Hausgeburt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 111kerstin123 24.05.11 - 15:08 Uhr

Huhu

wie steht ihr den zu dem Thema Hausgeburt.

Es läuft alles entspannter und in gewohnter Umgebung ab.
Hat das schon mal einer von euch gemacht und kann mir berichten???

Lg kerstin

Beitrag von muttiator 24.05.11 - 15:16 Uhr

Ich war dabei als Doula und es war schön und sehr entspannt.
Meiner Freundin wurde nach der ersten Geburt (Kaiserschnitt) gesagt das sie kein Kind natürlich gebären könne weil ihr Becken zu eng sei.
Ohne Komplikationen wurde dann ihre 2.Tochter die größer und schwerer war als ihre erste geboren.

Beitrag von lucyfe 24.05.11 - 15:21 Uhr

Ich selbst bin Geburtshaus-Fan, aber ich kenne viele, die Hausgeburten hatten (Berlin). Bei uns hier geht das nicht - ich weiß auch nicht so genau, ob ich das wirklich wollte, wegen des Aufwandes (sauber machen), der Nachbarn und vor Allem wegen des Großen. Die Hebamme meint zwar, bis jetzt ist ihr noch nie ein Geschwisterchen von einer Hausgeburt aufgewacht oder gar reingestürmt, aber ich hätte trotzdem Schiss.
Andererseits würde ich das lieber machen als ins KH zu gehen. Und es hätte den Vorteil, dass man sich absolut wohl fühlt. Man kann ein Gebärbecken aufstellen, kann essen und trinken und sich hinlegen. Hat seine Musik da, evtl. die Begleitung, die man möchte wie Mutter / Mann / Hebi, sonst niemanden... Einfach schön...:-) Das Geburtshaus ist für mich die perfekte Version davon... Quasi wie Hausgeburt im Hotel...;-)

lG
Lucyfe

Beitrag von moosroses 24.05.11 - 15:25 Uhr

"Hausgeburt im Hotel" finde ich eine gelungene Umschreibung #pro#pro

Beitrag von elame 24.05.11 - 15:24 Uhr

Hallo Kerstin,

ich persönlich, finde Hausgeburten toll, solange alles normal läuft. Allerdings wäre mir das Risiko zu hoch und deshalb bevorzuge ich die Entbindung im KH mit angegliedertem Perinatalzentrum ;-)

Alles liebe

Ela

Beitrag von seahorse 24.05.11 - 15:25 Uhr

Ich habe meinen Sohn zu Hause geboren, war zwar nicht geplant, aber mein nächstes Baby möchte ich gerne, geplant, zu hause entbinden ;)

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=1863317&pid=11947793

Beitrag von 111kerstin123 24.05.11 - 15:35 Uhr

Das sit halt dann die sache wenn komplikationen kommen....dann wirds blöd und die hebamme kann ja die herztöne vom zwerg nicht zuhause hören oder?ansich finde ich es schon toll und besser aber bin mir echt unsicher

Beitrag von muttiator 24.05.11 - 15:42 Uhr

Die hat alles dabei und kann auch die Herztöne hören. Das ist genauso sicher wie jedes Krankenhaus ohne Kinderklinik.
Bei 3 von meinen Geburten war kein FA anwesend, ich war eben schneller.

Das ist ein gutes Buch dazu:

http://www.mercateo.com/p/858-9783466344772/Die_selbstbestimmte_Geburt.html?showSimplePage=NO&utm_source=product-search&utm_medium=web&utm_campaign=Sonstige#koesel-die-selbstbestimmte-geburt-koesel-9783466344772-9783466344772

Beitrag von qrupa 24.05.11 - 17:43 Uhr

Hallo

das ist leider die Sache, die meisten wissen gar nicht was eine Hebamme zu hause alles kann und darf. Natürlich werden auch die Herztöne überprüft. Nur nicht per Dauer CTG sondern per Dopton. Eine Hebamme kann auch wenn wirklich Komplikationen auftreten eine ganze Meneg tun, hat meist für den Notfall Sauerstoff dabei, kann das Baby kurzzeitig beatmen, wenn nötig, hat verschiedene Medikamente dabei,...
und Komplikationen entstehen normalerweise nicht von jetzt auf gleich. Die allermeisten Verlegungen passieren nicht weil es ein Notfall ist sondern wiel es die Mutter will. Eine hebamme die wirklich nichts besseres zu tun hat als sich darum zu kümmern dass es dir und deinem Baby gut geht kann entstehende Kompliaktionen viel früher bemerken udn meist beheben als es eine hebamme in der klinik könnte die sich noch um 2 andere Frauen kümmern muß, nebenbei einen haufen Papierkram zu erledigen hat und evtl sogar nochmal auf die Wochenstation verschwinden muß. Da werden Komplikationen leider oft erst bemerkt wenn es wirklich höchste Eisenbahn ist. Zudem begünstigen viele Routineeingriffe leider auch das Entstehen von Komplikationen.

Beitrag von qrupa 24.05.11 - 17:47 Uhr

und auf die gern zitierte "Sauerei" die gegen eine Hausgeburt spricht warte ich bis heute . Die ganze "Sauerei" bestand aus 3 schmutzigen Handtüchern und 3 Wegwerfunterlagen. Müll und Plazenta (wenn man sie denn nicht aufheben will) hat die Hebamme mitgenommen und die Handtücher kamen in die nächste Wäsche. Ich glaube wenn einem unvorhergesehen zu Hause auf dem Sofa die Fruchtblase platzt ist das mehr Sauerei.

Beitrag von sabinelindmeier 24.05.11 - 16:13 Uhr

Hallo Kerstin,
ich wünsche mir eigentlich auch eine Hausgeburt, aber da ich Zwillinge bekomme, ist das wohl leider nicht möglich. Aber meine Einstellung zur Hausgeburt: #pro

Viele Grüße Sabine

Beitrag von nisivogel2604 24.05.11 - 19:53 Uhr

Hallo,

auch bei Zwillingen kann man durchaus zu Hause gebären.

Wenn du Kontakt zu einer Hebamme brauchst, die dir da sicherhelfen kann, schick mir eine PN

lg

Beitrag von uta27 24.05.11 - 17:14 Uhr

Hi Kerstin!
Ich habe nach einer katastrophalen Klinikgeburt beim ersten Kind, das 2. dann geplant zu Hause geboren.
Es war eine wundervolle, unspektakuläre, schnelle Geburt.
Ich bleibe nicht zu Hause, weil es dort gemütlicher ist, sondern weil Ich Angst habe unter die Räder der "modernen Geburtsmedizin" zu kommen.
Ich möchte NIEMANDEN um mich herum haben!
Keinerlei Interventionen!
Meine Hebamme kann fernsehen gehen!
Wenn ich sie brauche, dann rufe ich sie schon!

Und natürlich kann die Hebamme Herztöne hören!
Komplikationen erfolgen nicht von jetzt auf gleich! Falls irgendetwas sewin sollte, hast Du meist noch GENUG Zeit, um in die Klinik zu fahren, was allerdings selten passiert!
Ich werde mein jetziges Kind wieder geplant zu Hause bekommen!
Wenn Du gute Literatur suchst, dann kauf dir A.Rockenschaub!

http://www.libri.de/shop/action/productDetails/3109828/alfred_rockenschaub_gebaeren_ohne_aberglaube_3850766985.html

Liebe Grüße, Uta

Beitrag von qrupa 24.05.11 - 17:37 Uhr

Meine hausgeburt ist jetzt knapp 5 Monate her. Ich wollte die Hausgeburt nicht weil es so schön gemütlich ist (war es natürlich auch) sondern in erster Linie weil ich für mein Baby die beste Betreuung und den in meinen Augen sichersten Geburtsort haben wollte. Und nach meinen Maßstäben ist das auf keinen Fall eine Klinik.
Es war eine wunderschöne, wenn auch sehr lange (36 Stunden) und anstrengende Geburt, aber in der Klinik wäre es unter Garantie wie bei meiner ersten Tochter auch ein KS geworden (Mumu hat sich nur sehr sehr langsam geöffnet (ca 1cm in 3-5 Stunden)). So saß unsere Hebamme die meiste Zeit unterm Weihnachtsbaum und hat nichts getan außer enorme Ruhe und Zuversicht auszustrahlen und mir das Gefühl zu vermitteln dass alles in bester Ordnung ist. Ich durfte immer tun und lassen was mir gut tat, rumlaufen, schlafen, essen 5x in den Geburtspool und wieder raus, und hatten vor allem alle zeit der Welt in unserem ganz persönlichen tempo zu gebären... das hat mich absolut entspannt und so hatten weder ich noch mein Baby Streß unter der Geburt. Was besseres hätte uns beiden nie passieren können. Wenn ich nochmal das Glück habe ein Baby bekommen zu dürfen dann nurnoch zu Hause

Beitrag von claudiaa 24.05.11 - 20:40 Uhr

Hallo Kerstin!

Ich habe meinen zweiten Sohn zu Hause geboren und es war die Beste Entscheidung. Habe mich die ganze SS von einer Hebamme betreuen lassen, die dann auch zur Geburt kam.

Es war eine schöne Geburt. Ruhig, friedvoll und der große konnte gleich schauen.

Ich war froh, dass ich meine eigenen Räume hatte. Ich konnte über alles selbst entscheiden. Und wir konnten uns danach alle zusammen ins Bett legen und schlafen.

Die WOH empfielt sogar außerklinische Geburten, die Risiken sind laut Statistiken gleich bis sogar geringer, dass Komlikationen entstehen, da nicht so viel in den natürlichen Geburtsverlauf eingegriffen wird.

Na ja es gibt viel zu erzählen dazu. Wenn du willst schreib über mein VK, wenn du noch Fragen hast.

Lieben Gruß Claudi