Eure Meinung

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Beitrag von reni1h 23.05.11 - 09:08 Uhr

Guten Morgen,

ich wollte mal Eure Meinung hören zu einem Thema,was mich derzeit beschäftigt und ärgert.

Wie ich schonmal geschrieben habe, hat mein Sohn (15 Wochen) einen platten Hinterkopf, vorallem rechts, weil er den Kopf viel in diese Richtung gedreht hat, besonders beim Schlafen.

Ich bin deshalb mit ihm in Behandlung bei der Physiotherapie und bei der Cranio-Sacral-Therapie.
Bei ersterer kam heraus, daß er eine Verspannung im Nacken hat. Mittlerweile dreht er seinen Kopf schön nach links, auch beim Schlafen. Und Greifen kann er auch mit beiden Händen.
Bei der zweiten Therapie war auch alles in Ordnung.

Jetzt mein Problem. Ich bin seit kurzem in einer PEKIP-Gruppe und die Leiterin hat mich auf seine Kopfform angesprochen und gefragt, ob ich was dagegen mache. als ich es erzählte, wollte sie mir nicht glauben, daß bis auf die Verspannung alles okay ist und redete auf mich ein, zum Osteopathen zu gehen. Sie gab mir sogar Adressen mit.
Und das stört mich. Ich kümmere mich um meinen Sohn, vertraue den Ärzten und Physiotherapeuten und natürlich meiner Hebamme, und sie mischt sich einfach ein und verunsichert mich damit.

Was sagt ihr dazu?

LG, Reni und Zwerg

Beitrag von sineba 23.05.11 - 09:14 Uhr

Hallo!

Also wenn du das Gefühl hast, alles getan zu haben und es deinem Mäuschen gut geht würde ich ganz freundlich lächeln, nicken und die Adressen unter Ablage P (wie Papierkorb) verschwinden lassen.

So musst du dich nicht mit ihr rumärgern, kannst ohne Stress weiter in der Pekipgruppe bleiben und schonst deinen Blutdruck.

Liebe Grüße
Sineba und ihr Giraffengirl (die grade genüsslich ihre Sophie verspeist)

Beitrag von tulpe0212 23.05.11 - 09:14 Uhr

Vielleicht wollte sie dir nur einen Tipp geben und gar nicht in frage stellen, dass du dich um deinen sohn kümmerst...

unser zwerg war auch sehr rechtslastig... habe ihn dann immer so gehalten, dass er gezwungen war auch mal links rum zu schauen... er hatte auch einen "eingedötschten" kopf und sieht heute mit 7 1/2 monaten ganz normal aus..

lass dich nicht verrückt machen...

osteopatie kann ich dir aber trotzdem empfehlen... bei unserem kleinen hat es super geholfen.. er hatte sich erst nur immer rechts herum gedreht und schlecht gegessen... da war er 4 monate alt.. noch am selben abend nach unserem besuch bei der osteopatin hat er seit langem mal wieder ein ganzes fläschchen getrunken und am nächsten nachmittag hatte er versucht sich links rum zu drehen... das klappte natürlich nicht sofort, aber er hat es versucht...

Gruß

Beitrag von xyz74 23.05.11 - 09:50 Uhr

Was sagt ihr dazu?
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Die Frau ist engagiert!
Find ich übrigens gut, dass sie dir Osteopathen empfiehlt.
Das Du Dich kümmerst ist super!
Allerdings gehören Ärzte zu den Menschen, denen ich am wenigsten Vertraue, da ich da schon auf zu viele sehr dumme Exemplare gestoßen bin, die nur ein sehr begrenztes Wissen an den Tag legen.
Für die Gehirnentwicklung ist die Kopfform sehr wichtig.
Wird nicht rechtzeitig richtig behandelt, dann kann es später zu Schwierigkeiten in der Schule kommen.
Den Hinweis bekam eine Mutter in einem Shiatsu-Kurs, den ich mit meiner Mutter besucht habe. Die Shiatsu-Praktierin empfahl ebenfalls Osteopathie.
Sie selber konnte in unserem Ort niemanden empfehlen.
Ich nannte der Mutter dann jemand, da ich selber mit Osteopathie sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Statt Dich angegriffen zu fühlen, solltest Du einfach froh sein, dass jemand sein Wissen mit Dir teilt und Dir helfen möchte.

Beitrag von magdalena70 23.05.11 - 09:59 Uhr

Mit dem Wissen von heute wäre ich damals froh gewesen, wenn jemand so konstruktiv und tatkräftig etwas getan hätte. Es hätte uns viel erspart.
Auch ich glaube nicht unbedingt an die Schulmedizin, weil ich damit zu viel schlechte Erfahrungen gemacht habe. Und die Osteopathie war auch bei uns das Mittel der Wahl, das bei uns das Ruder herumgerissen hat. Allerdings war unsere Tochter damals schon fünf Jahre alt. Wir hätten ihr so viel ersparen können, hätten wir früher davon gewusst :-(
LG

Beitrag von moeriee 23.05.11 - 10:26 Uhr

Hi Reni! #winke

Ich denke, dass sie Recht hat! Such' dir mal einen ordentlichen Osteopathen und das Problem ist nach zwei bis drei Sitzungen gelöst. Kostenpunkt: Etwa 200€. Aber es lohnt sich und ist wesentlich stressfreier, als das Gerenne von Termin zu Termin und dann stellt sich doch keine Besserung ein. Sieh' es mal so: Sie will dir sicher nur helfen. Möglicherweise hat dein Kind auch das KISS-Syndrom und es ist wichtig, dass das behandelt wird, denn ansonsten kann das massive Spätfolgen mit sich bringen, die du jetzt noch gar nicht abschätzen kannst. An manchen Stellen stößt die Schulmedizin einfach an ihre Grenzen und da ist es doch super, wenn es die Möglichkeit gibt, das Problem anders anzugehen. Ich habe den Schritt auch gewagt und muss sagen: Ich bin heilfroh, dass ich so einen kompetenten Osteopathen gefunden habe. Zwei Sitzungen und das Ding war durch. Seither kann Louis den Kopf wieder in beide Richtungen drehen und ist motorisch nicht mehr so eingeschränkt. Warum sträubst du dich so dagegen? Welche Bedenken hast du?

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (24 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von reni1h 23.05.11 - 13:11 Uhr

Hallo,

ich sträube mich nicht wirklich dagegen, aber ich bin der Meinung, daß die Cranio-Sacral- und die Physiotherapie Erfolg hat. Außerdem ist ersteres doch eine Form der Osteopathie.

Beitrag von incredible-baby1979 23.05.11 - 11:18 Uhr

Hallo,

die PeKiP-Tante hat recht. Geh mit deinem Kleinen zum Osteopathen.
Julian hatte das "Problem" auch. Er drehte sein Köpfchen partout nicht nach links.
Nach 2 Sitzungen konnte er mühelos den Kopf von links nach rechts und umgekehrt drehen.
Was den platten Hinterkopf betrifft - liegt dein Kleiner sehr viel auf der Krabbeldecke, KiWa etc.? Versuchs mit der Bauchlage bzw. Tragen.

LG,
incredible mit Julian (fast 26 Monate), der gerade Siesta macht

Beitrag von reni1h 23.05.11 - 13:07 Uhr

Im Kinderwagen liegt er auf der Seite und zu Hause ist es verschieden. Wir spielen in Bauch- und Rückenlage, oder ich hab ihn auf dem Arm, um ihm was zu zeigen oder schnell was zu holen.

Und nach links dreht er seinen Kopf.

Beitrag von fascia 24.05.11 - 09:11 Uhr

Liebe Reni,

ich kann gut nachvollziehen, dass dich das stört und auch verunsichert.
Die PEKIP-Dame hat es ungeschickt angepackt, auch wenn ihre Idee grundsätzlich gut ist.
Dieses "Nicht-Glauben" (,dass bis auf die Verspannung alles ok ist) steht ihr nicht zu.
(Hätte sie in den Raum gestellt, dass auch andere Bereiche für eine vermeintliche Fehlhaltung in Frage kommen, die sich der Physio und der cranio-sakralen Therapie entziehen, wäre es besser gewesen.)

Sie baut hier einen Druck auf, der, wie ich finde, nicht angemessen ist.
Sie "meint es gut" - erreicht aber das Gegenteil...

Ich denke, du kannst bei deiner Vorgehensweise bleiben - denn sie hat sich bewährt.
Die Adressen würde ich behalten - im Hinterkopf und einer Schublade.

Nicht ärgern - das lohnt sich nicht.
Aber verstehen kann ich´s doch...

LG,
f.

Beitrag von reni1h 24.05.11 - 09:33 Uhr

Vielen lieben Dank für Deine Antwort, #winke

die Adressen hängen bei mir an der Pin-Wand, falls ich sie später doch noch brauche.
Ich glaub auch nicht, daß sie es böse gemeint hat, aber manches lasse ich eben zu nah an mich ran, besonders wenn man zu wenig Schlaf bekommt und sich eh Sorgen um sein Kind macht.

LG, Reni und Zwerg