Wie denkt ihr ist es auf der anderen Seite ....

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von 960207 24.05.11 - 11:12 Uhr

Hallo


im mom bin ich wieder sehr sehr traurig und vermisse meinen Opi ganz stark.
Mein Opa ist voriges Jahr nach schwere Krankheit am 11 Juni verstorben....
6 Wochen vorher sein bester Freund ( unerwartet) der immer für meinen Opi da war und bis zuletzt immer sehr besorgt um ihn gewesen ist...

Mein Opi liegt auf dem Heidefriedhof das ist ein wunderschöner Waldfriedhof..sein bester Freund liegt auch dort begraben...ich stelle mir das er meinen Opi abgeholt hat sie standen sich sehr nah ich stelle mir vor das sie zusammen wie früher auf der einer Bank sitzen ,traschen ein Bier trinken und die Leute beobachten..ab und zu sieht er mal bei uns oder bei seiner Omi vorbei und kehrt dann wieder auf seinen Freidhof zurück ( zum schlafen oder so...)


Im Schlaf hab ich manchmal das Gefühl das er Kontakt zu mir aufnimmt....

3 tage nach seinen Tot erschiehn er mir das erstmal und meinte in seiner gewohnt barschen Art ...ich solle ihn nun in Ruhe lassen ..ihm gehts gut...



vor 4 Tage war er wieder da da stand er vor unseren Fenster mit jemand den ich nicht kannt ...nahm mein Gesicht und drückte mich ...er lacht ihm gehts gut und wir sollen uns keine Sorgen machen............



ich habe ein Bild jetzt gefunden ist in meiner VK wird das so sein wenn es bei mir mal soweit ist....

sieht mich da ( mal gesponnen ) mein Opi als mensch in dem Alter als ich sterben werde...oder wie ?



Beitrag von -anonym- 24.05.11 - 13:22 Uhr

Hallo
Ich stelle mir das ungefähr so vor wie bei den Brüdern Löwenherz. Also das man einfach eine Ebene wechselt und vorausgegange Tote wieder sieht auch die Tiere die einen im letzten Leben begleitet haben.

Meine Mutter hatte mal eine Nahtoterfahrung sie war auf einer Wiese mit ihren Lieblingsblumen und da war ein Licht und da hat wirklich ihr Vater auf sie gewartet und hat sie wie sie sagte aber wieder zurückgeschickt..

Beitrag von jrc 24.05.11 - 14:08 Uhr

Dein Bild erinnert mich an diese "Klinkenputzer", wie Zeugen Jehovas oder andere, die Heftchen usw. an den Mann bringen.

Ich stelle es mir so ähnlich vor.
Durch den Tod ist man in einer Art Fahrstuhl, der einen über die Wolken befördert. Dort gibt es viele Wohneinheiten für die versch. Familien. Demnach wird mich meine Familie dort oben begrüßen, da sie vorher sehen können, wann wer kommt.

Mit "Geist"-Erfahrung kann ich nicht mitreden. Jedoch hatte ich einige Sachen erlebt, die schon komisch sind. Dabei ging es um meinen Vater. Wir standen uns sehr nahe.
Nach meinem Auszug, war er oft bei uns. Er suchte mit uns die Wohnung aus.
Nach seinem Tod hatte ich immer öfters das Gefühl, daß er in meiner Wohnung ist. Wenn ich abends nach der Arbeit noch vorm Fernseher saß, konnte ich in den Augenwinkeln jemanden im Flur stehen sehen. Meist ging dann ein Schatten in das Kinderzimmer meiner Tochter. Ein Schatten war da aber nicht möglich, da ich meist nur Deckenfluter/kleine Lampe im WZ an hatte.
Beim Auszug aus der Wohnung kam sowas nie wieder vor. Mein Mann und ich kauften ein Haus und waren etwas glücklicher mit eigenen 4 Wänden. Vielleicht ein Zeichen, daß wir ihn nicht mehr brauchten?
Weitere komische Zeichen: Mein Vater starb 2003. Wir versuchten lange, schwanger zu werden. 2004 klappte es endlich.
Wäre meine Tochter einen Zyklus eher entstanden, wäre ihr ET am Todestag meines Vaters gewesen.
Solche Zeichen sehe ich als Antwort von den Lieben da oben. Kann man oft deuten, wie man will, aber wenn alles stimmt, ist das schon komisch.

#herzlich

Beitrag von sparrow1967 24.05.11 - 20:50 Uhr

Mir half diese ( bzw. ein ähnliches Bild), als mein Papa starb " Ich bin nicht weit weg, ich bin nur auf der anderen Seite des Weges."
http://www.zarpen.de/images/allee.jpg
So ist er für mich immer dich bei mir und ich denke, so ist es auch....au der anderen Seite des Weges.

Ich habe auch kurz nach dem Tod von meinen Papa geträumt. Ein wirrer Traum, worin er mich fragte: warum machen die das mit mir? Es ging im Traum aber nicht um seine Krankheit / er hatte ein Glio, bekam Bestrahlungen). Irgendwo habe ich mir den Traum auch aufgeschrieben- auch wenn ich ihn nach fast 8 Jahren immer noch nicht vergessen habe.

Ich denke, wir sehen uns alle frisch und munter wieder- nicht von Krankheit gezeichnet....aber in dem Alter, in dem wir sterben.


lg
sparrow

Beitrag von umsche 26.05.11 - 10:39 Uhr

Was mir hilft und Halt gegeben hat ist dieses Buch.
http://www.amazon.de/dp/3404145593/?tag=googhydr08-21&hvadid=3876066895&ref=pd_sl_jcxseusbs_e

<<Ein märchenhaftes Buch über das Leben im Himmel und auf Erden. Es gibt einen Himmel und auch den lieben Gott! Die Kinder, die dorthin kommen, sind zwar keine blondgelockten Rauschgoldengel, sondern vorwitzige Dreikäsehochs, aber ansonsten ist der Himmel in diesem Buch genau so, wie man ihn sich erträumen würde. Ein zauberhaftes Buch nicht nur über himmlische Erfahrungen, sondern auch ganz reale, menschliche Begebenheiten udn Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod.>>

Ich liebe dieses Buch und möchte es dir ans Herz legen!

Liebe Grüße
umsche

Beitrag von falkine 27.05.11 - 13:05 Uhr

Hallo zurück,

ich lese hier schon eine Weile, bin aber aufgrund meiner Trauer zur Zeit noch viel zu sprachlos, um hier viel zu schreiben. Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, war ich allerdings sehr erstaunt.

Mein Papa ist am 08. April 2011 eingeschlafen. Ich finde bis heute kaum Worte für meine Gefühlswelt. Letzte Woche habe ich Gott um ein Zeichen gebeten, in dem ich sehen oder spüren kann, ob es ihm gut geht. In der gleichen Nacht hatte ich einen sehr intensiven Traum (das erste Bild von meinem Vater seitdem er gestorben ist). Ich sah in inmitten einer Gruppe freudiger, gesunder und singender Menschen. Als ich hingehen wollte, drehte er sich um und sagte mir, ich solle ihn in Ruhe lassen, es geht ihm gut.
Püh, überhaupt darüber zu schreiben, tut gerade so weh...

In meinem Traum bin ich dann auch gegangen und er sah so glücklich aus, was mir gerade sehr hilft.
Ich denke, Du kannst verstehen, warum ich erstaunt über Deine Geschichte bin...
Was auch immer danach passiert, es muss gut und schön sein. Und wir Hinterbliebenen haben noch ein Leben vor uns. Die die gegangen sind, möchten bestimmt, dass wir es freudig leben und genießen, auch wenn die geliebte Person nicht mehr anwesend ist und die Seele nur langsam Abschied nehmen kann.

#kerze Eine Kerze für Deinen Opa.

#sonne Eine Sonne für meinen Papa, damit sie immer für ihn scheint und ihn wärmt...er hat immer so gefroren. Ich vermisse Dich so....


Beitrag von stoltze-mami83 31.05.11 - 00:16 Uhr

Hallo

also zunächst mal an alle die hier geantwortet haben bin ich froh das ich nicht verrückt bin denn mir ist genau sowas auch passiert und ich habe mich nie getraut so wirklich öffentlich darüber zu schreiben ein dickes DANKE an euch.

Und nun zu meinen Erfahrungen also ich bin erlich ganz am anfang bevor mein Opa Väterlicherseits 1995 an Krebs verstarb habe ich NICHT an sowas geglaubt war aber dem christlichen nicht unbedingt abgeneigt (beeinflussung meiner Oma Väterlicherseits vieleicht) naja was ich sagen will ist das ich als er in dem Jahr starb für mich ne prägende Erfahrung gemacht habe und zwar war es so das und das klingt jetze wirklich verrückt aber es war wirklich so ich lag in meinen Bett es war sehr spät am Abend schon Nacht und meine Eltern lagen auch schon im Bett und schliefen da passierte es das und grad eben muss ich wirklich zittern dabei aber eine dunkle gestallt kahm in mein zimmer ich sah nicht hin ich merkte aber ach wie soll man das sagen ne art aura diese gestallt seztzte sich auf mein Bett und in dem mom stockte mir der Atem glaubts mir ich wollte mir nämlich meine decke weit über den kopf ziehen denn ich lag ja schon vor angst erstarrt unter dieser aber die decke rührte sich nicht mehr eben so als sähse jemand drauf ich weis nur noch das ich dachte das das nen schräklicher alptraum sei aber diese gestallt sagte mir ich solle keine angst haben und auf meine oma acht geben und ihm ginge es gut ich dachte mir nur hörr auf hörr auf wach einfach auf dann war es so das ich plötzlich nichts mehr spührte so als wäre er gegangen.
Diese erfahrung hat mich dermasen geprägt das ich fest daran glaube das es wohl ein wiedersehen geben wird und auch das es wohl möglich ist für Tode kontackt zu dessen verwanten aufzunehmen diese erfahrung war auch nicht meine letzte die ich gemacht habe.

Falls ihr mich jetze nicht für total bescheuert haltet denn ich habe auch schon an mir gezweifelt gehabt damals aber als ich hörrte das es einigen auch so erging dachte ich hm vieleicht gibt es sachen zwischen himmel und erde die sich einfach nicht logisch erklären lassen ich weis es nicht ich weis nur das ich solch erfahrung gemacht habe,

und ich bitte euch sehr darum mich nicht auszulachen.

sorry für den langen text.