Steuerbescheid!!! Einspruchfrage??????

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bellini79 24.05.11 - 17:08 Uhr

Ich brauch mal euren Rat! Bei der Steuererklärung meines Lebengefährten konnten die Verpflegungsmehraufwendungen nicht als Werbungskosten berücksichtigt werden, da der Arbeitgeber die Abwesenheitszeiten von der Arbeitsstätte nicht bescheinigt hat!

So nun wurde die Erklärung von unserem Steuerberater gemacht und er hat uns vorab auch eine größere Summe an Guthaben ausgerechnet! Differenz ist nun sehr abweichend! Demnach sind wir sicher das er die Bescheinigung von uns bekommen hatte zur weitergabe ans Finanzamt!

Is ja soweit kein Problem, die Bescheinigung haben wir ja noch als Kopie!

Was tun wir jetzt? Alles dem Steuerberater geben oder selber handeln?
Müssen wir Einspruch gegen den Bescheid einlegen oder die Bescheinigung nachreichen und um eine Änderung des Bescheides bitten?
Formlos oder Formgebunden? sorry, kenn mich da garnicht aus!!!

Vielen lieben Dank an euch!!!!!!!!!!!! :-)

Beitrag von vwpassat 24.05.11 - 18:28 Uhr

Wenn der Steuerberater die Erklärung eingereicht hat, würd ich den auch jetzt machen lassen.

Beitrag von robaltic82 24.05.11 - 19:42 Uhr

Zuerst würde mich interessieren, ob es sich bei eurem Berater um einen "echten" Steuerberater hat. Weil eigentlich müsste er euch doch diesbezüglich beraten, daheißt der Steuerbescheid wird in der Regel an den Steuerberater gesandt, und dieser prüft den Bescheid gleich und legt ggf Widerspruch ein. So kenne ich es zumindest, dafür wird er ja schließlich bezahlt, um euch diesbezüglich zu vertreten. Wichtig ist nur die Einspruchsfrist zu wahren, aber wir gehen mal davon aus, das er das als "Fachmann" wissen wird.

Des Weiteren gestatte mir die Frage, habt ihr nun eine Bescheinung für die Abwesenheit oder nicht bzw hat der Steuerberater nur vergessen diese einzureichen?

Und noch was, sofern ein Steuerbescheid erstellt worden ist, muss man immer in Widerspruch gehen, auch wenn man Belege vergessen hat. Diese einfach nachzureichen reicht nicht.

Ich bin zwar kein Berater, habe aber genug Erfahrung mit meinem "tollen" Finanzamt. Ehrgeiz, lohnt sich gerade bei den F-Ämtern. Habe gerade letzte Woche ein großzügiges Guthaben vom Amt erhalten, dank Widerspruch.;-)

Ich hoffe mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Beitrag von bemmchen 25.05.11 - 11:47 Uhr

;) es heißt einspruch nicht widerspruch....widerspruch legst du beim finanzamt nicht ein..

Beitrag von robaltic82 25.05.11 - 20:50 Uhr

Entschuldige bitte, das ich das nicht beachtet habe. Außerdem fragte sie nicht nach "Einspruch" oder "Widerspruch" . Aber egal. Also nenn es wie du willst. Jedoch glaube ich nicht, das wenn du "Widerspruch zu Steuererklärung ...." schreibst, das das F-Amt dieses nicht bearbeiten würde.

Aber gut.