Oh mein Gott...

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von sweetelchen 24.05.11 - 00:26 Uhr

Freunde von uns waren auf eine Taufe eingeladen.
Sie fuhren zum Gastgeber, der 300km weit wohnte.
Dort haben sie sich zur Tauffeier fertig gemacht. Dann klingelte das Telefon und der Gastgeber ging ran. Plötzlich wurde sein Gesicht kreidebleich und er lies das Telefon fallen! Es ging um eine eng befreundete Familie, die anrief. Die Mutter wollte gerade aus der Garage fahren und hat ihre 3 Jährige Tochter übersehen #heul Das kleine Mädchen sollte beim Vater im Haus sein und warten bis auch er fertig angezogen war doch sie wollte nicht und lief raus. Die kleine war sofort Tod #heul

http://aundckinder00.blog.de/2011/05/11/mutter-ueberfaehrt-eigene-tochter-dreijaehrige-stirbt-11132831/


Ich konnte mir die Tränen nicht zurück halten. Ich kenne diese Familie nicht aber ich selber habe auch eine kleine Tochter, wenn ihr irgendwas passieren würde- ich möchte nicht daran denken #heul
In erster Linie tut mir das Mädchen so unendlich Leid!

In zweiter Linie- Wie kann die Mutter jetzt jemals wieder ein normales Leben führen? Sie kann nichts dafür, aber dennoch ist sie Verantwortlich für den Tod eines blutjungen Mädchens, ihrer Tochter!
#kerze#kerze#kerze#kerze#kerze

Beitrag von lenamichelle 24.05.11 - 08:05 Uhr

Wie schrecklich #heul#kerze

Beitrag von parzifal 24.05.11 - 15:24 Uhr

Das ist sehr tragisch.

Wie kommst Du aber darauf, dass die Mutter nichts dafür könne?

Es müssten doch schon besondere Umstände vorliegen, wenn man zu diesem Ergebnis kommen will.

Die Regelvermutung spricht doch für ein Verschulden.

Das die Mutter nicht bestraft gehört ist klar.

Aber ohne besondere Umstände sieht es hier leider aus, als wenn sie Schuld hatte.

Beitrag von die.kleine.hexe 24.05.11 - 17:34 Uhr

wenn der vater die aufsicht hatte und sie ihm ausgebüxt ist, kann ja die mutter nichts dafür !

das ist ein sehr dragischer unfall ! die mutter wird sich die größten vorwürfe machen - arme frau ! #schmoll

lg,hexe

Beitrag von parzifal 25.05.11 - 09:37 Uhr

Hier geht es aber nicht um Verletzung der Aufsichtspflicht, sondern um Fehlverhalten des Fahrzuegführers.

Jemand der rückwärts fährt und dabei einen Unfall verursacht hat regelmäßig an diesem auch schuld, wenn keine besonderen Umstände vorliegen.

Wenn es jetzt ein fremdes Kind gewesen wäre, wäre schwer vermittelbar zu sagen die Fahrerin trifft keine Schuld, sondern den der nicht auf das Kind aufpasste.

So hart das für die Mutter ist. Wenn keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, dann sieht es nunmal so aus, dass sie auch schuld an dem Unfall hat.

parzifal

Beitrag von chris.1984 26.05.11 - 22:20 Uhr

Öhm, entschuldigung...

aber du redest gerade als würde es sich um einen Blechschaden handeln, weil die Mutter eine Laterne übersehen hat, die schon immer da stand.

Sie hatte das Kind dem Vater überlassen, der sich im Haus befand.
Also wie konnte sie auch nur ahnen, das das Kind auf einmal hinterm Auto steht?
Wenn ich meinen Kleinen zum Papa gebe und sage, hier, pass mal eben kurz auf, ich fahr das Auto aus der Garage, dann komm ich nicht mal ansatzweise auf die Idee, das der Kleine dann hinterm Auto sitzen könnte.

Also ich finde deine Aussage hier ziemlich unangebracht.
Es ist sehr tragisch was da passiert ist, aber eine Schuld würde ich keinen der Beteiligten auftragen.
Wenn man unbedingt einen Schuldigen sehen möchte, dann am ehestens dem Papa, weil er eben aufpassen sollte.
Aber auch das halte ich für völlig unangemessen.

Zumal ich die Aussage, wenns ein anderes Kind gewesen wäre, sie dann keine Schuld gehabt hätte, für völlig schwachsinnig... wo ist da der Unterschied bitte???

Eine Kerze für die Kleine und der Mama und dem Papa ganz viel Kraft, mit dem Verlust und den Schuldgefühlen fertig zu werden.

LG

Beitrag von chris.1984 26.05.11 - 22:27 Uhr

Entschuldige, ich muss mich zum Teil korrigieren.

Die Aussage der TE und der Zeitungsartikel geben verschiedene Hinweise. Sie schrieb, die Kleine sollte beim Vater sein und im Zeiuntgsartikel steht, die Kleine stand neben dem Auto.

Das ändert natürlich ein wenig die Sichtweise. Aber trotzdem, die Aussage wenns ein anderes Kind gewesen wäre, finde ich trotzdem unpassend. Denn das hätte auch nichts geändert.

LG

Beitrag von lieke 24.05.11 - 20:26 Uhr

"Wie kann die Mutter jetzt jemals wieder ein normales Leben führen?"

Gar nicht!

"Sie kann nichts dafür, aber dennoch ist sie Verantwortlich für den Tod eines blutjungen Mädchens, ihrer Tochter"

Wenn sie nichts dafür kann ist sie auch nicht verantwortlich. Wenn du sie hier verantwortlich machen willst, heisst das meiner Meinung nach, dass du findest, dass sie was dafür kann.

Deine Aussage sie ist "rausgelaufen" widerspricht auch der Aussage im dazu geposteten link. "Sie stand an einem sicheren Platz ...dann hat die Mutter plötzlich stark eingeschlagen."

Nichts gegen ein posting, wenn man etwas Schlimmes erlebt und sich mal Luft machen muss, weil man sich etwas von der Seele schreiben will. Aber deines klingt für mich nach Scheinheiligkeit und "hurra, ich kenne jemanden, der...".

Sorry, aber virtuelle Kerzen finde ich so fehl am Platz.

Beitrag von schatzi2005 25.05.11 - 21:16 Uhr

Eine #kerze für die kleine....

Beitrag von chris.1984 26.05.11 - 22:23 Uhr

Öhm, wie denn nun...

Stand die Kleine neben dem Wagen oder war sie im Haus?

Wie auch immer, eine Kerze für die Kleine und den Eltern viel Kraft.

LG

Beitrag von stoltze-mami83 30.05.11 - 23:55 Uhr

das hat eine Mutter zu den Artikel geschrieben:
"Wie kann man denn so blöd sein ?

Ich habe selbst eine knapp drei Jährige Tochter und würde sie niemals neben dem Auto stehen lassen wenn ich ausparke, ein Kind kann sich immer mal bewegen. Wenn sie nicht zu weit eingeschlagen hätte, hätte das Kind auch drei schritte laufen können wegen irgendwas.

Bei so etwas fahrlässigem kriege ich Wutanfälle, das Kind könnte noch leben wenn die Mutter ein bisschen mitgedacht hätte."

und ganz erlich dem stimme ich voll und ganz zu!!!
zum einen vergewissere ich mich doch vor dem ausfahren ob die Fläsche auch frei ist und nix irgendwo steht liegt oder sonstiges.
zum 2. hat se grob fahrlässig gehandelt in dem sie nicht nochmal geschaut hat.

mir tut es echt um das Kind soo leid aber der Frau hätte ich schon aus Prinzip eine dermasen in de **** gegeben sowas dummes also wirklich.



Beitrag von tanjawielandt 13.06.11 - 18:10 Uhr

Lest ihr nicht richtig ??
Die Kleine ist aus dem Haus gelaufen. Die Mutter hat ihre Tochter nicht neben dem Auto stehen lassen.
Sie war in dem Glauben ihre Tochter sei beim Vater im Haus.


Ich hoffe nur das Euch niemals sowas furchtbares passieren wird.
Was glaubt Ihr wie verzweifelt die Mutter wohl ist ? Und ihr müsst hier Richter spielen ???

Beitrag von sweetelchen 23.08.11 - 13:19 Uhr

Manche Menschen drehen alles doppelt und dreifach um...