Stottern 2,5 Jahre

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von 98honolulu 23.05.11 - 12:16 Uhr

Hallo, unser Sohn (im Juni 2,5) ist ein aufgewecktes und cleveres Kerlchen. Er spricht seit er 22 Monate alt ist 2- und 3-Wortsätze und seit längerem auch schon komplexere Sätze und benutzt seit einiger Zeit auch "ich" statt seines Vornamens. Nur so viel zum Hintergrund.

Seit ca. einer Woche stottert er massiv. Nicht immer, aber wenn, dann ist es heftig und der Satz kommt gar nicht raus #schmoll Er merkt das selbst und ist dann meist ganz still. Ich reagiere, indem ich ihn nicht unterbreche, sondern gedulig warte, bis er fertig ist.

Ich weiß, dass bei vielen Kindern die Gedanken schneller als der Mund sind und ich glaube auch nicht, dass er ein "Stotterer" ist. Ich möchte geldiglich wissen, in welchem Maße ihr das auch kennt und was ich evt. tun kann, um ihm besser zu helfen.

LG Honolulu

Beitrag von 98honolulu 23.05.11 - 12:18 Uhr

Mein Mann und ich hatten das Problem als Kind übrigens nicht. Meine Mutter erzählte, dass ihr Bruder das massiv hatte, also mein Onkel. Heute ist er 50 und stottert auch nicht mehr ;-)

Beitrag von jindabyne 23.05.11 - 12:24 Uhr

Ich schätze, das ist das sogenannte Entwicklungsstottern. Das haben viele Kinder, wenn der Kopf schneller denkt, als der Mund es sagen kann ;-) Normalerweise gibt sich das ganz von alleine, aber man sollte darauf achten, dass das Kind kein Problembewusstsein bekommt. Also einfach möglichst nicht thematisieren.

Lg Steffi

Beitrag von ernabert 23.05.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

unser Sohn hat früh angefangen zu sprechen und hatte das eine zeitlang (mehrere Monate) teilweise auch ganz massiv. Es war immer etwas tagesformabhängig, an manchen Tagen ganz stark an anderen weniger ausgeprägt. Mein Mann und ich haben uns Sorgen gemacht, sind aber nie auf das Stottern eingegangen, haben ihn immer aussprechen lassen und es nicht thematisiert. Manchmal ist unser Sohn auch sauer geworden, wenn er gemerkt hat, dass er ein bestimmtes Wort nicht rausbekommt. Mittlerweile ist er 2 Jahre und 4 Monate und vor ein paar Wochen hat es von alleine aufgehört bzw. es ist total selten geworden. Ich denke auch, dass es einfach nur Entwicklungsstottern ist.

Beitrag von rufinchen 23.05.11 - 15:17 Uhr

Unser Sohn hat das auch manchmal, ich habe gestern erst meinen Mann gefragt, ob er meine, dass unser Sohn stottere. Aber er spricht oft zu klar und zu problemlos, nur manche Sätze sind völlig verhaspelt. Dann will er so viel mitteilen und ist gedanklich schon am Ende der Information/Beschreibung, aber ist noch beispielsweise beim W..Wa.wa..was...
Dafür dass sie noch so klein sind, sprechen sie ja schon recht viel und müssen dabei noch lernen, vllt auch Wörter suchen. Ich glaube nicht, dass es Stottern ist.
Ehrlich gesagt, verhaspel ich mich auch öfter mal....weil ich manchmal mehrere Dinge auf einmal erzählen will und/oder zwei bis vier Formulierungen im Kopf habe und alle zusammen mixe. Sind bei den Kindern vermutlich doch auch Situationen, in denen alles aus ihnen heraus sprudeln will....

LG
Rufinchen