Welche Einschlafmethode? Durch Einschlafstillen kein durchschlafen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von ssabrina 23.05.11 - 13:23 Uhr

Hallo!

Anfangs schaukelten wir sie in den Schlaf (1-3 Stunden). Wir mussten immer stärker schaukeln, bis mir klar war, so geht's nicht weiter.
Also wollte ich das Einschlafstillen vor ca. 5 Wochen einführen. Nachts kam sie alle 1,5 - 2 Stunden. Dann wurde sie ausquatiert (Mann ist nachts zu laut tztztz.. :-p).
Plötzlich schlief sie nach ein paar Tagen alleine neben mir ein. Seither lege ich sie wach ins Bett. Ab und zu schläft sie dann friedlich nach ca. 30 min ein.
Oft fängt sie nach paar Minuten an zu quängeln, wenn wir sie in ihr Bett legen. Entweder sie schläft weinend/quängelig ein #schmoll, mit Streicheln und "tschtsch.." oder sie fängt an, richtig traurig zu weinen. Ich hol sie dann raus, beruhige sie, leg sie wieder rein. Weint sie wieder, stille ich sie 1 Minute, lege sie also halbwach rein, sie schläft sofort ohne jammern ein.
Es klappt eigentlich nur jeden 2. Tag, dass sie alleine friedlich einschläft. Ich will sie nicht weinend/quängelnd einschlafen lassen, also stille ich sie immer mehr und mehr in den Schlaf.

Nachts (20 - 08 Uhr) kommt sie von alle 2-3 Stunden (meistens nur kurz nuckeln) bis manchmal nur 2 mal.
Das einzige, das ich gegen das Einschlafstillen habe, ist, dass ich befürchte, dass sie nachts es verlernt, sich selbst zu beruhigen und ich die nächsten 1-2 Jahre alle 1,5-2 Stunden aufstehen muss.
(Ich bin so oder so für das Langzeitstillen, egal wie sie einschläft)

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Einschlafstillen oder weiter es probieren, sie alleine einschlafen zu lassen?

Schon mal #danke für eure hoffentlich vielen Meinungen trotz viel #bla

#winke Sabrina + Emilia ( fast 5 Monate; volles Stillkind)

Beitrag von fbl772 23.05.11 - 13:49 Uhr

Liebe Sabrina, wie alles ist auch das eine sehr individuelle Situation. Daher kann ich dir nur sagen, wie es bei uns war.

Mein Sohn hat sich niemals irgendwo ablegen lassen und ist dann eingeschlafen. Er machte es wie deine Kleine die ersten Monate wurde er auf dem Arm in den Schlaf geschaukelt - wie gesagt alle anderen Versuche scheiterten. Dann habe ich ihn konsequent in den Schlaf gestillt (sitzend und dann mit viiiiiieeeeel Gefühl in sein Bett gelegt - Achtung: Tiefschlafphase abwarten, beginnt ca. 10 min nach dem Einschlafen). Mit vielleicht 11 Monaten habe ich dann das Einschlafstillen beendet und mich nur noch zusammen mit ihm hingelegt - es war scheinbar der richtige Zeitpunkt, da er fortan auch nicht mehr danach verlangte.

An die Mähr mit dem Durchschlafen und Checken ob die Eltern da sind kann ich nicht glauben. Unser Kleiner hat wochenlang komplett durchgeschlafen und dann wieder Zeiten gehabt, wo er ein oder zweimal aufwachte. Ich habe ihn so ab 9 Monaten nachts dann aber nicht mehr gestillt, sondern ihn dann einfach nur zu uns ins Bett geholt, wo er dann weitergeschlafen hat.

Also hör auf dein Herz und sei pragmatisch :-)

Unser Sohn ist übrigens sehr kräftig mit entsprechendem Durst gewesen :-)

VG
B

VG
B

Beitrag von queequeg 23.05.11 - 18:39 Uhr

Hallo,
du schreibst da0 du dein kind mit 9 Monaten Nachts abgestillt hast. Und das ging so einfach??? Oh man, davon träume ich. Ich würde zu gern Nachts abstillen....ich nehm meine Tochter auch mit zu mir ins Bett...aber sie schläft einfach nicht wieder ein wenn sie die Brust net bekommt. Kuscheln bringt nix, Nucki auch nicht.
Ich wünschte so sehr sie würde da ein bißchen mitmachen und sich auch anders zum Weiterschlafen bewegen lassen :(

Versuche ich es wirklich ohne Brust riskiere ich daß sie eine megalange Wachphase hat Nachts...das längste waren 6 Stunden wach....das ist doch echt übel.
Ich will auch ungern so ne Brachialmethode anwenden....aber würd halt trotzdem gern abstillen.

Lg

Beitrag von fbl772 24.05.11 - 16:28 Uhr

Hallo,

also brachial würde ich es niemals machen! Bei uns war scheinbar einfach der richtige Zeitpunkt, da er nicht geweint hat dabei. Das heißt aber auch nicht, dass er nicht auch eine gewisse Zeit wach geblieben ist .... :-)

Bei uns war es extremst wichtig niiiiiiiiemals Licht zu machen, auch keine Minifunzel oder Nachtlicht - da wäre Ende Gelände gewesen mit dem Schlafen.

Aber du findest ganz sicher das Richtige für euch beide raus.

VG
B

Beitrag von schwilis1 23.05.11 - 14:04 Uhr

Mein sohn hat noch nie durchgeschlafen (außer 1x vll aber da bin ich mir nicht sicher ob ich nicht vll doch gestillt habe... mei war ich müde;) )
ich hab es auch mal ne zeitlang probiert ihn alleine (also ohne stillen) einschlafen zu lassen. er kam nachts genauso häufig wie wenn ich ihn in den schlaf gestillt hätte...
jetzt denke ich: ok. wenn ich ihn in dne schlaf stille braucht er vll 5 min um einzuschlafen... wenn er alleien einschlafen soll braucht er 1h... mmh... mir fällt dann die entscheidung was zu tun nicht schwer, da ich erst feierabend habe wenn das kind schläft :D

Beitrag von ssabrina 23.05.11 - 14:09 Uhr

Vielen Dank für eure Meinungen bzw. Erfahrungen!

Bei uns geht das Einschlafstillen sehr sehr schnell.
Ich muss sie höchstens 3 Minuten an der Brust lassen und kann
sie halbwach ins Bett legen.
Ich muss also meistens nicht einmal die Tiefschlafphase abwarten.
Mich nervt vor allem, dass ich mir andauernd anhören muss, dass
ich es von anfang an falsch gemacht habe, sie zu schaukeln.
Und was für Gesichter manche machen, wenn ich sage, ich stille sie ab und zu in den Schlaf.
Mir wurde meistens geraten, sie schreien zu lassen #schock
Find ich ganz ganz schlimm.

Beitrag von babybine 23.05.11 - 14:32 Uhr

Hallo,

es ist bei jedem anders, patentrezepte gibt es nicht.
Aber ich kann auch nur berichten, wie es bei uns war und ich muss sagen, ich kenne das alles.

Wie alt ist sie denn?

Wir haben auch geschaukelt, sie ist nur auf dem arm eingschlafen, allein ins bett gelegt hat sie furchtbar gebrüllt etc.
sie ist 1000 mal aufgewacht nachts, wir waren fix und fertig.
Und wir haben auch schräge Blicke bekommen,weil sie nur auf dem arm oder durch stillen einschlief (es gab auch Hinweise auf Verwöhnen etc.).

Jetzt ist sie 15 Monate, schläft allein im Bett ein (ich sitze so 20 minuten daneben und singe, das wars), schläft oft durch, oft auch nicht aberr wacht dann nur so 1-2 mal auf und schläft schnell wieder ein (ich muss nur sch sch machen).
und das alles ging ohne Zwang und weinen lassen. Wir haben einfach gewartet bis wir das gefühl hatten, jetzt könnte es funktionieren, haben probiert und es hat funktioniert (sie ins bett zu legen und mich daneben und dann singen). Und das gleiche mit dem umziehen ins eigene Zimmer. War gar kein Problem.
Aber nur, weil sie eben selbst bereit dazu war denke ich.

Es war eine sehr harte Zeit im ersten Jahr, aber jetzt denke ich es hat sich gelohnt, dass ich sie zu nichts gezwungen habe. Sie ist total fröhlich, selbstsicher und vertrauensvoll.

Also, halt durch, lass dich nicht verunsichern und mach wie du denkst. Bei den kleinen ist eh keine phase für immer sondern höchstens für ein paar Wochen oder Monate (evtl auch unser gutes Schlafverhalten gerade...hilffee#zitter )

lg

Beitrag von babybine 23.05.11 - 14:34 Uhr

ach, hab grade gesehen, dass sie erst 5 Monate alt ist.

Sie ist noch soo klein, gib ihr was sie braucht (Stillen oder nähe oder was auch immer) ohne Angst davor zu haben, was in einem halben Jahr ist.

Beitrag von qrupa 23.05.11 - 14:56 Uhr

Hallo

ich glaub das müssen sich alle Mütter anhören denen die bedürfnisse ihres babys nicht egal sind. Bei uns haben alle geschworen unsere Tochter würde NIE allein in ihrem bett einschlafen udn schon gar nciht ohne stillen. Naja, was soll ich sagen, sie hat mit 2,5 Jahren beschlossen dass sie jetzt groß ist und in ihrem bett schlafen will und kurz darauf hat sie uns einfach abends aus dem Zimmer geschickt nach cer Gutenachtsgeschichte. Und auch das stillen hat sie sich in der zeit ganz allein abgewöhnt. Es funktioniert also doch alles wenn man die Kinder nur machen läßt.

Beitrag von sparrow1967 23.05.11 - 20:26 Uhr

>>Mich nervt vor allem, dass ich mir andauernd anhören muss, dass
ich es von anfang an falsch gemacht habe, sie zu schaukeln.
Und was für Gesichter manche machen, wenn ich sage, ich stille sie ab und zu in den Schlaf.
Mir wurde meistens geraten, sie schreien zu lassen<<


was du als erstes lernen MUSST:


Ohren auf Durchzug stellen und lächeln. Sag : ja ja! und gut is.

Es geht niemand Außenstehenden ( und damit meine ich auch Mütter und Schwiegermütter, Omas, Tanten und Onkel, Geschwister zählen auch dazu) etwas an, wieviel Nähe, Geborgenheit und BRust du deinem Kind gibst ;-).

NIEMANDEN!! Du schlägst dein Kind nicht - da würden viele vermutlich wegsehen- aber wehe man geht bei jedem pieps zum Baby, stillt es in den Schlaf oder läßt es im Familienbett schlafen: da meinen alle ihren Senf dazugeben zu müssen #klatsch


lg
sparrow