Kindergartenessen, wie ist die Gesetzeslage?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von katja220283 23.05.11 - 20:09 Uhr

Hallo!

Bei uns im Kindergarten wurde das Mittagessen bisher aus der örtlichen Krankenhauskücke geliefert, womit wir auch relativ zufrieden waren. Da diese jedoch zukünftig nicht mehr liefern kann, stellt sich nun die Frage wie das Mittagessen in Zukunft aussehen soll. Zur Wahl stehen zwei Lieferanten, eine ansässige Kantine und der Metzger ums Eck. Es hat auch schon ein Probessen stattgefunden bei dem nach Meinung der Kinder, der Erzieherinnen und der Eltern die Kantine das Rennen gemacht hat. Qualitativ und Geschmacklich. Leider wurde nun trotzdem vom Träger die Entscheidung getroffen das Essen vom Metzger zu nehmen. Aus fadenscheinigen Gründen! Gibt es irgendwelche Vorgaben denen das Essen entsprechen muss. Oder was kann er EB tun???

Danke für Eure Hilfe!

Beitrag von twins 23.05.11 - 20:28 Uhr

Hi katja,

ein Probeessen und das womöglich (?) mit Ankündigung. Was ist solch ein Essen wert?!?!?

Sicherlich spielen hier auch Kosten eine Frage oder wie das Essen angeliefert werden kann. Wärmebehälter kosten auch wieder Geld, sollte es die Kantine anliefern.
Da kann der Metzger oft flexibler sein. Aber scheint so, dass ihr schon eine Meinung habt - gegen den Metzger, oder?!

Welche "fadenscheinige" Gründe wurden denn genannt?!

Grüße

Lisa
P.S. es gibt auch viele eltern bei uns, die über unseren Caterer schimpfen. Ich war schon ein paar Mal dort im Restaurant - auch Kinderessen getestet - und ich muss immer wieder feststellen, das ich nicht weiß, warum sich andere Mütter aufregen. Naja, im Endeffekt hat jeder einen anderen Geschmack...

Beitrag von katja220283 23.05.11 - 21:50 Uhr

Bei uns ist es aber eigentlich gerade andersrum, die Kantine hat das notwendige Equipment, welches der Metzger erst anschaffen müsste. Das Probeessen hat so ausgesehen, dass beide Lieferanten je für eine Woche identische Menues geliefert haben. Das Essen war also auch angekündigt, für beide! Und der Metzger konnte trotz Ankündigung mit der Qualität der Kantine nicht mithalten. Die Preise sind bei beiden Anbietern gleich.
Als Grund wurde bspw. genannt das der eine ja zu Gemeinde gehört und häufig am Gemeindeleben teilnimmt und wohl auch manchmal spendet.






























































































































Beitrag von widowwadman 23.05.11 - 21:44 Uhr

Es kommt auf den Gesamtvertragswert an - wenn der eine gewisse Summe pro Jahr uebersteigt, gibt es bei oeffentlichen Einrichtungen keine freie Wahl mehr, sondern es muss ausgeschrieben werden.

Ich wage zu bezweifeln, dass dieses Limit mit dem KiGa Essen erreicht wird, aber viele Behoerden setzen sich selbst noch mal geringere Limits wonach die Ausschreibungspflicht erreicht wird