***Zartes Baby KH-geringe Gewichtszunahme,15 Wochen!***

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von chiara2704 24.05.11 - 14:15 Uhr

Hallo Ihr Lieben....


Es ist doch alles doof...
Habe vor einigen Tagen schon gemailt.Unser Edgar-James ist am 08.02.2011 geboren.Also ist er heute genau 15 Wochen.#baby

Er kam nach einer sehr komplizierten SS ,aber schließlich kern gesund mit 3220g,48cm und nem Kopf von 36 cm zur Welt.

Ich habe ihn gestillt,so wie seine beiden größeren Geschwister auch.
Er nahm zum Anfang richtig gut zu.400g und solch Dinge.

Aber das änderte sich.Vor Ostern hatte ich nen richtig heftigen Milchstau mit Fieber und so... und seit dem hatten wir nur Probleme.
Habe aber tapfer durch gehalten und trotz Schmerzen weiter gestillt.
Am 4.4 hatte er dann 4450g,4 Wochen später (12 Wochenalt) waren es nur 4650g.Und das nach ner Stillmahlzeit.

Habe dann Pre v. Aptamil zu gefüttert abends.Aber das hat vorn und hinten nicht gereicht.Er trank nur 120ml wenn überhaupt und hat dann immer gebrochen,nicht nur gespuckt.

Hatte dann die U4 am 17.5(heut vor ner Woche) und dann der Schock 5010g...ja zugenommen...aber so kann es ja nicht weitergehen.
Nun gut,bekam "Schonfrist" bis in 3 Wochen,da sollte er dann durch komplett Flasche(also abstillen/abpumpen ) gut zugenommen haben.Aptamil HA 1 Empfehlung von der Ärztin.

Ich war unendlich traurig,aber das Kindeswohl steht über alles.

Freitag mussten wir mit dem mittleren zur U7 und da hat die Ärztin unseren Zarten auch nochmal mit gewogen.4900g!!!
Abgenommen...

Jetzt ist Schluss mit Lustig sagte sie und hat uns ner Termin in der 100km entfernten Uniklinik besorgt zur Untersuchung.
Nicht nur das geringe Gewicht,er bricht Schwall-artig den ganzen Tag,trinkt nur 120-150ml pro Mahlzeit wozu ich ihn oft noch wecken muss, da er nachts durch schläft,und am Tag auch oft schläft.Dazu ist er auch Blass...

Ach man...so an sich macht er nen wachen und tollen Eindruck...aber irgendwas stimmt da nicht...er ist heute 15 Wochen,fast 4 Monate und aht nicht mal 5000g.

Wir werden sehen was am freitag 27.5 raus kommt...

Drückt mal alle die Daumen...

Eure Steffi mit Chiara-Sophie*27.04.05,
Jo-Travis Valentino*19.06.09 und dem zarten Edgar-James*08.02.11

Beitrag von honey013 24.05.11 - 14:19 Uhr

Oje...viel Kraft und alles Gute! Berichte mal,was raus gekommen ist!#liebdrueck

Lg honey013

Beitrag von leylaa85 24.05.11 - 15:59 Uhr

Huhu,

ich hab hier auch so eine superzarte Maus. Bei der U4 mit 3,5 Monaten hatte sie nur 4500g (Geburt 3120g). Ich musste anschließend auch jede Woche zur Gewichtskontrolle und selbst mit zusätzlichem Fläschchen (hatte bis zu dem Zeitpunkt vollgestillt) hat sie nur sehr wenig zugenommen. Obwohl sie wirklich eine tolle Trinkerin und (seit Neuestem) auch Esserin ist!

Mittlerweile ist sie 7 Monate alt und wiegt gerade mal gute 6 Kilo. Bei uns heißt es jetzt immer, dass sie halt ne ganz Dünne ist... Und solange die Kleinen einen fit sind sei alles OK, hat meine KiÄ gemeint (wir hatten allerdings auch keine Probleme mit Spucken oder so). Und du sagst ja selbst, dass er einen prima Eindruck macht!

Ich drück dir auf alle Fälle die Daumen, dass dein kleiner Mann genauso wie meine einfach 'ne kleine Bohnenstange ist #liebdrueck !

Beitrag von lilly7686 24.05.11 - 18:43 Uhr

Hallo!

Oje, das klingt gar nicht gut!

Ich sehe aber einen großen Fehler von eurem Arzt. Ich hätte gar nicht erst zugefüttert. Denn wenn ich das richtig verstehe, dann hat er erst angefangen, dass es ihm so schlecht geht, als ihr begonnen habt zu zu füttern. Oder?

Ich würde also fast sagen, es hat mit der Aptamil Nahrung zu tun, dass es ihm so schlecht geht.

Also entweder Nahrung umstellen oder Relaktieren (was jetzt noch relativ leicht möglich wäre).

Ich drück euch aber in jedem Fall die Daumen, dass es deinem kleinen Mann bald besser geht und die Ursache für sein Befinden gefunden wird!

Alles liebe!

Beitrag von steffi0413 24.05.11 - 21:21 Uhr

Hallo Steffi,

ich habe Eure Geschichte sehr-sehr traurig gelesen.:-(

Ist leider ein sehr typisches Beispiel, wie ein Arzt schlechte Ratschläge geben kann ohne die Situation, das Stillverhalten sehr-sehr gründlich zu untersuchen und wenn nötig korrigieren. (zB. mit Hilfe einer Stillberaterin)
Man dürfte nie ohne das zum Zufüttern oder sogar zum Abstillen raten. :-(

Habe ich das richtig verstanden, dass dem Kleinen supergut gang bis er vollgestillt wurde?

Bekommt er jetzt überhaupt keine Mumi?

Wurde bei ihm Pylorusstenose ausgeschlossen? Wurde bei ihm Bauch-Ultraschall gemacht?

Wann hat das Spucken/Erbrechen angefangen? Mit der Einführung der Flaschennahrung? Oder schon früher?

Wie schaut sein Stuhl aus?

Ich bin kein Arzt, aber mir sind 2 mögliche Ursachen eingefallen als ich Deinen Post gelesen habe: Pylorusstenose oder Kuhmilchunverträglichkeit.

Wenn Du vielleicht mit dem Stillen wieder anfangen möchtest, helfe ich dabei sehr-sehr gerne.

Ich drücke Euch sehr den Daumen, dass der Kleine nichts Schlimmes hat bzw. ihm schnell wieder gut geht. #liebdrueck

LG
Steffi

Beitrag von chiara2704 25.05.11 - 14:26 Uhr

Hallo Ihr Lieben..

Danke für eure Antworten.

Erstmal Edgar hatte Anfangs keine Probleme mit dem zunehmen.Das aber nur in den ersten 4 Wochen.danach schlich sich solangsam der Teufel ein.

Er nahm gar nicht bis nur wenig zu.Und sogar ab.Das auch beim Stillen.Ich habe eine Hebamme die einfach total super und SEHR darauf bedacht was das Stillen betrifft.
Habe nach dem Milchstau mit einer Stillberaterin alles durch gesprochen in der Klinik.Und auch Sie musste mit erstaunen feststellen das ich sehr,sehr wenig und fast wässerige Milch habe.Auch die Psyche spielt da eine große Rolle,denn ich habe selber einen termin zur Brustuntersuchung Mitte Juni,denn ich habe in der SS Blut aus der Brustwarze verloren,was jetzt engmaschig kontrolliert wird.

War kurz vor der Geburt dort um zu gucken ob das Stillen überhaupt möglich ist.Und ja,es sprach nix dagegen,bis auf die erweiterten Milchgänge und einen Knoten der aber nur unter Kontrolle bleiben sollte.Es war also klar das ich bis Mitte Juni aufhören muss mit stillen,eben wegen der Untersuchung,denn die Brust muss Milchfrei sein.

Aber das wäre halt meine Entscheidung gewesen,wann ich genau abstille.So wurde ich vom Körper und der geringen Gewichtszunahme von Edgar dazu "gezwungen" abzustillen.Ja,hätte noch abpumpen können,tat ich auch erst noch.Aber wie gesagt die Brust muss Milchfrei werden.

Soviel zum Thema stillen.Auch da hat Edgar schon Schwallartig gespuckt.Dachte immer,er hat halt zuviel getrunken an der Brust...Man sieht ja nicht wie viel die Baby´s trinken.

Seit der Flaschen nahrung ist teilweise besser geworden,dann wieder schlimmer,z.Z. wieder besser....Ich weiß es nicht.

Er trinkt mal 140ml und spuckt nicht,zunächst und dann ne Stunde später kommt alles raus.

Auch Stuhlgang lässt zu wünschen übrig.Beim Stillen sowieso nur alle 5-8 Tage mal..Anfangs Flaschennahrung dann täglich mehrmals und nun wieder nur alle 3 Tage mal...Ach man...

Er ist soo blass...aber bissel Backen hat er bekommen.Morgen wiegen wir nochmal bei der Rückbildungsgymnastik um zu sehen mit welchem Gewicht wir am Freitag dann zur Uniklinik fahren.

Hoffe das alles gut ist und er halt nur länger braucht als andere...Aber er wirkt immer mehr als wenn ihm was fehlt finde ich..

Lg Steffi und der "Zarte"....

Beitrag von lilly7686 25.05.11 - 20:40 Uhr

Hallo!

Also das klingt alles ganz schön verfahren :-(

Natürlich geht euer beider Gesundheit vor!
Dein Kleiner sollte ebenso gründlich untersucht werden, wie auch du.

Mach dir aber bitte keinen allzu großen Stress deswegen. Je nervöser du bist, umso nervöser ist dein Kleiner auch.

Ich wünsche euch, dass es euch beiden bald besser geht und die Ursache für die Probleme gefunden wird! Sowohl die deines Kleinen, als auch deine.

Alles Liebe!