Kindergarten im anderen Ort? Erfahrungen??

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kleenefraggle 24.05.11 - 19:39 Uhr

Hallo!
Ich hätte mal eine Frage, bei der ich mir selbst irgendwie keine Entscheidung abringen kann.
Mit unserem Kindergarten bin ich total unzufrieden (jetzt ist er in der Kleinkindgruppe dort) und überlege, ob ich mein Kind nicht ab September / er wird dann drei, in den Nachbarort in den KiGa geben soll.
Jetzt stellt sich mir die Frage des ewigen Für und Wieders. Ich möchte eigentlich, dass mein Sohn seine Freunde bei uns hier behält, aber alles andere spricht für den Kindergarten ausserhalb(überschaulich, Bewegungs und Musikkindergarten.....). Ich könnte mir vorstellen, dass er weiterhin durch die Vereine Kontakt hier halten wird, sicher bin ich mir aber nicht.

Wie seht ihr das? Hat jemand Erfahrung? Was soll ich blos tun? Ich wollte mich bis zu den Pfingstferien entscheiden, aber wenn das so weitergeht......

Über Entscheidungshilfen würde ich mich sehr freuen!!!

LG von der Kleenenfraggle

Beitrag von njeri 24.05.11 - 20:15 Uhr

Das kommt darauf an, was dir im jetzigen KiGa missfällt.

Wenn du zb mit den Erzieherinnen absolut nicht klar kommst (also nicht bloß kleinere Unstimmigkeiten), würde ich den anderen nehmen, wenn es lediglich um das bessere Angebot, die modernere Anlage, das bessere konzept ... geht, würde ich wohl eher bleiben. Kinder bewerten Kindergärten ganz anders als Erwachsene.

Die Freunde wären für mich nicht so wichtig, denn "Freundschaften" wechseln in dem Alter schnell einmal, wobei es natürlich nett ist, wenn er schon jemanden kennt.
Dafür würde ich bedenken, in welche Schule er mal geht, denn oft arbeiten KiGa und Schule zusammen.
Und, vielleicht am wichtigsten:
Wie gefällt es denn deinem Sohn im jetzigen KiGa? Wie würde er wohl entscheiden?


Beitrag von kleenefraggle 24.05.11 - 20:26 Uhr

Hallo!
Mein Sohn besucht seit er ein jahr ist den Kindergarten. Im September wird er jetzt drei. Ihm gefällt es sehr gut, er möchte manchmal gar nicht mit heim. Das hab ich auch im Hinterkopf.
Aber er weiss halt auch nicht, dass es anders geht. Der Hof ist bei uns eine Katastrophe. Es ist jetzt schoon soweit gekommen, dass es heisst, wenn er bis Juli nicht bespielbar gemacht ist, muss der KiGa schließen. Ich denke das wird nicht passieren, ich hab mit dem Bürgermeister geredet, aber der Hof wird nur bespielbar gemacht, d.h. neuer Sand, die Burg wird abgerissen und das wars. Mir ist Bewegung im freien so wichtig, und bei uns wirds jetzt erst bis Ende 2012 gemacht - wenns wahr ist......das ärgert mich halt total.

Und dann habe ich so sachen gehört, dass die Kinder - wenn sie nicht essen wollen - in der Küche alleine weiteressen müssen, oder dass die Erzieherind ie Kinder manchmal grob anpackt. (also im Kindergarten ab 3, nicht in der Krippe) Ich hab halt nicht mehr soviel Vertrauen, ansprechen halt ich für eher zwecklos, die ist sooo ruppig und patzig - manchmal auch zu den Kindern.

Und dann gibts halt noch kleinere Sachen....naja, es pläppert sich halt. Uuund dass man "gezwungen" wird, für die ganze gruppe zu kochen. Ich bin alleinerziehend und berufstätig, ich hab für sowas keine Zeit.....das ärgert mich auch noch ;-)

Danke für die Antwort!!!

Beitrag von hustinetten 24.05.11 - 20:51 Uhr

Klar sind Freunde wichtig für Kinder, aber sie werden auch neue Freunde finden. Hast du noch zu deinen Freunden aus dem Kindergarten Kontakt? Wahrscheinlich eher nicht. Ich würde wahrscheinlich die meisten nicht mal mehr auf der Straße erkennen und dabei waren viele noch in meiner Grundschulklasse.

Meine Kinder gehen auch nicht in den Kindergarten, der direkt um die Ecke liegt, wir haben einfach keinen Platz bekommen. So what? Dann gehen sie halt in einen anderen. Da es ein Ganztagskindergarten ist, sind Spielverabredungen am Nachmittag eh nicht nötig, da fast alle ja noch nachmittags im Kindergarten sind.

Wenn du so unzufrieden bist und der andere Kindergarten nicht zu weit weg ist, würde ich wechseln.

lg

Beitrag von kleenefraggle 24.05.11 - 21:13 Uhr

Danke für die Antwort. Nee, ich hab echt mit keinem einzigen mehr Kontakt, dabei wohn ich sogar noch im gleichen Ort ;-).
In unserer Straße wohnen noch zwei Kumpels von meinem Sohn und ich hoffe halt, dass das noch bestehen bleibt. Ansonsten hab ich halt auch nur noch an Feste gedacht - ist ja lustiger wenn sie sich alle kennen. Ich steh halt so zwischen den Stühlen und mir fällts eh so schwer mich zu entscheiden.....
Naja,, wies halt mit Kindern ist, die Entscheidungen werden einfach auch nicht leichter ;-).

Und vom spielen mittags ists mir gar nicht so wichtig, ich hab eher an die Schule dann gedacht (ich bin auch etwas sehr vorausdenkend, ich weiss grins).

guts nächtle

lg

Beitrag von hustinetten 24.05.11 - 21:28 Uhr

Da würde ich mir auch keinen Kopf machen. Er wird auch dann Freunde in seiner Klasse finden, wenn er in einem anderen Kindergarten war. Freundschaften wandeln sich auch mit der Zeit, oft sind gute Kindergartenfreunde in der Schule dann gar nicht mehr soo gut befreundet.

Meinst du mit Festen Kindergeburtstage? Ich war als Kind auch auf einigen Geburtstagen eingeladen, wo ich nicht alle Kinder kannte, hatte aber trotzdem immer Spaß.

lg

Beitrag von kleenefraggle 26.05.11 - 15:35 Uhr

Hallo.
Mit Festen waren so die Bierzeltfeste von Vereinen und so aufm Dorf gemeint. Da ists halt schön, wenn sich die Kids untereinander kennen, aber nun gut, ist ja auch nur ein oder zweimal im Jahr, von haher eigentlich kein Kriterium.

Also Danke nochmal!
Nach den ganzen Texten tendiere ich wirklich dazu zu wechseln!

LG

Beitrag von twins 24.05.11 - 21:13 Uhr

Hi,
wir kommen aus einem kleinen Dorf und haben auch zwei Dörfer weiter gewechselt.

Immer wieder!!!

Wenn die Kinder in der Nachbarschaft mit unsern Spielen wollen geht das ja noch am Nachmittag!!! Aber eigentlich bin ich froh, das sie wenig bis gar keinen Kontakt haben, da das Gezicke zwischen den Eltern schon furchtbar ist...welches Kind hat besser die U-Untersuchung geschaft, welche malt besser....und in der Schule geht das noch weiter!!

Grüße
Lisa

Beitrag von tempranillo70 25.05.11 - 07:01 Uhr

Wir haben uns dagegen entschieden, unsere Maus in den KiGa in den Nachbarort zu geben. Obwohl ich da das bessere Bauchgefühl hatte.
Weil:
Ich habe keine Lust, die nächsten drei Jahre lang 2xtäglich mit dem Auto zu fahren. Der KiGa hier im Ort ist nur 100m die Straße hoch. Ich arbeite und mein Mann auch, da ist mir der Zeitfaktor wichtig.
Die jetzigen Freunde spielen nicht so die Rolle, das wechselt. ABER: Die neuen Freunde werden auch im Nachbarort wohnen, wo der KiGA ist, da spiele ich nur noch Taxi. Ist bei unseren Nachbarkindern (5 und 7) so, selbst die 7jährigen können/dürfen die 8km nicht alleine bewältigen und um die Ecke wohnt keiner ihrer Freunde.
Man hört immer Gutes und Schlechtes über einen KiGa, genauso wie bei Ärzten.
Mich hat einfach die praktisce Seite überzeugt. Obs gut war: kann ich in 3Jahren beantworten...
Gruß, I.

Beitrag von kleenefraggle 25.05.11 - 20:31 Uhr

Danke für die Antworten! Das ich immer fahren muss ist kein Problem. Ich fahr eh immer auf die Arbeit, da kann ich auch die paar Minuten Umweg machen. Oder auch um Freunde zu besuchen, dass macht mir gar nix aus. Vielleicht fahr ich dann ja wieder mehr Fahrrad - würd auch nix schaden ;-).

Wünsch Euch einen schönen Abend!!

LG