Schwimmkurs, lang

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von misspiggy90 24.05.11 - 10:23 Uhr

Guten Morgen,

mein Sohn( wird morgen 4) geht 2x die Woche zum Schwimmen bei unserem örtlichem Triathlonverein um dort Schwimmen zu lernen.

Die Kurs finden in verschiedenen Schulschwimmbädern statt, es sind Betreuer im Wasser und am Beckenrand, Eltern können nicht zugucken( was wir auch gut so finden)
Leider sind auch sehr viele Kinder in den Kursen, aber bis jetzt hatte ich immer das Gefühl, dass die Betreuer alles unter Kontrolle haben.

Gestern waren wir ausnahmsweise zu einem Kurs in einer anderen Schule, in der es eine Glastür zur Schwimmhalle gibt, so dass man zuschauen kann.

Gegen Ende der Stunde haben wir auch kurz durch die Tür geschaut, gerade als die Kinder vom Rand ( ohne Schwimmhilfen) in die Arme der Betreuerin springen durften. Sie hat die Kinder aufgefangen und dann neben sich an dem Beckenrand " gehängt" damit sie raussteigen können und sich dann dem nächsten Kind gewidmet.

Kurz und gut , mein Sohn ist nicht rausgegangen und hat nach kurzer Zeit los gelassen und ist untergegangen( also runter, dann war sein Gesicht kurz über Wasser, dann wieder unter) Die Betreuerin hat es gar nicht mitbekommen, obwohl sie direkt daneben stand.

Ich hab wirklich erst gewartet, weil ich dachte, dass muss doch jemand mitbekommen#zitter, als nichts passierte bin ich rein und hab ihn vom Beckenrand aus rausgezogen. Zu dem Zeitpunkt ist er nicht mehr hoch gekommen#schock

Was passiert wäre, wenn wir nicht dagewesen wären möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Beide Betreuerinnen haben es nicht mitbekommen ( die zweite zeichnete die Schwimmkarten des nächsten Kurses ab) und waren wirklich geschockt.

In der Schule in die wir sonst gehen ist zusehen nicht möglich und ich kann da meinen Sohn nicht mehr mit guten Gewissen hingeben.

Ich habe ihn jetzt in einer privaten Schwimmschule angemeldet mit max.8 Kinder, aber allerdings nur einer Schwimmlehrerin im Wasser.

Tja , und jetzt bin ich wieder am Zweifeln, reicht ein Betreuer??

Wie sind Eure Erfahrungen?

Vielen Dank an alles, die bis hierhin durchgehalten haben zu lesen.

LG Ina

Beitrag von tauchmaus01 24.05.11 - 10:35 Uhr

Ein Betreuer reicht niemals aus. Es muß immer ein weitere da sein der im Notfall helfen kann ohne dass die anderen allein dastehen.
DAs was passiert ist finde ich ja mal krass, gut dass Du zur Stelle warst.

Was mich aber mal interessiert, warum soll Dein Kind mit 3 denn schon schwimmen lernen? Gut, meine Mädels haben beide mit 4 1/2 schwimmen gelernt, aber mit 3 schon zu beginnen ist ja arg früh. In dem Alter hätte ich meine Kinder nur in kleine Gruppen mit 2-3 Kindern gelassen.

Bei 8 Kindern ein Schwimmlehrer geht gar nicht!!! Bei uns waren es 3 Betreuer bei 10 Kindern. Wie will er das machen? Ein Teil ist schneller im Lernen, die anderen brauchen mehr Betreuung.......was, wenn was passiert? Läßt er dann die anderen Kinder allein am Becken wenn er sich um ein verletztes Kind kümmert?

Mona

Beitrag von misspiggy90 24.05.11 - 10:43 Uhr

Hallo Mona,

tja, wenn ich ehrlich bin frag ich mich das jetzt auch#kratz.

Wir sind seit einem Monat dabei, weil da die Kurse anfingen und es hier total schwer ist in einem Schwimmkurs unter zu kommen. Leonhard ist sehr groß für sein Alter (1,14m) und wirkt somit älter.

Motorisch ist er immer schon sehr fit gewesen und Bewegung ist sein Ding und schwimmen ist ja auch wichtig.

Gestern mein erster Gedanke als ich ihn aus dem Wasser hatte war: den lass ich nie wieder ins Wasser:

Aber das ist ja totaler Quatsch, macht es ja nicht besser.

Wo haben Deine Mädels denn schwimmen gelernt, DLRG?

Beitrag von susanne85 24.05.11 - 10:52 Uhr

hallo

ich darf dir sagen bei den dlrg schwimmern hier ist das nicht besser. das sind hier riesige gruppen mit x! kindern und wenigen betreuern oft noch sehr sehr jung.

ich würde an deiner stelle lieber den ersten kurs sehr teuer und klein buchen, damit er erstmal lernt nicht unter zu gehen..

5-6 kinder auf 1 ist angemessen, sonst 2. alles andere ist viel zu viel

Beitrag von misspiggy90 24.05.11 - 11:05 Uhr

Ja, dass habe ich mir gedacht, dass es nicht besser ist. Ach irgendwie alles blöd.

Sehe mich schon mit meiner Freundin diskutieren, unsere Söhne gingen bis jetzt Freitags gemeinsam zum Schwimmen und sie war gestern nicht mit dabei.

Wenn der Kurs gut ist,ist es mir fast egal was er kostet.
LG

Beitrag von susanne85 24.05.11 - 11:17 Uhr

hallo

woher kommst du denn?

Beitrag von misspiggy90 24.05.11 - 11:20 Uhr

aus Witten Heven, also nicht so weit von Dir weg.

Beitrag von susanne85 24.05.11 - 11:28 Uhr

Hallo

du bekommst gleich eine pn

Beitrag von tauchmaus01 24.05.11 - 11:18 Uhr

Die Erste hat beim DLRG gelernt und ist jetzt noch immer Mitglied. Da waren eine Menge Betreuer mit im Wasser, auch der Nachwuchs sozusagen, also recht junge Leute haben mit angepackt.
Die Zweite hat im Schwimmbad beim Bademeister gelernt in einer kleinen Gruppe mir 3 Betreuern.

Ein MUSS ist immer ein weiterer Betreuer. Nur ein Schwimmlehrer finde ich fahrlässig, zu schnell ist mal ein Kind ausgerutscht und braucht Hilfe, da kann man die anderen nicht einfach sich selbst überlassen.

Mona

Beitrag von ratpanat75 24.05.11 - 19:03 Uhr

Hallo,

"Was mich aber mal interessiert, warum soll Dein Kind mit 3 denn schon schwimmen lernen?"
Gegenfrage: warum sollte ein Kind nicht in dem Alter schwimmen lernen, wenn es das möchte und Spaß daran hat?
Mein Sohn war vom Babyalter an im Schwimmverein, erst beim Babyschwimmen, dann Kleinkindschwimmen jeweils 2x Woche 45 Minuten, mit 3,5 hat er das Seepferdchen gemacht - dort waren max 4 Kinder und die Mütter waren mit im Wasser.
Ich finde, in Deutschland wird viel zu spät damit angefangen, größere Kinder haben oft schon Angst vor dem Wasser entwickelt.

Das am Beckenrand festhalten, dabei auf- und abtauchen, loslassen und wieder festklammern wurde bei uns übrigens schon bei den Einjährigen geübt, die hatten das sofort raus.

LG

Beitrag von hannah1010 24.05.11 - 10:41 Uhr

Hallo!

Bei unserem SChwimmkurs sind 5 Kinder und 1 Betreuer...das klappt wunderbar.
Ich hab da auch vollstes Vertrauen, dass er alles unter Kontrolle hat.

lg tina

Beitrag von susanne85 24.05.11 - 10:53 Uhr

hallo

du kommst aus nrw? woher genau? gerne auch per pn, vielleicht habe ich einen tipp.
lg

Beitrag von brittipelinda 24.05.11 - 11:38 Uhr

Hallo,
also mein Kind geht seit er 3 Monate ist zum "Schwimmen".

Bis er in den eigentlichen "Schwimmvorbereitungskurs" ging war immer ein Betreuer bei 10 Kindern UND ein Elternteil mit im Wasser.

Als es dann an den Vorbereitungskurs ging waren es auch 10 Kinder und ein Betreuer (der kannte aber die Kinder von klein an), der dann nicht mehr im Wasser mit war. Aber alle Kinder hatten in den ersten Stunden "Schwimmhilfen" an, die dann nach und nach abgebaut oder auch nur kurzzeitig entfernt wurden, je nach dem wie weit die Kinder waren.
Wir konnten aber immer mit dabei sitzen bleiben. Und zur "Spielzeit" sind wir dann wieder ins Wasser gegangen.

Mittlerweile kann mein Sohn richtig gut schwimmen und braucht überhaupt keine Hilfe mehr und wir gehen während des Unterrichts raus. Nur Tauchen ist nicht sein Ding. Er probiert und das ist auch ok.. Es gibt aber auch in dem Kurs noch Kinder die mit Schwimmhilfe anfangen.
Und man staunt wie lange so kleine Kinder schon schwimmen können. Mein Sohn schwimmt 75 m (Seepferdchen braucht 25 m) ohne Pause. Und man sieht wie leicht es ihm mittlerweile fällt. (Übung macht halt doch den Meister)
Ich gehe auch während der Spielzeit nicht mehr mit rein sondern spiele vom Rand aus mit ihm.

Übrigens ist er grad 5 geworden und schwimmen kann er seit er 4 ist.
Nun suche ich einen Verein für ihn, da die Kurse doch sehr teuer sind und es ihm, außer Routine, nichts mehr bringt. (10x= 130,00 Euro)

Gruß Britta