hebammenfrage

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von roxxalicious 23.05.11 - 12:53 Uhr


hallo ihr lieben,

ich bin zwar noch ganz frisch schwanger ;-) aber habe mal eine frage an euch "fortgeschrittene"

meine erste SS ist jahre her, ich habe damals in der schweiz gelebt und wurde die ganze zeit von meinem FA betreut. das auch nur so oft, weil ich im 4.monat einen plazentariss hatte und von da an öfter zur kontrolle musste. normalerweise bekommen die frauen dort in den bergen ihre 3-5 kinder zu hause, sind hausfrauen, es gibt keinen mutterpass oder dergleichen, viele gehen gerade mal 3 mal zum arzt, wenn überhaupt. alles sehr relaxed und natürlich halt#rofl
diese u-untersuchungen später gibt es auch nicht ( sicher gibt es regelmäßige untersuchungen der kinder aber alles unbürokratischer, als hier #augen )
die hebamme, die mich im KH während meiner geburt betreut hatte, war total toll aber es war halt eine, die gerade dienst hatte.

nun lese ich hier ständig, dass man bei problemen während der SS SEINE hebamme anruft, sie auch danach kommen kann, im KH ist etc.

hääää???? heißt das jetzt, das ich mir irgendwo eine hebamme suchen muss? oder mich im KH vorstellen muss und mir eine zugeteilt wird?
wie läuft das ab? ich dachte, ich bin einfach neun monate schwanger, wie damals auch, gehe zum FA wegen der untersuchungen und irgendwann in ein KH wenn es los geht.

kann mir da jemand bitte weiterhelfen :-(

Beitrag von nadine1013 23.05.11 - 12:57 Uhr

Hallo,

du kannst dir eine Hebamme suchen, wenn du das möchtest. Es würde dir eine zustehen, die dich auch während der SS betreut. Ich glaube, die Kosten übernimmt die KK.

Wenn du eine bestimmte Hebamme auch bei der Geburt dabei haben willst, dann musst das das jedoch bezahlen - meine ich jedenfalls.

Ganz genau weiß ich das auch nicht, denn ich hatte bei beiden Kindern während der SS keine Hebamme und hab auch keine vermisst. Man muss das also nicht haben.

Allerdings hab ich dann nach den Entbindungen jeweils eine Nachsorgehebamme gehabt. Bei uns ist das so, dass die einen ohne Nachsorgehebamme nicht entlassen. Die kommt dann bis zu 8 Wochen nach der Geburt. Anfangs jeden Tag, und dann werden die Abstände größer. Hab mich da aber im Vorfeld auch nicht drum gekümmert, weil mir das ehrlich gesagt ziemlich egal war, wer das macht. Die haben dann im KH eine besorgt.

LG, Nadine mit Helena (22 Monate) + Raffael (3 Monate)

Beitrag von haruka80 23.05.11 - 12:58 Uhr

Huhu,

hier ist es so, dass du dir eine Hebamme suchenkannst, bei der du während der SS auch Vorsorgen machst und die zB. den Geburtsvorbereitungskurs leitet. Ich hatte in der letzten SS keine Vorsogen bei der Hebi, nur bei ihr die Nachsorgen, dafür hab ich mich aber ab der 15.SSW gekümmert, um eine zu finden.
Diesmal hat meine Hebi en Zuckertest gemacht und auch gegen Ende werde ich Vorsorgen bei ihr wahrnehmen.
Wenn ich Probleme habe, kann ich sie immer anrufen. In der letzten SS hatte ich z.B mit vorzeitigen Wehen zu tun, da war meine Hebi immer für mich da, hat mich auch mit Medis versorgt.
Für die Geburt nehmen die meisten die Hebamme,d ie im KH grad Dienst hat, sonst braucht man ne Beleghebamme, das kostet aber extra.
Na ja und nach der Geburt kommt ne Hebamme halt n paar Wochen regelmäßig um zu wiegen, zu betreuen etc.
Es ist keine Pflicht, ich finds aber super!

L.G.

Haruka 26.SSW

Beitrag von roxxalicious 23.05.11 - 13:03 Uhr


ok, danke für eure antworten, dann bin ich ja "beruhigt" .

ich habe einen klasse FA mit einer megatollen praxis und einem klasse team. das wäre mir jetzt zu viel gewesen.
dass man eine hebamme zugeteilt bekommt zur nachsorge finde ich zwar doof, wenn es nicht erwünscht ist (ich will nicht immer tausend leute um mich herum, mir reicht schon die familie mit ihren ratschlägen #rofl ) aber nun gut, da müssen wir dann durch ;-)

euch noch einen schönen tag

Beitrag von saruh 23.05.11 - 13:08 Uhr

du musst keine Nachsorge machen...alles freiwillig....nur wenn du möchtest;-)

Beitrag von roxxalicious 23.05.11 - 13:15 Uhr


ist ja noch besser ;-)

danke dir!

Beitrag von hebigabi 23.05.11 - 13:47 Uhr

Du bekommst eh keine zugeteilt sondern solltest dir eine suchen, wenn du magst.

Und vielen Frauen ist erst mal die eine Meinung der Fachfrau wichtiger als sich ständig ändernde Ratschläge aus der lieben Verwandtschaft.

LG

Gabi

http://www.hebammensuche.de/169.html

Beitrag von roxxalicious 23.05.11 - 14:13 Uhr


hallo,

ja, da hast du natürlich recht.
ich habe jedoch schon eine sehr turbolente schwangerschaft hinter mir, keine geburtsvorbereitungskurse (gab es ohnehin nicht) mitgemacht und ganz auf die natur vertraut. nach fruchtblasensprung dauerte alles nur 1 1/2 stunden bis mein sohn zur welt kam und ich war ganz entspannt. auch danach und konnten mein baby und ich alles von anfang an ohne panik genießen. mutterinstinkt? :-D
mit familie meinte ich auch nur den trubel, wenn nach der geburt besuch kommt. ich möchte das dieses mal wieder allein genießen und werde mich bei problemen selbst bei fachkräften melden.

liebe grüße

Beitrag von arelien 23.05.11 - 13:29 Uhr

Moin ,

Es wurde alles gesagt ausser was ich gerne berichtigen möchte:

Es gibt Krankenhäuser die HABEN KEINE Hebammen..Dann brauchst du eine Beleghebamme..Aber es ist Quatsch das man dafür zahlen muss. Das übernimmt die Krankenkasse.

Ich hatte in der letzten SS eine Beleghebamme bei der ich nur leider nicht entbinden konnte da ich in ein anderes Krankenhaus musste.

Jetzt habe ich wieder eine Beleghebamme die mich in der Schwangerschaft mit betreut genauso während der Geburt und selbstverständlich auch danach.
Das einzigste was ich zahlen muss ist eine Bereitschaftpauschale. Die gibt es aber auch nicht in jeder Hebammenpraxis. Meine nimmt es und ich finde es okay da sie wenn ich auf dem Entbindungstelefon anrufe sofort alles stehen und liegen lässt um zu mir bzw ins Krankenhaus zu kommen. Das würde die Krankenkasse nicht zahlen was sie dann für ausfälle hat.

Beitrag von ..allebasi.. 23.05.11 - 14:20 Uhr

also ich kann leider die ursprüngliche frage nicht beantworten, da meine erste ss...
aber meine frage passt hier gerade super rein... also ich wünsche mir ja auch so eine beleghebamme, bin sehr schüchtern, daher optimal, wenn ich jemanden bei der geburt habe, den ich schon kenne und vertrauen kann...
aber wo bekomm ich denn meine hebamme her, kann ich mehrere kennen lernen und dann für eine entscheiden? und wann sucht man sich die am besten?

lg consilia 12+2

Beitrag von roxxalicious 23.05.11 - 14:25 Uhr


hallo du,

ich glaube, deine frage geht hier unter, da du sie bei einer "unterantwort" gestellt hast.
ich bin ja auch hebammenneuling aber ich kann mir vorstellen, dass dein FA vielleicht ein paar adressen hat, wenn du ihn danach fragst????

liebe grüße

Beitrag von qrupa 23.05.11 - 14:31 Uhr

Eine Beleghebamme suchst du dir am besten so schnell wie möglich. Ein zu früh gibt es da nicht!
Wenn du schon eine Idee hast wo du dein Baby bekommen möchtest dann frag ind er Klinik nach.
Und sonst kannst du auch hier
http://www.hebammensuche.de
nach einer Hebamme die Beleggeburten anbietet suchen

Beitrag von ..allebasi.. 23.05.11 - 14:37 Uhr

dankeschöön für den link... hmm irgendwie ist das alles kompliziert, wenn man noch nie schwanger war... kann ich mir jetzt schon aussuchen, wo ich mein kind bekomme???

Beitrag von qrupa 23.05.11 - 17:45 Uhr

Klar kannst du das. Und ich persönlich bin der Meinung man sollte die Geburt und alles drum herum so gut planen wie es nur geht. Das heißt nicht das nicht auch unvorhergesehenes passiren kann, aber alles was in der eigenen hand liegt sollte man auch möglichst früh selbst entscheiden und sich rundum informieren. Dann sinkt das Risiko für "Horrorgeburten" eheblich. Die mit den "schlimsten" Geburten sind nicht selten die, denen bis zum Schluß alles egal war.