was meint ihr dazu

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von trinachen 22.05.11 - 19:46 Uhr

Hallo an alle tierfreunde

Meine Kinder möchten einen Hund#hund und liegen mir jeden tag damit in den Ohren#bla sie sagen mir auch immer mama wir kümmern uns auch drum, raus gehen und füttern und was noch dazu gehört#gruebel hört sich ja gut an und so kann ich mich auch auf meine Kinder verlassen. Aber ich habe bedenken das es dann nur die anfangszeit gut geht und dann die interesse mit der Zeit wieder nachlässt.

Nun hat meine Freundin Pflegehunde natürlich ist da nen zwerg dabei wo meine Kinder ein Auge drauf geworfen haben und ihn umbedingt haben möchten.

Nun meinte meine Freundin warum probieren wir es nicht einfach wir bekommen den Hund auf probe wie es Funktioniert und ob der Hund sich bei uns wohl fühlt.

Was sagt ihr dazu?

Glg Trina#winke

Beitrag von sparrow1967 22.05.11 - 19:56 Uhr

>>sie sagen mir auch immer mama wir kümmern uns auch drum, raus gehen und füttern und was noch dazu gehört<<


#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl


Deine kInder sind 9,8 und 5 - den Mini rechne ich jetzt mal nicht, den 5 Jährigen eigentlich auch nicht.

Aber ich sage dir: vergiß es.

Wenn DU Zeit und Lust hast, dich um den Hund zu kümmern ( dazu gehört auch Hundeschule) den Hund geistig und körperlich auszulasten- dann nimm einen Hund zu dir. Aber bitte- verlaß dich nicht auf die Worte von 8 und 9 Jährigen. Es geht hier um ein Lebenwesen....das ist für 3 Wochen interessant.
Ach ja- im Winter....wenn es stürmt und schneit: meinst du ernsthaft, deine Kinder gehen dann mit dem Hund raus?

Wenn es aus Eimern schüttet: meinst du deine Kinder gehen mit dem Hund raus?

Meinst du, sie sagen Verabredungen ab, nur weil sie auf den Hund aufpassen müssen oder Gassi gehen müssen?


Ich denke, die Verantwortung für einen Hund ist zu groß und die Folgen, die ein Hund mit sich bring, sind für Kinder leider nicht überschaubar.



sparrow

Beitrag von farina76 22.05.11 - 19:57 Uhr

Also einen Hund einfach mal so ein Zuhause schenken und wenn es dann nicht funktioniert, wegen euch, wird er wieder aus seiner Umgebung gerissen und weiter gegeben? Nein!

Kindern würde ich nie vertrauen dass sie sich um einen Hund wirklich kümmern. Und ich denke das sollten sie auch nicht und können sie vor Teenie Alter auch nicht.

Meine Tochter will auch einen Hund und wächst mit 2en auf. Wir überlegen schon in 2 Jahren noch einen Welpen dazu zu holen. Allerdings nicht als ihren Hund sondern als zusätzliches Familienmitglied bei dem sie dann mehr Verantwortung übernehmen soll und mit dem sie dann auch Hundesport machen darf wenn sie das dann auch ernsthaft macht. Aber ich will meiner Tochter garnicht die Verantwortung aufhalsen für einen Hund zu sorgen und ihn artgerecht zu halten. Zum Schutz auch von meinem Kind, weil es soll Kind sein dürfen.

Niemals nie würde ich auch keinem 9jährigen Kind aufhalsen jeden Tag mit dem Hund rauszugehen, Situationen zu meistern wo der Hund nicht hört. Wo andere nicht hörende Hunde eine Keilerei mit dem Hund anfangen, wo Mitmenschen manchmal komisch reagieren.

Wenn ihr euch einen Hund anschafft wo die Kinder Teilaufgaben übernehmen, ja. Von den Kinder den Weitblick was Hundehaltung und Erziehung mit sich bringt geht garnicht. Das konnte nicht mal ich richtig abschätzen als ich mir den ersten Hund geholt habe.

LG Sabine

Beitrag von knuffel84 22.05.11 - 19:58 Uhr

Hallo,

das Interesse wird auf jeden Fall nachlassen und ich finde, man kann die Verantwortung für ein Tier auch nicht auf die Kinder abwälzen.
Abgesehen davon würde ich meine Kinder nicht alleine mit dem Hund raus lassen.
Was soll es denn überhaupt für ein Hund sein?
Und wie sieht DEIN Interesse für einen Hund aus? Was ist mit der Urlaubsbetreuung, Tierarztkosten, Hundeschule usw. ?

LG

Beitrag von tina1406 22.05.11 - 20:14 Uhr

DU mußt den Hund wollen, denn im Endeffekt bist DU verantwortlich und mußt ihn versorgen!
Ein paar Aufgaben können und werden die Kinder übernehmen, aber das Interesse wird weniger, und wenn du dich nicht jeden Tag mit dem Hund genug beschäftigen willst oder kannst, dann kommt in meinen Augen kein Hund als Haustier in Frage.
Ich würde meinem Kind niemals ein Haustier anschaffen, wenn ich nicht sicher bin, daß ich selber bei Bedarf die Pflege übernehmen will /kann.

Wir haben einen Hund, 3 Katzen, Reptilien, Kaninchen u. Meerschweinchen im Gartengehege. Aber nur weil mein Mann und ich die Tiere wollten! Und unser Kind hat auch Freude daran.......aber die Pflege liegt in unserer Verantwortung!

lg
Tina

Beitrag von trinachen 22.05.11 - 20:24 Uhr

Danke für eure antworten.

Ich glaube ich habe meine Frage ganz einfach falsch gestellt.

Ich weis das ich für den Hund verantwortung übernehmen muss und auch gerne dafür bereit bin und ich sicherlich den hund nicht holen werden damit meine Kinder ruhig sind und ihren willen haben um gottes willen...
Es geht hier um ein lebewesen



Glg Trina


Beitrag von tauchmaus01 22.05.11 - 20:54 Uhr

Ob nun der Pflegehund bei Deiner Freundin zur Pflege ist oder bei Euch...welchen Unterschied macht das wohl?
Pflegestellen haben für das Tier immer den Nachteil dass sie weitergegeben werden.
Ich würde es echt versuchen, Du schreibst ´ja selber dass Du auch einen Hund möchtest.

Und auch nicht alle Kinder verlieren das Interesse an Tieren. Meine Große kann ich als gegenteiliges Beispiel nennen. Wir haben seit 4 Jahren Kaninchen und auch Meerschweinchen. JEDEN Tag kümmert sie sich von ganz allein um die Tiere, füttern, Gras pflücken usw. Und seit wenigen Wochen möchte sie auch selber ausmisten und macht das toll. Sie ist 8!


Mona

Beitrag von sparrow1967 22.05.11 - 21:00 Uhr

Mit nem Kaninchen muß man aucht bei Wind und Wetter raus, man muß in keine Hundeschule, man muß es nicht geistig auslasten.... man kann Äpfel leider nicht mit Birnen vergleichen ;-)


Wobei ich sagen muß: du kannst stolz auf deine Tochter sein!!#pro

Beitrag von sparrow1967 22.05.11 - 21:00 Uhr

>>Mit nem Kaninchen muß man aucht bei Wind und Wetter raus,<<


NICHT- da fehlt das NICHT bei Wind und Wetter raus ;-)

Beitrag von alkesh 23.05.11 - 09:24 Uhr

Ich denke auch das man Nager nicht mit Hunden vergleichen kann!

Und zur Pflegestelle: Oberstes Ziel einer Pflegestelle ist die Vermittlung eines gut sozialisierten Hundes, man gibt ihn im Idealfall nur einmal ab, nämlich an die Endstelle!

Wir haben auch gerade wieder einen Pflegehund und erst wenn WIR das okay geben das sie so weit ist vermittelt zu werden, kommt sie überhaupt auf die Seite und dann entscheiden wir wer sie bekommt und zwar so, daß sie nach Möglichkeit nie wieder woanders hin muß!

Nie nicht käme ich auf die Idee ein Tier auf Probe zu vermitteln #contra

LG

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 12:43 Uhr

Der Nachteil liegt darin, dass der Hund eine Station mehr durchleben müßte...

Beitrag von diebina 22.05.11 - 21:03 Uhr

die Idee hört sich gut an...aber ob das für das Tier so schön ist, wenn es sich gerade an Euch gewöhnt hat und ihr dann merkt, dass ihr das Ganze nun doch nicht stemmen könnt?

ich finde Deine kInder noch ziemlich jung, um eine vollwertige Teilverantwortung für einen Hund übernehmen zu können. Meine Meinung dazu: irgendwann sind die Kinder aus dem Haus und dann musst Du sowieso allein ran.

Bist DU Hundenarr? Willst DU einen Hund? Dann nix wielos... es nur den Kindern zuliebe zu tun würde ich dringend vermeiden!! dann würdeich den Kindern ganz klar sagen, dass Du das nicht möchtest und fertig.

Wir bekamen (gemeinschaftlich) unseren ersten Hund, als ich 15 war. meine Eltern rechneten aus, wie oft der Hund pro Woche raus musste und wir Kinder mussten zu gleichen Teil mit ran. Hört sich drastisch an, war aber für meine Mutter eine enorme Entlastung und Sicherheit. Heute käme eine Hund für mich nicht mehr in Frage und damit müssen meine Kinder (leider) leben. :-)

gruß
die bina

Beitrag von minimoeller 22.05.11 - 21:20 Uhr

Nee, nee, nee, das ist eine doofe Idee!

1. Deine Kinder werden ihr Interesse an dem Hund als Tier sicherlich nicht so schnell verlieren, aber an der Flege, Fürsorge und Verantwortung wird es schnell hapern. Hand drauf!

2. Es ist sehr unfair, ein Lebewesen als Versuchstier für die eigene Sorgsamkeit zu missbrauchen. Der Welpe wird sehr schnell Vertrauen zu Euch aufbauen und wenn er dann wieder gehen muss, ist das doch gemein, oder findest Du nicht?

Wie wär es mit einer Tierpatenschaft im Tierheim? Oder als ehrenamtlicher Gassigeher?

Wenn die Entscheidung FÜR den Hund fällt, dann sollte sie für immer sein. Und Du bist die Hauptverantwortliche und wirst es immer bleiben. Punkt.

#winke

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 12:42 Uhr

Den Vorschlag, den Hund zur Probe zu nehmen, finde ich absolut indiskutabel.
Natürlich sollte jeder Tierschutzverein Hunde im Notfall zurücknehmen aber den Hund zur Probe zu "verleihen", um zu schauen, ob die Kinder zuverlässig sind, geht gar nicht, es geht hier ja um ein Lebewesen!

Ansonsten solltet Ihr Euch nur einen Hund zulegen, wenn die ganze Familie das möchte und Euch Eltern klar ist, dass die Verantwortung zu 100% bei Euch liegt und höchstwahrscheinlich die Arbeit auch irgendwann, wenn der Reiz des Neuen nachgelassen hat.

Gruß,

W

Beitrag von rubia71 24.05.11 - 12:48 Uhr

Hallo,

wie alt ist Dein ältestes Kind? Habe ich richtig gelesen, dass es erst 9 ist? Dann darfst Du es nämlich auch mit einem kleinen Hund (den es körperlich halten könnte) gar nicht allein raus lassen!
Ein Kind in dem Alter ist überhaupt nicht in der Lage, bei unvorhersehbaren Situationen weitsichtig und korrekt zu reagieren.
Kommt es z.B. zu einer unschönen Hundebegegnung (z.B. großer Hund greift euren an) kann es schnell gehen, dass es schlussendlich heißt, DU hättest Deine Aufsichtspflicht verletzt.
Es wird grundsätzlich empfohlen, erst Jugendliche allein mit einem (braven) Hund raus zu lassen.
Darüber hinaus ist ein Kind nicht in der Lage, einen Hund konsequent und angemessen zu erziehen - es ist ja selbst noch nicht "fertig" erzogen! Und auch ein älterer Hund, der scheinbar schon alles kann, verlernt seine gute Erziehung schnell wieder, wenn man da nicht konsequent dran bleibt.

Wenn es Dein Hund werden würde und die Kinder könnten Dich und den Hund begleiten würde es Sinn machen. So aber nicht!

LG