Kind und Katze

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schullek 23.05.11 - 18:22 Uhr

Hallo,

wir sind gerade am Hin und Herüberlegen. Unser Sohn liebt Katzen. Und da ich selber mit Katzen groß geworden bin und sie auch mag sowie der Überzeugung bin, dass es für Kinder großartig ist mit einem Tier aufzuwachsen, sind wir nun am Überlegen eine Katze anzuschaffen.
Problem: Es würde eine reine Wohnungskatze werden, da wir in der Stadt leben und eigentlich find ich das nicht so toll. Weder fürs Tier noch für uns. Zweitens haben wir so etwa 76m², für eine Wohnungskatze zu wenig?

Meine Schwester hat eine Mischlingskatze (Kartäuser und Perser), welche absolut entspannt ist. Sie hat diese Mischlungsgattung mit Absicht gewählt, weil sie wohl eben eher friedlich und Wohnungsgeignet sind. Wäre also vielleicht auch was für uns.

Wir können uns gar nicht entscheiden udn nun wollte ich mal rumfragen, wer auf kleinerem Raum auch eine Katze hat, wie das vor allem am Anfang klappt, was man so an Geld ausgibt, wie es mit dem Kind klappt, ob es sehr viel mehr Aufwand ist etc. Eine Katze mit Freigang beschäftigt sich ja größtenteils allein, eine in der Wohnung braucht weitaus mehr Aufmerksamkeit.

Wie sind eure Erfahrungen, was würdet ihr empfehlen oder auch nicht?

lg,

schullek

Beitrag von melmystical 23.05.11 - 18:37 Uhr

Wenn es keine Möglichkeit gibt, dass die Katzen raus können, würde ich direkt zwei holen. Das macht auch nicht wirklich mehr Arbeit als eine. ;-) Müsst halt nur gucken, ob ihr Platz für zwei Katzenklos habt und dann halt zwei Schlafplätze und etwas größerer Kratzbaum.
Wir haben 85 qm, Balkon mit Treppe nach unten in einen kleinen Garten.
Unsere Katze geht nicht raus, weil sie Angst hat und der Kater bleibt immer oben auf der Treppe sitzen, er geht nie runter.

Die Katzen waren schon vor unserem Sohn hier und haben sich recht gut an ihn gewöhnt. Wenn er mal seine "dollen fünf Minuten" bekommt, verstecken sie sich eben und kommen immer kuscheln, wenn er abends im Bett ist.

Die Katzenklos stehen im Gäste-WC, da geht so gut wie nie einer rein, somit haben sie dort ihre Ruhe.
Futter und Wasser steht auch in einer ruhigen Ecke.

Mein Sohn weiß genau, wie er mit den Katzen umzugehen hat und wenn er es mal vergisst, bekommt er direkt die Quittung. ;-)

Ich finde es gut, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen und auch in euren Verhältnissen scheint das möglich zu sein. #pro

Beitrag von schullek 23.05.11 - 18:43 Uhr

Danke für deine Antwort. Unsere Wohnung ist schon niht zu klein, aber wir haben eigentlich keine Rückzugsmöglichkeiten. Großer Flur, Kizi, Wohnzimmer, Kü, Bad und Schlafzimmer. Es fängt schon damit an, dass ich nicht weiß, wohin mit dem Katzenklo...
Nen Abstellraum wäre hier nett.
Außerdem habe ich eben bissl Bedenken, dass es gerade am Anfang recht Anstrengend werden könnte. Ich weiß ja, wie wild junge Katzen sind.
Und meine ledercouch möcht ich ungern einbüßen...
Das sind alle so contras, die mir im Kopf rumschwirren. Wären wir eine Etage tiefer im Erdgeschoss, tät ich nicht überlegen. Ich würd ne Katzenleiter vom Balkon nach unten bauen udn das Tier dürfte tagsüber selbständig raus.

Hach, ist so schwer.

Zwei würden es keinesfalls werden.

Wieviel kostet euch denn so eine Katze im Monat?

lg

Beitrag von rufinchen 23.05.11 - 20:50 Uhr

Ich hatte mal einen Kater in einer kleinen Wohnung, aber der Wohnblock hatte einen riesigen Innenhof mit viel Wiese. Das Tierheim hatte ihn mir als Wohnungskatze mitgegeben, es stellte sich aber schnell heraus, dass er es gewöhnt war, rauszugehen. Ich wohnte in der zweiten Etage und habe ihn dann immer runter gebracht und dann wieder an der Kellertür abgeholt. Das war völlig unproblematisch, er kam auch wenn ich ihn gerufen habe oder war eben schon da. Manchmal hat er dann auch gemaunzt, wenn seine Hoheit hochgeholt werden wollte. Allerdings war schon 6 Jahre alt, als ich ihn bekam und er war auch ein sehr schlaues Tier. Ich weiss nicht, ob unser jetziger Kater das so raffen würde, aber er hat auch ein ganz anderes Wesen (eher ängstlich und anhänglich).
Es kommt natürlich auch ein bisschen auf die anderen Mieter an und auf das Tier selbst. Bei uns ging es damals wunderbar...und die dazu aufgenommene Katze hat das System auch gleich mit umgesetzt. Man muss halt nur öfter laufen.
Am liebsten gingen sie abends raus...tagsüber waren sie dann oft in der Wohnung, wenn ich in der Uni oder so war.
Vielleicht bietet sich so ein Lösung für euch an?

LG
Rufinchen

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:30 Uhr

das klingt total lustig. wenn das so klappen könnte, fänd ich das auch gut. allerdings wohnen wir halt in einer stadt und ich hätte hier mehr angst als auf dem land, dass sie im verkehr umkommt oder eben einfach dumme sich ihrer bemächtigen...
lieber wäre es mir dann schon, die katze könnte selber rein oder raus. naja. wir werden sehen.

Beitrag von rufinchen 24.05.11 - 13:56 Uhr

Wir sind in eine andere Stadt umgezogen, zwar wohnen wir generell grüner, aber wir wohnen jetzt genau an einer ziemlich befahrenen Straße. Nun haben wir auch zwei Katzen, die wir nicht rauslassen können. Unsere ältere Katze ist nun taub und das wäre mir dann eh etwas zu gefährlich und unser "neuer" Kater ist so ein Angsthase...wir haben es damals versucht, ihn draussen spielen zu lassen, für ihn war das ein Alptraum...will er nicht, mag er nicht und er kennt eben auch keinen Verkehr.
Es ist schon recht viel Arbeit finde ich...die Oma von unserem Gustav war eine Perserkatze und das merkt man. Ich hab heute morgen mal ausnahmsweise nicht gesaugt und es sieht hier aus...als läge überall Hermelinteppich aus. Perser = Pervers haaren...dummerweise haben wir uns kurz bevor wir ihn bekommen haben, auch noch ein dunkelrotes Sofa gekauft. Unser Gustav ist weiß-beige.
Wir haben uns beim Badezimmer leider auch verschlechtert und es ist recht eng. Das Katzenklo muss auch noch rein und steht so halb unter dem Waschbecken. Das ist manchmal schon etwas grenzwertig, vor allem wenn Gustav wie ein alter Opa kackt, zumal die Badezimmertür ja stetig offen bleiben muss.
Ansonsten fetzen die beiden jedoch ganz fidel durch die Wohnung, vorzugsweise allerdings auch nachts...das darf einen dann nicht stören.

Wenn ihr in der Stadt so wohnt, dass eine Katze dennoch sicher raus kann, würde ich ihr das versuchen beizubringen...mit dem Runterbringen und Hochholen. Früher hatten wir trotz Innenstadt eben so einen typischen Ruhrgebietsinnenhof, in dem die Omas im Garten Schnappes trinken, die Studenten "lernen" und die Kinder spielen... haben wir hier leider nicht.
Im Tierheim gibt es aber auch immer wieder reine Wohnungskatzen... ja wie mein Rufus damals... ^^ .

Aber ohne Katzen...man das kann ich mir gar nicht mehr vorstellen...

LG
Rufinchen

Beitrag von cherry19.. 23.05.11 - 20:02 Uhr

Hi Schullek,

lustig. Wir überlegen auch schon ne halbe Ewigkeit und mein Wunsch wird immer größer. Ich hab genau die gleichen Bedenken wie Du.

Unsere Wohnverhältnisse sind ebenso die gleichen, wie bei Dir.

Das Katzenklo würde ich jedoch bei uns ins Bad mit reinbringen. Meine Bedenken sind halt auch die, ob sie sich wohlfühlen würde bei uns und ob der Platz ausreichend ist für sie.

Ich bin jedoch immer wilder entschlossen, ein Katzenjunges zu holen. Gerade jetzt gibts wohl auch einige hier bei uns. Ich wollte dann die Tage mal bei uns im Tierheim vorbei, jedoch hab ich etwas "Angst", wenn ich eines sehe, dass ich es dann SOFORT unbedingt haben möchte :-)

Katzenbaum würden wir im Wohnzimmer platzieren, ebenso das Körbchen. Das Körbchen jedoch im hinteren Bereich. Da hätte die Katze eher ihre Ruhe. Wohnzimmer wird auch bei uns tagsüber so gut, wie gar nicht benutzt. Wir hängen ja doch meist im Kinderzimmer oder der Küche rum. Ich dachte da auch eher an eine Art Korb mit Loch, sodass die Katze sich dann direkt zurückziehen kann.

Ich bin am überlegen, ob ich mein Männe damit überrasche :-)

Bin daher ebenso auf Antworten gespannt :-)

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:33 Uhr

hallo,

ich denke, wir werden wahrscheinlich noch warten. vor allem die antwort einer userin hat mich zum nachdenken gebracht: die kleinen einer freigängerkatze kann ich nicht eine wohnung antun. die kennen die freiheit schon...
vielleicht holen wir ja wirklich mal eine aus dem tierheim. eine, die bissl älter ist und so blöd es klingt: dankbar genug für eine wohnung.

ja, und das katzenklo ist mir ein dorn im auge. wir haben großzügige zimmer, aber ein kleines langes bad. udn da müsste es stehen. schwierig das ganze.

lg

Beitrag von murmel72 23.05.11 - 23:29 Uhr

Hallo,

meiner Erfahrung nach ist es schwierig von Tierheim Katzen in Einzelhaltung vermittelt zu bekommen. Normalerweise wird das nicht gemacht.

Entweder sie vermitteln zu einer anderen Katze dazu oder gleich im Doppelpack.

Gruss
Murmel

Beitrag von karina27 23.05.11 - 20:09 Uhr

Hallo

Also wir haben zwei Katzen. Sternchen ist schon 11 Jahre und Felix ist 8: Sie sind also mit unseren Kindern aufgewachsen. Sie sind beide Wohnungskatzen, obwohl der Felix mal ab und zu mit im Garten kommt. Sternchen möchte micht raus. Wir haben 75 m2 ( Wie bekommt man das zeichen hin #kratz) Spielen tun die beiden miteinander, da muß ich garnichts machen, nur ihre Streicheleinheiten die brauchen sie von uns ;-)
Ach ja unsere sind ganz normale Hauskatzen nichts Rassemäßig drin oder so.
An Geld mh mal nachrechnen... 30 bis 40 Euro im Monat an Futter, Lecker, Katzenstreu.
Dann einmal im Jahr die Impfung, weiß aber nicht wie teuer das war #schein
Klar die Erstausstattung: Katzenklo ( wenn ihr euch zwei holt dann am besten 2 Toiletten) Näpfe, Kratzgelegenheit eigentlich geht es preismäßig.

Könntest du dir denn vorstellen 2 Katzen zu holen?

LG Karina

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:47 Uhr

nein, 2 katzen würde ich nicht wollen. ich empfände unsere wohnung dafür als zu klein. allerdings gehe ich davon aus, dass wir uns sehr vil mit der katze beschäftigen würden. kind sowieso, aber auch ich. wie gesagt, liebe katzen selber, bin mit ihnen aufgewachsen. sie müsste sich also nicht langweilen.
bin aber mittlerweile tatsächlich am überlegen dann wenn es soweit ist, eine katze aus dem tierheim zu holen. wäre vielleicht die beste variante.

lg

Beitrag von claerchen81 23.05.11 - 21:08 Uhr

Hallo,

wir haben mit 2 Wohnungskatzen auf 65 qm gelebt. Katzentoilette im Bad unterm Waschbecken (das war der einzige Ort, wo es überhaupt stehen konnte), eine Maine Coon Katze mit Gendefekt (schneeweiß, taub, sehr klein und zart), ein Bauernkater (groß, 12 kg, robust & dämlich) als Spielgefährte.

Ich würde es nicht wieder tun. Wohnungskatzen brauchen Spielgefährten. Sie zerlegen dir die Wohnung, wenn du sie allein hälst. Gemeinsam stellen sie dir jedoch gern die Einrichtung auf den Kopf. Mal ganz abzusehen von den Haaren überall, die sich potenzieren.

Wenn es doch nur eine Katze sein soll, dann ist Perser schon eine gute Wahl, obwohl die meines Wissens sehr "gesprächig" sind. Auf jeden Fall sollte es jedoch kein Kitten von Freigängern sein. Die Katzen geben die Freigänger-Verhaltensweisen nämlich sehr früh an die Kitten weiter.

Muss es denn ein Kitten sein? Es wäre doch viel besser, ein "Fehlermodell" aus dem Tierheim zu holen! Unsere Kleine war taub und man hätte sie draußen gar nicht halten können. Sie hat sich sehr wohl gefühlt in der Wohnung. Eine Bekannte hat eine dreibeinige, eine andere eine einäugige Katze. Gerade solche Tiere bräuchten eine Wohnungshaltung, sind jedoch schwer zu vermitteln. Dabei sind es meist die liebenswürdigsten von allen.

Habt ihr eigentlich eine Urlaubsbetreuung? Wohnungskatzen brauchen - gerade in Alleinhaltung - ein wenig mehr Aufmerksamkeit als nur Futter.

Viele Grüße, C.

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:50 Uhr

hallo,

du hast recht, ein kätzchen einer freigängerin wäre nichts. ich bin wie gesagt mit freigänger katzen großgeworden, weshalb ich lange wohnungskatzentum als eher befremdlich abgetan habe. sehe ja nun aber bei meiner schwester, die sich sehr viel mit ihrer katze beschäftigt, dass es gar nicht negativ sein muss. daher ja erst unsere überlegungen.
ein erwachsenes tier aus dem tierheim wäre eine gute alternative, wenn wir uns irgendwann dafür entscheiden. dein postong hat mir das jetzt näher gebracht. danke.

lg

Beitrag von josili0208 23.05.11 - 23:28 Uhr

12kg? #schock
Mein Kater ist mit seinen knapp 9kg ja schon ein kleines Kalb... WOW!

Beitrag von amma1211 23.05.11 - 21:17 Uhr

hallo schullek,

wir haben eine katze und einen sohn.
mein sohn mag unsere lilly sehr. sie geht immer zu ihm, wenn er auf der couch sitzt und fern sieht. sie holt sich gerne streicheleinheiten bei ihm.
ich finde es auch schön, dass meine kinder mit ihr aufwachsen, aber hätten wir sie nicht wäre es auch okay.
die katze ist uns vor acht jahren zugelaufen. damals lebten wir noch zu zweit auf 75 m² im dachgeschoss. die katze war ausschließlich in der wohnung. unsere katze fühlte sich immer sehr wohl. sie kannte es auch nicht anders. wir hatten sie kurz nach der geburt zu uns genommen.
jetzt wohnen wir im haus, unsere katze kann rein und raus wann sie möchte.
im nachhinein, empfinde ich es als einsperren, eine katze nie raus zu lassen. empfand ich damals allerdings nicht so.
wir geben jeden monat ca.20 euro für das tier aus.
könnte ich nochmal entscheiden, würde ich mir keine katze mehr zulegen.
katzen haaren meistens, das klo ist zu reinigen.
mir entsteht mehr aufwand als nutzen durch die katze. dennoch haben wir sie gern. wir schenken ihr allerdings auch nicht so viel beachtung. wenn sie ankommt, streicheln wir mal über den kopf. sonst lassen wir sie einfach so leben.
sie ist ausschließlich für unseren sohn von größerer bedeutung, der auch jedem sagt, wir hätten fünf familienmitglieder im haus zu leben.

gruß von mir, die sich an eurer stelle, keine katze zulegen würde

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:52 Uhr

aber so wie euer sohn die katze sieht, so wäre es auch für unseren. er hängt schon so an dem tier meiner schwester. wenn ich die beiden zusammen sehe, dann geht mir das herz auf. die katze senkt definitiv seinen stresslevel, er hat nen hitzkopf wie ich.
gerade dieses tier mensch verhältnis fänd ich toll für ihn.
unser kater erster kater damals hatte heilende wirkung für mich udn meine schwester nach dem tod unseres vaters. mein opa hatte immer katzen und die hatten eigentlich immer babies. es war ne tolle zeit....#schein

Beitrag von jokie 23.05.11 - 21:41 Uhr

Hallo,

ich habe selber auch zwei Katzen, allerdings Freigänger. Ich würde evtl. lieber eine ältere Katze o. ä. wählen an eurer Stelle. Unsere beiden Katzen (Geschwister Katze u. Kater) haben wir im Alter von 14 Wochen von der Tierhilfe geholt. Ganz "normale" Hauskatzen. Unser Kater war extrem unglücklich nur in der Wohnung und hat uns die Wände zerkratzt, ist in meine großen Pflanzen geklettert etc. Wir sind dann aber nach einem Jahr umgezogen, so daß die Katzen auch raus konnten. Der Kater war bis zum Schluß fast nur draußen, kam nur zum Fressen rein oder wenn er mal richtig in Ruhe schlafen wollte.

Die Katze hätte man in der Wohnung halten können, sie ist da genügsamer, ist aber doch mittlerweile sehr gerne draußen.

LG Jokie

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:53 Uhr

hallo,

ja, ich denke mittlerweile auch, dass eine ältere katze für uns ne gute wahl wäre. malö sehen, wann wir uns entscheiden (wollen).

lg

Beitrag von arvid-2007 23.05.11 - 21:43 Uhr

Hallo,

also ich und meine zwei Kater (Brüder) haben schon in verschieden großen Wohnungen gelebt. Die kleinste jetzt mit knapp 54 m² und Kind (3,5 J.), vorher 90m² mit Mann zusätzlich. Also 76m² find ich voll ausreichend. Die brauchen halt noch Ihren Kratzbaum und ein paar Laufbretter oben an der Wand, dann is das schick

Das geht alles wenn man nicht so voll verrückte Viecher mit extremem Bewegungsdrang hat. Mein Kleiner liebt die Wollknäule, auch wenn er manchmal über die vielen Fusseln meckert.

Ich habe damals Heilige Birma als die ideale Rasse für mich befunden. Auch schon ohne Kind und ich bin nach wie vor voll begeistert von denen.

Auf jeden Fall würd ich aber auch zwei Katzen empfehlen in der Wohnung. Dann machen die nämlich ihren Quatsch mit der anderen Katze und nicht mit den Möbeln oder der Tapete. Am besten sind natürlich Geschwister.

Geld gibt man eigentlich nur am Anfang aus für die Anschaffung der Tiere und den ganzen Zubehörkram, Impfungen etc. Es ist aber schon ratsam die möglichen Tierarztkosten im Auge zu behalten. Kastration sollte in jedem Fall mal abgefragt werden.

Und überlegt Euch vorher was mit der Urlaubsbetreuung. Es muß ja dann jemand zu Euch kommen und die Tiere da versorgen.

Ich finds toll so mit meinen drei Kerlen hier! Kann ich nur empfehlen.;-)

Wenn Du noch genaueres wissen willst, kannst Du mich gern anschreiben.

Beitrag von schullek 23.05.11 - 22:58 Uhr

das sind ja schöne katzen.
bei wiki steht, dass es ruhige gesellige sanfte katzen sind. stimmt das?

wir haben genug nachbarn, die sicherlich gerne den katzensitter machen würden. und zur not würden auch meine eltern die katzenpension mimen. natürlich erst, wenn alles gefestigt wäre.

ich hatte die mischung kartäuser/perser ja auch wegen dem gemüt ins auge gefasst. zudem sehen sie wunderschön aus.
aber mitterlweie denke ich tatsächlich über ein tierheimtier nach. mal sehen. müssen wir mal ausführlich besprechen.

lg

Beitrag von windsbraut69 23.05.11 - 21:53 Uhr

EINE Wohnungskatze würde ich auf keinen Fall empfehlen, das ist Quälerei, es sei dann, Ihr nehmt eine ältere "gebrauchte" Katze, die nicht verträglich mit anderen Katzen ist.

Bei einem Geschwisterpärchen sehe ich kein Problem in der Wohnungsgröße. Entscheidend ist nicht die qm-Zahl, sondern, wie katzenfreundlich und interessant sie für die Tiere eingerichtet ist. Katzen nutzen ja mehr Ebenen als nur den Boden und man kann tolle Kratz- und Klettergelegenheiten bauen mit Laufstegen an den Wänden von Baum zu Schrank usw...

Wenn die Katzen allerdings viele Tabuzonen haben und nicht in bestimmte Zimmer oder auf Möbel dürften, halte ich Wohnungshaltung für überhaupt nicht geeignet.

LG,

W

Beitrag von schullek 23.05.11 - 23:01 Uhr

hallo,

wir würden auf jedenfall nur eine katze haben wollen. allerdings würden wir uns auch intensiv mit dem tier beschäftigen, wenn es das einfordert. ich erwarte bei einer wohnungskatze nicht die selbe selbständigtkeit wie bei einem freigänger. und gerade weil es ne wohnungskatze wird, hatte ich bestimmte rassen im hinterkopf. bei meiner schwester klappt es mit der kartäuser/perser mischung als einzelkatze toll. allerdings beschäftigt auch sie sich wie gesagt sehr viel mit dem tier.
und gerade weil ich dem tier nur wenig tabuzonen zumuten wollen würde, sind wir halt genau am überlegen. ich möchte ungern überstürzt an das ganze rangehen.
allerdings gefällt mir der gedanke an ein ein wenig älteres tierheimtier immer besser.

lg

Beitrag von windsbraut69 24.05.11 - 06:15 Uhr

Guten Morgen,

wenn wirklich nur eine Katze in Frage kommt, dann nehmt bitte auf keinen Fall ein Kitten oder eine Katze, die nicht ausdrücklich unverträglich ist.

Einzelhaltung ist nur in diesen Ausnahmefällen oder für Freigänger akzeptabel, alles andere ist nicht artgerecht und wirklich Quälerei. Katzen sind keine Einzelgänger, sondern ausgesprochen sozial und gesellig und Ihr könnt mit noch so viel Zuwendung und Aufmerksamkeit keinen Artgenossen ersetzen, der mit über die Möbel und den Kratzbaum rennt oder Eurer Katze die Ohren putzt.

Nicht umsonst geben seriöse Züchter und Tierschutzorganisationen keine Katzen, schon gar keine Jungtiere, in Einzelhaltung ab.
Eure Rasseüberlegungen sind in der Theorie sehr sinnvoll aber es gibt genau so unglückliche Wohnungsperser wie auch BKH....und ganz gewöhnliche EKH, die in der Wohnung völlig zufrieden sind. Man muß sich einfach das Individuum anschauen und gut beraten lassen.

LG,

W

PS: das Klo kann man sehr gut im Waschtischunterschrank unterbringen :)

Beitrag von murmel72 23.05.11 - 23:27 Uhr

Hallo,

eine reine Wohnungskatze bitte niemals in Einzelhaltung. Nehmt euch doch gleich 2 - dann können die beiden sich auch mal miteinander beschäftigen.

Gruss
Murmel

Beitrag von schullek 23.05.11 - 23:29 Uhr

ich kenne einige, die einzelne wohnungskatzen haben. allerdings beschäftigen diese sich auch sehr viel mit den tieren. diese sind nicht sich selbst überlassen etc.
zwei katzen würden nicht in frage kommen.

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