Thrombose....

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von elias96 25.05.11 - 10:04 Uhr

Hallo ihr lieben, bei uns steckt irgendwie der wurm drinne....
Unsere tochter am 10 mai per not sectio geholt bei 35+3.
sie hat einen angeboren herzfehler ( AVSD) und ihre speiseröhre ist nicht durchgänig was operiert wird wenn sie so 4-5 kg wiegt. das mit dem herzen wird zwischen dem 6 und 7 monat operiert.
taj nun dachte ich das ich mich voll und ganz auf meine tochter konzentrieren kann wurde am 14 entlassen und gestern stellte ich dann fest das was mit meinem bein nicht stimmt keine schmerzen nur es war dunkler als das rechte.zum arzt und der mich gleich ins krankenhaus geschickt.....
jetzt habe ich eine BEckenvenenThrombose........bekomme heute stützstrümpfe und muß mir 2 mal am tag spritzen......Ich liege in rotenburg im krankenhaus und meine tochter in der MH Hannover bescheidener kann es nicht sein.....Hatte jemand von euch schon mal eine Beckenvenenthrombose????

liebe grüße steffi (die ganz traurig ist und nur weinen könnte)

Beitrag von usushi 25.05.11 - 13:20 Uhr


Ich hatte noch keine Beckenvenenthrombose, aber eine Unterschenkelthrombose im letzten Sommer.

Mein Bein war dick und ich konnte vor Schmerzen kaum laufen.

Behandlung wie folgt:

Stützstrümpfe
Spritzen
Blutverdünnende Tabletten (die Einstellung war etwas fummelig bei mir)

Die Tabletten habe ich 6 Monate nehmen müssen.
Ich sollte regelmäßig laufen.
Tägliches Tragen der Strümpfe.

Inzwischen ziehe ich die Strümpfe 2-3 mal in der Woche an, oder wenn ich mal länger unterwegs bin.

Unterschenkelstrümpfe reichen übrigens. Oben findet auch bei längeren Strümpfen keine Kompression statt.

Ich bevorzuge Runstrick, ohne Spitze und mit Noppenband oben.
Der Druck ist gleichmäßiger und ohne dir Spitzte ist das reinkommen kinderleicht.

Beitrag von bibuba1977 25.05.11 - 13:22 Uhr

Hallo Steffi,

ich hatte bislang keine Thrombose, sorry, kann dir da nicht helfen.

Ich wollt dir nur zwei Dinge sagen:

#herzlichen Glückwunsch zur Geburt! :-)
Und: Es tut mir wahnsinnig leid für dich, dass du nicht bei deiner Kleinen sein kannst. #liebdrueck

LG, gute Besserung und starke Nerven!
Barbara

Beitrag von elias96 25.05.11 - 13:27 Uhr

danke das ist lieb von dir!

Starke nerven kann ich gerade gut gebrauchen sind ziemlich dünn im moment.

Beitrag von chrissy78 08.06.11 - 00:53 Uhr

Liebe Steffi!
Das ist echt schlimm, was du mit deiner Maus mit machst und nun auch selbst erlebst...
Mein Sohn (zum Glück kerngesund!) kam vor knapp 3 Jahren per Not-Sectio, da die herztöne auf einmal weg waren. Diagnose nach der Sectio: Insertio Velamentosa - er wäre wohl bei einer normalen geburt verblutet!
Wie gesagt, er ist topfit!
ich erlitt nach der Not Sectio (10 tage danach) eine tiefe Beinvenenthrombose. Ein CT in der Klinik zeigte dann auch noch eine frische und eine "ältere" Beckenvenentrhombose und ein Gerinnsel, was "auf dem Weg " war, an.
Ich kam sofort in den OP, akute Lungenembolie und 3 (!!!) Thrombosen....
OP gelungen - Patient (fast) tot. Ich kollabierte im Aufwachraum, bekam ohne Betäubung einen ZVK gelegt - ich wurde ohnmächtig vor Schmerz - und fand mich 3 tage später auf der Intensivstation wieder :-(
Alles mit 14 tage alten Baby!
Allerdings war mein Sohn gesund und er war mit mir im Krankenhaus. Ein netter Arzt hatte alles dafür getan, dass ich nicht auf der Gefäßchirurgie lag, sondern auf der Wöchnerinnenstation - wo ich mein Kind mit im Zimmer hatte und auch von Hebammen und Kinderkrankenschwestern betreut wurde....
Ich war knapp 3 MOnate nicht mobil, lag 8 Wochen im Krankenhaus. Die Schmerzen waren die Hölle - meine Kaiserschnitte waren ein Spaziergang dagegen....
Absolut hilflos und auch zu hause noch länger auf Hilfeund Krücken angewiesen...
Nun, knapp 3 Jahre danach, weiß ich, dass ich KEINE Blutgerinnungsstörung habe, KEINE Thromboseneigung habe und die wahrscheinlichkeit, dass die OP nicht funktioniert auch nur bei 10 % lag...
Besten Dank!
Da meine Venen inkl. Hohlvene und 3 Hauptvenen "zu" sind und nicht noch einmal operativ geöffnet werden können, bin ich nun mein Leben lang Marcumar Patient, muss Stützstrümpge tragen (jeden Tag!!!) - für immer!!! - und im Notfall Heparin spritzen. Ich habe ein CoaguChek gerät - messe meine Blutwerte nun selbst und werde nie wieder gesund werden...
Aber: ich habe 2 gesunde Kinder!
Darüber bin ich unendlich dankbar!!!

Konnte man deine Beckenvenenthrombose auflösen?
Mein Tipp: mach auf jeden Fall einen Blutgerinnungstest (Faktor5). De machen deutschlandweit nur ganz wenige Ärzte - musst dich mal erkundigen - aber ich glaueb zu wissen, dass eine Praxis in hannover ist.

Ich wünsche dir alles alles Gute! Du bist nicht allein und ich weiß zumindest wie du dich fühlst,w as deine Hilflosigkeit, Schmerzen und deinen Zustand angeht.
ich wünsche deiner Tochter alles Gute und ganz viel Kraft für die anstehenden OPs! Sie wird das bestimt meistern!
Halte durch - es kommen bessere Zeiten - bestimmt!!!

Fühl dich gedrückt!

Lg Chrissy