Beschäftigungsverbot? -etwas länger...-

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 0.-bea-.0 25.05.11 - 09:24 Uhr

Hallo Ihr lieben Mit#schwanger!

Bin eben von meiner Hausärztin nach Hause gekommen, nun zum 4. Mal in dieser SS mit einer Krankschreibung... :-( Habe seit Montag wieder mit Übelkeit zu kämpfen und massiven Bauchkrämpfen... Sie tippt auf einen Magen-Darm-Infekt und nun "darf" ich erstmal Diät halten. Gleichzeitig legte sie mir auch ans Herz, mal über ein Beschäftigungsverbot mit meiner Chefin zu sprechen. Da ich nun schon des öfteren ausgefallen und sie aus meinen Erzählungen betriffs der Arbeit vermutet, dass es sich teilweise auch um streßbedingte "Ausfälle" handelt. Arbeite selbst in einer Arztpraxis und es ist schon unter "normalen Umständen" total streßig... Nun bin ich in der Zwickmühle. Habe bereits mit meiner Chefin gesprochen und sie sagte halt, entweder Beschäftigungsverbot oder ich muss die Zähne zusammenbeißen und durchhalten... Nun hatte ich aber schon mal irgendwo gemeint zu lesen, dass es ein teilweises Beschäftigungsverbot gibt? Kann mir dazu jemand etwas sagen? Bin im Moment sehr ratlos... Auf der einen Seite liebe ich meine Arbeit und will sie ungern vorzeitig an den Nagel hängen. Auf der anderen Seite hätte ich gerade so richtig "Lust" alles hinzuwerfen, da meine Chefin leider nicht so nett reagiert hat :-[ Ich hatte jetzt keinen Blumenstrauß o.ä. erwartet, aber die Reakrion war schon heftig... #gruebel

Danke für's Lesen und Sorry, dass es länger geworden ist #hicks

LG, die Bea

Beitrag von pummelchen7182 25.05.11 - 09:32 Uhr

ja mein Chef (Arzt) hat genauso reagiert. Ich bin im BV und seitdem gehts mir gut :-)

Muss allerdings heute mittag hin :-(, muss noch einiges klären mit ihm (er hatte vorher keine Zeit für mich) und will gleich meine Sachen holen.

So sind Chefs, die Ärzte nun mal :-[

Beitrag von lexi-74 25.05.11 - 09:34 Uhr

Hi,

es gibt ein eingeschränktes Beschäftigungsverbot. Du kriegst das gleiche Gehalt, auch wenn der Arzt dir bescheinigt, daß nur noch 4h Arbeit am Tag für dich zumutbar sind.

In deinem Fall glaub ich aber, daß der "Psychostreß" damit nicht aufhört.

Wir haben einen Club: "Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft" vielleicht hast du Lust vorbeizukommen....

Ganz liebe Grüße
Lexi

Beitrag von lilja27 25.05.11 - 09:39 Uhr

Also mit einem BV ging es deiner chefin besser.....sie hat keinen schaden dadurch im gegenteil...wenn du normal krankgeschrieben bist...dannhat sie einen ausfall und muss trotzdem lohn zahlen.... gehst du ins beschäftigungsverbot muss sie ab sofort nicht mehr für dich zahlen und kann für die zeit wo du im BV bis der sogar noch bis ende der elternzeit jemand befristet auf deine Stelle einstellen...

Die ärztin kann dir auch ein teilweise beschäftigungsverbot geben. Sowas wie nur 4 Std am tag zu arbeiten...deine chefin zahlt dann nur was du tatsächlich gearbeitet hast...und der rest des einkommens zahlt dann die KK oder berufsgenossenschaft drauf..bis zu deinem normalen nettogehalt.

lg



Beitrag von momo2101 25.05.11 - 09:49 Uhr

... allerdings ... (würde ich gerne noch ergänzen) ist es in vielen Berufen dann schwer, einen Ersatz befristet einzustellen, weil das in so einem Fall ziemlich viel Verwaltungsaufwand bedeutet. Deshalb scheuen sich viele Arbeitgeber vor einem teilweisen Berufsverbot erst recht.
Total blöd zwar, dass es so ist, aber das System kann man ja leider nicht ändern.

#winke
Momo (ET - 9) #verliebt #huepf

Beitrag von 0.-bea-.0 25.05.11 - 09:54 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten!

Werde nächste Woche mal zum Gespräch bei der Chefin antreten und die Einzelheiten besprechen...

LG #winke

Beitrag von annibremen 25.05.11 - 10:20 Uhr

Hi Bea,

das ist ja immer so eine Sache mit dem Beschäftigungsverbot. Ich könnte auch eins nehmen (von der FÄ Teilzeit-BV, vom Hausarzt sogar vollständiges BV wegen Mobbing), gehe aber immer noch jeden Tag zur Arbeit (und ärgere mir auch jeden Abend den Arsch ab, dass ich es wieder gemacht habe).

Wenn du dich aber alternativ krankschreiben lassen würdest, ist ein BV auf alle Fälle für beide Seiten die bessere Lösung. Der Arbeitgeber kriegt das Gehalt komplett erstattet (inklusive Sozialabgaben!!) und du hast keine Kürzung beim Elterngeld.

Bitte beachte auch, dass Krankengeld (solltest du welches beziehen, wenn du länger krankgeschrieben bist) NICHT bei der Berechnung des Elterngeldes berücksichtigt wird. Der Krankengeld-Zeitraum wird mit NULL angenommen. Wissen viele nicht.

LG Anni