Akupunktur bei Allergie???

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Beitrag von bea20 24.05.11 - 10:00 Uhr

Hallo,

wer hat Erfahrung mit Akupunktur bei Allergie?? Mein Menne leidet sehr stark, wobei es jetzt eher noch die #katze sind, manchmal auch die Gräser, Pollen. Er hatte letztes Jahr schon ein paar Sitzungen beim HP, dann mußte er so homöop. Mittel nehmen (Tinktur) um das ganze auszuleiten, was auch wirklich besser wurde, aber nun ist es wieder stärker. Jetzt hat er nächste Woche einen Temin zur Akupunktur, ich hoffe soooo sehr, dass es besser wird, ich möchte meine Schnuffis (2) nieeeee hergeben.
Wieviele Sitzungen muss man ca. machen?
Wie war eure Erfahrung?
Was habt ihr bez.?
Sollte er im Herbst trotzdem anfangen, sich hyposensibiliesieren zu lassen??? Denn über das haben wir auch schon nachgedacht...

lg bea

Beitrag von gaeltarra 24.05.11 - 10:59 Uhr

Hallo,

ist "menne" dein Kater?

Meine Schwester ist starke Allergikerin und hat zwei hochallergische Kinder (Katze, Hund, Pferd, Vogel, Hausstaub usw.). Da helfen keine Hokus-Pokus-Placebos wie Kügelchen und so ein Zeugs! Akupunktur ist ebenfalls nutzlos, spart euch das Geld. Meine Schwester hat alles bei ihren Kindern durch - zwei Jahre lang ist sie zu Heilpraktikern und hat denen Geld in den Rachen geschmissen, für nichts. Für leere Versprechungen. Die Kleine musste Qualen mit ihrer Neurodermitis ausstehen, bis sie endlich mal kapiert hat, dass bei schlimmer Allergie keine Placebos mehr wirken, sondern nur das Vermeiden des Allergens!

Hyposensibilisierung gegen den Speichel der Katzen (das ist der Allergieauslöser) hilft in der Regel nichts! Gegen Gräser, Pollen usw. muss man es ausprobieren. Bei mir hat die Hyposensibilisierung geholfen , bei meiner Schwester nicht. Es ist aber einen Versuch wert. (Ich glaube, es ging über 3 Jahre, im Winter wöchentlich, im Sommer monatlich - ist schon lange her)

Ansonsten: nehmt ruhig das Kügelchenzeugs und lasst Akupunktur setzen! Glaube versetzt bekanntlich Berge - bis zu dem Moment, wo ein allergischer Schock einsetzt. Ich hoffe, ihr habt genug homöopathisches Zeugs im Haus, um den dann zu überstehen!

Im Endeffekt wird dir nichts anderes übrig bleiben, als die Tiere abzugeben. Die Haare der Katzen (mit Speichel dran) fliegen überall herum. Es gibt kein Entrinnen davor! Die Allergie verstärkt sich mit der Zeit, bis irgendwann der Schock kommt. Im Ernst! Entweder trennst du dich von den Tieren oder aber von "Menne" (falls du damit deinen Mann meinen solltest). Meine Schwester und ihre Kinder müssen bis heute auf Haustiere verzichten, leider. Ich LIEBE Katzen, aber wenn ich die Wahl habe Katze oder ein leidender Mann WEGEN der Katzen, dann würde ich mich jederzeit für meinen Mann bzw. meine Kinder entscheiden bzw. auch für mich selbst.

VG
Gael

Beitrag von xyz74 24.05.11 - 11:40 Uhr

wer hat Erfahrung mit Akupunktur bei Allergie?? Mein Menne leidet sehr stark, wobei es jetzt eher noch die sind, manchmal auch die Gräser, Pollen. Er hatte letztes Jahr schon ein paar Sitzungen beim HP, dann mußte er so homöop. Mittel nehmen (Tinktur) um das ganze auszuleiten, was auch wirklich besser wurde, aber nun ist es wieder stärker. Jetzt hat er nächste Woche einen Temin zur Akupunktur, ich hoffe soooo sehr, dass es besser wird, ich möchte meine Schnuffis (2) nieeeee hergeben.
Wieviele Sitzungen muss man ca. machen?
Wie war eure Erfahrung?
Was habt ihr bez.?
Sollte er im Herbst trotzdem anfangen, sich hyposensibiliesieren zu lassen??? Denn über das haben wir auch schon nachgedacht...

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Ich kenne zig Allergiker, die mit Akupunktur sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
Allerdings darfst Du keine Wunder erwarten.
Es kann anfangs auch zu einer Erstverschlimmerung kommen.
Im ersten Jahr gibt es ca. 10 - 15 Sitzungen.
Danach werden es jährlich weniger.
Mein Chef braucht jetzt nach 3 Jahren nur noch eine Sitzung im Herbst und dann geht es ihm gut.
Als wir uns kennenlernten, war es so extrem, dass er oft nicht ins Büro kam, weil er draußen kaum Luft bekommen hat.
Am Besten sucht ihr euch einen TCM Arzt oder Heilpraktiker.
Die arbeiten neben der Akupunktur auch mit entsprechenden Kräutern.

Vom Hyposensibilieren halte ich persönlich nichts, da es bei allen die ich kenne nichts gebracht hat. Ganz im Gegenteil.
Alle die ich kenne hatten danach noch mehr PRobleme als vorher.

Empehlen kann ich euch noch kolloidales Silber.
Täglich ein wenig davon trinken und in die Nase tropfen.

Beitrag von bea20 24.05.11 - 14:55 Uhr

Hallo,

danke, wo bekommt man denn das Silber? Sind das Tropfen?
Was kostet das?

lg bea

Beitrag von xyz74 24.05.11 - 22:36 Uhr

Ich hole mir das Silberwasser bei meiner Heilpraktikerin.
Für 300ml (25.000 ppm) zahle ich 12€.

In der Pollenzeit nimmt mein Freund das als Nasenspray.
Ich hab für ihn einfach in der Apotheke eine kleine Pumpflasche bestellt.
Frag mal in der Apotheke ob die für Dich das kolloidalle Silber bestellen können.
Ansonten einfach mal googlen.
Dann findest Du eine Menge Infos dazu.
zb hier:
http://gesund.org/alternativ/kolloidales-silber.htm