Frage zu NFM

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von teddyangel84 23.05.11 - 09:21 Uhr

Hallo zusammen,

ich hab da mal ne Frage, lasst Ihr das Ersttrimesterscreening (Nackenfaltenmessung) durchführen?

Ich weiß nicht ob wir das machen lassen sollen.

LG
Teddyangel84

Beitrag von zapmama2003 23.05.11 - 09:29 Uhr

Hallo Teddyangel,

ja das habe ich in meiner ersten SS gemacht (da war ich 28 Jahre alt) und jetzt auch wieder. Die Kosten dafür haben wir selbst getragen (180 Euro).

Für mich war das sehr wichtig. Ich habe meine Entscheidung für die Fruchtwasseruntersuchung davon abhängig gemacht.

Ich habe das in einer speziellen Praxis durchführen lassen. Die Untersuchung war also sehr gründlich und die Ergebnisse zuverlässig.

LG
Zap

Beitrag von marjatta 23.05.11 - 09:32 Uhr

Ich war beim ersten Kind über 35 und jetzt beim zweiten bin ich fast 40. Da ich nur eine FWU gemacht hätte, wenn das erweiterte Erst-Trimester-Screening (NFM plus Bluttest) ein unklares Ergebnis geliefert hätte, habe ich es machen lassen.

Man sollte sich im klaren darüber sein, dass es sich hierbei allein um einen Suchtest handelt. Besondere Klarheit verschaffen einem hier der Bluttest sowie im 2. Trimester der Triple Test. Man sollte dies auch in Erwägung ziehen, wenn es in der Familie erblich bedingte Krankheiten gab/gibt.

Ansonsten muss man solch einen Test nicht zwingend machen. Es sei denn, man möchte schrittweise seine Sorgen reduzieren.

Die Nackentransparenz, die dann gemessen wird, gibt bereits einen recht guten Aufschluss über mögliche Trisomien (die meist mit einer größeren Nackentransparenz einhergehen). Sicherere Anzeichen sind jedoch bestimmte fetale Proteine im Blut der Mutter. Die Kombination ergibt ein Risiko. Ist es erhöht, kann - muss man aber nicht - eine FWU in Betracht ziehen. Das hängt vom eigenen Standpunkt ab. Oder aber eine Feindiagnostik, die weniger Invasiv ist.

Ich hab es beide Male machen lassen. Es waren keine Risiken zu erkennen, sondern immer ein Einstufung mit wesentlich geringerem Risiko. Auch keine familiären Belastungen vorhanden. Somit keine weiteren Tests, nur die normalen VUs.

Gruß
marjatta mit Sohn, 2J und #ei, 33.SSW

Beitrag von nana14 23.05.11 - 09:44 Uhr

Ich hatte letzten Donnerstag den Termin zur Ersttrimesteru. und wir haben die NFM machen lassen 1,9 und alles super bisher. Ich kann die Untersuchung nur empfehlen. Auf jeden Fall geniesse ich noch mehr meine späte SS Bin in der 13+4 SS und 37' ! Warum überlegst DU ? Es besteht immr ein Restrisiko ( auch wenn die SS toll verlaufen und das Kind gesund ist ) , bis zur letzten Minute !

Beitrag von ernabert 23.05.11 - 11:20 Uhr

Ich war beim ersten Kind 36 und beim beim zweiten bin ich 38 bzw. bei der Geburt sogar 39. Ich habe es beide Male machen lassen und es hat mich sehr beruhigt. Zwar ist es nichts anderes als eine weitere Statistik aber mein FA meinte auch zu mir, dass er bei einem guten Ergebnis von einer zusätzlichen Fruchtwasseruntersuchung abrät.

Ich bin im Nachhinein froh, dass ich es gemacht habe - weil das Ergebnis gut ausgefallen ist. Eine Garantie auf ein gesundes Baby hat man natürlich nie aber ich finde es sinnvoll derartige medizinische Möglichkeiten zu nutzen, die für das Baby ungefährlich und die Mutter schmerzlos sind.