mal wieder Elterngeld

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von mikke87 23.05.11 - 10:10 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben,
sagt mal wenn man ein BV hatte werden die Monate nicht mit einberechnet beim Elterngeldantrag?? Im Internet stand sowas.
Habe seit Detzember2010 ein BV,brauchen die dann meine Abrechhnungen von Dezember 09- dez, 10 ??
Und muss ich meine Abrechnungen der letzten zwölf Monate dann mitschicken??

Danke

Beitrag von monsterlein 23.05.11 - 10:51 Uhr

Hab das gerade gefunden, ist von einem Anwalt ( also seriöse Quelle):

Das Einkommen im Zeitraum des Beschäftigungsverbots zählt mit in die 12-monatige Frait. Dies ergibt sich aus § 2 Abs. 1 BEEG:

Elterngeld wird in Höhe von 67 Prozent des in den zwölf Kalendermonaten vor dem Monat der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten monatlichen Einkommens aus Erwerbstätigkeit bis zu einem Höchstbetrag von 1.800 Euro monatlich für volle Monate gezahlt, in denen die berechtigte Person kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielt. Als Einkommen aus Erwerbstätigkeit ist die Summe der positiven Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbstständiger Arbeit und nichtselbstständiger Arbeit im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 4 des Einkommensteuergesetzes nach Maßgabe der Absätze 7 bis 9 zu berücksichtigen.

Bei der Bestimmung der zwölf zu Grunde zu legenden Kalendermonate bleiben Kalendermonate unberücksichtigt, in denen die berechtigte Person einen Einkommensverlust durch eine maßgeblich auf die Schwangerschaft zurückzuführende Erkrankung erlitten hat (dies muss mit einem ärztlichen Attest belegt werden!). Gleiches gilt für ein Beschäftigungsverbot nach § 3 Abs. 2 des Mutterschutzgesetzes.

Dies bedeutet, dass die zwölf Monate bis zum Beschäftigungsverbot in die Berechnung einbezogen werden.

Beitrag von susannea 24.05.11 - 08:02 Uhr

Da hast du falsch geguckt, das gilt nur bei Krankschreibung und Einkommensverlsut dadurch!