Komme am FR in die Klinik wegen Depressionen

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Beitrag von marika333 25.05.11 - 14:18 Uhr

Hallo ihr:-(
Tja-hat's mich wohl doch erwischt!
War bei einer Psychotherapeutin und bekomme nun Antidepressiva und da ich 3Wochen ja nicht geschlafen hatte gabs noch ne Schlafdröhnung dazu.( meine Mutter hat Frieda betreut und meine Schwester).

Ich fühl mich so dumpf und leer und frag mich immer wieso ich sowas habe!!!

Ich war so ein lebenslustiges Mädel,hab mir nichts sehnlicher gewünscht als Mann und Kind und nun bekomme ich den Alltag nicht auf die Reihe und empfinde so gar nix(Depression).

Echt doof,hab Angst dass der schöne Sommer einfach an mir vorbei rauscht und ich so viel schöne Zeit mit Frieda verpasse#heul

ich muss immer wieder an ihre Geburt denken und wie wunderbar das alles war und aktuell spür ich mich kaum-lach nicht echt und mir ist alles so lala...

Ich MUSS wieder gesund werden! Hat jemand sowas hinter sich? Und wie geht's euch damit heute ?
SO hatte ich mir mein leben mit Kind nicht vorgestellt( wobei ich IHR nicht die schuld gebe!) ich fühl mich als Versagerin.

Hoffe die Klinik bringt was und danach kann ich ganz "normal" weiter mein leben leben mit Mann und Baby und so..
Ich geb mir irgendwie die schuld an allem..,

traurige Grüße m

Beitrag von connie36 25.05.11 - 14:34 Uhr

hi
mir ging es die ersten 3 monate so mit meiner zweiten tochter. bei der ersten war nix anders als vorher. bei der zweiten, konnte ich am anfang keinerlei gefühle empfinden, hätte mir einer 5 euro geboten,...hätte ich sie mitgegeben. das hört sich furchtbar an...war aber so.
komischerweise hatte ich mich nach aussen so gut unter kontrolle, das es niemanden auffiel. nach ein paar monaten kam ich da von alleine raus, und erst da merkte ich, wie schlecht es mir ging, wie leer ich war...konnte dann auch meine tochter komplett annehmen. hatte so angst, das mir das beim 3. wieder passieren könnte, und hab mir gleich geschworen, das sobald ich was merke, beim gyn bin, blut durchchecken lasse udn mir hilfe hole. ist aber alles supi.
ich drücke dir ganz fest die daumen, das du da bald herausfindest, und die schöne babyzeit mit deiner frieda noch geniessen kannst.
lg conny mit krümel, 17 wochen alt

Beitrag von agra 25.05.11 - 14:38 Uhr

Huhu
erstmal#liebdrueck
das tut mir leid, dass es dir so geht.aber gut dass du die Hilfe annimmst.

mir persönlich gings bis jetzt nicht so, aber einer bekannten.ziemlich im anschluß vom wochenbett.sie konnte sich nicht um ihre tochter kümmern.sie ist dann auch in eine klinik und ihr gings ziemlich schnell besser.nun ist sie gesund und genießt das mama leben.

mach dir keine vorwürfe.der eien bekommts der andere nicht.

wenn du aus der Klinik kommst genießt du deine kleien Frieda dann umso mehr.

wünsche dir alles Liebe und denk ganz doll an die kleien, dann gehts dir noch schneller besser!

p.s: wo in schleswig Holsstein wohnt ihr?bin neugierig;-)

Beitrag von mamavonyannick 25.05.11 - 14:45 Uhr

Hallo Marika,

ich hatte deine Beiträge verfolgt und dachte mir schon so etwas. Ich selber hatte bei meinem ersten Kind eine beginnende Wochenbettdepression, bekam es aber durch ein pflanzliches Schlaf- und Beruhigungsmittel gut in den Griff. Bei meiner Tochter jetzt habe ich mich auch sehr unter Druck gesetzt, aber ich merke, das es jetzt 5 Wochen nach der Geburt mit meinen Ängsten deutlich besser geworden ist. Ich habe zumindest keine Angst mehr vor den Nächten, ich würds nur noch als Respekt beschreiben.
Wenn ich dir eine Seite empfehlen darf: www.schatten-und-licht.de Diese seite hat mir gut geholfen und wenn es mir schwer fiel, meiner Familie meine Gedanken zu beschreiben, damit sie mich besser verstehen, so habe ich ihnen hier die Erfahrungsberichte zu lesen gegeben, die eins zu eins das wieder gegeben haben, was ich selbst empfunden und duchgemacht habe.
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.

lg, m. mit Vika (fast 5 Wochen)

Beitrag von maerzschnecke 25.05.11 - 15:16 Uhr

Ich habe heute noch an Dich gedacht und wollte Dich schon anmailen. #liebdrueck Gut, dass Du Dir Hilfe geholt hast. Komm bald wieder auf die Beine.

Keiner ist 'schuld'. Du nicht, Frieda nicht. Sowas passiert einfach. Und eine Versagerin bist Du schon lange nicht. Es ist gut, dass Du Dir jetzt helfen läßt. Dann bist Du ganz bald wieder da und kannst dann die Zeit mit Frieda hoffentlich genießen (Quatsch... hoffentlich!?!? - GANZ BESTIMMT ;-) ).

Ich wünsche Dir einfach alles Gute.

Beitrag von zweiunddreissig-32 25.05.11 - 15:37 Uhr

Dass deine Hormone (insbesondere Dopamin) nach der Geburt aus dem Gleichgewicht kommen, dafür kannst du doch nichts! Es ist bei meisten Frauen so, nur dass nicht jede Frau das wahrnimmt oder überhaupt Symptome bekommt. Die Betroffenen erklären die Symptome mit dem neuen Leben und neuen Aufgaben und denken dann, dass der Stress die Ursache ist.
Gib dir keine Schuld! Es geht vorbei, solange du richitg mit Medis eingestellt bist und in der psychologischen Betreuung bist. Du brauchst einfach Zeit dafür.

Ich hab das bekommen, als mein Mann wieder zur Arbeit musste nach der Elternzeit. Ich war mit dem Baby die meiste Zeit alleine. Da wir in der Nähe keine Oma, Tante oder eine andere nahe Person haben, war es natürlich schwer mit einem gar nicht pfelgeleichtem Baby#verliebt Ich war zwar nicht beim Arzt, habe mich aber über die Ursachen informiert und gehe damit anders um. Seit knapp 3/4 Jahr nehme ich hochdosiert Johanniskraut und mir geht es erheblich besser. Mir hat auch geholfen, dass ich einen geregelten Tagesablauf schaffen konnte und mein Sohn auch mitmachte. Ich brauchte die Grenzen, um nicht aus dem Ruder zu kommen und mich dann hilfslos und verloren zu fühlen.

Alles Liebe & lass dir Zeit!#winke

Beitrag von kanojak2011 25.05.11 - 19:55 Uhr

#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck

Liebe Marika,

wir werden an dich denken und hoffen, dass du die Zeit da nutzt und dass du danach ein normaler Mensch sein kannst. Jo in der Depression ist die Welt wirklich anders als sie in der Tatsache ist.
mach dir nichts daraus, akzeptiere es einfach so. Gott sei dank hast du Menschen, die dein Kind in der Zeit sehr gut betreuen werden. Wenn du nur ein Ziel haben solltest und das :GESUND zu WERDEN, ist es schon ein Ansrpcuh genug..

Die Welt ist wikrlich nicht so schwarz, nur du hast jetzt halt die Klappe zu. Jo, sehr vielen passiert es. Manchmal spricht man kaum darüber. Sei eher stolz auf sich ,dass du dir so shcnell Hilfe gesucht hast.

Wirklich ganz ganz gan zganz ganz tolle Grüße von uns