Probleme bei der Familienreha

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von haci83 25.05.11 - 00:17 Uhr

Unsere Tochter (3) wurde 8 1/2 Monate wegen Leukämie behandelt und seit letzter Woche haben wir die Chemo hinter uns gebracht, Gott sei dank!

Da uns die Zeit sehr mitgenommen hat, haben wir einen Familienreha in Bad Oexen beantragt und genehmigt bekommen (für uns vier). Soweit so gut.
Jetzt kann uns aber niemand genau sagen wie es mit dem Gehalt von meinem Mann weiterläuft. Zählt bei einer Familienreha nicht die Familie als Patient- so steht es nämlich in der Broschüre und der Name sagt es ja auch, wenn es nur für unsere Tochter gut wäre dann würden sie ja die Kur wohl nicht für uns als komplette Familie bewilligen oder?
Die Sozialarbeiterin in der Klinik hat gesagt, er kann unbezahlten Urlaub beantragen und bei der KK einen Antrag auf Lohnfortzahlung stellen. Die KK sagt jetzt aber er wird aus der Haushaltshilfekasse bezahlt, was aber nur einen Stundenlohn von 10,20€ hat, mein Mann hat aber den doppelten Stundenlohn. Die KK sagt "nur als Begleitperson" steht ihm nicht mehr zu.

Wir würden den einen Monat fast 1000 € Miese haben.Da ich zur Zeit noch in Elternzeit bin sind wir auf sein Gehalt angewiesen. Wir sind 4 Wochen in der Kur, unsere Fixkosten bleiben hier.

Er könnte auch normalen Urlaub nehmen, aber 1. er hat nicht mehr so viele Urlaubsstage, weil er während der Intensivtherapie sehr oft frei genommen hat um entweder im Kh zu bleiben oder aber um zu Hause auf unsere kleine Maus aufzupassen.
2. Wir fahren von Ende Juni bis Ende Juli, d.h. er könnte für den Rest des Jahres keinen einzigen Tag Urlaub mehr nehmen.


Wer hat schonmal eine Familienreha gemacht und wie ist es bei euch abgelaufen? Gab es ähnliche Probleme? Bin für Ratschläge sehr dankbar.

Beitrag von ninna68 25.05.11 - 06:54 Uhr

Hallo,

stell die Frage mal bei www.rehakids.de.
Da weiss ich, dass verschiedene schon mit Mann auf Familienreha waren.

Puh, da haben wir ja Glück, dass für uns eine Mutter-Kind-Kur und eine Vater-Kur genehmigt wurden...überall Fallstricke.

LG Ninna

Beitrag von splitti81 26.05.11 - 08:48 Uhr

Ich würde mich an deiner Stelle direkt mit dem ReHa-Zentrum in Verbindung setzen...die Helfen euch da bestimmt auch weiter...

Kenne das Prozedere von der Familien-ReHa in Tannheim...die bieten dort auch jegliche Unterstützung und Beratung bei der Beantragung an...

Beitrag von togram 26.05.11 - 08:53 Uhr

Hallo,

unsere kleine Maus ist schwer herzkrank und hatte im Januar eine schwere Herzop.Wir haben nun auch eine Familienreha in der Nachsorgeklinik Tannheim genehmigt bekommen.
Unsere Reha wurde vom Rentenversicherungsträger genehmigt.
Lt. Klinik sollen wir jetzt Antrag auf Nettoverdienstausfall stellen beim Rentenversicherungsträger.Da sind wir gerade dabei .

Wir gehen nun zum 2ten mal in eine Familienreha und die erste wurde über die Krankenkasse genehmigt die auch den Verdienstausfall bezahlte.
Also auf jeden Fall muss er kein Urlaub nehmen!!

Wenn du möchtest kannst mir gerne ein PN schreiben oder mich über rehakids PN erreichen.

Liebe Grüsse Togram

Beitrag von fischlein89 31.05.11 - 12:36 Uhr

hallo,

also eig müsste dein Mann seinen Lohn weiterbekommen... Bei berufstätiges läuft das ja nicht über die KK sonder über die... äh.. ja das wort fehlt mir... und die bezahlen den Lohn!!!! So kenn ich das