Klassenfahrt Ausschluss...

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sandra16816 25.05.11 - 09:33 Uhr

Hallo,

ich habe einen 10jährigen Sohn (4. Klasse Grundschule), der verhaltensauffällig ist. Wir sind seit Jahren in Behandlung, aber er hat immer mal wieder Ausraster. Wobei es in letzter Zeit weniger geworden ist, aber das kann sich ja auch wieder ändern. Er macht manchmal einfach nicht mehr mit im Unterricht (man braucht ihn nur zu kritisieren), bockt dann und rennt manchmal sogar aus der Klasse.

Das Ganze kam auch schon mal beim Wandertag vor. Da hat er sich unter einen Busch gehockt und ist nicht mehr vorgekommen. Die Klassenlehrerin musste erst "Hilfe" holen, sie hatte ja noch 20 andere Kinder, um die sie sich kümmern musste.

Nun steht die Klassenfahrt an. 3 Tage. Ich hatte vor Wochen schon deshalb ein Gespräch mit der Klassenlehrerin, wo sie sagte, dass sie meinen Sohn nicht mitnehmen will. Sie kann sich nicht nur um ihn kümmern. Klar sehe ich ein. Da sie ihn aber nicht ausschliessen wollte, machte sie den Vorschlag (nach Rücksprache mit der Direktorin), dass die Ein-Euro-Kraft (mit der kommt er super klar) mitkommt und nachmittags aber wieder nach Hause fährt und meinen Sohn dann mitnehmen würde. So dass er nur vormittags mit dabei ist und dann wieder zu Hause ist. Ich hab mit meinem Sohn drüber gesprochen und er war zwar traurig, hat es aber eingesehen und war einverstanden. Heute bekomme ich nun Bescheid, dass er nicht mitgenommen wird, weil die Ein-Euro-Kraft die Aufsicht nicht übernehmen darf, es müsse immer eine Lehrkraft dabei sein. Super. Jetzt hat sich mein Sohn damit abgefunden und nun das. Ich weiss gar nicht, wie ich ihm das erklären soll.

Er soll jetzt die 3 Tage in eine andere Klasse gehen (in eine 3. Klasse). Ich finde das nicht richtig. Ich denke, er ist schon bestraft genug, dass er nicht mitfahren darf. Nun möchte ich der Lehrerin den Vorschlag machen, entweder ihn mitzunehmen und wenn es nicht geht, mich sofort anzurufen und ich hole ihn ab oder aber er bekommt Aufgaben für die 3 Tage, die er dann zu Hause erledigen muss. Denn ich bin mir sicher, es ist für ein Kind schon schwer genug, ausgeschlossen zu werden. Wenn sie später in der Klasse über die Fahrt sprechen, wird er nie mitreden können. Soll er nun auch noch in eine andere Klasse gehen und sich dort auslachen lassen? (Kinder sind manchmal sehr grausam.)

Was denkt Ihr? Reagiere ich über oder was würdet Ihr tun?

LG Sandra

Beitrag von scrollan01 25.05.11 - 09:43 Uhr

Welche Diagnose hat dein Sohn denn?

Ich sage es jetzt mal ganz vorsichtig so:

wenn dein Sohn keine Diagnose hat und die Lerher schon so lange probleme mit ihm haben, dann kann ich absolut verstehen, dass es nun so gehandhabt wird!

Es ist nunmal schwierig, allen Kinder gerecht zu werden und 3 schöne Tage als Gemeinschaft zu verbringen wenn 1 Kind alles sprengen kann!


Hat er keine Schulbegleitung?

Keine Therapien?

Ist er ADHSler?


Beitrag von scrollan01 25.05.11 - 09:44 Uhr

;-)

Beitrag von sandra16816 25.05.11 - 09:50 Uhr

Wir haben die Schulbegleitung beantragt, aber das ist noch nicht durch. Die Psychologin meint, dass ihm eine seelische Behinderung droht.

Ich kann leider nicht mitfahren, da ich noch eine kleine Tochter habe (2 Jahre).

Klar versteh ich die Lehrerin auch, aber dann kann sie sich doch vorher erkundigen, ob es geht. Und nicht erst dem Jungen Versprechungen machen und hinterher, nee doch nicht. Find ich nicht gut. Gerade bei ihm, wo er sowieso schon Probleme hat.

Wir haben keine genaue Diagnose. Er hat halt Schwierigkeiten mit Kritik, rennt dann weg. Die Psychologin meint, er hätte kein AD(H)S, wurde aber darauf nicht getestet. Sie möchte ihn auch nicht testen.

Er hat wöchentliche Therapiesitzungen bei der Psychologin. Das war es aber auch schon.

LG

Beitrag von accent 25.05.11 - 22:33 Uhr

Hallo, Sandra,

so ein bißchen habe ich jetzt doch die Luft angehalten.
Du schreibst, ihr habt seit Jahren Probleme mit dem Knirps, habt aber weiter nichts unternommen, als dieser (offensichtlich unfähigen) Psychologin zu vertrauen.

Mein Kind hat ADHS. Bis diese Diagnose feststand, sind wir von Pontius zu Pilatus gelaufen, haben -zig Tests mitgemacht, wir bzw. auch die Schule und Familienangehörige haben -zig Fragebögen ausfüllen müssen, es wurde ein EEG gemacht - es war ein sehr langer Weg, bis die Diagnose gestanden ist. Wurden diese Tests bei Deinem Kind gemacht? Wie kommt die Psychologin dazu, eine Krankheit auszuschließen??

Ich würde mich an Deiner Stelle an den Hausarzt wenden, der Dich bzw. Deinen Sohn umgehend an einen Facharzt überweist. Die Stunden mit der Psychologin würde ich ab sofort streichen. Dass es nix bringt, hast Du ja selbst erfahren.

Viel Kraft!

Beitrag von alpenbaby711 29.05.11 - 19:44 Uhr

Deine Psychologin ( sorry) ist aber total bekloppt. Die meint er hätte kein ADHS aber wissen tut sies auch nicht weil sie nicht testen will! Wechsel mal ganz schnell die Praxis. Das wird nichts gutes bei der Dame das kann ich dir jetzt schon sagen.
Ela
PS. Mein Kind ist nämlich frühkindlicher Autist und ADHSler ( plus noch ein paar Sachen)

Beitrag von knueddel 25.05.11 - 09:44 Uhr

Hallo Sandra,

bestünde nicht die Möglichkeit, dass Du mitfahren darfst und die Verantwortung für Deinen Sohn dann tragen kannst?

Ich weiß, dass bei uns auf der Abschlussfahrt auch eine Mutter mit war, damit die Lehrerin nicht für 24 Kinder allein da sein musste.

Wäre natütlich jetzt auch nicht so toll für deinen Sohn, ihr könntet ja ganz klare Abmachungen treffen, dass Du Dich sehr zurückhälst und nur eingreifst, wenn es wirklich nötig ist, aber so könnte er wenigstens dabei sein?

LG Cindy

Beitrag von tattel 25.05.11 - 13:04 Uhr

Hi,

mein Sohn ist gerade auf Klassenfahrt, und wir haben auch so einen verhaltensauffälligen Jungen in der Klasse, der nicht mitfahren durfte. Aus den von Dir genannten Gründen.

Den Eltern wurde der Vorschlag gemacht, dass sie ihn gerne morgens bringen könnten und mit ihm dann gemeinsam an den Unternehmungen teilnehmen könnten. Die Alternative wäre sonst der Unterricht in einer anderen Klasse gewesen wegen der Schulpflicht.

Leider konnten es die Eltern nciht einrichten mit ihm zu kommen. daher geht er die 3 Tage in eine andere Klasse.

LG

Tattel

Beitrag von sandra16816 25.05.11 - 13:08 Uhr

Mir ist es auch nicht möglich, meinen Sohn dort hinzubringen. Aber ich verstehe die Art und Weise nicht. Erst wurde gesagt, er kann mit, und jetzt, 3 Tage vorher, auf einmal nicht mehr. Find ich nicht in Ordnung.

Und als wenn das Ausschliessen nicht schon Strafe genug ist, soll er noch in eine andere Klasse? Das sehe ich nicht ein. Wäre eher für Aufgaben, die er zu Hause erledigen muss.

Mein Sohn ist sehr sensibel. Und ich stell mir nur mal vor, die Klasse ist wieder da und spricht über die Fahrt. Er kann nicht mitreden und dann geht das wieder los. Er rennt aus der Klasse, weil er sich ausgeschlossen vorkommt. War er ja auch. Ich glaub, das geht nach hinten los.

Beitrag von tattel 25.05.11 - 15:22 Uhr

Hi,

ich glaube, ich würde mein Kind auch zu Hause lassen bevor ich es in eine fremde Klasse schicken würde.

Aber grade weil wir in einer ähnlichen Situation sind , nur auf verschiedenen Positionen (ich hoffe Du verstehst was ich meine): ich kann die Lehrerin verstehen ! Der Junge in unserer Klasse versteckt sich auch dauernd unter dem Tisch und verweigert sich. Für eine Lehrerin mit noch 22 anderen Kids in der Klasse, die alle nicht ohne sind und solche Situationen gerne für sich ausnutzen, sehr schwierg zu meistern. Da bleibt eben nur der Ausschluß von der Klassenfahrt.

Bei uns hat auch eine Referendarin 3 Tage vorher wegen was-weiß-ich ihre Teilnahme abgesagt, hätte eine Mutter nicht deren Part übernommen hätten wir gar nicht fahren können. Für Deinen Sohn ist es natürlich schlimm, aber da Du nicht mitkannst und auch sonst niemand geht es nun mal nicht anders.

Da muß er wohl durch !

LG

Tattel

Beitrag von redrose123 25.05.11 - 18:02 Uhr

Hallo das ist sicher nicht schön für Ihn, aber stell dir mal vor er versaut den anderen 20 Kindern die 3 Tage....Wäre auch nicht das wahre...mein Cousin ist auch auffällig, ihn nimmt nicht mal eine Schule mehr auf....

Beitrag von arkti 30.05.11 - 12:45 Uhr

Warum soll dein Sohn Extrawürste bekommen?
Es ist nunmal so das es die Schulpflicht gibt, Schüler die nicht an Klassenfahrten teilnehmen können müssen in eine andere Klasse.
Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

Ich verstehe die Lehrerin übrigens das sie deinen Sohn nicht mitnimmt.
Die Verantwortung an einem fremden Ort würde ich auch nicht übernehmen wollen.

Beitrag von manavgat 25.05.11 - 13:17 Uhr

Warum fährt nicht einer von Euch Eltern mit? Das Problem werdet ihr noch öfter haben.

Ich würde auch nicht die Verantwortung übernehmen, wäre ich die Lehrerin.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sandra16816 25.05.11 - 13:22 Uhr

Das schrieb ich bereits. Mein Mann arbeitet und ich hab noch ein 2jähriges Kind zu betreuen. Da kann leider keiner mitfahren.

Schulbegleiter ist beantragt, nur leider dauert das immer bis solche Anträge durch sind. Ich hoffe, dass das alles klappt und wir künftig damit keine Probleme mehr haben.

Beitrag von nanoukaladar 25.05.11 - 13:32 Uhr

Was die Klassenfahrt anbelangt, da habe ich Verständnis für die Schule.
Der Junge ist seit Jahren in Behandlung, das heisst aber auch: seit Jahren Probleme und Zwischenfälle.

Vielleicht gibt diese Situation euch aber die Kraft nun mal hinzustehen und richtig für euren Sohn zu kämpfen. Mit solchen Problemen hat er Anrecht auf eine fundierte Abklärung und Diagnose und im Anschluss daran eine auf ihn zugeschnittene Therapie/Behandlung.
Unglaublich an was für sogenannte "Fachleute" ihr bisher geraten zu sein scheint, dass da noch nicht Nägel mit Köpfen gemacht wurden.

Die Psychologin scheint dazu weder in der Lage noch kompetent zu sein.
Da gehört ein Kinder- und Jugendpsychiater ran, ich würde dringend empfehlen, mich irgendwohin zu wenden, wo nicht nur ADHS diagnostiziert werden kann, sondern alle anderen Entwicklungsstörungen usw. inkl. Autismusspektrum!

Beitrag von kaethe68 25.05.11 - 21:00 Uhr

Hallo Sandra,

andere haben darauf verwiesen, dass es wichtig für die anderen Kinder der Klasse ist, dass sie eine ungestörte Klassenfahrt haben.
Aber hast Du auch einmal darüber nachgedacht, dass es ein Sicherheitsaspekt für Deinen Sohn gibt? Angenommen, er hockt nicht nur unter einem Busch sondern läuft weg und es passiert ihm etwas, weil die Lehrerin tut, was sie tun muss, nämlich sich um die Klasse kümmern... was dann?
Wenn sein Verhalten unberechenbar ist und er es nicht kontrollieren kann, wer passt dann auf ihn auf? Die Klassenlehrerin, so nebenbei? Eine Hilfskraft, die eventuell mit der Situation überfordert und auch rechtlich nicht abgesichert ist?
Wenn Dein Sohn sich so verhält, wie Du beschreibst, verstehe ich nicht, dass Du ihn unter diesen Bedingungen überhaupt mitfahren lassen würdest! Da halte ich drei Tage Unterricht in einer anderen Klasse für das kleinere Übel, und vielleicht wird´s ja auch ganz nett für ihn?

LG Käthe

Beitrag von skbochum 25.05.11 - 21:14 Uhr

Hallo Sandra,

für dein Kind tut es mir leid, dass er nicht an der Fahrt teilnehmen darf. Auch wenn die Position der Schule verständlich ist.

Faktisch ist es aber so, dass dein Sohn schulpflichtig ist und die Schule ihn während der Fahrt garnicht beurlauben darf.
Emotional kann ich dich total verstehen, ich hätte auch Probleme die Trauer meines Kindes ansehen zu müssen, nur ist die Schulpflicht halt da....

GrussGruss und ich hoffe ihr findet eine gute Lösung
Susanne

Beitrag von sandra16816 26.05.11 - 06:29 Uhr

Ich verstehe die Sicht der Lehrer total, keine Frage. Das hab ich der Lehrerin auch gesagt. Aber: Vor Wochen hiess es, es wäre mit der Direktorin abgesprochen, dass das Kind mitfahren könne und die Begleitung gesichert wäre. Da gehe ich mal von aus, dass es auch rechtlich in Ordnung ist. Und jetzt, 3 Tage vor Fahrt, heisst es plötzlich, er könne nicht mit. Das ist das, was mich so aufregt. Hätten sie 2 Wochen eher Bescheid gesagt, hätten wir vielleicht noch eine Lösung finden können, dass er doch mitfahren hätte können. Jetzt ist das aber leider nicht mehr möglich.

Es ist ja auch nicht so, dass mein Sohn ständig auffällt. Es gibt Tage, da passiert gar nichts. Und wer weiss, wenn eine Begleitperson mitgefahren wäre, vielleicht wäre ja alles gut gegangen? Nur ihn so auszuschliessen, find ich nicht in Ordnung. Zumal es Kinder in der Klasse gibt mit viel grösseren Problemen, und die dürfen mitfahren. Ich meine, das ist doch auch in den Augen der Kinder ungerecht.

Auf alle Fälle danke für die Antworten.

LG

Beitrag von scrollan01 26.05.11 - 13:42 Uhr

Okayyy - jetzt naoch mal:

ich kann ABSOLUT verstehen, dass es blöd gelaufen ist.
Ist nicht der ganz korrekte Weg gwesen durch die Lehrerin.

ABER: auch wenn DAS jetzt dein Thema hier ist möchte ich dich dennoch auf etwas hinweisen!

Dein Sohn scheint also evtl. ADHS zu haben!

Nun, scheinbar ... er hätte schon längst diagnostiziert sein können!

Daneben würde ich ihn auch auf Asperger untersuchen lassen, denn gerade bei Jungen geht das öfters Hand in Hand ...

Ich habe das Gefühl, ihr seid zu lange "hingehalten" worden, denn dein Sohn scheint ja schon länger Probleme zu haben und ihr seid nicht offensiv weiter gegangen.

Ist meine Vermutung ...

Statt jetzt die ganze Zeit über die Situation in der Schule nach zu denken würde ich mich ganz schnell wirklich mit einer KJP in verbindung setzen, damit deinem Kind WIRKLICH geholfen wird.

DAS wäre jetzt MEINE ganz private Priorität.

LG Scrollan

Beitrag von sandra16816 26.05.11 - 13:48 Uhr

Ja Du hast Recht. Ich war vorhin bei der Kinderärztin, hab mit ihr darüber gesprochen, sie meinte, einiges spräche schon für Asperger. Aber sie wäre kein Experte.

Ich habe jetzt unsere Psychologin angerufen, warte noch auf ihren Rückruf. Wenn sie mich abwimmelt oder mir das ausreden will, werde ich zur KJP gehen und dort sehen, dass ich da mit meinem Sohn einen Termin bekomme.

Weisst Du, wenn man sich nicht auskennt in solchen Sachen und nicht weiss, dass es eine Krankheit sein könnte, und alle, die Lehrer, die Psychologen, Dir sagen, er wäre einfach nur bockig. Dann glaubst Du es auch. Und denkst nicht an irgendeine Krankheit oder so.

Wie gesagt, ich warte jetzt das Gespräch mit der Psychologin ab und werde mich dann sofort mit der KJP in Verbindung setzen.

Danke für Deine Hilfe.

LG Sandra

Beitrag von scrollan01 26.05.11 - 16:40 Uhr

Finde ich gut so und mache dir Mut!

Lass dich nicht abwimmeln und vor allem:

achte darauf, dass du bestimmt auftrittst - wenn Du zaghaft wirkst oder zweifelnd, dann überrollen die dich!

Ich spreche aus erfahrung!

Wenn euch schon der Asperger gesagt wurde - zumindest der Verdacht, dann lag ich ja selber auch richtig!

Ich würde aber grundsätzlich nicht mit der Psychologin die Testung machen - da gehören ERFAHRENE Leute hin.
Und die findest z.B. in der Liste bei rehakid.

Nur mal so nebenher erwähnt, falls Du unsicher bist!

Besprich es mit der Psychologin und wenn sie selber unsicher ist entscheide DU als Mutter!

Viel Erfolg!

LG