Wehen bei Einleitung stärker als ohne?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dresdnerin86 23.05.11 - 16:48 Uhr

Hallo :-)

ich habe etwas Sorge, dass sich meine Kleine nicht von alleine auf den Weg macht. Die Ärztin im KH meinte damals, dass bei einer Einleitung die Wehen stärker ausfallen und schmerzhafter sind als wenn die Geburt "normal" kommen würde.

Kann das jemand bestätigen oder hat auch schon davon gehört?

LG #winke
Gwen, die das nicht so wirklich glauben mag
ET-3

Beitrag von nici20285 23.05.11 - 16:55 Uhr

Hallo!

Also bei mir musste noch nie eingeleitet werden ABER bei meinem ersten kind wurden künstliche wehen erzeugt um zu sehen ob seine herztöne wieder abfallen und man einen kaiserschnitt machen muss.... und ich kann nur eins sagen die künstlich erzeugten wehen durch wehetropf waren schlimmer als nachher die wehen bei der entbindung......

Beitrag von mocae123 23.05.11 - 16:57 Uhr

Hallo Gwen,

ich habe mir von einer Hebamme sagen lassen, dass bei Einleitung wohl keine Pause entstehen soll. Bei den natürlichen Wehen hat man ja mal eine Minute Pause zwischen den Wehen zum Erholen.

Dass es schlimmer sein soll hab ich leider auch schon gehört.

Ich drück uns die Daumen

LG Franzi 38+4

Beitrag von ernabert 23.05.11 - 17:00 Uhr

Genau dieses "Gerücht" war für mich der Grund warum ich meiner Hebi von Anfang an gesagt habe, dass ich keinen Wehentropf oder verstärkende Wehenmittel will.

Beitrag von urchin 23.05.11 - 17:02 Uhr

Ja, das kann ich bestaetigen: Ich hab bei meiner ersten Geburt nach ca. 18 Stunden normaler Wehen sozusagen eine Einleitung oben drauf verpasst bekommen, weil ich in den 18 Stunden nur 6-7cm Muttermunderoeffnung geschafft hatte. Danach hats dann weniger als eine Stunde gedauert, bis der Rest vom MuMu auf war und die Maus da war. Also die "natuerlichen" Wehen waren ein Klacks - ich konnte rumlaufen und Witze machen und sogar ein bisschen doesen. Nachdem sie mir die Einleitung gegeben haben gings dann richtig zur Sache. Da wurden die Wehen so schmerzhaft, dass ich meine Atemuebungen vom GVK gebraucht hab. Und ich hab die Pausen zwischen den Wehen echt zum Erholen gebraucht. Aber um Dich zu beruhigen: Ich hab das alles voellig ohne Schmerzmittel und PDA ausgehalten. Man schafft das!! Und es war auch nicht so schrecklich, dass ich danach nicht nochmal schwanger werden wollte :-)
LG und viel Glueck
urchin

Beitrag von kieler-erdferkel 23.05.11 - 17:18 Uhr

Also das kann ich nicht bestätigen!!! Ich habe meine ersten beiden Kinder mit "natürlichen" Wehen bekommen und zwar dauerten die Wehen beim ersten Kind 7 Std und beim zweiten 2 Std. Vor drei Wochen habe ich mein drittes Kind bekommen und da ein schlechtes CTG in der 37 SSW geschrieben wurde und ich ins KH kam, wurde am nächsten Tag eingeleitet!!
Das war für mich auch immer eine horror Vorstellung, da man ja schon viel schlechtes über Einleitung gehört hat und hinterher enden die meisten mit nem Notkeiserschnitt, aber ich kann nur sagen, nachdem ich die 5 Tablette bekam, ging es erst langsam los mit den Wehen und sie waren vom Schmerzempfinden genauso wie bei den anderen beiden auch und bis zur Entbindung hat es 5 Std gedauert, lag aber daran, dass wir ja noch gar nicht Geburtsreif waren (Zervix noch bei 1,5 cm) und MM nur 2cm auf. Ich hatte zwischen den Wehen am Anfang 5-10 min Pause und man musste sie zwar veratmen, aber unterhalten konnte ich mich trotzdem. Zum Schluss wurden sie dann etwas doller und innerhalb einer Std öffnete sich der MM von 7 auf 10cm!!! Aber auch die Schmerzen waren wie bei meinen anderen Geburten!!!
Lass es einfach auf dich zukommen und über dich ergehen, einem bleibt ja eh nix anderes übrig und jede Wehe die vorbei ist, kommt nicht wieder und bringt die Geburt ein Stück näher!!!! Sich über die Schmerzen aufzuregen, bringt gar nix!!!
LG

Beitrag von lucas2009 23.05.11 - 17:22 Uhr

Hatte ne Einleitung, nie wiede,r sage ich! Hölle, Wehen ohne Pause von null auf hundert! Konnte teilweise kaum atmen, weil ich Dauerschmerzen hatte!
Das schlimme der MuMu ging davon nichtmal auf, war also auch noch Umsonst... Wurde ein KS...

Beitrag von jwoj 23.05.11 - 17:25 Uhr

Es kommt wohl darauf, WIE du eingeleitet wirst. Nelkenöltampons, Rizinusöl und Tabletten sollten sich nicht auf die Wehen auswirken.
Laut unserer Hebi kann die Einleitung über den Wehentropf schon recht heftig werden - wird allerdings eher nicht bei Erstgebärenden gemacht, da der Muttermund sich oft nicht öffnen lässt von den Wehen, die über den Wehentropf ausgelöst werden.
Lass dich über die Einleitungsmethoden beraten und entscheide gemeinsam mit Hebammen und Ärzten, wie die Einleitung erfolgt. Das ist oft der Schlüssel zum Geheimnis. Ist ja dein Körper!

LG!

Beitrag von lucas2009 23.05.11 - 17:54 Uhr

Also bei mir wurde mit Gel eingeleitet und der MuMu ging nicht auf...

LG

Beitrag von jwoj 23.05.11 - 18:06 Uhr

Ne Sicherheit gibt's bei keiner Methode, aber darum ging's ja hier auch nicht. Wenn ein Körper noch nicht bereit ist, hilft die beste Einleitungsmethode meist nichts (laut unserer Hebamme). Meist ist es wohl so, dass die Frauen dann tagelang in der Klinik herumliegen und irgendwann geht's dann los - wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt an dem es ohnehin dann losgegangen wäre.

Beitrag von lucas2009 24.05.11 - 12:12 Uhr

ja ich lag auch tagelang in der Klinik....
Wurde dann aber ein KS, mein Kind musste eben raus,m wg.na Gestose

Beitrag von qrupa 23.05.11 - 17:31 Uhr

Hallo

das Problem ist das eien Geburt und Wehen ein ziemlich komplexer Vorgang sind. Bei natürlich einsetzenden Wehen schütett der Körper auch gleichzeitig Stoffe aus die schmerzlindernd wirken. Bei eingeleiteten Wehen merkt der Körper oft gar nicht richtig das da gerade eine Geburt im Gange ist und die Produktion unterschiedlicher Stoffe und Hormone findet deswegen gar nicht oder nur begrenzt statt. Dazu kommt dass bei natürlichen Wehen der Körper auch mal zurückfährt, die Wehen mal wieder schwächer werden oder seltener. Das passiert bei eingeleiteten bzw künstlich verstärkten Wehen nicht.
ich hab die Einleitung bis ET+15 abgelehnt, dann ging es von allein los

Beitrag von bellymone 23.05.11 - 17:56 Uhr

Hallole,

also einen direkten Vergleich habe ich nicht, da ich erst ein Kind habe :-)
Ich hatte bei ET +7 einen Wehenbelastungstest am Wehentropf, der aber gar nichts ausgelöst hat. Bei ET+9 habe ich den Wehencocktail bekommen, hat aber außer Übelkeit leider auch nichts gebracht. Bei ET+10 wurde eine halbe Tablette in den MuMu gelegt- nix. Dann wollte der Doc pausieren, sollte an ET+11 nur zur Kontrolle kommen, weshalb mein Mann dann auch arbeiten ging. Auf dem CTG waren Wehen zu sehen (hab nichts davon gespürt) und so meinte der Doc"wir müssen dran bleiben" und es wurde wieder eine halbe Tablette eingelegt. Ich bin dann nach Hause marschiert (ca. 3km), wollt mich an den Mittagstisch setzen und merke ein ziemliches Ziehen im Unterleib. Bin auf die Toilette und ziemlich erschrocken: grünes Fruchtwasser. Der Kopf saß ja schon lange im Becken, daher ging es dann eben -ohne Panik- wieder zurück ins Krankenhaus. Und da waren die Wehen schon fast umwerfend: Dauer ca. 50 Sekunden, Pause ca. 30 Sekunden. Das ganze steigerte sich dann so, daß ich kaum noch Pausen hatte, mich vor Schmerzen nicht mehr auf den Beinen halten konnte und mein Kreislauf versagte. Zu meinem Mann hab ich bestimmt hundertmal gesagt: ich kann nicht mehr!
Also es war nicht sonderlich schön. Der Befund war schon 2 Wochen vor ET geburtsreif (MuMu fingerdurchlässig, GMH verstrichen, Kopf fest im Becken) aber ich vermute einfach, der Klaine wollte nicht raus weil ich familiär und geschäftlich ziemlich Streß hatte.
Ich lag bei und nach der Geburt nur herum, als ich aufstand mußte ich mich im hohen Bogen übergeben. Über Nacht habe ich eine Infusion bekommen.
ABER: nichts desto trotz wollte ich ein zweites Kind und hoffe einfach, daß es diesmal anders wird :-) Ich werde diesesmal länger warten, ohne etwas zu tun (Wehencocktail o.ä.), vorausgesetzt dem Kleinen geht es gut, was ja beim ersten Kind der Fall war.
Übrigens hatte ich auch keine Schmerzmittel. Ich werde es nochmal schaffen :-D
Und Du mit Sicherheit auch ;-) Egal auf welchem Wege!
Ich wünsche Dir alles Gute für die Geburt #freu

GLG bellymone

Beitrag von zartbitter2009 23.05.11 - 18:11 Uhr

Hi!

Die Wehen sind im Prinzip gleich start.

Der Unterschied ist: wenn sie "normal" anfangen gehts leicht los und man hat einige Stunden um sich an die Steigerung zu gewöhnen - und empfindet es deswegen nciht als "heftig".
Bei ner Einleitung werden halt schneller "richtige" Wehen "hergestellt", man hat nicht annähernd so lange leichte Wehen wie ohne Einleitung. Dafür gehts auch desto schneller :-P

Ich hatte 2 Wunsch-Einleitungen, 8 Std vom ersten Gel-legen bis zur Geburt beidemale.
Nicht so ein"rumgewehe" über 24 Std oder so bis das Baby dann mal kommt :-p

Beim Dritten will ich wieder ne Wunsch-Einleitung... :-p

LG Zartbitter 19.SSW