Wie wird Diabetes erkannt?

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Beitrag von nicole1508 25.05.11 - 11:45 Uhr

Hallo zusammen
Ich hab nur diese kurze Frage und zwar,wer hat Diabetes und wie wurde es erkannt?Reicht einmal Blutabnehmen aus um diese Diagnose stellen zu können?
Ich selber bin nicht betroffen,sondern ne Bekannte.
Danke
Lg Nicole

Beitrag von spatzl27 25.05.11 - 11:51 Uhr

Hallo,

wenn man verstärkt Durst hat, ist das zumindest mal ein gutes Indiz einen Diabetes nachzuweisen.

Übers Blut kann man den Blutzuckerspiegel gut nachweisen. Vor allem im nüchternen Zustand und nach dem Essen. Die Schwankungen und Werte geben schnell Auskunft... Meist wird man dann zur Einstellung auf Insulin oder Tabletten, je nach Form ins KH einige Tage geschickt. So kenn ich es aus meiner Umgebung. Ist auch sinnvoll.. während der Insulineinstellung ist ne umfangreiche Kontrolle absolut notwendig..

LG Spatzl

Beitrag von mansojo 25.05.11 - 11:52 Uhr

hallo,


es gibt verschiedene symptome

abnormes durstgefühl
häufiges wasser lassen
gewichtsabnahme(bei typ1)

krankheitsgefühl
leistungsknick


wichtig sind regelmäßige blutzuckerkontrollen die aber immer nur den augenblicklichen blutzuckergehalt messen

kontrolliert wird der hba1c der den durchschnittlichen blutzuckerwert der letzten wochen anzeigt

außerdem wird ein glucosetoleranztest durchgeführt
da wird dem patienten eine zuckerlösung verabreicht ,zeitgleich gemessen wie der körper den zucker verarbeitet


lg

Beitrag von nicole1508 25.05.11 - 12:46 Uhr

Hallo
Erstmal danke.
Ja genauso kenne Ich das auch,also mit dem Glucose test usw.
Eine Freundin von mir sagte mir vor Tagen sie hätte ein auffälliges EKG.Dann hiess es,der Arzt vermutet Diabetes.Ich fragte Sie ob er diesen Test gemacht hätte,unter anderem mal den Blutzucker gemessen.nein sagte sie das er wolle sie nicht quälen?!?Dann hat Er am Nachmittag!Blut abgenommen für ein grosses Blutbild.Kurze Zeit später sagte Sie mir,Ich hab Diabetes.Ich sagte Ihr oh ok dann musst Du ja jetzt Ernährung umstellen usw,keine Cola mehr,Zucker im Kaffee ersetzen usw.Da sagte Sie nein der Arzt hat gesgt nur Weissmehl weglassen...Öhm ok...
Kurze Info Sie ist Adipös höchste Stufe,starker Raucher,das sprach Ich dann auch an da das ja fördert,dann hiess "nur weil Ich dick bin,heisst das nicht das das davon kommt,laut Arzt.Es wäre vererbung.
Ich glaube ganz einfach das sie mal wieder lügt.denn sie soll jetzt Tabletten nehmen und gut sei...
Alles etwas komisch
Lg

Beitrag von mansojo 25.05.11 - 13:13 Uhr

ah,


nun denn mit ernährungsumstellung und gewichtabnahme dürfte ihr zuckerproblem vielleicht sogar verschwunden sein


ehrlich das ganze klingt ehr nach aufmerksamkeitsdefizit
nichts für ungut

aber nur sie allein kann ihre lebenssituation verbessern

lg

Beitrag von spatzl27 25.05.11 - 13:24 Uhr

Hmmm, also die Familie meiner Cousine seitens ihres Ehemannes ist Diabetes-vorbelastet. Mutter, deren Schwester, Vater, beide Söhne.. also das kann durchaus sein.

Aber niemals nicht, reicht es nur Weißmehl weg zu lassen. Zucker muss reduziert werden... Normalerweise bekommen Diabetiker eine Ernährungsberatung.

Vielleicht, wenn Du meinst, sie würde lügen, versuch das Thema mal zu lassen. Wirst ja sehen, wie sie es einfordert oder wie es weiter geht. Wenn sie in 2 Monaten keinen Diabetes mehr hat, dann solltest Du Dir Gedanken machen. Deine Annahme zur Lüge kommt sicher nicht von ungefähr..

LG

Beitrag von nicole1508 25.05.11 - 18:38 Uhr

Hallo
Nein meine Annahme kommt nicht von ungefähr,leider...Sie hat immer wieder irgendwelche "Krankheiten"und spinnt sich dann was zurecht,so das Ich langsam nicht mehr weiss was Ich glauben kann/will,denn was ist wenn Sie wirklich mal krank ist?dann reagiere Ich vieleicht falsch oder so,nur langsam hab Ich die Nase voll von ewigen Pseudo krankheiten..

Beitrag von ungeheuerlich 25.05.11 - 12:43 Uhr

Hallo Nicole,

ja, manchmal reicht auch nur einmal Bkutentnahme um die Diagnose stellen zu können.

Mein Mann hat vermehrt getrunken, mußte ständig aufs Klo, hatte Kopfschmerzen und ist dann zum Arzt.
Dort wurde dann gemessen mit einem Nüchternwert von etwas über 360, somit war Diabetes Typ 1 klar.
Beim Diabetologen stellte sich dann zusätzlich noch raus, daß er 8 KG abgenommen hat. Ist vorher nicht so aufgefallen.

LG

Kerstin

Beitrag von sterni84 25.05.11 - 13:40 Uhr

Hallo!

Bei mir wurde im März Diabetes diagnostiziert - eher durch Zufall. Bei einer Blutentnahme wurde auch der Langzeitblutzuckerwert mitbestimmt und der lag bei 6,5.

Ich habe mir dann noch eine 2. Meinung eingeholt, dort wurde noch einmal Blut abgenommen und da lag der Wert dann bei 6,9.

Ich habe keinen vermehrten Durst, kein ständiges Wasser lassen und auch keine schlechte Wundheilung oder ähnliche Symptome.

Also ja - eine Blutentnahme reicht aus.

LG Lena

Beitrag von sarahg0709 25.05.11 - 15:23 Uhr

Hallo,

es wird der HBA1c bestimmt. Daran kann man ablesen, ob ein Diabetes vorliegt.

Andere Bestimmungsmethoden: Urintest auf Zucker und ein sogenannter Zuckerbelastungstest (OGTT).


LG

Beitrag von bruchetta 26.05.11 - 18:31 Uhr

Bei mir war es eine Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Getrunken habe ich immer schon viel, auch als Kind schon, da hatte ich aber noch keinen Diabetes.