Spielplatz direkt gegenüber-wie würdet ihr das handhaben?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von celia791 25.05.11 - 13:55 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich wollte Euch mal fragen, wie ihr folgende Situation handhaben würdet:

Von unserem Garten aus kann man direkt über die Strasse auf einen Spielplatz schauen. Das führt natürlich dazu, dass unsere Kinder am liebsten den ganzen Tag dorthin wollen. Bei meiner Grossen (6) kein Problem, aber mein Kleiner ist erst 3.
Wir haben zwar im Garten Schaukel/Rutsche, Sandkasten und Fahrzeuge, aber da ist es eben interessanter.
Das Problem ist, dass die Autos wahnsinnig schnell fahren und wir auch noch einen Eckgarten haben, d.h. man steht genau auf der Ecke, wenn man rüberwill, die Autos halten dort auch nicht an, sondern fahren ohne zu schauen.
Meine Tochter weiss, was sie machen muss, um rüberzugehen, mein Sohn kann das natürlich noch nicht alleine. Die Geräte auf dem Platz sind allerdings auch sehr gefährlich, sodass ich ihn auch nicht unbeaufsichtigt dahin lassen kann. (alles aus den 70er Jahren). Einen Sandkasten gibt es gar nicht.
Nun möchte ich meiner Tochter einerseits nicht die Freiheit nehmen, rüberzugehen. Allerdings nimmt es in der letzten Zeit überhand. Am liebsten würde sie immer von Garten zum Spielplatz und zurück tingeln. Besonders, wenn sie Freundinnen da hat.
Mein Sohn möchte dann natürlich auch, ich gehe dann mit. 1 oder 2x am Tag kann ich dass ja, mache es auch gerne, aber ich muss ja auch irgendwas zu Hause schaffen.
Geht meine Tochter alleine, ist mein Sohn schonmal ausgebüxt und einfach hinterhergegangen.
Ich finde es eine schwierige Situation, denn ich kann beide Kinder verstehen, habt ihr eine Idee, wie man das regeln könnte?

Lieben Gruss, Celia.

Beitrag von tempranillo70 25.05.11 - 14:13 Uhr

Deine 6jährige kann alleine rübergehen. Ok, würde ich sie auch machen lassen.
Einen Dreijährigen würde ich auf gar keinen Fall alleine rübergehen lassen und auch nicht rüberbringen und mit seiner Schwester dort lassen. Nur in Deiner Begleitung.
Fertig. Punkt.
Und was ist genau Dein Problem?
Gruß, I.

Beitrag von celia791 25.05.11 - 14:43 Uhr

Hallo,

das Problem liegt eigentlich nur darin, dass mein Sohn natürlich auch im Garten spielt und die Freundinnen meiner Tochter schonmal das Gartentor offenlassen. Meine Tochter weiss, dass sie es schliessen muss und sie ist auch sehr zuverlässig. Aber die anderen Kinder kommen natürlich auch alle naselang rein, weil sie auf Toilette müssen, oder was trinken/essen wollen, oder weil sie eben mal ein Fahrzeug etc. holen wollen.
Es nützt alles Erklären nichts, es passiert dann immer wieder. Und mein 3-jähriger nutzt dann natürlich schonmal die Chance, wenn offen ist.
Ich kann von drinnen allerdings nicht direkt in den Garten sehen, muss also während der Hausarbeit immer wieder rausgehen und nachsehen.
Aber ich finde es auf der anderen Seite auch blöd, meiner Tochter deswegen die Freiheit zu nehmen. Ich dachte schonmal daran, die Spielplatzzeit auf 2x am Tag zu beschränken.

Lg Celia.

Beitrag von susanne85 25.05.11 - 16:54 Uhr

hallo

ich würde deiner tochter erklären das sie immer nachsehen muss, zur not würde ich das törchen abschliessen und alle kinder müssen klingeln oder dich rufen.

Beitrag von claudichma 25.05.11 - 19:15 Uhr

Hallo Celia,

schnapp dir deine Tochter und ihre Freundinnen und erkläre ihnen dein Problem,und dann stelle eine neue Regel auf: Das Gartentor bleibt zu, und wenn jemand was will, muss er/sie eben rufen und warten, dass du rauskommst. Vielleicht kannst du einen kleinen Tisch in Tornähe aufstellen, den man auch von außen erreichen kann und wo du dann Getränke hinstellst, wer aufs Klo muss, muss eben rufen, niemand darf einfach so rein- und rausrennen, und wenn du jemanden erwischt, der es doch macht und das Tor nicht zu ist, war's das mit den Ausflügen zum Spielplatz, weil sie dann anscheinend doch noch zu klein sind, wenn sie so einfache Regeln wie "Tor immer zu" nicht kapieren. Du weißt sicher, wer das immer wieder vergisst, und die würde ich mir dann auch noch mal besonders schnappen und ihnen eintrichtern, was da Schlimmes passieren kann, wenn der Kleine auf die Straße rennt und dass du dann sehr sehr böse werden würdest, wenn das passiert, nur weil jemand das Tor aufgelassen hat!

Wenn die klaren Worte keine Besserung bringen, würde ich den Freundinnen deiner Tochter endgültig verbieten, Euer Grundstück ohne Einladung zu betreten, dann müssen sie eben rufen!

LG
Claudia, die genau dasselbe Problem hat(te)

Beitrag von celia791 27.05.11 - 10:23 Uhr

Hallo,

danke Dir für die Antwort, war gestern nicht am Computer, habe es erst heute gesehen.
Ja, ich denke, ich werde es tatsächlich im Moment nicht mehr erlauben können, wenn Besucherkinder da sind. Denn alles Erklären hat bisher nichts geholfen. Es passiert doch ab und zu wieder. Meine Tochter ist wirklich sehr zuverlässig, aber wenn die anderen Mädels zur Toilette wollen, bleibt sie ja auf dem Spielplatz.
Es ist einfach zu gefährlich, darauf zu hoffen, dass die anderen es verstanden haben.

Lieben Dank, Celia.

Beitrag von zahnweh 25.05.11 - 20:10 Uhr

Hallo,

da ich bei Besucherkindern die Verantwortung mittrage und sie nicht sooo gut einschätzen kann, wie mein Kind:

- ohne Besuch darf Tochter alleine rüber
- mit Besuch nur mit ausdrücklicher Abmeldung bei dir bzw. direkter Erlaubnis von dir!

halten sie sich nicht dran, bleiben ALLE im Garten, wenn Besuch da ist.

Beitrag von anira 25.05.11 - 18:25 Uhr

es muss halt eine regel her
die grosse muss schauen das das tor zu ist
du sperrst das tor ab bezi sie
sollte dein sohn sich nicht and ie regel halten nur im eigengne garten muss er rein

deine tochter muss ihn auch erstmal "verpetzen" eben wegen der sicherheit
wenn er sich nicht dran hält

den anderen kindern würde ich auch deutlich sagen das tor muss zu sein

Beitrag von shakira0619 25.05.11 - 20:45 Uhr

Hey,

ich würde einen Zaun bauen.

Im Ernst. Wir wohnen auf einer Hauptstraße und als mein kleiner anfing zu laufen, haben wir die Tor-Pforte so präpariert, daß er sie nicht aufmachen kann.

Mittlerweile ist er 4,5 Jahre alt und bekommt sie auf. Aber er weiß ganz genau, daß er nicht alleine rausgehen darf, weil die Autos einen umfahren können und man dann blutet und schlimme Schmerzen hat.

LG

Beitrag von celia791 27.05.11 - 10:24 Uhr

Hallo,

vielen Dank Euch allen für die Antworten!

Lg Celia.