Sohn (fast 6) mit Schimmverein ins Spaßbad lassen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ratpanat75 23.05.11 - 20:59 Uhr

Hallo,

mein Sohn (fast 6) schwimmt im Verein und dort ist jetzt ein Ausflug in ein Spaßbad geplant.
Ich fühle mich allerdings gar nicht gut bei der Idee ihn "alleine" dort hingehen zu lassen. Natürlich sind Betreuer mit dabei, aber die Kinder können sich dort frei bewegen und werden nicht permanent von den Betreuern im Auge gehalten.
Ich habe schon mit den Trainern über meine Bedenken gesprochen, sie meinen, es wäre kein Problem, weil die Kinder ja alle sicher schwimmen können.

Mein Sohn ist aber mit Abstand der jüngste, er will aber alles mitmachen, was die Großen machen. In dem Spaßbad gibt es ein paar Rutschen, auf die er eigentlich noch gar nicht drauf darf (erst ab 6), wenn wir dabei sind, darf er dort mit Erlaubnis der Badeaufsicht aber runterrutschen. Allerdings haben wir ja dann auch ein Auge auf ihm. Außerdem gibt es noch ein Wellenbad

Kurz und gut: ich finde ihn eigentlich noch zu jung für diesen Ausflug, auch wenn er sicher schwimmt, habe ich Angst, er könnte sich im Eifer des Gefechts z.B. den Kopf stoßen, etc.

Er wäre allerdings sehr enttäuscht, wenn er nicht mit darf.
Begleiten kann ich ihn leider nicht an dem Tag, da ich einen wichtigen Termin habe.
Ich habe ihm angeboten, dass wir am WE gemeinsam dort hnfahren, Idee hat ihm auch gefallen, aber mit den anderen Kindern möchte er trotzdem mitfahren.

Würdet ihr ihn mitfahren lassen?

LG


Beitrag von silbermond65 23.05.11 - 21:12 Uhr

Würdet ihr ihn mitfahren lassen?

Ja.Wozu hat er schließlich schwimmen gelernt,wenn du ihn bei solchen Aktionen nicht mitmachen läßt.

Beitrag von ratpanat75 23.05.11 - 21:37 Uhr

Hallo,

"Wozu hat er schließlich schwimmen gelernt,wenn du ihn bei solchen Aktionen nicht mitmachen läßt."
Warum habe ich ja erklärt. Ich finde ihn einfach zu jung, die anderen Kinder sind alle älter (zwischen 7 un 12) und da geht es schon ziemlich "wild" zu, wenn eine solche "Horde" ins Spaßbad geht.
Andererseits darf er wie gesagt eigentlich noch gar nicht auf diese Rutschen ("Schwarzes Loch" und die andere mit Donuts).
Das hat weniger etwas mit "schwimmen lernen" zu tun, als mit seinem Alter.

LG

Beitrag von dasch 23.05.11 - 21:17 Uhr

Hallo,

nein. mir wäre es zu gefährlich. Vor allem weil du schreibst, er ist mit Abstand der jüngste. Ich denke mit 6 Jahren ist es trotz der Betreuer einfach zu früh, ein Kind frei im Spaßbad rumspringen zu lassen. Und im Wellenbad für ihn wahrscheinlich sehr schwierig sich über Wasser zu halten...
Also ganz klar nein.

Gruß dasch
P.S ich war mal Leisttungsschwimmerin, vielleicht bin ich deshalb ehrer skeptisch.

Beitrag von zahnweh 23.05.11 - 21:17 Uhr

Hallo,

schwer zu sagen. Meine ist noch jünger, daher klare Entscheidung...


Hm... also wenn mein Bauchgefühl sich sträubt, dann nicht.

Ich meine: Spaßbad ist nicht Schwimmbad. Schon natürlich. Aber wie du schreibst, es gibt Rutschen, Wellen, UND die Kinder dürfen sich frei bewegen. An sich ok....

aber....

wenn ich daran denke, als wir mit einem Kindergeburtstag im Spaßbad waren ("Kinder" 14 Jahre). Es ging gut. Schwimmen konnten ALLE und sehr gut. Allerdings hatten auch ALLE Erfahrungen mit Rutschen und wie viel sie sich selbst zutrauen können. Die Gastgebereltern hatten immer wieder ein Auge auf die zwei Grüppchen (Geburtstagskind mit Freunden + Brüdergruppe). Alle waren im gleichen Alter 13-15 Jahre.

Wenn andere rutschten, sagten auch manche NEIN, weil sie wussten, dass ihnen das nicht behagt. Auch auf ein "mach doch mal" "probier doch mal" siegte meist die Vernunft bzw. das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wie weit kann ich wirklich gehen.

Ja, schwimmen ist die Voraussetzung zum Mitgehen. Bei 5 Jahren ist Aufsicht aber auch wichtig. Man muss nicht mehr immer permanent daneben stehen, aber doch im Blick behalten.


Meine ist fast 4 Jahre. Klettert sehr gut und super. Schafft die meisten Klettergerüste mit Schwung. Sie darf probieren und machen. Aber auch wenn ich mal ein Stück weiter wegstehe: ein Auge streift und fixiert sie immer wieder für einige Sekunden.

Beim Schwimmen ist es ähnlich. War auch bei mir schon so.

Schwimmbad super und mehr Freiraum mit zunehmendem Alter und sicherem Schwimmen. Spaßbad IMMER Abmelden oder bescheid sagen, wenn es zum Rutschen ging oder ähnliches. Nicht jedes einzelne mal, aber eben doch "Mama, ich gehe jetzt zu Rutsche xy". So wusste sie WO ich bin und konnte auch mal vorbeischauen (da war ich schon 9 oder 10 Jahre). Vor allem aber, sind viele Spaßbäder durch die Rutschen auch nicht so ganz übersichtlich und es ist hilfreich zu wissen, wer wo ist.
im Schwimmbad ist es leicht: 2 Becken im rechtwinkeligen Viereck. Nicht alle, aber die meisten, die ich kenne ;-)

Spaßbäder sind suuuuuuper. Laden aber auch mal zum Toben oder übermütig werden ein...

Würde daher auf mein Bauchgefühl hören.

Beitrag von ratpanat75 23.05.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

"Wenn andere rutschten, sagten auch manche NEIN, weil sie wussten, dass ihnen das nicht behagt. Auch auf ein "mach doch mal" "probier doch mal" siegte meist die Vernunft bzw. das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wie weit kann ich wirklich gehen. "
Mein Sohn weiß eigentlich genau, was er sich zutraut, das Problem ist, dass er vor nichts Angst hat, was mit Wasser zu tun hat. Er rutscht jede Rutsche herunter, er springt vom 3m-Brett, etc., wir lassen ihn auch, sind aber immer dabei.
Dort ist auch eine Rutsche mit "Donuts", auf der ich selbst mal mit jemandem zusammengestoßen bin, weil er keinen Abstand gehalten hat, und habe mir eine Beule zugezogen.
Und die anderen Kinder sind bis zu 12 jahren alt, da geht es schon mal etwas wilder zu, ist ja ok.

LG


Beitrag von sonnenblume77 23.05.11 - 21:18 Uhr

Hallo,

das ist echt schwierig. Aber ich persönlich hätte da auch kein gutes Gefühl. Nicht wegen dem Schwimmen, sondern eher wegen ältere Kinder. Ich weiß nicht, was das für ein Spaßbad ist, aber bei uns im Schwimmbad ist es immer sehr voll und es sind viele Jugendliche dort. Die nehmen keine Rücksicht auf kleine und gerade beim Rutschen kann das gefählich sein.

Wenn du der Meinung bist das er zu jung dafür ist lass ihn nicht mitfahren, ich kanns voll verstehen.

LG

Beitrag von kleine1102 23.05.11 - 22:12 Uhr

Hallo,

nein, wir würden unsere Kinder mit 5 (oder auch fast 6) Jahren definitiv NICHT allein mitfahren lassen. "Schwimmen können" ist in dem Alter nicht gleich Schwimmen können (im "Eifer des Gefechts" geraten die Zwerge im Zweifelsfall schnell in Panik und sooo viel Erfahrung hat Dein Sohn sicher noch nicht, dass er mitten im Chaos in der Lage wäre, Ruhe zu bewahren und schnell zum Rand zu schwimmen, oder #gruebel?) und die Verletzungsgefahr (vor allem bei den Rutschen) wäre mir zu groß.

Selbst mitfahren wäre mein Vorschlag gewesen, da Dir das leider nicht möglich ist, finde ich Deine Idee, den Ausflug am Wochenende "nachzuholen" gut. Vielleicht kann Dein Sohn einen Freund/eine Freundin einladen zum Mitfahren :-)?

Liebe Grüße #blume,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von ratpanat75 23.05.11 - 22:22 Uhr

Hallo,

also schwimmen kann er wirklich ziemlich sicher, er hat gerade das Silberabzeichen gemacht, aber mir geht es vor allem um die Verletzungsgefahr (Kopf anstoßen am Beckenrand oder auf der Rutsche, etc.).
Der Tipp, einen Freund einzuladen, ist gut - das werde ich machen, #danke.

LG

Beitrag von caro300 23.05.11 - 22:22 Uhr

Nein, auf gar keinen Fall. Weil die Kinder nicht gut genug betreut sind. Ich war mit 7 Jahren auf einer Kinderfahrt, konnte allerdings nicht richtig schwimmen und bin beinahe ertrunken. Ich bin durch ein großes Mädchen, die mich geärgert hat ins Schwimmerbecken geraten und mit ihr zusammen fast ertrunken. Sie konnte schwimmen und ich nicht, also hielt ich mich an ihr fest. Es hat ungefähr 10 bis 15 Minuten gedauert bis wir vom Bademeister gerettet wurden. Die Betreuer hatten es überhaupt nicht mitbekommen.

Vielleicht mache ich dir jetzt Angst aber ich hätte absolut kein gutes Gefühl dabei, diese Spaßbäder bieten zu viele Möglichkeiten, es ist unmöglich alle Kinder dort im Blick zu haben.

LG
Carola

Beitrag von ratpanat75 23.05.11 - 22:28 Uhr

Hallo,

oh je, das war sicherlich ein Schreck für dich.
Bei uns ist es von Vorneherein gesagt worden, dass die Betreuer den Kids im Bad "freien Lauf" lassen und sie nicht permanent im Blick haben werden.

LG

Beitrag von zaubertroll1972 23.05.11 - 23:10 Uhr

Nein!
Mit knapp 6 Jahren ist er definitiv zu jung um sich ohne Aufsicht im Spaßbad aufzuhalten.

LG Z.

Beitrag von 5678901234 24.05.11 - 08:07 Uhr

ja, würde ich!

mein sohn geht in die 1. klasse und geht in den offenen ganztag. diese machen in den ferien mindestens 1 schwimmausflug pro woche. es können haufenweise erst- und zweiklässler noch nicht (richtig) schwimmen und trotzdem fahren fast alle OGATA kinder mit.
ich sehe das entspannt und traue meinem kind auch mal was zu. ebenfalls vertraue ich den aufsichtspersonen, schließlich betreuen sie von Mo-Fr. mein kind.
ich bin doch deswegen keine rabenmutter.

Beitrag von ratpanat75 24.05.11 - 16:01 Uhr

Hallo,

es kommt aber darauf an, ob die Kinder dort beaufsichtigt werden oder nicht.
Wenn das bei euch der Fall ist, ist es doch völlig i.O.
Ich spreche aber davon, dass sich die Kinder, die außerdem alle älter sind als mein Sohn, dort frei bewegen werden, auf den Rutschen, im Wellenbad, auf den Sprungtürmen, etc., ohne dass jemand sie ständig im Blick hat.
Völlig in Ordnung bei 9-Jährigen, aber bei einem 5-Jährigen habe ich da kein gutes Gefühl...
Ich finde, in deinem Fall ist das etwas ganz anderes.

LG

Beitrag von watru123 24.05.11 - 08:48 Uhr

Hallo ratpanat75,

ja, ich würde unseren Sohn mitfahren lassen.

Bei einem Kindergeburtstag ohne qualifizierte Betreuer wäre ich da vorsichtiger, aber so? Wenn Du ihn nicht mal mit einem Verein mitgeben willst, wenn Betreuer mit dabei sind, die Deinen Sohn und seine Schwimmfähigkeiten kennen und zu denen er Vertrauen hat, wann dann?

LG

Beitrag von ratpanat75 24.05.11 - 15:56 Uhr

Hallo,

das Problem ist, wie geschrieben, dass alle anderen Kinder wesentlich älter sind (7 - 12) und die Betreuer schon angekündigt haben, dass die Kinder sich dort frei bewegen können, ohne dass sie jemand ständig beaufsichtigt, da ja alle schwimmen können. Völlig in Ordnung für einen 8- oder 10-Jährigen, aber bei einem 5-Jährigen habe ich da kein gutes Gefühl.
Das Bad ist relativ groß, hat mehrere Rutschen, Wellenbad, etc, wo die Kinder sich dann aufhalten können, wo sie wollen.
Ich kenne meinen Sohn und weiß, dass er keine Angst hat, d.h. wenn sich die 10-Jährigen dort auf der Rutsche ins Getümmel stürzen, stürzt er sich hinterher, wenn sie vom 3m-Brett springen, springt er hinterher.
Ich habe kein Problem damit, wenn ich dabei bin oder jemand, der in zumindest bei solchen Aktivitäten im Auge behält.

Bei einem Kindergeburtstag würde in dem Alter garantiert jemand die Kinder ständig beaufsichtigen, dort aber nicht.

LG

Beitrag von watru123 25.05.11 - 00:04 Uhr

Hmmm, wenn Du offensichtlich Deine Entscheidung schon gefällt hast, warum fragst Du dann hier noch nach Meinungen?
Ich persönlich sehe in Deiner Antwort weiterhin keine überzeugenden Argumente, Deinem Sohn, der ja wohl gut schwimmen kann, dieses Erlebnis vorzuenthalten. Aber schlußendlich ist es Deine Entscheidung.

Gute Nacht!

Beitrag von ratpanat75 26.05.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

nein, ich habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, wir werden am WE gemeins dort hinfahren und ich schaue mir alles noch mal an.
Ich tendiere allerdings tatsächlich dazu, ihn nicht mitfahren zu lassen, nachem ich heute im Freibad erlebt habe, wie rücksichtslos die Leute sind, gerade wenn es sehr voll ist.
Ich fand deine Argumentation auch nicht wirklich überzeugend.
Wie gesagt, auf einen Kindergeburtstag im Schwimmbad mit Gleichaltrigen würde ich meinen Sohn ohne Probleme mitgehen lassen, weil ich davon ausgehe, dass die Betreungspersonen meinen Sohn dort im Auge behalten, auch wenn sie keine Rettungsschwimmer sind.
Das ist etwas ganz anderes als wenn ein 5-Jähriger ohne Aufsicht im Strömungskanal, Wellenbad und Sprungturm rumschwimmt.

Jedenfalls danke ich dir für deine Antwort, es ist immer schön, neue Denkanstöße zu bekommen.

LG

Beitrag von sparrow1967 24.05.11 - 09:23 Uhr

Kurz und knapp: Nein. Ich hätte keine ruhige Minute.

Spaßbad in dem ALter: nur mit den Eltern.


lg
sparrow