Englisch im Kindergarten - bringt das was?

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von twins 24.05.11 - 21:22 Uhr

Hi,
hatten heute Entwicklungsgespräch im Kiga und da unsere Zwillinge total wissbegierig sind, sollten sie doch ab dem Sommer Kinderenglich mitmachen.

Bringt das was für die Schule später oder ist das nur Just for fun?!

Grüße
Lisa

Beitrag von dore1977 24.05.11 - 21:25 Uhr

Hallo,

Just for fun !

LG Dore

Beitrag von zaubertroll1972 24.05.11 - 21:26 Uhr

Just for fun :-)

Beitrag von sillysilly 24.05.11 - 21:26 Uhr

Hallo

habe noch kein Schulkind -kenne aber das vom Job her

meine Meinung

Just for fun

erweitert die Allgemeinbildung,
macht Spaß
wenn es toll gemacht ist bringt es Anreize Spaß an einer neuen Sprache zu finden
fordert die Kinder im Vorschulalter zusätzlich - durch eine ganz andere Art des Zusatzprogrammes

ABER
es verliert sich auch viel, wenn nicht alles bevor die Kinder in der Schule mit Englisch beginnen.


Ich hätte es bei meiner Tochter gemacht, wenn es erschwinglich gewesen wäre.
Ist ein tolles Zuckerl, aber mehr nicht
und bei uns ist einen Super-Englischlehrerin, aber die will 35 Euro im Monat
und die hat 2x eine Gruppe mit 8 bis 10 Kindern an einem Tag
Das ist für mich echt Abzocke ............

Grüße Silly

Beitrag von mel1983 24.05.11 - 21:30 Uhr

Hallo,

just for fun!

Ich wollte es meiner Tochter ermöglichen, aber es sprachen 2 Gründe dagegen:

1. es war hundeteuer
2. es stand noch nicht fest, ob die Privatschule, in der bereits ab der 1. Klasse Englisch gelehrt wird, klappt.

In den staatlichen GS bei uns wird Englisch erst ab der 3. Klasse gelehrt und in 2 vollen Jahren verliert sich alles wieder.

Wenn du es dir leisten könntest, machs. Es schadet zumindest nicht :-)

Grüße

Beitrag von ivik 24.05.11 - 21:35 Uhr

Meine Tochter macht das und ich staune, was da doch alles hängen bleibt.
Z.B. hält sie mir etwas Schokolade unter die Nase "Mama, how many pieces do you wish?" Mir ist der Kinnladen runtergeklappt. Da war sie gerade vier.
Was es wohl auf jeden Fall bringt, ist dass die Aussprache besser gelernt werden kann. Da in der Schule ab Klasse 1 Englisch ist, ist der Vergessenszeitraum nicht gegeben.
Unsere Tochter kann die verschiedenen SPrachen unterscheiden. D.h. sie erkennt Englisch (z.B. im Radio) und trennt klar zwischen z.B. Spanisch.


lg ivik

Beitrag von taenscher 24.05.11 - 21:46 Uhr

meine Tochter nimmt in der Kita am Unterricht teil. Bislang kann sie einige Tiernamen, Farben und Körperteile benennen und einfache Lieder singen. Es macht ihr sehr viel Freude und vor allem, war es ihr Wunsch, am Englischunterricht teilzunehmen.
Wir bezahlen ca. 20 Euro im Monat dafür. Genauso verhält es sich mit der musikalischen Früherziehung. Obwohl wir Eltern, beide kein Instrument spielen, nimmt sie mit Freude am Unterricht teil und kann es kaum erwarten, bis eine Woche vergeht und sie wieder hingehen kann.
Bei meinem Sohn hatten wir weder Englisch noch Musik im Kindergarten mitgemacht, da er es selbst nicht wollte.

Beitrag von bunto97 24.05.11 - 21:57 Uhr

bei uns gab es dieses angebot von Helen Doron im Kindergarten und wir haben dieses genutzt sowie 3 weitere Eltern bzw Kinder.
Die 4 sind immer noch zusammen in der Klasse.
Gelernt haben sie es halt total spielerisch.
Gebracht hat es den Kindern so einiges denn als es in der Grundschule dann Englisch gab waren grade diese 3 Kiinder die superschüler in englisch ohne viel lernen zu müssen.
Sohn hat jetzt den Englisch Leistungskurs in der Schule und steht auf 1,3.
Ohne das er für arbeiten üben muss oder mal Vokalbeln übt.

ich würds immer wieder machen und im Kindergarten hat der Kurs immer noch total viel Zulauf

Beitrag von jazzbassist 24.05.11 - 21:49 Uhr

Kommt darauf an. Je früher Kinder mit einer Fremdsprache konfrontiert werden, desto einfacher lernen sie diese. Was sich recht leicht dadurch begründen lässt, dass es im menschlichen Gehirn einen Bereich gibt, dessen Hauptaufgabe es ist, die Muttersprache zu lernen. Mit diesem Bereich des Gehirns fällt es uns ganz ganz leicht, eine Sprache zu lernen. Hören Sie als kleines Kind also im Alltag zwei unterschiedliche Sprachen (z.B. weil die Eltern bilingual sprechen), werden Sie die Muttersprache des Landes zwar immer noch wesentlich schneller lernen und einen ausgeprägteren Wortschatz haben; trotzdem werden Sie die zweite Sprache wesentlich besser sprechen können, als, sie diese als Erwachsener je lernen könnten. Was sich damit begründen lässt, dass dieser Bereich im Gehirn, der zum lernen der »Muttersprache« zuständig ist, etwa nur bis zum 10. Lebensjahr zum lernen von Sprache verwendet werden kann. Danach muss das Gehirn auf andere Bereiche zurückgreifen, die das wesentlich schlechter können. So erklärt sich auch die Schulentwicklung der letzten Jahre, wo der Englischunterricht von der Sekundarstufe I runter in die Primarstufe gewandert ist. Weil Sie als 6-Jähriger eine zweite Sprache wesentlich leichter lernen können, als als 10-Jähriger. Einfach neurologisch bedingt.

Von daher bringt es gerade im Kindergartenalter viel, wenn die Kids den Klang und das Sprachmuster dieser zweiten Sprache hören. Sei es durch Spiele oder durch Lieder singen etc. Wie viel oder wenig davon davon an Wörtern hängenbleibt, ist eigentlich nur dadurch begrenzt, wie viel oder wenig ein Kind diese Sprache hört oder spricht. Und, wenn das 1-2 Mal für 45 Minuten in der Woche stattfindet, ist das halt erschreckend wenig Zeit; sie werden also z.B. bei Wörtern, die ein Kind in der anderen Sprache kennt, keinen all zu großen Unterschied feststellen. Klar kann es ein paar/ein paar mehrere Wörter dann auch ein Englisch. Das ist aber nichts, was einen als Elternteil von den Socken hauen wird. Daher sehen es viele nur als »just for fun«. Aber gerade die Sprache und das Klangmuster dieser Sprache bleiben bei Kindern in diesem Alter unheimlich gut hängen. Was einem Kind in der Schule dann helfen wird, diese Sprache einfacher zu lernen; einfacher zu verstehen, einfacher zu lesen und auszusprechen etc. und einfach »einfacher« fällt. Daher denke ich schon, dass es weit mehr als nur »just for fun« ist. Das Problem ist nur, dass es viel zu wenig stattfindet. Aber, wenn man da zu Hause als Elternteil auch ein wenig mit rumspielt - und sei es nur ab und an mal durch englische Kinderlieder oder mal eine englische Geschichte (sofern man die (Aus)Sprache als Elternteil sicher beherrscht), können Sie so schon eine ganze Menge erreichen.

Aber - Sie sollten halt nicht erwarten, dass, wenn ein Kind 2x die Woche 45 Minuten lang mit Englisch konfrontiert wird, es dann ohne eine englische Vokabel zu lernen durch die Grundschule kommt. Andererseits, wenn Sie ein Kind zweisprachig erziehen, wird es nie eine englische Vokabel lernen müssen und die Sprache trotzdem besser als der Klassenlehrer beherrschen :-p.

Beitrag von mel1983 24.05.11 - 21:55 Uhr

Mir ist es grundsätzlich ein Graus, wenn ich diese Kindergarten-Englisch-Lehrerinnen und zum großen Teil leider auch Schul-Englisch-Lehrerinnen reden höre!

Ich könnte es nicht besser, aber darum bin auch keine Englischlehrerin geworden.

Es gehören zum Lernen von gutem Englisch eben native speaker in die Schulen. Erst dann wird ein richtig gutes Ergebnis erzielt.

Ich glaube im Ausland wird Deutsch auch überwiegend von Deutschen unterrichtet, alles andere klingt ja auch zum weglaufen.
Ist mit Englisch ebenso.

Dennoch, klar - auch Kindergarten-Englisch von einer Deutschen schadet einfach nicht :-)

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 10:36 Uhr

Ich denke, daß ein native speaker ja generell das Optimum ist.
Die bringen einem dann auch gleich eine örtliche Note bei ;-)

(Unsere ganze Klasse hatte einen schottischen Slang, haben uns dann die Folgelehrer erzählt.)

Beitrag von sillysilly 24.05.11 - 22:05 Uhr

Hallo

tolle Erklärung -
ich finde es auch eine tolle Sache - habe oben auch ein paar Aspekte geschrieben

aber bei uns stand es einfach nicht in Relation zu unserem Leben

Ich finde so an die 35 Euro im Monat einfach zu teuer - für theoretisch jede Woche 1x 40 Minuten, Ferien und Feiertage müssen da mit bezahlt werden

Die gute Frau macht an einem Tag 2 Einheiten mit a 8 - 9 Kindern
zahlt an den Kindergarten meines Wissens nach keine Miete
DAS ist mal ein Stundenlohn ........... das war mir einfach zu heftig .......
und als wir ansprachen, daß es doch recht teuer ist würde die gleich unverschämt .......

Sie macht es super - ist Engländerin - und sehr beliebt -


und bei uns ist Englisch erst ab der dritten Klasse - wenn man da als Eltern nicht dran bleiben kann, oder es weiter zusätzlich macht war es für uns nicht so sinnvoll


Grüße Silly

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 10:33 Uhr

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Klar kann es ein paar/ein paar mehrere Wörter dann auch ein Englisch. Das ist aber nichts, was einen als Elternteil von den Socken hauen wird. Daher sehen es viele nur als »just for fun«. Aber gerade die Sprache und das Klangmuster dieser Sprache bleiben bei Kindern in diesem Alter unheimlich gut hängen. Was einem Kind in der Schule dann helfen wird, diese Sprache einfacher zu lernen; einfacher zu verstehen, einfacher zu lesen und auszusprechen etc. und einfach »einfacher« fällt. Daher denke ich schon, dass es weit mehr als nur »just for fun« ist. Das Problem ist nur, dass es viel zu wenig stattfindet. Aber, wenn man da zu Hause als Elternteil auch ein wenig mit rumspielt - und sei es nur ab und an mal durch englische Kinderlieder oder mal eine englische Geschichte (sofern man die (Aus)Sprache als Elternteil sicher beherrscht), können Sie so schon eine ganze Menge erreichen.
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#pro

Genauso sehe ich das auch.
Viele erwarten für aktuelle Zeit zu viel und auch für die Dauer bis es in der Schule Englischunterricht hat.

Aber das Sprachmuster ist wichtig, auch wenn man es nicht so offentlich erkennt.

Meine Tochter ist 7, hatte zu Kigazeiten Englisch und nun eben nicht, erst in der 3. Klasse.
Aber sie spricht tatsächlich englische Wörter total gut aus, die sie so hört.

Beitrag von shorty23 25.05.11 - 08:32 Uhr

Hallo Lisa,

ich bin Englischlehrerin am Gymn. und habe Kinder in der 5. Klasse, die

a. fast kein Englisch in der GS hatte
b. 1-2 Jahre Englisch hatten
c. 4 Jahre ganz regelmäßig mehrere Stunden Englisch hatten

Nach den ersten 6 Wochen sind alle auf etwa dem gleichen Stand, egal wie viel Englisch sie davor hatten, es kommt darauf an, dass sie in den 6 Wochen gut lernen und mitmachen, die aus der Gruppe a. müssen eher mehr lernen, die aus c. eher weniger, für die ist viel Wiederholung, aber trotzdem bis zu den Herbstferien sind dann eigentlich keine Unterschiede mehr zu erkennen.

Ich selbst singe mit meiner Tochter ab und zu englische Lieder oder lese ihr mal ein Buch auf Englisch vor, denn ich denke so bekommt sie ein bisschen den Klang mit, vielleicht fällt es ihr dann später mal nicht so schwer?! Wer weiß, vielleicht ist es bei KiGa Englisch ja ähnlich, wenn das eine Muttersprachlerin macht oder eine die sehr gut Englisch spricht, ist das bestimmt eine Bereicherung!

LG

Beitrag von manavgat 25.05.11 - 10:24 Uhr

Genau diese Erfahrung machen wir in der Nachhilfe auch. Es macht keinen Unterschied.

Schade nur, dass die Stunden für Englisch in der Grundschule verplempert werden, anstatt den Kindern eine breite Basis für die 5. Klasse mitzugeben.

Gruß

Manavgat

Beitrag von woodgo 25.05.11 - 08:52 Uhr

Hallo,

wenn man Englisch nicht tägl. anwendet, finde ich diese Frühförderung in der Richtung einfach daneben. Die Kinder sollen doch Kinder sein und nicht jeden Mist mitmachen müssen, den die Eltern gut für sie finden.
Bei uns im Kiga wird es auch angeboten, die Kinder, die es mitgemacht haben und nun schon 1 Jahr in der Schule sind, ohne Englischunterricht, reden ganau soviel Englisch, wie Kinder, die nicht im Kiga daran teilgenommen haben.

LG

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 10:38 Uhr

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Die Kinder sollen doch Kinder sein und nicht jeden Mist mitmachen müssen, den die Eltern gut für sie finden.
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Es gibt Kinder, die schon von Kontakten zu andersprachigen Menschen Interesse daran haben, etwas zu "lernen".
Viele machen das, weil sie es selbst wollen, es macht ihnen Spaß, genauso wie sie radfahren, schwimmen, inlinern lernen wollen.

Beitrag von woodgo 25.05.11 - 12:40 Uhr

Mal ehrlich, die meisten Kinder haben gar keine Lust darauf, die Eltern wollen es, hab ich hier mehrfach erlebt.
Ich sagte auch, wenn die Sprache NICHT täglich zum Einsatz kommt, ist es meines Erachtens Schwachsinn.

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 13:09 Uhr

Ich kenne nicht so viele, die Englisch gemacht haben, aber diejenigen wollten es und haben eben den Eltern gesat, daß sie angemeldet werden wollen und haben sich auch jede Woche darauf gefreut.

Bei meiner Tochter war es ganz genauso wie sie auch schwimmen lernen wollte.

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Ich sagte auch, wenn die Sprache NICHT täglich zum Einsatz kommt, ist es meines Erachtens Schwachsinn.
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Es kommt eben darauf an, was man erwartet.
Es gibt ja Eltern, die tatsächlich glauben, daß ein Kind, welches im Kiga Englisch hatte, dann 3 Jahre später im Schul-Englischunterricht schon etwas kann.
Diese Erwartung ist natürlich völliger Blödsinn.

Was der jazzbassist aber sagte, sehe ich auch so.
Es geht lediglich darum, daß einem Kind diese Sprache an sich fremd ist, daß ein ein bißchen ein Ohr dafür hat.

Zumindest kann meine Tochter noch ein paar Wörter oder merkt sie die, die sich bei mir erfragt, kann ein "th", wo wir damals in 5. Klasse erst eine ganze Weile brauchten und ihre Aussprache hört sich ganz gut an.
Sie kann kein Englisch in dem Sinne, das ist ganz klar.

Aber ich habe das auch nie erwartet.
Ich habe es sie einfach "just for fun" machen lassen.

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 13:14 Uhr

Ich habe hier im Forum schon oft gelesen, daß "Lernen" als negativ angesehen wird.
Häufig heißt es: "Kinder sollen doch Kinder sein (und spielen)."

Angebote in Hort oder (Ganztags-)Schule werden abgelehnt, denn das Kind soll ja spielen.


Ich kann das nicht nachvollziehen.
Natürlich sollen Kinder spielen, das tun sie ja sowieso immer.
Aber viele Kinder sind doch total wißbegierig und experementierfreudig, wollen Neues ausprobieren und machen, freuen sich dann auch, wenn sie angeleitet werden.
Ich meine auch nicht speziell Englisch, es kann auch Töpfern, tanzen, schwimmen, gitarre oder Tennis sein.


Beitrag von anarchie 25.05.11 - 09:18 Uhr

hallo!

Im Grunde ist es fun...

ABER: wenn die Kinder so früh den Sprachrythmus aufnehmen, wird ihnen das ganz sicher später nicht von Nachteil sein;-)
In unserer Kita hat das eine Muttersprachlerin ganz klasse gemacht!

lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von visilo 25.05.11 - 10:11 Uhr

Absolut just for fun, da wird kaum was hängenbleiben. Mein Cousin wollte seinem Kind english lernen ermöglichen und die Familie ist für 12 Monate nach Australien, das Kind ( damals 4) ist also 12 Monate dort in den Kiga gegangen und sprach danach sehr gut Englisch, nun sind sie seid etwas über einem Jahr wieder in Deutschland und der Junge spricht und versteht kaum noch etwas und das obwohl er jede Woche zum Kiga Englisch muß.

LG
visilo

Beitrag von manavgat 25.05.11 - 10:22 Uhr

Ich habe ein Nachhilfeinstitut und habe derartige Anfragen immer abgewiesen, da ich das für unseriös halte.

Das ist eine Spaßveranstaltung und bringt die Kinder genaus weiter, wie anderes, z. B. musikalische Früherziehung, Chinesisch/Türkisch/Afrikaans...., kreatives Malen usw. Nett aber nicht notwendig.

In Bezug auf die Schule, den beruflichen Erfolg usw. bringt es nichts. Hinzu kommt, dass diese Veranstaltungen extra zu bezahlen sind. Die Kitagebühren sind eigentlich schon hoch genug und die Erzieherinnen können den Kindern genug beibringen.

Ich würde das Geld in gemeinsame Aktivitäten (Museum, Zoo, Palmengarten, Theater, Konzert etc.) investieren und viel mit meinem Kind über das Erlebte sprechen. Das bringt mehr.

Gruß

Manavgat

Beitrag von 3wichtel 25.05.11 - 11:04 Uhr

Ist nur just for fun!

Bei uns im KiGa muss man das auch extra bezahlen (20€).
Die Kinder möchten es aber fast alle, weil das Angebot nur für die älteren Kinder (die im nächsten Jahr eingeschult werden) gilt und sie es ganz toll finden, dass sie mit der Englisch-Lehrerin (ist eine Engländerin, die für die Stunden in den KiGa kommt) in einen extra Raum gehen dürfen und "Unterricht" machen.

Dadurch fühlen sie sich groß und wichtig. ;-)

Gebracht hat es uns was, weil wir unserem Sohn so die Angst vor der Schule nehmen konnten. Er hat nämlich gemerkt, dass etwas, was "Unterricht" genannt wird durchaus auch Spaß machen kann.

Beitrag von engelchen28 25.05.11 - 15:42 Uhr

just for fun - es sei denn, englisch wird dann gleich ab der 1. klasse weiterunterrichtet, was selten der fall ist.

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