Sauer auf Hebamme

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von seepferdchen83 23.05.11 - 12:23 Uhr

Meine Hebamme weiss seit ich in der 4 Woche bin, dass ich eine Hausgeburt möchte. Nun fragte sie letztes mal wann denn nochmal der Termin sei.
Dann meinte sie da ist sie nicht da - im Urlaub. Na toll. Nun sagte sie heute ihre Kollegin hätte auch keine Zeit. Na toll und was mache ich nun? Hier gibt es niemanden mehr bzw. die eine ist auch im Urlaub die andere pausiert und der anderen ist der Weg zu weit :(
Nun muss ich wegen ihr ins Krankenhaus oder wie? Ich reg mich gerade so auf
Ich glaube Geburtshaus gibt es hier auch nirgends :( Ich komme aus 76646 Bruchsal

Beitrag von gruene-hexe 23.05.11 - 12:35 Uhr

Weißt du was, ruf deine Hebi an und bitte sie vorbei zu kommen. Wenn sie dann da ist, würde ich ihr das alles noch mal sagen und sie fragen, ob sie dann alles so für Richtig hält. Du hättest dich schließlich auf sie verlassen und nun bist du verlassen. Der würde ich meine Enttäuschung unter die Nase binden.

Beitrag von seepferdchen83 23.05.11 - 12:43 Uhr

Sie war doch heute da und ich habs ihr gesagt dann erzählte sie mir was von sie müsse sich dann versichern wenn das Kind dann da nicht kommt muss sie 300€ draufzahlen und was weiss ich

Beitrag von lucyfe 23.05.11 - 12:37 Uhr

Ja, da wäre ich allerdings auch sauer. Und wenn du mit der nochmal sprichst, der es nur zu weit ist und ihr dein Leid nochmal richtig schilderst?
Ich hab auch das Problem, dass das hier nicht geht. Ich fahre nun wild entschlossen (wenn es sich wieder so entspannt anlässt wie beim ersten) mit meinem Freund ins 80 km entfernte Geburtshaus in Berlin, weil ich freiwillig nicht im KH entbinde.
Ich drück Dir die Daumen, dass Du sie noch erweichen kannst... Sowas ist so mies, ich glaub ich würd so heulen...:-(

lG
Lucyfe

Beitrag von muehlie 23.05.11 - 13:11 Uhr

"Ich fahre nun wild entschlossen (wenn es sich wieder so entspannt anlässt wie beim ersten) mit meinem Freund ins 80 km entfernte Geburtshaus in Berlin..."

Würde ich nicht unbedingt empfehlen. ;-)
Auch wenn die erste Geburt recht entspannt war, geht es bei den folgenden Geburten meistens sehr viel flotter und - was noch viel "gefährlicher" ist - mit viel erträglicheren Wehenschmerzen, so dass sich frau da durchaus mal verschätzt. Eine Fahrt von 80 km würde ich da auf gar keinen Fall mehr auf mich nehmen, es sei denn, dein Mann hat kein Problem damit, dass du dein Kind irgendwo unterwegs im Auto oder im Wald (bei diesen Temperaturen ja eigentlich kein Problem) entbindest. ;-)

Beitrag von lucyfe 23.05.11 - 14:00 Uhr

Naja, so großartig unterscheiden sich die Geburten dann zum Glück ja doch nicht...:-) Und ich würde auch kein Risiko eingehen - also weder auf stärkere Wehen warten noch losfahren, wenn es schon zu weit fortgeschritten ist. Und solange weder Hebammen, noch Ärzte keine Bedenken haben, denke ich, kann ich auf die hören...;-) Sollte es irgendwie gehen, werde ich bei einsetzenden Wehen meine Hebi hier vor Ort um eine Untersuchung bitten, damit ich weiß, wie weit ich schon bin.
Besser allemal als ins Krankenhaus zu gehen - bin ja schließlich nicht krank ;-)

lG
Lucyfe

Beitrag von muehlie 23.05.11 - 14:37 Uhr

"Naja, so großartig unterscheiden sich die Geburten dann zum Glück ja doch nicht..."

Falsch, gaaanz falsch! ;-)
Bei meinem Sohn hatte ich einen Blasensprung, irgendwann dann Wehen. Hätte man die nicht angeschubst, hätte es wohl ca. 24h (ab Blasensprung) gedauert, bis er da war.
Bei meiner Tochter dagegen hatte ich einfach nur leichte, unregelmäßige Wehen. In der Wanne wurden sie dann etwas stärker. Und als ich dachte, dass JETZT der richtige Zeitpunkt sei zum Losfahren, setzten die Presswehen ein.
Meine Nachbarin hat übrigens ähnliches erlebt. Auch sie hatte die Wehen beim zweiten Kind vollkommen unterschätzt. Allerdings hatte sie eine Beleghebamme, die dann vorbeigekommen ist. Aus der geplanten Geburt im KH wurde dann eine Hausgeburt.

Wenn du eine Beleghebamme hast, kannst du die ja anrufen. Ein Arzt wird dir allerdings nicht weiterhelfen, denn der kommt ja nicht vorbei, um dir zu sagen, wie weit der Muttermund schon geöffnet ist. Und der Zustand des Muttermundes Tage vor der Geburt sagt überhaupt nichts über den möglichen Verlauf der Geburt aus.
Und du musst auch nicht erst auf stärkere Wehen warten, um dein Kind im Auto zur Welt zu bringen: das "Problem" ist, dass die Wehen bei der zweiten Geburt meistens viel weniger schmerzhaft sind und die Eröffnungsphase insgesamt viel, viel kürzer ist. Das heißt, im schlimmsten Fall fährst du mit leichten Wehen los und bekommst unterwegs dann ganz unverhofft Presswehen.

"Besser allemal als ins Krankenhaus zu gehen - bin ja schließlich nicht krank"

Wenn es nach mir ginge, würde ich mein Kind auch am liebsten zu Hause entbinden, aber die Bereitschaftspauschale, die Beleghebammen mittlerweile verlangen müssen, ist bei uns finanziell momentan einfach nicht drin. Die nächsten Geburtshäuser befinden sich in ca. 30 km Entfernung, und ich befürchte, dass ich diese Distanz einfach nicht mehr schaffe.

Beitrag von lucyfe 23.05.11 - 14:45 Uhr

Hm, das klingt nach einem besonders "interessanten" Geburtsverlauf...;-) I.d.R. läufts so aber nicht und ich gehe jetzt einfach nicht vom Schlimmsten aus...:-) Ich bin sicher kein Risiko-freudiger Mensch, deswegen denke ich schon, dass ich das richtig abwägen werde, wenn es soweit ist. Natürlich kann es immer anders kommen als man denkt, aber für den Fall falle ich auch nicht aus allen Wolken, sondern fahre einfach ins Krankenhaus. Punkt. Da bin ich innerlich schon drauf eingestellt, falls es irgendwie nicht so läuft, wie man es gemeinhin vermuten würde. Aber wie gesagt: Davon gehe ich einfach nicht aus und brauche das zum Glück laut Experten auch nicht. Dass es eben solche Sturzgeburten auch mal gibt, das ist mir schon klar - aber sie sind sehr unwahrscheinlich...
Übrigens übernehmen die meisten Krankenkassen die Rufbereitschaft, man muss nur mal "höflich" nachfragen (ggfs. sagen, ansonsten könnte man ja auch gern einen KS mache lassen für 3000 € wenn es denen lieber ist), dann zahlen die meistens... Ansonsten zur Securvita wechseln, die zahlen sogar den GVK für den Mann...

lG
Lucyfe

Beitrag von muehlie 24.05.11 - 10:29 Uhr

Naja, also eine "Sturzgeburt" war es ja eigentlich gar nicht, sie war ziemlich normal. Ich wollte dich ja auch lediglich darauf aufmerksam machen, dass die zweite Geburt meistens nicht nur schneller verläuft als die erste - was für dich sicherlich nichts Neues ist - sondern auch aus Sicht der Frau viel sanfter und weniger schmerzhaft. Das macht die Aussicht auf die Geburt sicherlich erfreulicher, aber es heißt eben auch, dass man vorsichtiger sein sollte hinsichtlich der Wege, die man nach Einsetzen der ersten leichten Wehen bis zum Geburtsort zurücklegen möchte. ;-)

Danke für den Tipp mit der KK. Der kommt allerdings ein paar Monate zu spät. Ich hatte damals zweimal hier im Forum gefragt, wie ich denn meine KK dazu bekommen könnte, die Bereitschaftspauschale zu übernehmen, habe aber damals keine Antwort bekommen. Naja, dann geht's eben wieder ins Krankenhaus - falls ich es dieses Mal überhaupt noch rechtzeitig schaffe #rofl (im örtlichen KH ist die gynäkologische Abteilung geschlossen worden, und ich muss sowieso in den nächsten Ort). Die Securvita werde ich mir trotzdem mal genau ansehen, da ich eventuell sowieso die KK wechseln muss. Ist das eigentlich eine private oder eine gesetzliche?

Beitrag von lucyfe 24.05.11 - 15:13 Uhr

Ich danke Dir auch für Deine Warnung, ich nehme das sicherlich nicht leicht und habe eh schon Panik vor der Fahrt, aber ich wünsch mir einfach eine schöne Geburt - wenn die Umstände es denn zulassen...

Die Securvita ist glaub ich eine gesetzliche KK wie die AOK auch, nur eben etwas "alternativer". Aber da findest Du im Internetz sicher sehr viel zu den Leistungen etc...

viele Grüße
Lucyfe

Beitrag von lucyfe 23.05.11 - 14:01 Uhr

Achso und beim letzten Mal merkte ich um 17:30 dass es losgeht. Um Mitternacht war ich im Geburtshaus und um 03:15 Uhr ist mein Süßer geboren. Also ziemlich entspannt - selbst wenn es diesmal etwas schneller geht...:-)

lG
Lucyfe

Beitrag von fischlein89 23.05.11 - 12:42 Uhr

Hey,


ich wohne in der nähe von Eppingen!

Ich weiß das es in Eppingen eine Hebamme gibt die nur Hausgeburten macht! Ich weiß aber nicht wie weit sie fährt... ist so ne ganz liebe!

Wenn du möchtest kann ich dir ja mal alle Daten geben!

Vielleicht per PN!

Lg fischlein89 mit Krümel 22ssw

Beitrag von karbolmaeuschen 23.05.11 - 13:21 Uhr

Ja, Geburtshäuser gibt es bei Dir nicht so viele:
http://www.geburtshaus.de/mitglieder-plz7.html

Auch Hausgeburtshebammen...:
http://www.hebammensuche.de/no_cache/hebverz.html?ID=ibz&EXT=1&NOWELCOME=1&PLZ=76646&TEL=&GHH=1&B2.x=25&B2.y=17

Ich würde nochmal mit ihr sprechen. Vielleicht hat sie noch eine andere Idee.
Gemein ists jedenfalls schon, da Du jetzt die Rennerei hast.

LG Silke

Beitrag von rusu74 23.05.11 - 16:41 Uhr

Also da deine Hebamme das verbockt hat soll sie sich doch für dich umhören!
Sowas kann ja passieren, aber dein problem darf es dann nicht sein.