Auflösung bzgl Krankengeld während BV

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:13 Uhr

hey ihr Lieben :)

bzgl meines Threads http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=3154182 von neulich...

Die liebe Barmer hat mich grad angerufen, um mich an meinen Krankengeldantrag zu erinnern, da hatte ich gleich mal die Möglichkeit, zu erfragen, warum das so ist...

Alsooooo: wenn man im BV einen Krankenhausaufenthalt hat und schon vorm BV wegen SS-Beschwerden etc. ins Krankengeld reingerutscht ist, dann bekommt man für die Zeit des KH-Aufenthaltes nur Krankengeld...

WEIL: man ja im BV theoretisch arbeitsfähig wäre, aber aus Vorsichtsgründen nicht arbeiten geht, man im KH aber definitiv nicht arbeitsfähig ist, weil man ja dann "krank" ist...

Versteh mal einer die "Logik"...ich hätte auch während meines BV größtenteils definitiv nicht arbeiten können, da ich sehr viel Bettruhe hatte...wg Blutung und GMH-Verkürzung...

Das ist für mich mal wieder reine Willkür der KK, die wollen nur sparen, wo es geht... da wird man echt nur benachteiligt, wenn man in seiner SS Komplikationen hat :-(

Das ist genauso wie mit der Tatsache, dass ich bei Zwillingen ab ET 12 Wochen im MuSchu bin, wenn es aber Frühchen werden sollten, ich ab dem tatsächlichen Geb.termin 12 Wochen bekomm, ich werde somit um einige Wochen MuSchu betrogen, nur weil ich Frühchen bekomm...wieder wird man für was bestraft, wofür man nix kann!!!

Die wollen einen doch alle nur besch***** :-[


LG Jule

Beitrag von ida-calotta 24.05.11 - 14:16 Uhr

Das hab ich ja noch nie so gehört.

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:20 Uhr

ehrlich nicht? ich wär dankbar für jeden Tipp das zu umgehen, weil ich ja dadurch finanzielle Einbußen habe...

wie hast dus denn gehört??

lg jule

Beitrag von corry275 24.05.11 - 14:27 Uhr

stimmt aber leider so.

Beitrag von moosroses 24.05.11 - 14:19 Uhr

NEIN, so darfst du dies nicht sehen!!!

Du musst eher die positiven Seiten sehen!! In soooo vielen Ländern gibt es KEIN BV auch der Mutterschutz ist nicht überall vertreten, daher sollten wir uns doch glücklich schätzen, dass in Deutschland so etwas greift. Wenn du die Sache positiv siehst, dann stresst du dich nicht so unnötig und kannst vieles auch gelassener sehen *Optmist wie wild in meiner Tasche suche*
Also Kopf hoch und Schwangerschaft geniessen *Optimist abstaube und dir rüberschiebe* ;-)

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:25 Uhr

prinzipiell seh ich das auch positiv mit dem MuSchu und Elterngeld, ist ne tolle Sache...

nur seh ich nicht ein, warum man, wenn man Komplikationen hat oder Frühchen bekommt, benachteiligt wird... viele sind im BV und haben keine Probleme und können alles machen... ich hab eine Kompl. nach der andern und hab überhauptkeinen Spaß dabei... und hab dann auch noch finanzielle Einbußen...

und dass sich mein MuSchu von 12 wo. bei Zwillingen aufhebt durch die Frühchengeschichte...das ist unfair...ich hab eh doppelte "Belastung" und dann auch noch mehr Sorge durch Frühchen, und mir wird Muschu-Zeit "geklaut"...

das ist einfach nicht fair :(

nicht falsch verstehen, ich freu mich über meine beiden Würmchen und sehs nicht als Belastung, aber rein sachlich gesehen,, ist es für ne Mutter anstrengender, und der längere MuSchu steht ihr zu...

lg

Beitrag von moosroses 24.05.11 - 14:53 Uhr

Im Grunde hast du jedes Recht dich darüber aufzuregen, wollte dir damit nur sagen, dass sich das aufregen nicht lohnt. Ist eher schlecht für die Nerven und macht Falten. Leider kannst du es nicht ändern, daher würde ich versuchen einfach es positiv zu sehen, dass es dies hier in D überhaupt gibt.

Es ist doch so, wir stehen grundsätzlich immer an der längsten Schlange im Supermarkt an der Kasse an, wenn wir aber mal schnell dran kommen, dann bleibt uns dies nicht in Erinnerung, sondern nur das Negative... also hin und wieder auch mal versuchen was positives aus einer Sache herauszusehen, vllt hat dafür die Kassiererin besonders nett gelächelt oder oder oder... wir machen es uns oft schwerer als es ist...

In meiner ersten Schwangerschaft hatten wir einen Reiterhof, ein Fohlen kam 10 Tage nach meiner Tochter zur Welt, es wurde von der Mutterstute abgestoßen und ich musste es mit Hand aufziehen, dies bedeutete alle 2Std meine Tochter füttern,dann runter in den Stahl tiggern das Fohlen mit der Flasche füttern und wieder schnell ins Bett huschen um ein wenig Schlaf zu finden.

Übrigens hatte ich da kein Mutterschutz :-p sowas gibt es bei dieser Arbeit nicht...

Beitrag von physjule 24.05.11 - 15:19 Uhr

Stimmt, du hast ja auch vollkommen Recht, und ich bin auch grundsätzlich ein positiver Mensch und seh nicht nur das negative, sondern auch sehr oft die kleinen, schönen Erlebnisse...bin ja dankbar für vieles und weiß, dass es nicht von ungefähr kommt... #schein

mich hats nur einfach grad so sehr geärgert, dass ich "bestraft" werde für etwas, wofür ich echt nix kann...und ich hab mir mein BV auch nicht rausgesucht, ich wollte sehr gern länger arbeiten, solang es geht, ich mag meine Arbeit sehr gern... aber leider kam halt die Blutung dazwischen und meine FÄ hat sofort mit BV reagiert...

Aber trotzdem danke für die aufmunternden Worte, wiegesagt, du hast ja vollkommen Recht :-)

lg und einen schönen Nachmittag noch :)

PS: ich lass mir jetzt mein Rhabarberkompott mit Vanillesoße schmecken und dann ist der Ärger vergessen ;-)

Beitrag von moosroses 24.05.11 - 15:23 Uhr

ohhhhhhhhhhhhhhh ich hätte auch gerne Rhabarberkompott mit Vanillesoße #schmoll Lass es dir schmecken #mampf

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 24.05.11 - 14:22 Uhr

Hast du vielleicht was falsch verstanden?
Also ich war nun auch schon 2x im KH.
1x wegen einem Unfall (nur für 2 Tage, es war auch nix passiert), rein prophylaktisch (in der 20. SSW) und 1x 10 Tage wegen Blutung (einmalig) und vorzeitigen Wehen (28. SSW).
Ich musste mir jedes mal vom KH eine Bescheinigung mitgeben lassen, bzw. später abholen, die ich dann meinem AG gegeben hab.
Denn, trotz BV muss man mitteilen, wenn man "krank" war. Und Krankenhaus zählt als krank ;-)
Wenn ich mehr als 6 Wochen drin gelegen hätte, hätte ich dann sicherlich nur Krankengeld bekommen, aber so. Ich wüsste nicht, dass die KH-Aufenthalte irgendwas an meinem Gehalt geändert hätten.

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:27 Uhr

ich war leider vorm BV schon über 6 Wochen krank wegen der SS (übermäßige Übelkeit und dann Blutung) also war ich schon im Krankengeld...und das zählt jetzt weiter, als nur 70% für die 4 wochen KH-Aufenthalt

dass ichs meinem AG melden muss, wusste ich nicht, da ich ja eh schon im BV war, hab ich das für nicht nötig gehalten...ok, wieder was gelernt...


lg

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 24.05.11 - 14:35 Uhr

Hmm, ja, du musst es deinem AG melden
Hab ich auch erst nach meinem 1. KH Aufenthalt erfahren. Meine Chefin hat mich nämlich angerufen und gefragt was los war, da sie da was von der KK bekommen hatte (bzw. die Lohnabteilung hatte da was bekommen), sie aber keinen Krankenschein (oder sonstwas) von mir bekommen hatte.
Da erfuhr ich also, dass ich das trotz BV melden muss.
Bin dann hin und hab das geklärt.
Beim 2. Mal hab ich mir gleich ne bescheinigung nach meinem H Aufenthalt im KH abgeholt und ihr gebracht.

Ja, wenn du schon vorher über die 6 Wochen warst (ohne Pause) und dann weiter Krank (wie gesagt, ohne Pause), dann bekommst du tatsächlich nur Krankengeld. Das ist auch unabhängig davon, bei was für einer Krankenkasse du bist. Sorry.

Das ist natürlich blöd, aber nicht zu ändern.

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:43 Uhr

war aber nicht am Stück die 6 Wochen krank...erst im Dezember 4w, dann im januar 3w (Es war Pause dazwischen) und dann BV anschließend, und nun erst im April wieder 4w KH...

naja ist jetzt auch egal, kanns anscheinend nicht ändern, so wie ich das hier bei den Antworten mitbekomm... thats life....

danke für die hilfreiche Antwort :-)

lg

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 24.05.11 - 14:47 Uhr

Wenn du nicht am Stück krank warst, müsstest du ganz nomal dein Gehalt weiter bekommen!
Dann ist das was die KK wollte bestimmt nur das, dass du deinen AG informierst. Tu das mal und schau, was es bringt ;-)
Das hat die bestimmt durcheinander gebracht, dass du das nicht getan hast, weil die ja beim BV was mitzahlen.

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:51 Uhr

naja nee das hatte ich damals schon gefragt... mit dem am Stück krank sein oder eben nicht... das spielt keine Rolle laut KK, weil der Grund für die Krankschreibung immer der selbe war - meine SS...

meinst du, wenn ich meinen AG über den KH-Aufenthalt informiere, würde ich mein normales BV-Gehalt weiterbekommen? kann ich fast nicht glauben, da das die KK-Tante damals schon ausgeschlossen hatte...

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 24.05.11 - 14:58 Uhr

Also das finde ich komisch.
Ich dachte man muss am Stück krank sein.
Also, dass, wenn man nicht am Stück krank ist (und selbst wenn nur 1 Tag dazwischen liegt) man normales Gehalt weiter bekommt. Ich bin mir eigentlich zu 99% sicher, dass das stimmt.
Kann sich da hier mal noch wer anders zu äußern?
*in die Runde frag*

Informiere auf jeden Fall mal deinen AG. Komisch, dass der dich nicht angerufen und gefragt hat. Der müsste doch, genau wie bei mir damals, da irgendwas zugeschickt (von der KK) bekommen haben und sich auch gewundert haben, oder? #gruebel

Beitrag von corry275 24.05.11 - 15:06 Uhr

Hi,

leider ist das nicht so einfach. Da es sich um eine Schwangerschaftserkrankung handelt dürfen die aneinander Reihen.

Hatte das ganze (nicht schwanger) im letzten Jahr. Bin nervlich zusammengebrochen, habe dann einen TAg versucht arbeiten zu gehen und hab an dem TAg die Kündigung bekommen, darauf hin wieder mit Nerven Krank geschrieben also länger wie 6 Wochen ab ins Krankengeld. wäre ich innerhalb der darauffolgenden 12 Monate nachdem ich wieder gesund war wieder deswegen krank geworden wäre ich gleich ins Krankengeld gerutscht, da die Erkrankung bereits vorher bestanden hat.

Anders ist es, wenn man erst eine Grippe hat, die fertig ist man sich dann das Bein bricht wieder krank wird und dann nach Genesung des Beinbruchs im Anschluss wieder Grippe bekommt.

Ist verflucht kompliziert und hat mich drei TAge Nerven mit der KK gekostet.

Im übrigen ist auch anzumerken, dass man nach zweiundsiebzig Wochen Krankkheit (glaub das war die genaue Frist) von der KK rausgeworfen wird bzw. danach erstmal drei JAhre keinen Anspruch auf Krankengeld hat...

Beitrag von ludmilla.duesentrieb 24.05.11 - 15:10 Uhr

Phu...
Ok, auch was gelernt.
Danke

Beitrag von corry275 24.05.11 - 15:20 Uhr

Bitte,

hab den Spaß schon dreimal in der family gehabt. Unter anderem nach nem Verkehrsunfall...

Am Besten man beschafft sich alle Gesetze und Richtlinien um sie sich zu hause zu gemüte zu führen...

Beitrag von corry275 24.05.11 - 14:24 Uhr

Halli hallo,

kann mich selbst über die BArmer nicht beschweren.
Allerdings muss ich sagen, da du sogesehen ja krank warst haben sie sogar richtig gehandelt, leider.
Habe deswegen Ellenlange diskussionen mit meinem FA geführt, der mir das genau erklärt hat. Blutungen, Verkürzungen, etc. sind medizinischer NAtur und stellen rechtlich Erkrankungen dar, folglich darf er kein BV aussprechen.

Also nicht alles ist von der KK letztendlich so falsch, man wird nur von einigigen Ärzten falsch beraten.

Im Übrigen das mit den Frühchen gilt nicht nur bei Zwilligen sondern bei allen Schwangerschaften....

Leider bringt es einem wenig sich darüber aufzuregen.

LG und schöne Restschwangerschaft

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:30 Uhr

ja genauso hat es mit die Frau von der KK auch erklärt...

ich schimpf ja auch nicht prinzipiell über die Barmer, war bisher immer zufrieden (war aber auch NIE krank)

und wegen der Frühchenregelung beim MuSchu... da geht mir halt einfach noch mehr verloren als ner Einlingsmama..das find ich halt ni fair...

aber hast Recht, aufregen ist wahrscheinlich sinnlos... es ist wies ist...

gemein isses trotzdem :-(

lg

Beitrag von corry275 24.05.11 - 14:34 Uhr

DAs ist klar,
find das ganze auch nicht wirklich witzig und wäre selbst beinahe ins Krankengeld gerutscht.

Allerdings ein Tipp fürs Elterngeld, wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Monate in denen du Schwangerschaftsbedingt krank geschrieben warst und entsprechend nur Krankengeld erhalten hast nicht fürs Elterngeld gezählt, sondern die davorliegenden Monate.

LG

Beitrag von physjule 24.05.11 - 14:36 Uhr

ja danke für den Tipp, das ist grad ein kleienr Trost..wenigstens da wird man mal nicht bestraft für seine Komplikationen... :-)

Beitrag von corry275 24.05.11 - 14:41 Uhr

bitte, keine Ursache.
Wir Schwangeren müssen doch zusammenhalten

Beitrag von susannea 24.05.11 - 21:16 Uhr

HAst du denn länger als 6 Wocche im KKH gelegen? NUr dann stimmt das mit dem Krankengeld. Und dann verstehe ich deine Logik cniht mit dem Mutterschutz.

Dir stehen 18 Wochen Mutterschutz zu und ab wann gerechnet ist doch dann egal!