Warum ausländerfeindlich?

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Beitrag von mamma01 25.05.11 - 15:07 Uhr

Hallo,
ich bin ins stutzen gekommen, als in weiter unten einen Thread gelesen habe, über eine Mutter, die ihr Kind nicht in eine bestimmte Schule geben wollte. Die Migrantenkinder sind in dieser Schule überzählig. Es wurde beteuert, dass keine ausländerfeindlichkeit besteht?

Warum hat sie das extra betont?

Bin ich ausländerfeindlich, wenn ich möchte, dass mein Kind Deutsch lernt und nicht türkisch, russisch oder sonst was?

Gut, dann oute ich mich.

ICH BIN EIN AUSLÄNDERFEIND

Meine Tochter kommt im Sommer auf die Oberschule. Und ich habe mich extra umgesehen, dass an dieser Schule die deutschen Kinder in der Überzahl sind. Und dafür schäme ich mich überhaupt nicht.

Meine Tochter hat eine Freundin, die Türkin ist. Allerdings sind die Eltern sehr "westlich". Kein Kopftuch, die Mutter kann zwar nicht sehr gut Deutsch, aber sie probiert es. Es sind ganz nette Menschen.

Irgendwann wurde meine Tochter von einer anderen Klassenkameradin zum Geburtstag eingeladen, die auch Türkin ist. Als wir sie abgeholt haben, hat uns eine verschleierte Frau (?) die Tür auf gemacht. Mein Mann durfte erst gar nicht in die Wohnung.

Bin ich ein Ausländerfeind, wenn ich sage, dass ich mit diesen Leuten nichts zu tun haben möchte? Ich komme mit deren Kultur nicht klar und muß es auch nicht. Deswegen möchte ich mich aber nicht entschuldigen müssen. Klar, meiner Tochter habe ich meine Meinung nicht gesagt oder gezeigt. Sie merkt noch nicht so sehr die Unterschiede.

Aber ich achte trotzdem darauf, dass ihr Umfeld Deutsch überwiegend Deutsch ist. Dafür lebe ich in Deutschland. UND DARAUF BIN ICH STOLZ.
Ohne ein Nazi zu sein.

Liebe Grüße
mamma 01

Beitrag von engelchen28 25.05.11 - 15:10 Uhr

"Irgendwann wurde meine Tochter von einer anderen Klassenkameradin zum Geburtstag eingeladen, die auch Türkin ist. Als wir sie abgeholt haben, hat uns eine verschleierte Frau (?) die Tür auf gemacht. Mein Mann durfte erst gar nicht in die Wohnung.

Bin ich ein Ausländerfeind, wenn ich sage, dass ich mit diesen Leuten nichts zu tun haben möchte?"

finde ich schon, ja! wenn die frau sich vor euch nicht unverschleiert zeigen möchte, ist das ihre sache, finde ich. das hat doch nichts damit zutun, ob die leute nett oder nicht sind.

man kann an einer schule auch z.b. deutsch UND türkisch lernen, was spricht dagegen? wenn deutsch als muttersprache zu kurz kommen würde, wäre mir das auch nicht recht, aber solange alles im fluss ist empfinde ich fremde kulturen nur als bereicherung, egal woher die leute kommen.

lg
julia

Beitrag von mamma01 25.05.11 - 15:13 Uhr

Wenn ich mich mit jemandem unterhalten möchte, dann möchte ich den Menschen auch anschauen können. Bei dieser Frau sah ich nur die Augen. Das finde ich nicht nett. Sogar sehr unhöflich. Kultur hin - Kultur her. Ich lebe in Deutschland und ich möchte wissen, bei welchen Leuten mein Kind ist.

Beitrag von engelchen28 25.05.11 - 15:17 Uhr

und wenn du blind wärst, dürfte dein kind dann nirgendwohin? dann würdest du dein gegenüber auch nicht SEHEN, ob du nun in deutschland oder sonstwo wohnst...da MÜSSTEST du anhand anderer kriterien dein gegenüber ausloten.
wenn du dich im winter mit jemand dick eingemummeltem unterhalten würdest (z.b. an der bushaltestelle) würdest du auch nicht viel mehr sehen als die augen (okay, nase & mund vielleicht) - müsste sich derjenige erst ausziehen, damit du dich mit ihm unterhältst?
ich bin mir sicher, auch in spanien, in der türkei, in zimbabwe möchten eltern wissen, bei wem ihre kinder sind.

Beitrag von mamma01 25.05.11 - 15:27 Uhr

Selten so einen Blödsinn gehört, bzw. gelesen.

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 15:30 Uhr

#pro

Beitrag von frauke131 25.05.11 - 15:17 Uhr

In Berlin werden selbst die Öko-Multi-Kulti-Eltern sehr schnell wieder Deutsch, wenn es um die Wahl der Schule geht. Denn kaum einer will sein Kind in Kreuzberg oder Neukölln zur Schule schicken.

Andererseits muss man ganz klar sagen, dass einem vor allem von Einwanderern aus muslimischen Ländern ein Deutsch-Hass entgegenschlägt, wie zumindest ich es in fremden Ländern nicht auszusprechen wagen würde. Ich habe beruflich sehr viel mit Ausländern aller Herren Länder zu tun und es ist unglaublich, wenn man da an den Kopf geworfen bekommt, dass weder Deutschland noch die Deutschen (die Integrationskurse und Soz.leistungen für eben jene Leute zahlen) gemocht werden.

Beitrag von engelchen28 25.05.11 - 15:23 Uhr

finde ich genauso unschön, völlig unabhängig, ob eine gruppe russen über deutsche im allgemeinen herzieht oder eine gruppe deutsche über ausländer aus was weiß ich für einem land - das eine ist nicht besser als das andere...
wenn man ein land sowie seine bewohner nicht mag, sollte man dort nicht leben - meine meinung!
lg

Beitrag von mamma01 25.05.11 - 15:30 Uhr

Unsere Sozialleistungen sind aber doch gut. Man kann den Staat so gut abzocken.
Allerdings muß ich dazu sagen, dass dies nicht unbedingt ausländerspezifisch ist.

Beitrag von frauke131 25.05.11 - 17:03 Uhr

Nein, für mich spielt es eine Rolle, ob ich über das Land oder die Menschen herziehe, in dem ich leben und von denen ich ernährt werde! Ich hätte nie gedacht, dass viele Migranten mit einer Arroganz herkommen und knallhart ihre Verachtung äußern- vor mir als Deutsche. Es gibt natürlch einen riesigen Anteil an Menschen, die sich hier sehr wohl fühlen, hier arbeiten und leben wollen. Die machen unser Leben hier bunt!

Aber wir brauchen uns nicht einbilden, dass alle Migranten unser Land und uns respektieren. Die kommen nicht her, weil sie in Deutschland leben wollen, weil es ihnen hier gefällt.

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 15:28 Uhr

Bei urbia leben scheinbar alle in Gegenden, wo Migranten kein Deutsch sprechen können, das ist sehr traurig.

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wenn ich möchte, dass mein Kind Deutsch lernt und nicht türkisch, russisch oder sonst was?
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Bei uns im Kiga und jetzt in der Schule sind viele Migranten, alle Kinder sprechen Deutsch und deutsche Kinder haben dort keine Chance türkisch, russisch oder sonst was zu lernen #rofl


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Meine Tochter kommt im Sommer auf die Oberschule. Und ich habe mich extra umgesehen, dass an dieser Schule die deutschen Kinder in der Überzahl sind. Und dafür schäme ich mich überhaupt nicht.
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Glaubst denn, daß man ohne Deutschkenntnisse den Sprung zur "Oberschule" schafft?


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Klar, meiner Tochter habe ich meine Meinung nicht gesagt oder gezeigt. Sie merkt noch nicht so sehr die Unterschiede.
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Wenn sie in die Oberschule kommt, ist sie doch schon ca. 10 oder 11 und sie merkt da nichts? #kratz



Okay, du willst alles eben sehr deutsch haben, ist ja an sich kein Problem.
Aber deine Aussagen insgesamt kann ich nicht nachvollziehen.

Aber wahrscheinlich bin ich hier die einzige, die nur Ausländer kennt, die sehr gut Deutsch sprechen, die leben wohl alle hier oben.

Beitrag von mamma01 25.05.11 - 15:33 Uhr

Meine Tochter ist 9.
Ich rede nicht von den Ausländern, die sich integrieren. Ich meine die Ausländer, die nach Deutschland kommen und denken und auch meinen, ihre Kultur, Sprache und Lebensweise hier fortführen müssen. Und der Deutsche hat sich gefälligst danach zu richten, denn sonst ist er ausländerfeindlich und ein Nazi.
Leider gibt es davon in Berlin mehr als genug. Ich denke, in anderen Großstädten, wo Ausländer in Masse leben ist es nicht anders.

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 15:50 Uhr

Mag sein.
Zu "meiner" Stadt zählen nur 283.000 Einwohner.
Und in den Gegenden, wo es "Brennpunktschulen" gibt leben zwar auch Ausländer, aber auch sehr viele deutsche, denen es auch egal ist, ob ihr Kind zur Schule geht oder schwänzt oder mit Vatern ein Bier trinkt.

Beitrag von juki 25.05.11 - 22:15 Uhr

Hallo

Genau über dieses Thema habe ich mich vor kurzem mit jemandem an der Uni gesprochen...viele Menschen in Deutschland verlangen von Ausländern die vollkommene Integration, aber hat schonmal jemand an etliche Deutsche im Ausland gedacht? Da gibt es in vielen Ländern deutsche bzw. internationale Schulen in denen auf Englisch unterrichtet wird...viele Deutsche im Ausland können kaum ein Wort in der Landessprache(kenne ein paar Deutsche in Spanien, die leben dort seit Jahren und können kein Wort)...!!

Und eine Frau die verschleiert ist kann trotzdem integriert sein...man sollte auch als Gastgeber die Kultur der anderen achten!!

LG

Beitrag von ayshe 26.05.11 - 08:05 Uhr

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viele Menschen in Deutschland verlangen von Ausländern die vollkommene Integration, aber hat schonmal jemand an etliche Deutsche im Ausland gedacht? Da gibt es in vielen Ländern deutsche bzw. internationale Schulen in denen auf Englisch unterrichtet wird...viele Deutsche im Ausland können kaum ein Wort in der Landessprache(kenne ein paar Deutsche in Spanien, die leben dort seit Jahren und können kein Wort)...!!
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Genauso sieht es aus!

Aber diejenigen, die hier in D eben alles von den Ausländern verlangen, wissen das alles gar nicht, haben sicher nie davon gehört. #cool

Beitrag von farfalla.bionda 25.05.11 - 15:29 Uhr

Warum ich das betont habe?
Man kriegt hier (in Deutschland) einfach sehr schnell einen Stempel aufgesetzt und im Internet, wo es keinen Ton und keine Mimik gibt passiert dies noch deutlich schneller - daher die Betonung ;-)

Ich wollte in meinem Thread vermeiden, dass man über eine Sache diskutiert, um die es mir gar nicht ging (hat geglückt #freu ). Daher die ausdrückliche Betonung darauf, dass ich nicht ausländerfeindlich bin :-)

Frage somit beantwortet? #blume

Beitrag von mamma01 25.05.11 - 15:35 Uhr

Ich wollte Dich nicht angreifen. Ich denke, Du hast ja recht. Ich finde es nur traurig, dass man sich dafür entschuldigen muß, sein Kind in eine deutsche Schule schicken zu wollen.

Beitrag von farfalla.bionda 25.05.11 - 15:42 Uhr

Ich fühle mich nicht angegriffen ;-)
Und ich muss es wohl nochmal genauer erklären: Mir geht es gar nicht um den hohen Ausländeranteil an sich, sondern um den Sprachstand UND, dass sich an (besonders) dieser Schule nicht verpflichtend um eine Verbesserung dessen gekümmert wird.
Meine Angst rührt daher, dass der eigentliche Unterricht wohlmöglich zur Spracherzieherung ummodelliert werden könnte - was ja nicht Sinn sein soll (das ist in anderen Ländern aber generell auch besser geregelt - anderes Thema, sonst schweif ich ab :-D ).

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 16:00 Uhr

In unserer Schule wird sogar 2x die Woche Förderunterricht Deutsch und auch Förderunterricht Sport/Motorik angeboten.
Das finde ich ja wirklich gut.

Im Jahrgang meiner Tochter kam kein Kurs in Deutsch zustande, obwohl schon in ihrer Klasse ca. 40% Ausländer sind.

Beitrag von farfalla.bionda 25.05.11 - 16:18 Uhr

Ich bin absolut dafür, dass man solche Kurse besonders in solchen Brennpunkten (hab ich unten nochmal erklärt, wie ich das sehe) verpflichtend anbietet.

Viele Migranten schämen sich nämlich und melden ihre Kinder, obwohl es die Lehrer empfehlen, nicht zu diesen an. Letztendlich zieht dadurch ja nur das Kind den Kürzeren! Ich finde das schade - aber eben auch für die Kinder, die gut deutsch können (ob nun deutsch oder nicht).

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 18:20 Uhr

Ja, ich finde das auch toll.
Aber bei uns haben da wohl die Lehrer auch etwas zu entscheiden (oder nur zu empfehlen? #kratz ).



Beitrag von farfalla.bionda 25.05.11 - 19:12 Uhr

Zumindest hier dürfen die Lehrer es nicht einfach entscheiden, das würde ja in die Erziehung eingreifen #augen
Ist ja mit dem Sexualkundeunterricht ähnlich.

Auf meiner weiterführenden Schule später war es sogar so, dass ein Mädchen vom Werte & Normen Unterricht (statt ev. oder kath. Religion) befreit wurde, weil die Eltern (ich weiß nicht mehr ob Muslimisch oder Zeugen Jehova) es für unangebracht hielten, dass ihr Kind etwas über andere Religionen lernte (in dem Fach wurden eben im halbjährlichen Wechsel sämtliche größere Religionen die es weltweit gibt vorgestellt). Nach meiner Meinung gehört dies zur Allgemeinbildung dazu #kratz und dann dürfen Eltern einfach entscheiden, dass ihr Kind sich davor verschließt.

Dieses Problem zieht sich aber durch sämtliche Bereiche in unserem Schulsystem...

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 15:58 Uhr

Du nanntest aber den Begriff "Brennpunktschule".
Für mich sind das Schulen, die, naja, eher assige Gruppierungen enthalten, Kriminalität etc.,wenn ich das mal so sagen darf.

Und solche gibt es hier auch, das ist klar.
Aber sie enthalten nicht zwangsläufig mehr Ausländer und die anderen weniger. Ist hier jedenfalls so.

Zu einer solchen Brennpunktschule wollte ich mein Kind auch nicht schicken, hätte ich auch nicht getan, selbst wenn es sie besser erreichbar gewesen wäre.
Ich finde es auch legitim.


Die Schule, in die meine Tochter geht, hat einen Grundschulteil und ein Gymnasium, hier einen sehr guten Ruf, aber es sind auch in dieser Schule ein Haufen Ausländer/ Migranten ;-)


Mich stört ein wenig an solchen Diskussionen, daß es immer nur um Ausländer und Migranten geht.
Das liegt sicher daran, daß ich es ganz anders erlebe, nämlich unabhängig von derer Anzahl.

Beitrag von farfalla.bionda 25.05.11 - 16:13 Uhr

Brennpunktschule...oder Problemschule, wie man sie nun nennt ist mir "wurscht" ;-)

Problem an der Schule oder generell an Schulen mit einem hohen Ausländeranteil ist eben das mit der Sprache (denn es ist klar, wenn die Eltern nur gebrochen deutsch sprechen und sie ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken, dass diese dann mit dem gleichen Sprachstand eingeschult werden, wie sie es zu Hause erleben - siehst du das anders?).

Wie ich ja geschrieben hatte ging ich auf eine Schule mit einem minimalen Ausländeranteil, der Fokus lag dort nicht auf dem Erlernen der Sprache, sondern das Verstehen dieser (dazu zähle ich lesen und schreiben etc).
Die Eltern konnten ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen, weswegen da kaum Nachholbedarf im Unterricht war - alles in allem war der Verlauf "reibungslos", wenn man es so nennen möchte (daher finde ich das Konzept der Ganztagsschule und dass Migrationskinder dahin gehen auch gut!).
Wie ich ja auch schrieb, habe ich keine Ahnung, wie es an der Schule, auf die mein Sohn gehen wird, letztendlich tatsächlich ist - aber Sorgen mache ich mir dennoch!
Ich kenne es nunmal völlig anders und habe es so, wie mein Sohn es nun im Sommer kennenlernen wird erst erfahren, als ich meinen "schön geebneten Weg" auf dem Gymnasium bereits gegangen bin.

Brennpunktschule war auch auf die Arbeitslosigkeit bezogen - denn scheinbar ist es dort an der Schule nicht ganz so üblich, dass die Eltern (beide) voll berufstätig sind (dies stand aber nicht im Zusammenhang mit Ausländern! nur um das nochmal ausdrücklich zu betonen :-D ) - zumindest machte die Reaktion der Sekretärin auf mich diesen Anschein...

Brennpunkt heißt für mich nicht gleich asozial (asozial bedeutet für mich aber auch nicht-sozial, dieser Begriff ist ja mittlerweile schon so sehr ausgelutscht, dass er selbst für lautes Kinderspielen benutzt wird ;-) ), nur damit wir auf der selben Höhe reden...
Brennpunkt bedeutet für mich "Problem-", aber nicht im Sinne von asozial, sondern eher soetwas wie Integrativ, dass man sich darum mehr/besser kümmern sollte - doch das passiert an dieser definitiv nicht (verpflichtend).

Ich hoffe das war verständlich ;-)

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 16:28 Uhr

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Brennpunktschule...oder Problemschule, wie man sie nun nennt ist mir "wurscht"
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Also der Begriff direkt ist mir auch egal, aber es sind eben Schulen gemeint, wo es nicht so "friedlich" und locker ist.


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Problem an der Schule oder generell an Schulen mit einem hohen Ausländeranteil ist eben das mit der Sprache (denn es ist klar, wenn die Eltern nur gebrochen deutsch sprechen und sie ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken, dass diese dann mit dem gleichen Sprachstand eingeschult werden, wie sie es zu Hause erleben - siehst du das anders?).
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Ich habe es nur anders erlebt.

Im Kiga waren auch Kinder, die zuerst nur Englisch und/oder ihre Landessprache konnten, aber kein Deutsch, die Eltern anfangs auch nur gebrochen oder schlecht.
Aber das änderte sich dann sehr schnell, bei den Kindern sowieso.
Aber ich kann mich zb mit allen Eltern auf Deutsch unterhalten, im KIga war es so in der Schule ist es auch so, auch wenn sie aus Polen, Rußland, Spanien oder sonstwo kommen.

Und in der Schule, lernen sie auch kein Deutsch, also haben natürlich Deutschunterricht, ganz normal, logisch.

Ich ganz heißen Gebieten einer naheliegenden Großstadt lernen sie tatsächlcih erstmal Deutsch, zum Teil jedenfalls.

Ich meine nur, daß nicht die Zahl derAusländer an sich ausschlaggebend ist, sondern die soziale Lage, das ganze Gebiet.



Ich denke, wir sehen das ganz ähnlich.
Meine Bezeichnung "assig" war natürlich nicht in dem Sinne so gemeint, das hatt eich ja angedeutet, aber es ist eben das, was du sagst.

Eine Bekannte ist Lehrerin an einer solchen Schule, da gehen tatsächlich die 13-jährigen gar nicht hin, sondern sitzen mit dem Vater beim Bier vor der Glotze, Deutsche.
Das meine ich. Was sie da erzählt, schockt mich, aber es sind echt nicht unbedingt Ausländer.


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als ich meinen "schön geebneten Weg" auf dem Gymnasium bereits gegangen bin.
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Kann ich echt verstehen, war bei mir auch so.
Meine Eltern konnten mir zwar eigentlich nie mit den schulsachen helfen, aber mein Bruder und ich haben auch unser Abi gemacht, an einer ruhigen Schule, ohne Angst und Kriminalität oder Gewalt.

so etwas wünsche ich meiner Tochter natürlich auch.

Weißt du, notfalls kannst du auch wechseln.
Selbst jetzt in der 1. Klasse bekam meine Tochter eine "Neue" dazu, die aus Problemgründen die Schule gewechselt hat.
Genaues weiß ich nciht, nur daß diese Schule hier keinen guten Ruf hat.

Es ist ja nicht leicht zu beurteilen, wenn man nicht dort ist.