Kleine Umfrage zur Einleitung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aires 25.05.11 - 12:34 Uhr

Hallo ihr lieben,

im moment steht aus verschiedenen gründen (gesundheitlichen und psychische) das Thema Einleitung bei mir im Raum... #schwitz#zitter
wobei ich selber bisher nicht soooo groß drüber nachgedacht hatte, da ich eigentlich der meinung bin das die kleinen selber entscheiden wann sie kommen :-)#schein

nun möchte ich von euch eure erfahrungen mit einleitung lesen (man liest ja so viele verschiedenen sachen, dass man doch verunsichert wird #gruebel)

habe ehrlich gesagt weniger angst vor den "von 0 auf 100 wehen" (die hatte ich bei meiner tochter nämlich auch bei einem spontanen geburtsbeginn #schwitz) als davor zum schluss doch noch ein KS zu bekommen.... #schmoll ich weiß da krieg ich von niemandem eine garantie für

also, erzählt doch einfach mal von eurer einleitung (aus welchen gründen wurdet ihr eingeleitet? vor oder nach ET? usw, usf)
ich wäre euch wirklich dankbar

danke schonmal im vorraus und euch allen noch einen schönen sonnigen tag #sonne

LG
aires

Beitrag von rose1980 25.05.11 - 12:36 Uhr

Huhu

Bei meinem ersten Kind hatte ich einen Blasensprung aber keine Wehen.
Kam dann an den Tropf.
Vom Tropf bis zur Geburt dauerte es dann 11 Stunden.

LG Tanja 25+0

Beitrag von mike-marie 25.05.11 - 12:41 Uhr

Ich wurde wenige Tage vor ET eingeleitet wegen akutem Nierenstau und infekt.

Sonntag ging es los mit der Einleitung, Dienstag um 15 Uhr setzten die Wehen ein und Mittwoch um 9Uhr wurde meine Tochter per KS geholt da war ich bei 39+6

Ich für meinen Teil hab mir geschworen, NIE wieder, dann lasse ich lieber gleich einen KS machen.

Lege es diesmal aber auf eine Spontangeburt an.

Lg

Beitrag von 1973sonja 25.05.11 - 12:41 Uhr

Hallo,

ich hatte vor fast zwei Jahren eine Einleitung. Der Grund war, daß ich schon 10 Tage über ET war, und sich nichts aber auch gar nichts getan hat. Ich hatte weder Wehen, noch einen geöffneten MuMu.

Am Tag X waren wir um 14 Uhr mit meiner Hebi im Krankenhaus verabredet. Ich bekam eine Tablette in den MuMu, und noch so ein Gel.

Das mit den Wehen ging dann ziemlich schnell los, muß ich zugeben, aber dann wußte ich endlich mal, was Wehen sind.

Es zog sich über den Tag, Wehen wurden immer stärker, alle Stunde für 30 Minuten CTG. Alles war gut, meiner Tochter gings gut.

Um 20:30 Uhr trafen wir uns wieder im Kreißsaal (bis dahin sollte ich mich ausruhen, soweit möglich). Dann kam nochmal CTG, das übliche Vorgeplänkel. Eigentlich sollte ich noch zum Wehen fördern in die Wanne, aber das war nicht nötig.
Um 21:30 gings dann los, aufs Gebärbett (oder wie das heißt), und um 22:36 Uhr war meine Tochter plötzlich da.

Auch, wenn die Wehen natürlich fast von 0 auf 100 gingen, empfand ich das als sehr angenehm. Ich bekam noch einen Tropf, durch den ich etwas beduselt wurde, aber es ging alles super und sehr schnell. Für mich war es die optimale Lösung und ich würd es wieder machen.

Jetzt bin ich in der 28. SSW mit Zwillingen, und habe etwas mehr Respekt vor dem ganzen Vorgang. Ich weiß ja nicht, ob es mir bis zum Ende auch so gut geht, wie beim letzten Mal.

Ich von meiner Seite her kann Dich beruhigen und Dir sagen, daß es alles sehr gut lief und sehr angenehm war, wenn man in dem Zustand von angenehm sprechen kann. Besser, als 24 Std. oder länger mit Wehen im Krankenhaus auf und ab zu laufen.

Alles Gute für Dich, und mach Dir nicht zu viele Gedanken.

LG Sonja

Beitrag von feroza 25.05.11 - 12:44 Uhr

Bei meiner 2.Tochter war es ähnlich, hab es Kopfmäßig (Trennung vom Mann im 8.Monat) nicht mehr ausgehalten, da sich auch noch nix getan hat...
Die Oberärztin hat dann morgens um 8 Uhr ganz fies meinen MuMu aufgestoßen, dann ging ich wieder auf Station, mittags um 13 Uhr war sie dann da....

Ich fand es gut, denn die 17 Stunden Wehen bei meiner ersten Tochter waren sooo verdammt langatmig.

Beitrag von kaka86 25.05.11 - 12:46 Uhr

Bei mir wurde bei ET+8 eingeleitet, weil das CTG nicht mehr so gut war!

Mein Mumu war noch zu, aber weich, GMH stand noch halb!

Morgens um 9 Uhr habe ich Gel gelegt bekommen, dass nur leichte Wehen gebracht hat, die den mumu bis um 16 Uhr auf 2 cm geweitet hat, GMH war fast weg!
Habe dann den Wehentropf bekommen, bei mir haben sich die Wehen aber gesteigert, sodass ich ab 17 Uhr schmerzhafte Wehen und Blasensprung hatte.
Gegen 19 Uhr wollte ich dann ne PDA und als die lag und richtig gewirkt hat, hatte ich Presswehen und meine Maus war komplikationslos um 20:44 Uhr auf der Welt!

Wünsch dir alles Gute!
Carina

Beitrag von redblackrose 25.05.11 - 12:48 Uhr

Hi,

also ich hatte Donnerstags um 23:55 Uhr Blasenriss. KAm ins KH ohne Wehen etc. Samstags morgens wurde mit Gel eingeleitet. Wehen bekam ich dann auch. Ich kann aber nicht vergleichen, ob sie stärker als Wehen sind ohne Einleitung!
Samstag Abend noch eine Untersuchung vom Baby (Blut aus dem Kopf entnommen). Alles ok. Aber der Chefarzt entschied einen KS zu machen. Und in dem Moment war mir alles nur noch egal.

Jetzt strebe ich eine normale Geburt an. Und einleiten kommt für mich nicht mehr in Frage. Wenn's normal nicht geht, dann habe ich lieber gleich einen KS.

Achso geboren wurde er dann bei 41+3.

Lg

Beitrag von zartbitter2009 25.05.11 - 13:32 Uhr

Hi!

Ich hatte zwei Wunsch-Einleitungen, je 1,5 Wochen vor ET. Der Doc hat als medizinischen Hintergrund Makrosomie genommen ;-)

Beide Einleitungen haben vom ersten Gel legen bis zur Geburt 8 Std gedauert... mit Gel legen, Wehentropf und Blase aufstechen, rumwehen und Kind kriegen #rofl
Wenn ich Schnauze voll hatte (zum Thema 0 auf 100 ;-)) hab ich mir ne PDA setzen lassen und ab da ists ein kinderspiel ;-)

Das Dritte soll wieder Wunsch-Eingeleitet werden.

Meine Jungs waren beide 1,5 Wochen vor ET im Schnitt bei 4,2kg, 56cm, 38cm KU :-p
Nach der zweiten Geburt ambulant nach Haus #pro

LG Zartbitter

Beitrag von nashivadespina 25.05.11 - 14:08 Uhr

Bei mir wurde damals 5 Tage vor errechneten Geburtstermin wegen eines oberen Blasensprungs eingeleitet. Weiterhin gabs eine Antibiotikagabe um das Baby vor Infektionen zu schützen.

Zunächst versuchte man durch eine Tablette in den Muttermund einzuleiten. Als dies nicht funktionierte wurde es mit Gel versucht. Die Hebamme versuchte weiterhin mit einer Art Nadel die Fruchtblase zu öffnen was sehr schmerzhaft war und auch nicht funktionierte. In dieser Zeit hatte ich nur leichte natürliche Wehen die ich kaum spürte doch nicht ausreichten. Es vergingen 3. Tage. Dann bekam ich einen Wehentropf der auf die höchste Stufe angesetzt wurde. Es dauerte nur wenige Stunden als es dann zu künstlichen Wehen kam die auch etwas brachten. Allerdings kamen genauso natürliche Wehen hinzu was dazu führte, dass eine künstliche Wehe auch schonmal direkt gleichzeitig mit der natürlichen Wehe kam und das ganze dann auch mal 20minuten äußerst schmerzhaft war und man sich danach nur 5 Minuten erholen konnte. Als es für mich nicht mehr auszuhalten war ließ ich mir eine PDA setzen (was ich heute nicht mehr machen lassen würde; denn das *Schlauchsetzen* war noch schmerzhafter als die Wehen an sich). Es wurde aber nicht mehr nachgespritzt da die PDA bei mir dazu führte dass ich nicht mehr richtig pressen und mitarbeiten konnte so dass ich dann wieder ohne Betäubung dadurch musste. Der Kreislauf war teilweise instabil wobei ich dazu sagen muss dass ich eh immer einen niedrigen Blutdruck habe und das ganze ja auch 3 Tage ging. Irgendwann kamen dann aber auch die natürlichen Eröffnungswehen die für eine natürliche Geburt ausreichten und der Wehentropf konnte abgeschaltet werden. Von da an war die Geburt auch wirklich sehr schön und sehr viel angenehmer obwohl die Wehen natürlich total überwältigen :) Die natürlichen Wehen sind auch viel besser auszuhalten als die künstlichen.