Abstillen, wann habt Ihr angefangen?????

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von murmel2117 24.05.11 - 22:13 Uhr

Hallöchen,

meine Tochter ist nun fast 16 Wochen alt und ich denke langsam nach abzustillen.

Ich muss dazu sagen das ich abpumpe, meine Tochte bekommt schon seit der 2. Woche die abgepumpte Milch aus der Brust. An meiner Brust lasse ich Sie deshalb nicht mehr weil Sie mir die so kaputt gebissen hat, das meine Brustwarzen gelasert werden mussten.

Nun habe ich im Internet gelesen das man bis 26 Wochen voll stillen soll und dann mit Beikost anfangen soll.

Was sagt Ihr dazu, und wenn ja wie habt Ihr abgestillt und vor allem wie lat waren da Eure Kinder?

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.

LG Murmel#winke

Beitrag von lil77 24.05.11 - 22:19 Uhr

Hallo!
Hab mit knapp Monaten mit Beikost angefangen. Mit 11 monaten aß sie vom Familientisch mit. AN Abstillen denken wir noch nicht.....;-)

Beitrag von lil77 24.05.11 - 22:28 Uhr

meinte knapp 6 Monate
:-p

Beitrag von eumele76 24.05.11 - 22:20 Uhr

Hi,

willst du abstillen weil du nicht mehr pumpen willst?

Beikost ist davon abhängig wie beikostreif das Kind ist.

Ein Auszug aus dem Rund-ums-Baby-Forum:

Es geht nicht darum, dass das Kind von alleine zum Sitzen kommt. Dein Kind sollte einigermaßen ohne Stütze oder nur mit sehr wenig Unterstützung sitzen können, so dass es in der Lage ist, selbst Nahrung in die Hand zu nehmen und in den Mund zu führen. Wenn es dir die Nahrung aus der Hand reißt und voller Begeisterung in den Mund steckt, dann ist sicher der Zeitpunkt gekommen, dass Du ihm ergänzend zur Muttermilch auch andere Nahrung anbietest. Solange es aber (normale Entwicklung vorausgesetzt) nicht in der Lage ist, Nahrung selbst in den Mund zu stecken (u.a. weil es sich noch nicht alleine so aufrecht halten kann und beide Hände zum Abstützen braucht) ist es in aller Regel zu früh für Beikost.

Außerdem würde ich auch auf die anderen Kriterien für die Bereitschaft zur Beikost achten:
• der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt,
• es zeigt Bereitschaft zum Kauen,
• es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken,
• es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen lässt.

Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, ist der Zeitpunkt für den Beginn der Beikost gekommen (meist ist das Kind dann etwa ein halbes Jahr alt, es kann aber auch eventuell jünger (eher selten) oder älter (nicht ganz so selten) sein) und Du kannst langsam zusätzliche Nahrung ergänzend zur Muttermilch anbieten.

Dein Kind weiß am besten, wann es soweit ist, dass es ergänzend zum Stillen andere Nahrung braucht und will. Lass dich von ihm leiten. Bei einem gesunden voll ausgetragenen Baby ist in aller Regel auch keine Sorge in Hinblick auf die Versorgung mit Nährstoffen nötig.

Abgestillt ist Fiona mit knapp 15 noch nicht (trotz offenen Brustwarzen und zwei Lasersitzungen ;-)). Angefangen mit Beikost hatte ich mit knapp 6 Monaten.

Lg,
Nina

Beitrag von eumele76 24.05.11 - 22:21 Uhr

Äh, 15 Monate mein ich natürlich #hicks.....

Beitrag von emmy06 24.05.11 - 22:26 Uhr

abgestillt wurde der große mit 22 monaten
mini ist nun 8 monate und stillt noch ganz viel zur beikost


lg

Beitrag von sarahjane 24.05.11 - 23:30 Uhr

Keine Sorge, keine Frau "soll" Brusternährung betreiben. Vielen Frauen ist dies ja gar nicht möglich.

Beitrag von valentina.wien 25.05.11 - 12:43 Uhr

"Vielen Frauen ist dies ja gar nicht möglich. "

2%!

Beitrag von sarahjane 25.05.11 - 19:23 Uhr

Ähem - es sind 2 bis 5 Prozent, und die Dunkelziffer ist vermutlich höher. #aha

Beitrag von gussymaus 25.05.11 - 22:14 Uhr

die dunkelziffer wie viele frauen ihre kinder aus versehen stillen obwohl es ihnen nicht möglich ist oder die der frauen die wegen schlechter beratung viel zu früh abstillen obwohl es gar nicht nötig gewesen wäre?! #cool

aber ich denke das stand hier nicht zur debatte... die ausgangssituation ist ja eindeutig...

Beitrag von montana82 25.05.11 - 00:01 Uhr

Hallo,

ich denke, Du solltest das so machen, wie ihr beide Euch wohl fühlt. Dein Kind sollte aber auch nicht beikostreif sein um abzustillen. Genau so kannst Du auch auf Flasche umstellen.

ich habe meine Maus mit 4,5 Monaten abgestillt, weil sie nicht mehr satt wurde. Sie hat den Wechsel problemslos akzeptiert. Sie bekommt seit dem 1er von Bebivita. Diese verträgt sie super.

Übrigens schläft sie seit dem auch durch.

LG

Beitrag von littlelight 25.05.11 - 06:46 Uhr

Huhu Murmel!

Erstmal: 26 Wochen - das ist ein Richtwert. Vollstillen kann (und sollte man auch) solange, wie das Baby noch nicht Beikostreif ist (alternativ muss man dann eben auf Kunstmilch umstellen, wenn man nicht (mehr) stillen möchte).

Im ersten Jahr ist feste Nahrung ja eh nur BEIkost, die Milch ist das wichtigste, daher musst du wenn du nicht mehr stillen möchtest auch nach der Beikosteinführung Kunstmilch füttern. Man ersetzt ja nicht eine Mahlzeit nach der anderen mit Beikost.

Ich selbst stille noch, mein Sohn ist 15 Monate. Vom Abstillen sind wir auch noch weit entfernt. Im Prinzip haben wir den Prozess des Abstillens aber mit ca. 6 Monaten begonnen, indem ich Beikost angeboten habe. Nur ist Abstillen natürlicherweise ein sehr sehr langer Prozess. Es wird wahrscheinlich noch länger dauern, bis mein Sohn gar nicht mehr stillen möchte.

LG littlelight

Beitrag von mimilotta1976 25.05.11 - 13:06 Uhr

Huhu,
ich habe 8 Monate voll gestillt. Jetzt ist sie
10,5 Monate und isst bei uns mit.
Entweder würzen wir mit Salz erst auf unserem Teller
oder ich koche extra für sie. Je nachdem, was es zu
Essen gibt.
Ich stille noch nachts und mittags und mache das solange
sie mag:-D
LG
Mimi

Beitrag von gussymaus 25.05.11 - 22:11 Uhr

ich habe sehr viel später darüber nachgedacht.

wenn das so für dich ok ist, wie es ist, würde ich weitermachen. nichts ist besser als mumi fürs kind.

aber wenn es für dich so unangenehm ist gibt es auch guute alternatven, und statt der mumi pulver in die flasche zu füllen dürfte ja kein großes problem darstellen in eurem fall.

für den löffel finde ich es noch etwas früh, aber wenn abstillen finde ich mit löffel prinzipiell besser als mit pulvermilch - aber das ist so eie glaubensfrage...

es heißt immer ein halbes jahr voll stzillen ist das beste. ich behaupte man kann nicht zu lange voll stillen... zu früh mit beikost geht immer... aber wenn dein wurm das nicht mag wird er es dir zeigen ;-) und du wirst mit dem löffel eh keinen erfolg haben und dir überlegen weiterzustillen oder milchnahrung zu geben. ich hab dann immer weitergestillt weils einfacher ist - aber ich habe nie gepumpt, da war das sehr unkompliziert... wenn du nicht mehr pumpen magst aber auch nicht direkt stillen kannst wegen dauerhaft beschädigter brustwarzen finde ich ist eine gute säugöingsnahrung und allmähliches brei geben völlig ok... andere stillen aus viel niederen gründen ab... und letztlich ist die moderne säuglingsmilch schon ganz gut... und dein baby ist ja auch "schon" 4 monate!

also wiedermal: aufs bauchgefühl hören!! und wenn du meist esist für euch ok versuch es mit breichen, aber was mildes, und wenn es nicht klappt überlege was für dich das kleinere übel wäre: weiter stillen mit pumpe oder flaschennahrung geben... letztlich kannst du das nur selber entscheiden was FÜR EUCH das richtige ist!