Geschenke zurückfordern?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von Auto5 23.05.11 - 09:46 Uhr

Hallo

sorry ich weiß falsches Forum aber ich will unerkannt bleiben....

Ich war ca. 1 Jahr vor meinem 18. Geburstag mit meinem Onkel unterwegs und an einer Ampel war neben uns ein schicker Kleinwagen und ich hab ihm halt erzählt das mir dieses Auto toooootal gut gefällt. Seine Antwort drauf das ich ihn dann zu meinem 18. Geburtstag bekomm #augen und ich dachte nur ja ja #bla #bla #bla

Ein paar Monate vor meinem 18. Geb. sind wir dann tatsächlich zum Händler gefahren und er und meine Mutter haben das Auto bestellt was mir so gut gefällt. Meine Mutter steht im Kaufvertrag, und Fahrzeugbrief!!!! Meine Mutter bezahlt auch Tanken, Versicherung, Steuern usw.
Gezahlt haben beide jeweils ca. die Hälfte vom Kaufpreis.
Er sagte ich bekomm das Auto das ich sicher unterwegs bin und wenn mir mal ein Unfall passiert das ich sichriger bin mit einem neuen Auto als mit einer alten Schrottmühle.

Jetzt ist er pleite und lebt von Hartz 4.....für seine Schulden etc. ist er selber verantwortlich! Keine arbeit obwohl er arbeiten könnte, Urlaube die er sich eigtl gar nicht leisten kann etc.

und jetzt will er doch tatsächlich nach 7 Jahren Geld von uns wegen dem Auto #schwitz Er sagt er hätte mir damals das Auto mit einer Auflage geschenkt das NUR ICH damit fahren dürfte, von dem wir aber nichts wissen und auch nichts festgehalten wurde.... Mittlerweile ist mein Auto das Familienauto geworden. Klar wann immer ich das Auto brauch und will fahr ich damit, aber 90% fährt meine Mutter einkaufen und zur arbeit da nicht mit öffentlichen erreichbar.

Mein Onkel will mich jetzt tatsächlich Anzeigen #schock
Welche Chancen und Rechte hat er bzw. ich????

#danke


Beitrag von coppeliaa 23.05.11 - 09:50 Uhr


meiner meinung nach spinnt dein onkel, er hat keine chance.

gechenkt ist geschenkt, wegen was will er dich denn anzeigen?

lg

Beitrag von harveypet 23.05.11 - 10:53 Uhr

es sieht dehr gut für sie aus denn: ihre Mutter hat das Auto auf ihren Namen gekauft und zugelassen, der Onkel tauch tweder im Vertrag noch in der Zulassung auf also kann er Nasewischen denn es gibt keinen Beweis das er etwas geschenkt hat.

Beitrag von gustav-g 23.05.11 - 10:04 Uhr

Ich würde ihm das Geld zurück geben.

Dein Onkel hat dir damals eine grosse Freude gemacht. Jetzt kannst du etwas für ihn tun.

Mit einer Anzeige hat er keine Chance.

Beitrag von litalia 23.05.11 - 10:05 Uhr

ich würde mich entspannt zurücklehnen :-)

hunde die bellen, beissen nicht.

wegen was will er dich anzeigen?

wie wurde das auto vom ihm bezahlt? hat er einen kredit aufgenommen? bar bezahlt?

wurde im vertrag festgehalten das dine mutter und er bezahlt haben oder steht nur deine mutter als käufer im vertrag?

ich glaube nicht das er dir irgendwas kann.... der typ will jetzt nur an kohle kommen und ihm fällt nichts besseres ein.

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 10:28 Uhr

Der Onkel ist durchaus im Recht.

Beitrag von nadeschka 23.05.11 - 10:32 Uhr

Inwiefern?

Beitrag von ppg 23.05.11 - 10:50 Uhr

Im Falle einer Verarmung / Bedürftigkeit des Schenkers düfen Geschenke bis zu 10 Jahre lang zurückgefordert werden.

Wenn der Onkel das nicht selbst in die Hand nehmen will, kann er ( da er ja ALG II bezieht ) dies auch von seiten des Jobcenters zurück fordern lassen . Das ist es wohl , was der Onkel mit einer "Anzeige" meint: er gibt die Schenkung einfach beim Jobcenter an, und die fordern dann bei der TE die Schenkung ein.

Ute

Beitrag von harveypet 23.05.11 - 10:56 Uhr

und wie wird der Beweis der Schenkung geführt da ja die Mutter Kaufvertrag und Zulassung unterschrieben hat???

Beitrag von ppg 23.05.11 - 11:02 Uhr

Das interessiert die ARGE erst mal wenig: Kann der Onkel glaubhaft machen ( z.B. Kontoauszug) im entsprechenden Zeitraum eine höhere Zahlung oder Abhebung getätigt zu haben, läuft die Maschinerie an.

Und Falschausage von Mutter und TE zu dem Thema gegenüber den Mitarbeitern des Jobcenters der erfüllt den Straftatbestand des Betruges.

Und wer weiß, villeicht kann der Onkel auch noch den ein oder anderen Zeugen bennennen.......

Mal ganz abgesehen davon, das ich das verhalten der TE menschlich abscheulich finde - wie übel sie hier über den Onkel herzieht, der aber seinerzeit gut genug war ein Auto mitzufinanzieren

Ute

Beitrag von harveypet 23.05.11 - 11:20 Uhr

ich vermute eher das der Onkel Geld schwart bekommen will denn auf dem Weg übers JobCenter würde er nicht einen Cent sehen!! also eine nette kleine Erpressung

Beitrag von ppg 23.05.11 - 11:31 Uhr

Aber das spielt doch keine Rollex - wenn ich der Onkel wär und meine Nichte verhielte sich so schäbbig und redet auch noch mies über mich, wäre es mir vollkommen latte ob ich das geld in die hand bekomme oder es verrechnet wird. Haubtsache die üble Mischpoke hat nix davon!

Meine Meinung

Kein Wunder das TE in schwarz schreibt

Ute

Beitrag von fred_kotelett 23.05.11 - 11:35 Uhr

Da muss ich dir Recht geben.

Beitrag von fred_kotelett 23.05.11 - 11:29 Uhr

Ich würde mal sehr stark bezweifeln das die Hälfte des Restwertes eines 7 Jahre alten Kleinwagens die Arge interressiert.

Beitrag von ppg 23.05.11 - 11:44 Uhr

Wie kommst Du auf Restwert???? Die Schenkung ist bei Bedürftigkeit in voller Höhe zurÜckzu erstatten! Bei nem Kleinwagen als ca. 4500 - 5000 €

Ute

Beitrag von fred_kotelett 23.05.11 - 11:55 Uhr

Ok, wenn das so ist dann nehme ich das zurück.

Im übrigen hätte es sicher ein Fragezeichen auch getan.

Beitrag von coppeliaa 23.05.11 - 13:40 Uhr


Ich würde an der stelle anbieten, den kleinwagen zurückzugeben - ich kann mir kaum vorstellen, dass TE hier gezwungen wäre, das geschenk in form von geld abzugelten.
daher auch meine meinung: der onkel hat keine chance auf die geforderte kohle.

lg

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 13:48 Uhr

Doch.
Der Onkel hat ja kein halbes Auto gekauft, was der Kaufvertrag auch eindeutig belegt.

Gruß,

W

Beitrag von fred_kotelett 23.05.11 - 13:50 Uhr

Laut Kaufvertrag hat er überhaupt nichts gekauft.
Ich stell mir da die Beweisführung sehr schwierig vor.

Beitrag von coppeliaa 23.05.11 - 15:04 Uhr


ach ja stimmt. in dem fall müsste er dann aber gegen die mutter und nicht gegen TE ansprüche erheben, denn schließlich ist die mutter eigentürmerin und wird damals wohl auch die kohle erhalten haben.

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 13:47 Uhr

Der Wertverlust des Autos ist unerheblich.
Er hat ihr den halben Kaufpreis geschenkt.

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 13:45 Uhr

Wg. Verarmung des "Schenkers" innerhalb weniger als 10 Jahren.

Beitrag von litalia 23.05.11 - 10:49 Uhr

das würde mich erstmal kalt lassen.

je nachdem wie das verhältniss jetzt noch ist würde ich mich evtl mit dem onkel im guten einigen. d.h. ihm finanziell vielleicht etwas aushelfen je nachdem was meine möglichkeiten wären.
immerhin hatte er mir damals ja auch geholfen bzw mir den wunsch nach dem auto miterfüllt.

Beitrag von anarchie 23.05.11 - 10:40 Uhr

Hallo!


Wie viel Restwert hat den ein 7 Jahre alter Kleinwagen noch?
Da deine Mutter die Hälfte gezahlt hat, würde ich ihm die Hälfte des Restwertes geben.


Wenn er die Schnekung nicht schriftlich belegen kann und weder in Kaufvertrag noch Brief steht dürfte er, auch wenn er rechtlich im falle der Verarmung tatsäxhlixh zurüxkfordern kann, schlechte Karten haben.

Aber der fairniess halber würde ich ihm geben, was er will:
Das Auto zurück - und zwar zu Hälfte vom derzeitigen wert.

Dann hast du deine Ruhe und ein ruhiges Gewissen.
Soooo viel kann das ja nicht sein beim Kleinwagen nach 7 Jahren und ich würde mich nicht wohlfühlen, ihn auflaufen zu lassen, nachdem er mir damals sowas Großes geschenkt hat.

lg

melanie

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