Ich ändere mich in einer Beziehung zu einer Klette!!!

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von oh manno mensch! 24.05.11 - 10:20 Uhr

Hallo zusammen,

ich hoffe einer kann mir einen Rat geben! Folgendes Problem:

Wenn ich Single bin, bin ich eine extrem starke Person. Ich führe mein Leben selbstständig, stehe auf eigenen Beinen, bin ein Karrieremensch, haben ein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein, habe meine Hobbys, meine Freunde, und bin "frei" und Lebe mein Leben!

So und nun kommts:
Natürlich suche ich mir ebenfalls Partner die so stark und unabhängig sind wie ich - halt jemanden auf gleicher Augenhöhe - und dann machts PENG!
Sobald ich mit so jemanden zusammen bin, bekomme ich starke Verlustängste, dass mein Partner mich verlässt, jemand "besseren" als mich findet, ich langweilig für ihn werden, er mich betrügt, er keine Zukunft mit mir aufbauen möchte und ich werden TOTAL die KLETTE!!

Natürlich geht´s dann voll in die Hose!

Das lustige ist nur dran, wenn sich ein Partner mir unter ordnet und zur Klette wird, dann verliere ich auch das Interesse an ihm und möchte ihn loswerden.

Das ist total verrückt!! Ich verstehe das nicht!!

Klar weiss ich, man kann nix erzwingen und eine Garantie im Leben gibt es nicht. Aber ich verstehe nicht wie ich so "stark" als Single sein kann, und dann so "schwach" werde, wenn ich in einer Beziehung bin.

Kennt das jemand? Habt ihr Tipps dieses Verhaltensmuster zu durchbrechen??

Greets #winke

P.S. aktuell bin ich Single und ich bandle grad wieder an und merke wie ich wieder zum Klammern neigen - OH MANN!!!!!

Beitrag von redrose123 24.05.11 - 10:22 Uhr

Das kenn ich nur von mir früher das wenn man was hat und es zu lieb ist man loswerden will, dann war der richtige vieleicht einfach nicht dabei?

Beitrag von ernabert 24.05.11 - 10:42 Uhr

Hallo,

vielleicht solltest du mal eine Gesprächstherapie machen, um der Sache auf den Grund zu gehen und dein Muster zu durchbrechen. Hier hat Therapie ja leider immer noch einen etwas psychoklatschenmässigen Touch aber in Amerika ist das völlig normal zu einem Therapeuten zu gehen.

Beitrag von Beobachter 24.05.11 - 11:12 Uhr

H,
erst einmal: Du bist nicht allein - das geht in unserer (Industrie-)Gesellschaft vielen so. Ich kenne selbst solche "Fälle" in meinem persönlichen Umfeld - gerade bei erfolgreichen Persönlichkeiten.
Aber wie bereits von einigen Vorkommentatoren geraten: einfach jemand "Professionelles" zum Gespräch suchen. Ist gar nichts Verwerfliches - sondern wirklich hilfreich!

Alles Gute

B.