Hochbegabung und Asperger

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 17:11 Uhr

Hallo,

um etwaigen Kommentaren vorzubeugen: Ich bin keine von den Mamas, die Hochbegabung chic finden und sich dadurch profilieren müssen. Mein Mann und ich kommen beide aus Akademikerfamilien und setzen daher eigentlich auch eine gewisse Intelligenz voraus.

Hab neulich schon mal hier bzgl. des merkwürdigen Verhaltens im Kiga gepostet. Waren jetzt bei einer Heilpädagogin, die vom ersten Eindruck her eine Hochbegabung evtl. mit einer Aspergerkomponente vermutet.

Haben im Juli einen Termin zum Test. Sie hat aber gleich gesagt, dass das in diesem Alter schwer zu diagnostizieren ist.

Unser Sohn ist meines Erachtens aber gar nicht so super weit entwickelt. Es passen eigentlich mehr die Probleme, die bei diesen Krankheiten auftreten können(sofern Hochbegabung eine Krankheit ist) Aber man kann doch keine Diag,nose stellen, weil die Defizite passen? Er kann jetzt nicht so die Sachen, die bei vermeintlicher Hochbegabung immer angeführt werden. Ich finde ihn recht pfiffig, aber er ist kein Genie. Allerdings sehe ich Probleme im Sozialverhalten und in seiner geringen Toleranzschwelle. Daher halte ich eine Diagnose für notwendig. Wir wollen ihm schließlich helfen.

Er hat auch einen sehr großen Bewegungsdrang und ist motorisch sehr fit. Spricht das nicht gegen Asperger?

Ich wäre über einen Austausch mit betroffenen Eltern dankbar.

Grüße,

Alexa

Beitrag von mausmadam 24.05.11 - 17:48 Uhr

Zitat:
Mein Mann und ich kommen beide aus Akademikerfamilien und setzen daher eigentlich auch eine gewisse Intelligenz voraus.


-> Das klingt so arrogant,...... da fehlen mir mal ein wenig die Worte



ich doof weil ich nicht studieren habe deshalb ich leider zu doof dir zu antworten obwohl ich mich auch mit den thema muss auseinandersetzten muss tut mir wirklich sehr leid viel erfolg noch beim antworten bekommen sorry

Beitrag von bijo34 24.05.11 - 18:37 Uhr

DANKE !

Beitrag von sunflower2008 24.05.11 - 19:43 Uhr

das dachte ich auch als erstes... #rofl

den Rest hab ich dann nur überflogen...

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 19:45 Uhr

Und nochmal: Tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist. Es wäre also nett, wenn mir ernsthafte Tips gegeben werden. Können wir diese Akademikerkiste jetzt abhaken?

Beitrag von kanojak2011 25.05.11 - 07:29 Uhr

Die Intelligenz weicht in der Regel nur geringfügig von den Elternteilen ab#aha

So wie man der Ausgangsbeitrag als ,,arrogant´´ empfinden kann, so kann man genauso deine Antwort als frech empfinden. Vom Thema keine Ahnung aber groß reagieren zu müssen.

Jetzt ist die Welt besser geworden oder ?

Seien sie sachlich..#winke

Beitrag von zahnweh 24.05.11 - 18:00 Uhr

Hallo,

hier gibt es einen Club: "Hochbegabung- Fluch oder Segen" #winke

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 18:57 Uhr

Danke. Bin ziemlich neu hier. Weiß leider gar nicht, wie das mit den Clubs funktioniert.

Beitrag von sunnylu 24.05.11 - 21:25 Uhr

Hallo,

oben in der blauen Navigationsleiste auf "Clubs" - da steht alles geschrieben.
Einfach nach dem gewünschten Club suchen, anmelden und fertig.

Zu deinem Thema kann ich dir leider / glücklicherweise nichts sagen.

Alles Gute!

Susanne

Beitrag von josili0208 24.05.11 - 18:11 Uhr

Man kann aus Deinem Beitrag so wenig rauslesen, was denn nun eigentlich das Problem ist. Wäre schön wenn Du mehr Informationen geben könntest, was Dich eigentlich beunruhigt.
lg jo

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 18:50 Uhr

Komisch. Beim Absenden habe ich mir schon gedacht, dass ich so blöde Kommentare bekomme.

Habe hier mehrfach Beiträge gelesen, wo eine Hochbegabung behauptet wird, weil das Kind 1+1 addieren kann.

Schade, mein Sohn hat ein großes Problem, und ich werde so angegriffen.

Meine Aussage war wertneutral, wollte damit niemanden abwerten oder so.

Im Übrigen ist mein Sohn zwar recht schlau, aber gerade nicht soooo extrem weit. Kenne Kinder (auch von Nichtakademikern:-), die weiter sind).

Grüße

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 19:13 Uhr

Tut mir leid, wollte Dich nicht angreifen.

Mein Sohn ist vier, hat massive Probleme im Umgang mit anderen Kindern, ist im Kiga sehr still, wirkt wohl häufig abwesend und hat so Tickes, z.B. ist er sehr ritualisiert und ist schnell frustriert. Dann braucht er sehr viel Bewegung.

LG

Beitrag von josili0208 25.05.11 - 00:15 Uhr

Asperger ist eine relativ "milde" Form von Autismus, natürlich kann man sowas nicht im Internet diagnostizieren. Asperger kommt aber tatsächlich häufiger mit Hochbegabung einher.
Meine Freundin hat einen 9jährigen Sohn mit Asperger, der auch hochbegabt ist. Er hat eine sehr besondere Art mit anderen Menschen umzugehen, manchmal kommt er einem sehr altklug und vorlaut vor. In der Schule hatte er schon immer Schwierigkeiten Freunde zu finden und ist ein recht mittelmässiger Schüler. Ausserdem sucht er permanent Nähe, er braucht permanent feedback für sein Handeln und ist auch ständig in Bewegung.
Hochbegabung heisst nicht zwangsläufig ein auffällig intelligentes Kind zu haben, die Hochbegabung bezieht sich oft auf kleine Teilbereiche, in der Schule gibt es dennoch häufig Probleme, weil die Kinder sich nicht anpassen können wie es erwartet wird oder einfach kein Interesse am Schulstoff haben. Der Sohn meiner Freundin sammelt Mineralien, besucht Museen, studiert die Weltgeschichte und baut Flugzeugmodelle, legt auf seine Mathenoten aber keinen grossen Wert ;-)
Das ist ein sehr individuelles Thema, ich würde vorschlagen, Du redest erstmal mit dem Kinderarzt und dem Psychologen und wartest ab, was die sagen.
lg jo

Beitrag von nana141080 24.05.11 - 19:01 Uhr

Huch, ist denn schon wieder Freitag?

Normalerweise kommen doch dann nur die Fakes und Trolle#aha

Aus deinem Posting kommt leider nur Arroganz und Provokation rüber.
Besonders deine dumme Antwort Josili gegenüber!!!

:-p

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 19:10 Uhr

Hallo,

mein Beitrag ist in der Hektik unter Josili gelandet. War für die anderen Beiträge bestimmt.

Weiß auch nicht, wieso das ich ein Fake sein sollte. Versteh auch nicht, was an einer Tatsache überheblich sein soll. Wenn es falsch rübergekommen ist, tut es mir lleid.

Wollte damit nur deutlich machen, dass ich nicht aus stolz gerne ein hochbegabtes Kind hätte, sondern mir ernsthafte Sorgen mache!!!

Beitrag von scrollan01 24.05.11 - 19:28 Uhr

Hast PN!

Beitrag von rocking_mum 24.05.11 - 19:47 Uhr

Hallo,

wir sind mit einer Familie befreundet, deren ältester Sohn (8) ein Asperger-Kind ist. Motorisch ist er auch fit, rennt und tobt viel und macht gerne Quatsch. So wie jedes Kind eigentlich. Seine Defizite liegen eindeutig im Zahlenverständnis und im Orientierungssinn. Mathe lernt er nur auswendig, ohne es richtig zu können und manchmal pillert er sich fast in die Hose, weil er vergessen hat, wo das Klo ist (in dem Haus, wo er schon immer wohnt). Als er letztens von unserem Trampolin runter wollte, hat er geweint, weil er vergessen hat, wie man eine kleine Leiter runtergeht.

Aber dafür ist er in Deutsch, besonders im Lesen, absolut überdurchschnittlich! Er liest sogar mit Papa die Zeitung, selbst wenn der ihm gegenüber sitzt, also über Kopf und fehlerfrei. Schreiben kann er auch sehr ordentlich, das dauert nur länger, weil er zwischendurch Löcher in die Luft guckt und die Konzentration verliert. Ansonsten ist er echt ein liebes Kind, was halt manchmal so seine Ticks hat (rumschreien ohne Grund, manche Fragen dreimal hintereinander stellen etc...) Seine Mutter sagt, jedes Asperger-Kind hat seine eigenen Eigenarten, man könne diese Kinder nicht wegen einer Besonderheit direkt erkennen. Aber das Verständnis für Schreiben, Lesen, Grammatik usw ist wohl bei allen Aspergern ähnlich überdurchschnittlich gut ausgeprägt. Ich weiß aber jetzt nicht, in welchem Alter es festgestellt wurde, da müßte ich sie nochmal fragen.

Ich weiß nicht, ob Sozialverhalten oder Toleranzschwelle etwas darüber aussagen, denn beides ist bei besagtem Jungen völlig in Ordnung. Er ist lieb, hilfsbereit, zuvorkommend, umarmt und schmust gerne... zickig ist er nur dann, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt, aber das ist wohl bei allen Kindern gleich.

Sag mal bescheid, wenn der Test gelaufen ist, ob was aussagekräftiges auf den Tisch kam. Meines Wissens nach kann man Hochbegabung erst im Schulalter feststellen.

Liebe Grüße

Beitrag von alexa3030 24.05.11 - 19:53 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort. Bei unserem Sohn sehe ich aber - wenn überhaupt - eher ein Matheverständnis. Zahlen findet er ganz spannend (allerdings sagt er immer 1+1=11, wovon er auch nicht abzubringen ist). Fürs Lesen interessiert er sich gar nicht.

Mir wurde auch gesagt, dass es schwierig, aber machbar ist, ein Ergebnis zu bekommen. Glaube aber nicht, dass mein Sohn mitmacht.
Die Asperger-Diagnostik macht aber wohl erst später Sinn.

Grüße,

Alexa

Beitrag von sequoia 24.05.11 - 20:41 Uhr

Hallo,

der Bewegungsdrang wäre auch für Asperger nicht ungewöhnlich.

Es ist die Wahrnehmung mit der es so hapert. Diese Kinder können ihre Umwelt nicht erfassen, wie jemand "Normaler "
Besonders Gefühle und Emotionen gehen so gar nicht. Außerdem gibts viele Ticks und neues kann ganz schlecht umgesetzt werden - diese Menschen können auch nicht spontan sein, das gibt immer Riesenprobleme, wenn mal was nicht nach Plan läuft.

Aber auch hier gibts verschiedene Abstufungen. Nicht alle trifft es so schwer, viele können auch relativ normal leben.

Irgendeine "Hochbegabung" haben die meisten. Leider ist diese oft sehr einseitig und bringt die Kinder auch so gar nicht weiter.

Ich kann dir noch kurz von meinem Sohn erzählen, der auch Aspergertendenzen, allerdings nur eine sehr leichte Form davon hat.

Er konnte schon mit 1.5 Jahren selbstständig bei Oma anrufen, inkl. Nummer wählen und sich verständlich machen.

Laufen konnte er erst mit 18 Monaten, trocken wurde er erst mit 4 Jahren.

Wenn er (für sich empfunden ) eklige Sachen sieht, musste er sich früher sofort übergeben. Heute kann er damit umgehen und geht dann sofort weg, bzw. holt sich eine Spuckschüssel.

Wenn jemand von eigenen Bedürfnissen oder Wünschen spricht, gibts dafür kein Verständnis - keine Empathie. Er kann nur sich und seine Welt erfassen und sich nicht vorstellen, das andere Menschen anders fühlen.
Wenn er sich etwas vorgestellt hat und es, warum auch immer, nicht klappt, gibts immer riesen Geschrei, dann kann er nicht mehr umstellen.

Das sind jetzt nur mal ein paar Beispiele...

Mittlerweile sind viele Dinge leichter geworden, wir haben auch eine super Ergotherapeutin, die ihm einen guten Zugang zu "unserer" Welt ermöglicht hat.

Ob das jetzt immer gleich Aspergersyndrome sind, oder ob das Kind einfach nur sehr speziel, verzogen oder langsamer ist als andere Kinder, muss man im Einzelfall entscheiden und kann man in diesem Alter wohl auch nur sehr schwer sagen.


Euch alle Gute, lasst euch nicht irre machen!!!

Beitrag von marathoni 24.05.11 - 20:54 Uhr

....nicht hier....
Schau lieber unter www.klugekinder.at
Da kann man dir sicherlich besser helfen und du dich austauschen.

Beitrag von brausepulver 24.05.11 - 21:27 Uhr

Also ich finde deinen Text nicht so provokativ #kratz

Also mein Schwager hat Asperger mit Hochbegabung. Er ist jetzt 9 geworden (ja, der Bruder meines Mannes ist 9, bitte keine komischen Fragen dazu #schwitz).

Er war als Baby ein Schreikind und entwickelte recht früh diese Inselbegabung. Motorisch ist er auch fit!

Folgendes ist bei ihm ausgeprägt:

-schlechte Sprache. Er ist neun und redet sehr schlecht und abgehakt
-er ist immer sehr unruhig und rennt im kreis rum und redet und redet und redet egal ob ihm jemand zuhört
- er ist emotional und sozial sehr schwach. Er kann keine Bindung zu anderen Kindern eingehen. Er hat aber eine sehr gute Freundin
-er ist sehr ängstlich und unsicher

Allgemein würde man sagen, dass er wunderlich ist.

Mit 4 testen lassen würde ich nicht machen. Gegen Asperger ist eh kein Kraut gewachsen und deswegen bringt euch eine schwammige "könnte evtl. Asperger sein, muss aber nicht" einfach keinen Millimeter weiter #gruebel

Liebe Grüße

Beitrag von brausepulver 24.05.11 - 21:29 Uhr

Ach was noch ganz auffällig ist: Er lacht nicht. Nie. Auf allen Fotos guckt er traurig oder durch einen hindurch :-(

Beitrag von kanojak2011 25.05.11 - 07:25 Uhr

Guten Morgen Alexa,

dein Beitrag ist zwar bischen verwirrend aber weißt du, was ich am schlimmsten finde, dass du dich rechtfertigst. Die dummen Kommentare kamen trotzdem. Es ist wirklich ungewöhnlich dass ein Kind aus Akademikerfamilie auf einmal IQ von 50 hat..

Das Problem bei so einem offenen forum ist, dass hier viele mitreden, kaum einer aber Ahnung hat. Das ist die Wahrschienlichkeit, sich mit dummen Kommentaren zu befassenerheblich größer.

Ein Club ist die erste Variante.

Hast du schon mal im I-Net geschaut, ob es speziell für diese Gruppe eine Vereinigung gibt, Selbsthilfegruppe.

Ich postete damals im Forum: Das Leben mit Handicap. Da sind auch einige Mamas, die solche Kinder haben.

Ich wünsche dir alles gute und liebe Güße an die dummen Puten

Beitrag von alexa3030 25.05.11 - 08:11 Uhr

Guten Morgen,

danke für die vielen Antworten! Es treffen leider schon einige Sachen zu.Werden jetzt erstmal den IQ-Test abwarten, wobei ich mir Asperger eher als HB vorstellen kann. Es fällt im Vergleich zu anderen Kindern schon auf, dass er anders ist. Seine Gebiete sind Meerestiere, Schiffe und das Wetter.

Grüße,

Alexa

Beitrag von woodgo 25.05.11 - 10:14 Uhr

... armes Kind...#schmoll

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