Blutgruppe 0 Resus Negativ

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von arjen 24.05.11 - 21:46 Uhr

Ich habe bisher mitbekommen das man sich möglicherweise in der 27. SSW spritzen lassen muss, falls der Partner die Blutgruppe ???? hat.

Könnt ihr mir da näheres sagen?

Beitrag von kiss83 24.05.11 - 21:47 Uhr

Hallo, ne Ich glaub der Partner nicht, oder? Nur wenn man selbst RH- ist, dann in der 27.ssw. und nach der geburt.
LG

Beitrag von anyca 24.05.11 - 21:49 Uhr

Unsinn. Blutgruppe 0 macht gar nichts aus.

Nur wenn die FRAU Rhesus-negativ ist und der Partner Rhesus-Positiv, dann ist eine Spritze nötig.

Beitrag von mellylopez 24.05.11 - 21:51 Uhr

hallo

ich bin 0neg.
ja bei mir war es in der 28 ssw und nach der geburt da mein kind pos. ist
werde die spritze dieses mal auch wieder bekommen.

aber um den partner geht es garnicht nur wen du neg. bist

Beitrag von arjen 24.05.11 - 21:53 Uhr

ich bin eben 0 negativ :=(

Beitrag von mellylopez 24.05.11 - 22:02 Uhr

wie gesagt ich auch .
ist doch aber nichts schlimmes.

Beitrag von lilly-marlene 24.05.11 - 23:56 Uhr

Ist doch heute keine Problem mehr....
Früher....ja da wars eins. Die Oma meines Freundes durfte darauf hin nur ein Kind bekommen-oder man riet ihr dazu.
Aber heutzutage gibts die Spritze und alles geht klar.... Kein Problem mehr :)

Mach dir da drüber mal nicht unnötig sorgen. gibt wichtigeres :)

Alles Gute

Beitrag von kiss83 24.05.11 - 21:53 Uhr

das stimmt, der patner hat nichts damit zu tun, geht nur um die blutgruppen von mutter und kind.
#winke

Beitrag von puschel1603 24.05.11 - 21:58 Uhr

Naja, irgendwie doch...

Ich bin 0 negativ und mein Mann ist auch negativ...Habe mich über die Blutgruppen und Zusammensetzungen erkundigt und da er einen Blutspendeausweis hat und damit def. als negativ ausgewiesen ist brauche ich die Spritze nicht, hat nämlich auch oder kann Nebenwirkungen haben. Eine freundin ahtte vier Jahre ein Loch an der Einspritzstelle... Kopie seines Ausweises wurde in den Mutterpass geheftet...

Lg Nina+Ben inside (30+6)

Beitrag von solania85 24.05.11 - 22:04 Uhr

mit dem partner hat das nix zu tun- es wird ja nur deine Blutgruppe bestimmt und nicht die von deinem Mann...

das bekommst du wenn du Rhesus negativ bist - so in der 27. SSW und glaub 24 nach der Geburt- sonst könnte es in einer späteren SS sein, dass dein körper das kind abstößt falls es RH positiv ist.

LG solania

Beitrag von leenchen82 24.05.11 - 22:15 Uhr

Stimmt. Es ist absolut wurscht was für eine Blutgruppe der Partner hat! Ich bin auch 0 negativ und habe in der 29.SSW die Anti D Spritze bekommen. Dann wurde innerhalb von 72 Stunden mein Kind getestet. Und da mein Kleiner 0 positiv ist habe ich die zweite Immunisierungsspritze bekommen da es beim 2 Kind gefährlich werden könnte!;-)

Beitrag von -marja- 24.05.11 - 23:06 Uhr

Also, es ist NICHT egal, welche Blutgruppe dein Partner hat.

Ich erinner mich nur dunkel (hab das alles im Rahmen einer FG erfahren): Wenn ihr beide negativ seid, kann euer Baby auch nur negativ sein (ihr erinnert euch - Mendel - Erbsen - und so...), dann brauchst du die Spritze nicht. Wenn man aber beim Partner nicht sicher ist, dann kriegt man vorsichtshalber die Spritze.

Wenn du die Spritze nicht kriegst, dann passiert deinem jetzigen Baby nichts. Aber es kann passieren, dass du Antikörper gegen positives Blut bildest und deshalb spätere Schwangerschaften in FG enden. Das wird mit der Spritze verhindert.

Ich hab damals null Nebenwirkungen gehabt.
Lass dich am besten beim FA beraten, und schlepp deinen Partner mit!

Marja

Beitrag von caracoleta 24.05.11 - 23:23 Uhr

Also, um jetzt hier mal mit dem Halbwissen aufzuräumen:

1) Es geht nur um den Rhesusfaktor. ABO interessiert im Rahmen der "Spritze" (Anti-D-Prophylaxe) nicht
2) Eine rh- Mutter bildet bei Kontakt mit RH+ Blut Antikörper. Die können dann bei einer erneuten SS das Kind schädigen
3) Das Kind kann nur RH+ sein, wenn min. 1 Elternteil RH+ ist
4) Daraus ergibt sich: Eine rh- Mutter bekommt generell erstmal diese Spritze. FALLS der Vater nachgewiesener Weise auch rh- wäre, ist diese nicht nötig. Allerdings ist es rechtlich fragwürdig, auch einer rh- Mutter kein Rhesogam zu geben und geschieht meistens auf eigene Verantwortung, da z.B. die Mutter ja auch -aus welchen Gründen auch immer- lügen könnte über den Vater etc.
5) Getestet wird ja eh nur die Mutter. Von daher ist meistens die BG des Vaters entweder nicht bekannt oder nicht ausreichend belegt. Falls doch, würde dies ggf. zu einer Entscheidung nach 4 führen