mein Kind dazu impfen würde! Ich weiss nun nicht ob diese Impfung notwendig ist!?

Wer hat sein Kind impfen lassen? wie hat es sich ausgewirkt?

Danke und Lg

Happy

Beitrag von angeldragon 22.05.11 - 17:22 Uhr

in österreich wird das einfach gemacht kostenlos wahr es, bei mir zumindest

ich halte es für sehr wichtig alle impfungen machen zu lassen

sofie wahr 2 tage ein bisschen ruhiger als sonst hatte aber kein fieber und schlecht ging es ihr auch nicht

und einmalig ein bisschen breiigeren stuhl ansonsten keinerlei neben wirkungen die ich bemerkt hätte

#winke#drache

Beitrag von irish.cream 22.05.11 - 17:35 Uhr

ich bin eigentlich PRO impfen - ABER diese Impfung lassen wir aus..

1) wenn die Impfung so wichtig wäre, wäre sie keine IGeL Leistung, sondern eine KK-Leistung..
2) wenn die Impfung so sinnvoll wäre, würde sie in den Richtlinien stehen..
3) ist der Rotavirus genauso wie der Norovirus ein schnell mutierender Virus, dessen Stamm sich alle paar Monate ändert - es wird aber nur gegen die bekanntesten Stämme geimpft.. mittlerweile gibt es aber sooo viele Mutationen und es kommen ständig neue Mutationen - da nützt dir keine Impfung mehr was!

Im Freundeskreis sind einige Kinder geimpft worden und dann dann später trotzdem den Virus: Mutationen halt!

Also ganz ehrlich: bringt doch nix! Meiner Meinung nach!
Grüße
Tanja mit Brian (3) und Amy (5 Wochen)

ach und hier eine Diskussion von letzter Woche dazu:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3150418&pid=19948819&bid=9

Beitrag von lilola 22.05.11 - 17:40 Uhr

Wir haben's auf Anraten der Kinderärztin gemacht. Die Techniker Krankenkasse übernimmt die Kosten. Nebenwirkungen haben wir nicht bemerkt.

Beitrag von mauz87 22.05.11 - 18:08 Uhr

Bei unserer Tochter zb war diese garnicht zur Sprache genommen worden.



Nun bei unserem Sohn wurde groß geprädigt so mega wichtig usw. aber wir waren dagegen zuviele Nebenwirkungen und des weiteren wie man schon schrieb hier, wenn diese sooo wichtig sein soll dann wäre es eine Kassenleistung.Und das ist nicht gegeben.

Beitrag von miau2 22.05.11 - 18:23 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&tid=3150418&pid=19950338

Und ich kenne zwar viele, viele Kinder, aber keines, das trotz Impfung bekanntermaßen innerhalb der ersten 2 Lebensjahre an Rota erkrankt wäre (allerdings wird ja nicht immer getestet, das heißt also nicht, dass es nicht doch so gewesen sein könnte - hier die Kinderärzte testen eigentlich nur, wenn es einen guten Grund gibt).

Viele Grüße
miau2

Beitrag von emmy06 22.05.11 - 19:15 Uhr

Ich schließe mich an, ungeimpfter großer Sohn, geimpfter Mini...



LG



Beitrag von die-caro 22.05.11 - 19:00 Uhr

Wir haben impfen lassen.

1. Weil meine Hebamme mir dazu geraten hat + KIA
2. Weil ich meinem kleinen sowas ersparen möchte.
3. Weil ich persönlich generell fürs impfen bin

KK hats bezahlt und wir hatten keinerlei Nebenwirkungen

#winke

Beitrag von jane-zoe83 22.05.11 - 19:38 Uhr

Hi

Wir haben es nicht impfen lassen !

Hebamme hat es auch so gesehen!!!!

Fast alle Kinderärzte raten doch immer dazu ist doch deren Ihr Job ;-)

Beitrag von zwei-erdmaennchen 22.05.11 - 21:35 Uhr

Meine Antwort eins oben drüber könnte genauso dir gelten. Warum befragst du eine Hebamme zum Thema Impfen??? Diese Beweggründe würden mich tatsächlich mal interessieren...

Und wenn dein Kinderarzt blind alle Impfungen empfiehlt dann würde ich mir schlichtweg einen neuen suchen. Ich kenne einige Kinderärzte die absolute Idealisten sind und sich auch gegen Impfungen aussprechen wenn sie diese für unnötig halten.

Im Übrigen verdienen sie an Impfberatungen (auch bei Nicht-Impfen) und/oder einem später an der zu impfenden Krankheit leidenden Kind auch - und nicht nur an den Impfungen. Wenn man ihnen also schon Geldgier vorwerfen will sollte man das schon genau hinterfragen. Diese Rechnung geht nämlich nicht auf.

LG
Ina #winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 22.05.11 - 21:31 Uhr

Warum fragst du deine Hebamme nach einem Rat bezüglich Impfungen??? Das ist nicht ihr Fachgebiet - davon hat sie keinen blassen Schimmer. Ich frage doch auch keinen Bäcker wie man eine Wurst herstellt #kratz

Es ist mir wirklich ein Rätsel warum so viele Leute ihre Hebamme blind in diversen Dingen zu Rate ziehen. Wäre mir niemals in den Sinn gekommen. Hebammen sind da für's Kinderkriegen und Vor- und Nachsorge. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.

Kopfschüttelnde Grüße
Ina #winke

Beitrag von ichw29 22.05.11 - 19:50 Uhr

Hallo,

Ob nötig oder nicht, da scheiden sich die Geister. Wie bei dem Thema impfen überhaupt.

Rotaviren werde ich bei Nr. 3 nun auch impfen lassen.
Aus der Erfahrung heraus. Ich möchte nicht nochmal so etwas mit einem Kind mitmachen.
Wir haben vor zwei Jahren die Rotaviren bei unserem Großen gehabt und es stand echt eng um ihn. Er war sehr stark ausgetrocknet, dass innerhalb von wenigen Stunden.

Der Mittlere hatte es damals zwar auch, aber nur eine abgeschwächte Form.

Wie gesagt, es ist immer eine persönliche Entscheidung, aber wenn man einmal sein Kind so hat leiden sehen und weiß, man kann mit einer Impfung etwas dagegen tun, dann werde ich alles in Bewegung setzen, diese Impfung durchführen zu lassen.
Egal ob es eine Privatleistung ist oder nicht.

Lg mit M (5 Jahre), J (3,5 Jahre) und M (6 Wochen)

Beitrag von nsd 22.05.11 - 19:51 Uhr

Hi!
wir haben impfen lassen und unsere KK (gesetzlich) hat die Kosten übernommen (musste nur im 1. Halbjahr abgeschlossen sein). Nebenwirkungen hatten wir keine.
Bei Bekannten hatten die Söhne den Rota-Virus eingefangen und mussten dann stationär ins KH. Das wollte ich meiner Maus ersparen. Wenn es wirklich Mutationen gibt und man diesen erwischt, dann hat man Pech gehabt. Aber man weiß ja nie, wievielen "normalen" Viren man in der Zwischenzeit begegnet ist und es ist auf Grund der Impfung nichts passiert...

BTW, es gibt auch Ärzte, die sich gegen bestimmte Impfungen aussprechen. Unser Hausarzt hat sich gegen die Schweinegrippeimpfung ausgesprochen mit Begründung. Selbst wenn wir es unbedingt gewollt hätten, hätte er nicht geimpft. Wir hätten zu einem anderen Arzt gehen müssen.

Beitrag von andrea2687 22.05.11 - 19:57 Uhr

Hallo!

Also wir haben sie machen lassen. Nebenwirkungen hatten wir gar nicht. Kein Fieber, Durchfall oder so.

Und außerdem noch zu dem Thema "Wenn die Impfung wichtig wäre würde es die KK zahlen". Hepatitis Impfungen sind bei Erwachsenen auch wichtig und die Kasse zahlts auch nicht!!! Ich denke davon kann mans nicht abhängig machen.

lg #winke

Beitrag von zwei-erdmaennchen 22.05.11 - 21:27 Uhr

Hallo Happy,

ich bin ein absoluter Impfbefürworter der meisten Impfungen, habe mich aber bewusst gegen die Rotaviren-Impfung entschieden.

Und was soll ich sagen - nun hatten wir sie und das war echt nicht schön für alle Beteiligten. Dennoch würde ich immer wieder so entscheiden und ein weiteres Kind auch nicht impfen lassen.

Meiner Meinung nach ist das Rotavirus in seinen diversen Formen eine heftige Magen-Darm-Erkrankung - nicht mehr und nicht weniger. Wenn's blöd läuft landet man in der Klinik. Nicht schön aber bleibende Schäden sind halt nicht zu erwarten. Voraussetzung ist natürlich immer, dass man als Eltern rechtzeitig reagiert.

Ich kenne zwei Kinder, die nach der Impfung ebenfalls in der Klinik gelandet sind - also auch das ist wohl keine Seltenheit. Und etliche andere Kinder haben wirklich lange heftig mit Durchfall und Erbrechen reagiert. Dafür brauche ich dann nicht zu impfen.

Ich denke auch, dass die Dunkelziffer der tatsächlichen Rotaviren-Erkrankungen um ein Vielfaches höher liegt als es die Statistiken besagen. Da Tests aber erst in einem bedenklichen Stadium durchgeführt werden weiß man schlichtweg nichts von der Erkrankung. Auch wir wissen es nur weil mein Mann aufgrund eines Gesundheitszeugnisses immer genau untersucht wird bei solchen Sachen. Die Aussage, dass also angeblich jedes 5. Kind damit in einer Klinik landet halte ich darum definitiv für richtig übertrieben.

Liebe Grüße
Ina #winke