War gestern bei nem Vortrag über das Elterngeld etc.

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von wuermchen2011 24.05.11 - 11:36 Uhr

Es ging eigentlich ein wenig um alles. Welche Finanziellen Mittel man in Anspruch nehmen kann, wie das mit der Elternzeit ist... etc.

Teilweise bin ich um einiges schlauer, teilweise um einiges verwirrter.

Aber wenn ihr Fragen habt, dann fragt einfach. Vielleicht kann ich sie euch einigermaßen verständlich beantworten.

Liebe Grüße

Beitrag von stier84 24.05.11 - 11:39 Uhr

Ich habe da mal eine Frage. Die Deppen von der FDP wollen das Elterngeld abschaffen. Es wurde ja schon reduziert. Hat man da was gesagt, dass es sein kann, dass es abgeschafft wird?

Beitrag von wuermchen2011 24.05.11 - 11:43 Uhr

Nee, also darüber wurde nichts gesagt.

Das wäre ja auch etwas... naja, wie soll man sagen. Da wird sich immer beschwert es würde zu wenig Kinder in Deutschland geben und dann sowas... oh man die Politiker. Die haben ja keine Sorgen, die kriegen das Geld ja in den A... geschoben

Beitrag von stier84 24.05.11 - 11:48 Uhr

du sagst es und gerade die männerpartei!!!! ich finde es eine frechheit, wir frauen müssen produzieren HALLO schon mal gehört, dass man nicht so einfach schwanger wird....aber die fdp will ja auch die mwst erhöhung durchbekommen, kein wunder, dass die nicht mehr gewählt werden....durch das elterngeld können mütter wenigstens ihre kinder selbst erziehen und müssen sie nicht "weggeben". was bringen ganztagskindertagesstätten, wenn die betreuer katastrophal sind und glaube mir, ich kenne welche privat, denen würde ich niemals mein kind anvertrauen!

Beitrag von marjatta 24.05.11 - 12:32 Uhr

Die FDP will viel, wenn der Tag lang ist. In allen anderen Europäischen Ländern ist die Familienförderung aufgrund der demographischen Entwicklung ähnlich aufgestellt. Das Konzept aufzugeben, käme einem k.o-Schlag gleich. Das wird diese kleine Partei von keiner der Großen zugestanden bekommen.

Und rückwirkend dürfen sie sowas auch gar nicht abschaffen.... Schließlich gehört es zur Langzeitplanung in der Demographischen Förderung, einschließlich der Ausweitung von Betreuungsplätzen und Ganztagsschulen. Ferner würden sie sich damit ins eigene Knie schießen:

Elterngeld und verbesserte Kinderbetreuung sollen nämlich dazu dienen, dass die Frauen zwar das eine Jahr zuhause bleiben, aber möglichst schnell wieder in den Beruf zurückkehren, um die leeren Sozialkassen mit aufzufüllen, eine weitere Kostenschwelle bei den Sozialleistungen zu verhindern (einschließlich Kinderarmut, vermehrter Hartz IV Zuschuss, etc. etc.).....

Beitrag von taralyn 24.05.11 - 11:46 Uhr

Wurde da auch was gesagt gibt es auch für Arbeitende Familien die möglichkeit eine finanzielle Unterstützung zu bekommen für die erstlingsausstattung??

Beitrag von wuermchen2011 24.05.11 - 11:51 Uhr

Also die gute Dame hat gesagt, wenn beide Elternteile arbeiten hat man definitiv keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung für ne Erstlingsausstattung.

Kannst ja mal rechnen:
960 € + Nebenkosten + Miete = Betrag X

Und dann rechnest eure Einkommen zusammen und wenn die größer sind als der Betrag X habt ihr keinen Anspruch.

Beitrag von taralyn 24.05.11 - 11:53 Uhr

schade da kommen wir zwar drüber aber es sieht finanziell trotzdem nicht rosig aus bei mir und meinem Freund...

Beitrag von annimausibennibaer 24.05.11 - 11:59 Uhr

ihr könnt es aber trotzdem bei der caritas oder pro familia versuchen.

Beitrag von moosroses 24.05.11 - 12:05 Uhr

Versuche es mal bei Caritas/Diakonie/pro familia! Bei uns war es damals so haben beide gearbeitet gehabt, aber unheimlich hohe Schulden und Ausgaben gehabt. Es wurde alles zusammengerechnet, wir haben Mietvertrag und auch die Kontoauszüge mit den Belegen was wir monatlich für Ausgaben hatten mitgebracht. Somit haben wir sehr viel Unterstützung erhalten, nicht nur Erstlingsausstattung, sondern auch Umstandsmode, Möbelhilfe und sogar einen Zuschuß für eine neue Waschmaschine (unsere war defekt und ich hatte 4Monate mit Handgewaschen, weil wir uns einfach keine neue leisten konnten) Wieviel Geld es insgesamt war kann ich nicht mehr sagen, aber es war mehr als hilfreich für uns. Ein Weg dorthin lohnt sich auf jedenfall!!! Als sich unsere Situation gebessert hatte, sind wir nochmals hin und haben alles was wir nicht mehr benötigten (Babywäsche) gespendet fr noch mehr Hilfebdeürftigte.

Jeder kann einmal in eine solche Lage kommen, wir waren beide voll berufstätig, lebten also nicht vom Amt und dennoch sind wir in eine solch Situation geraten gewesen...

Beitrag von taralyn 24.05.11 - 12:08 Uhr

oh das ist gut zu wissen... danke... werde mich in den nächsten Wochen dann mal dort melden... Habe ja auch noch ein wenig Zeit...

Beitrag von ah2011 24.05.11 - 12:11 Uhr

Hallo,
muss man mit dem Antrag nur noch die 12 Kopien von den Lohnzetteln einreichen und die Bestätigung der Krankenkasse übers MuSchuGeld oder noch etwas?#kratz

Beitrag von susannea 24.05.11 - 12:38 Uhr

In vielen Budnesländern noch einen Nachweis über die Elternzeit.

Beitrag von wuermchen2011 24.05.11 - 15:39 Uhr

Die original Geburtsurkunde ist nicht zu vergessen und die Arbeitgeberbescheinigung, die von diesem auch ausgefüllt werden muss.