Fast 4!!!! und immer noch windeln:-(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von anatra 23.05.11 - 11:06 Uhr

Hallo Liebe Mama's

Mein Kleiner Guiliano wird im Sommer 4 Jahre...Er geht seit seinem 2 Lebensjahr in die Kita...

Wir haben "das windelproblem" Nachts zieht er windel an..ok das stört mich nicht so sehr..aber tagsüber auch..und wenn wir windel auslassen dann geht schon mal viel rein...er mag die Toilette nicht so ekelt sich davor und seinen "pipimann" runter ins klo zu drücken auch..(er hat ne leichte wahrnehmungsstörung) wie bkomme ich ihn dazu aberjetzt tagsüber doch mehr trocken zu sein..wir haben alle Klöchen durch und auch die Treppen...ab und an geht er ja auch und dann lob ich ihn enorm...aber beim nächsten mal ist alles in der hose:-(

das problem an der sache ist er ist für 3Jahre extrem gross geht sogar bei den Ärzten als 5J
jähriger durch...das heisst die Windeln sind echt eng...teilweise hinterlassen sie streifen ,mich wundert das es ihn nicht stört...
was mach ich denn langsam ist di grösste grösse auch zu klein:-(

lg nicole

Beitrag von fbl772 23.05.11 - 11:34 Uhr

Liebe Nicole,

ich kenne mich mit Wahrnehmungsstörungen natürlich nicht aus - unser Kleiner bspw. ekelt sich auch, wenn irgendwas im Klo ist (und sei es nur es schwimmt ein Haar drin). Hast du schon mal getestet, ob er vielleicht im Stehen Pipi machen möchte?

Ansonsten - also wir haben die "Holzhammermethode" versucht und Erfolg gehabt. Ich wußte aber auch, dass unser Kleiner es eigentlich kann, aber nur seine Windel einfach viel bequemer fand, weil er da ja quasi ständig pieseln kann wie er will .... :-) Er brachte dies auch immer zum Ausdruck.

Also wir haben einfach vor ein paar Wochen die Windeln tagsüber ausgelassen und ja, die ersten Tage hatte ich Megawäscheberge. Das ist ja aber auch klar, wo er bisher einfach ständig machen konnte. Natürlich habe ich ihn auch ständig an die fehlende Windel erinnert und gefragt ob er mal muss. Wie gesagt, die ersten Tage sagte er nur Bescheid, wenn die Pfütze schon da war. Dann ging er doch hin und wieder mal aufs Klo bzw. in seine "Blumengießecke" im Garten und so hat sich das gesteigert, dass er seinen Pipi auch länger eingehalten hat. Nach 3 Wochen würd ich sagen waren wir komplett windelfrei tagsüber.
Einen kleinen Spleen hat er allerdings immer noch. Das große Geschäft möchte er noch weiterhin in die Windel machen. Aber das kommt sicher auch noch.
Unsere Kita hat übrigens natürlich parallel mitgemacht (dort war er sogar eher trocken).

Das alles ist komplett ohne Druck und Tränen erfolgt. Ich habe natürlich niemals geschimpft, sondern habe ihn einfach umgezogen und mit ihm vereinbart, dass er nächstes Mal eher Bescheid sagt ... bis zur nächsten Pfütze.
Als er dann tatsächlich aufs Klo ging haben wir jeden erfolgreichen Klogang mit einem eigenen Siegestanz gefeiert .... war das ein Spass :-)

VG
B

Beitrag von anatra 23.05.11 - 11:52 Uhr

Lach das kenne ich ....mit der Blumengießecke...erst freitag..stand er beim essen auf und auf meine frage was er macht und er sagte er geht pipi dachte ich noch fein...bis mein ältester sohn lachte und sagte ich soll mal schauen(er hatte von seinen sitz direkt blick in den vorgarten) da stand der kleine Mann und befeuchtete meinen Rhododendron (oder wie der heisst):-) ich hab darauf nur gemeint das ich gut finde das er nicht in die hose gemacht hat aber nächste mal auf toilette...:-)

Das mit den Wäscheberg ja das ist mein problem:-( ich bin vollzeit Beruftätig und wenn der kleine im Bett ist gehe ich weiter arbeiten und wochenende meistens auch..leider hab ich keine oma ect pp die mal meine wäsche machen könnte...aber ich werd mir da abhilfe schaffen...
die kita wollte ja auch helfen..versprach auch die wäsche zu waschen und trocknen ...naja blieb bei dem versprechen:-( aber ich denke ja das ist das einzige was man machen kann immer wieder traininerien

Sag mal wie hast das gemacht wenn ihr unterwegs ward und dein sohn dann musste?? wie lange können die aushalten?? ich bek dann innerlich panik gleich
Wobei letztens sagte er er muss und ich komm wir gehen auf klo(in der eisdiele) und er meinte nein er will nur zuhause er hält aus...

wie lange halten die aus??

lg nicole

Beitrag von fbl772 23.05.11 - 13:17 Uhr

Also ich habe die Windel komplett weggelassen, auch nicht wenn wir außer Haus gingen. Anfangs halt nur kurze Stücke (um die Ecke zum Supermarkt oder Bäcker). Nach 1 - 2 Tagen wirst du ungefähr wissen, in welchem Abstand er so ungefähr macht bzw. verlängern sich die Zeiten sowieso von alleine, da sie dann anfangen den Pipi auch einzuhalten.

Unser Kleiner versuchte zeitweise dann z.B. das Pipi von morgens bis mittags (Mittagsschlafwindel) einzuhalten, aufs Klo wollte er nicht - sobald die Windel rum war "Leinen los" .... :-)

Wir haben einen Weg von 45 min Autofahrt zur Krippe haben (einfache Strecke), habe ich die ersten 2 oder 3 "schlimmen" Tage im Auto eine Hochziehwindel tragen lassen, aber immer schön die "Ausnahmesituation" betont. Nach 3 Tagen hab ich sie komplett weggelassen und 2 Wochen lang "Blut und Wasser geschwitzt" - aber es ist nur einmal was passiert, da standen wir im Stau. Seitdem sagt er im Auto wenn er muss - und zwar mit Nachdruck ..... :-) Das war das einzige Mal, dass auswärts was in die Hose ging.

Aber es ist super, wenn er schon sagen kann dass er es aushalten kann - dann kann er es nämlich auf jeden Fall kontrollieren und dann ist es wirklich eine Sache der "Bequemlichkeit" bzw. Gewohnheit.

VG
B

Beitrag von lenesiegel 23.05.11 - 13:17 Uhr

Ich war zwar jetzt nicht direkt gefragt, aber ich denke, antworten darf ich dennoch ;-)

Es ist gaaaaanz unterschiedlich wie lang sie es aushalten (wie abgelenkt sie sind, was sie gegessen getrunken haben ....)

Jetzt noch der Tipp, bzgl. wenn ihr unterwegs seid.
Ich hab immer einen Plastikbecher mitgenommen (Fassungsvermögen 200ml) hab ihn da reinpullern lassen (schön in ner Ecke versteckt - er mag nämlich nicht gesehen werden) und dann haben wir mit dem Becher eine "Töhne" (Abflußdeckel) gesucht. Da haben wir es dann reingeleert und mit Wasser nachmal den Becher gespült - fertig für den nächsten Einsatz.

Das war wirklich eine grandiose Idee, die mit viel Nervenkrieg erspart hat :-)

Viel Erfolg. #winke