Mehrfachmamas! Ich bin so frustriert!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von milkasweet81 23.05.11 - 15:24 Uhr

Hallo zusammen,

gerade könnte ich echt nur #heul weil ich das Gefühl habe, dass garnichts funktioniert. Ich wusste, dass das Leben mit 2 Kindern anstrengend ist, aber irgendwann muss es doch besser werden, oder? Meine "Große" ist 3, 5 Jahre alt, mein Kleiner ist 3 Monate und irgendwie dreht die Große immernoch am Rad #aerger Sie macht nur Unsinn, macht Lärm wenn ich versuche ihn zum Schlafen hinzulegen, lenkt ihn ab wenn er trinken soll (wobei er eh ein schlechter Trinker ist), brüllt hier nur rum wenn es nicht nach ihrem Willen geht, hört absolut nicht darauf wenn man ihr etwas sagt, bzw macht nur das Gegenteil. Ja, ich weiß, es ist soweit normal, aber es ist einfach so frustrierend. Vor allem habe ich jedesmal schon Angst wenn er müde wird wie ich ihn zum Schlafen bringen soll, wenn sie wieder irgendwie Lärm macht, rumbrüllt, lauthals singt, klatscht oder sonstiges. Sie will auch immer dabei sein, wenn ich sie bitte im Wohnzimmer zu bleiben, dann weint sie, weil sie dabei sein will wenn ich ihn "einschläfere". Auch beim essen hampelt sie neben ihm so lange rum, bis er so abgelenkt ist, dass er aufhört zu trinken. Aber ich kann sie ja nicht ständig vor der Glotze parken nur damit ich ihn in Ruhe füttern oder schlafen legen kann :-[
Kennt ihr das? Wurde es jemals besser oder mache ich alles falsch :-(
Bin echt grade etwas überfordert #schmoll
LG
milka

P.S: Vormittags ist sie im Kindergarten, da ist alles soooo einfach, ich ertappe mich schon dabei wie es mich nervt wenn sie in der Nähe ist , dabei habe ich sie doch so lieb #heul

Beitrag von steinadler75 23.05.11 - 15:31 Uhr

Hallo Milka,
erstmal es wird einfacher meine Elena war auch 3,5 Jahre als Henry zur Welt kam, Allerdings war sie nie eifersüchtig und sie war ruhig und lieb wenn ich Sie darum gebeten habe, dafür ist sie heute mit ihren 6,5 Jahren eine ganz schöne Minizicke ;-). das hat bei Ihr auch nur so gut geklappt weil ich ihr auch Kompromisse angeboten habe.
Zum Schlafen kannst Du vielleicht nicht bei schönem Wetter spazieren gehen und Deine Tochter nimmt vielleicht dann ihr Fahrrad oder Roller was sie mag.
Biete ihr doch an wenn Du jetzt leise bist so das Deine Bruder schlafen kann machen Mama und Du nur was zu zweit ich denke sie sucht nur Aufmerksamkeit bei Dir.
Und mit dem nicht stören beim essen würde ich es ihr versuchen zu erklären und wenn das nicht klappt dann hample doch mal vor ihr rum wenn sie ißt und frage ob sie dabei essen kann.
Also Kopf hoch es wird einfacher wenn die Kids älter werden aber leicht wird es nie ;-).
LG
Annika #klee

Beitrag von marion2 23.05.11 - 15:35 Uhr

Hallo,

bezieh sie mehr ein. Wenn du ihn hinlegst, lass sie den einen wichtigen Schnuller suchen...sowas eben. Sie kann ihrem Bruder vielleicht auch beim Trinken helfen...

Rücksicht nehmen können dreijährige leider nur wenig. Verlange nicht zu viel von ihr.

Meine Töchter sind grad in ner Puppenphase. Vielleicht geht da was? Du kümmerst dich um dein Baby und sie sich um ihrs. ;-)

LG Marion

(es ist übrigens total in Ordnung dreijährige nervig zu finden ;-))

Beitrag von giks 23.05.11 - 16:00 Uhr

Hallo!

Achja, daran erinnere ich mich gut - mein Großer war allerdings erst 2,5 J alt, als die kleine Schwester kam, und daher konnte ich gar kein Verständnis erwarten oder voraussetzen.

Ich habe auch versucht, ihn ganz viel miteinzubeziehen, damit er sich nicht 'außen vor' fühlte, sondern ganz stolz als großer Bruder.

Selbst beim Stillen durfte er sich dicht neben mich setzen, und ich habe ihm einfach dabei ein Buch vorgelesen. Beim Wickeln durfte er helfen, und wenn die Kleine geweint hat, haben wir zusammen überlegt, was ihr wohl fehlen könnte. Nur das mit dem schlafen legen war immer haarig, und da hab ich auch keinen wirklichen Tipp...

Alles Gute Euch. Und es wird tatsächlich leichter (auch wenn Dir das jetzt im Moment nicht wirklich weiterhilft...)!!

LG
Angelika

Beitrag von erstes-huhn 23.05.11 - 16:20 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen.
Bei uns hat es über ein Jahr gedauert bis nach der Geburt von Nr.2 etwas Normalität eingekehr ist. Das war so anstrengend.

Gute Nerven!

Beitrag von gussymaus 23.05.11 - 17:00 Uhr

du hast doch erst wenige wopchen zwei kinder... das ist für ein nicht mal vier jähriges kind nichts um sich an eine so tragende veränderung zu gewöhnen!

falls es dich beruhigt: bei uns ist es ähnlich, nur auch vormittags, da ich sie zum kindergarten nicht angemeldet habe - sie hätte diesen sommer hingekonnt als krippenkind...

ich darf die kleine (7mon) nirgends mehr ablegen. im laufgitter klettert die große (2jahre älter) hinterher und fällt fast auf sie drauf, auf dem boden legt sie sich direkt auf die kleine drauf um sie zu schmusen, oder zieht sie an den armen hoch "laufen zeigen" und bricht ihr dabei bald den rücken. und wenn ihr gar nichts mehr einfällt tritt sie (zwar wenig energisch aber immerhin) in die seite oder sogar gegen den kopf. einfach so. da frag ich mich dann manchmal schon wieso das bei den jungs so einfach war... won dem schwitzkasten zum "auf den schoß nehmen" will ich ja gar nichts sagen, aber dieses treten schubsen und drauflegen hat so gar keinen sinn...

letztendlich sitze ich entweder mit beiden auf dem boden - um eine zu bespaßen oder vor der anderen zu schützen, oder ich renne mit der kleinen auf dem arm rum, weil die schon völlig genervt ist von dem gepiesacke. sie weint mittlerweile schon wenn die große auf sie zu kommt... kann aber auch sein, dass ich mir das einbilde...

nachmittags ist es deutlich besser. da sind die großen brüder da, und auch wenn sie nicht MIT der großen spielen beschäftigt es sie doch immer irgendwie hinter ihnen her zu wuseln... oder an die tür zu hämmern weil sie mitspielen will...

jetzt schreit sie grad wieder "ich will nicht raus" und die brüder schimpfen"so geht das aber nicht, dann musst du raus" süß... sie versuchen ihr lego-spielen ohen abriss beizubringen...

also sie haben nach 6 jahren bruder sein noch nicht die schnauze voll davon, also denke ich dürfen wir hoffen dass sich auch unsere damen noch daran gewöhnen werden ;-)

und falls dich das tröstet: dein kleines kind kennt es nicht ohne geschwister, wird sich also auch damit zurechtfinden...

aber was bei uns geholfen hat, bis es soweit ist:

ich stille im bett, da kann die große auch bei mir liegen und ein buch gucken, klar lenkt das die kleine auch ab, aber nicht so als wenn sie auf mir rumturnt auf nem stuhl. mittlerweile macht sie neben mir ein puzzle. beim stillen läuft mama ja nicht weg und hilft gerne ;-)
trinken usw verpasse ich ihr immer vorher, damit das dann nicht kommt. hat bei den jungs auch immer gut funktioniert... wenn ich sagen konnte "du hattest ja eben ..." fanden sie es immer ok, dass baby auch was haben muss...

also erstmal würde ich vormittags die zeit nutzen für das kleinere kind. meine kleine schläft mit vorliebe spät-vormittags, klasse: hab ich zeit zum kochen... davor ist einmal abfüttern dran, dafür mache ich ggf mal 10minuuten die kiste an, dafür ist dann 2h ruhe, weil die kleine schläft und die große hinter mir herfliegt und ihre schwester vergisst. (aber die türklinke ist hochgestellt sodass sie da icht reinklann wenn es ihr doch einfällt #schwitz) wenn es mal gar nciht anders geht schließe ich mich auch ein zum stillen und wegpacken. dann steht die große zwar heulend vor der tür, aber die alternative ist dann 2h heulendes baby auf dem arm und auch keine zeit fürs große kind - bringt ja auch keinem was.

Beitrag von lisasimpson 23.05.11 - 18:34 Uhr

ach du arme.,..

ich habe 2 kinder- sind allerdings "schon" 4 und 2,5 jahre alt.
die beiden haben heute den ganzen nachmittag entweder im planschbecken oder im sandkasten verbracht- ich habe gelesen, ein bißchen gearbeitet und jetzt gerade die beiden noch beim "darda- bahn-fahren" abgezockt.

jetzt räumen sie noch auf und dann beginne nwir den gemütliche nteil des abends mit lesen, baden, bett bringen und wenn alles hinhaut liegen beide um 19 uhr 45 im bett und schlafen.

du siehst- noch ein, noch ein bißchen durchhalten und im sommer 2013 liegt du so wie ich heute den tag mit der nase in der sonne und entspannst dich:9

lisasimpson

Beitrag von cherry19.. 23.05.11 - 20:38 Uhr

Hallo Milka,

mein Sohn war 2 Jahre und 2 Monate (und 2 Tage) alt, als meine Tochter zur Welt kam. Demnach war unser Altersabstand noch etwas kürzer ;-)

Ich muss dir sagen, dass es bei uns besser wurde, als Nayla dann so ca. 9 Monate alt war. Da konnte dann Keanu mehr mit ihr anfangen und es kamen echt tolle Momente hinzu, die den Stress irgendwo wieder weggemacht haben.

In den ersten 9 Monaten jedoch hab ich glaub ich mehr geheult, als gelacht ;-)

Jetzt wird Nayla Ende Juni 2 und Keanu ist vor Kurzem 4 geworden und die beiden sind echt total knuffig zusammen. Klar gibts noch immer täglich Stress, aber er ist anders zu ertragen, als Nayla noch so klein war, wie dein Wurm. :-)

Ich kann dich daher echt beruhigen: Es wird besser :-)

So gut, dass ich echt innerlich schon an Baby Nr. 3 denke. Jedoch werde ich diesem Wunsch nicht nachgehen und es bei 2 Kindern belassen. Rein finanziell ist das bei uns nicht machbar. Aber schön wärs :-)