Hat noch jemand so ein "schwieriges" Kind?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 20:50 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

unsere Kleine ist mittlerweile 6 Monate alt und vorab ich liebe sie über alles und mache und tue für sie.
Aber manchmal könnte ich sie echt "gegen die Wand klatschen"... Ist so ein Spruch, ich hoffe, ihr wisst, wie ich es meine...

Nun zur Sachlage:
Seit sie fast 3 Monate alt war, ist sie oft stundenlang am Brüllen ohne ersichtlichen Grund. Sie brüllt sich die Seele aus dem Leib, wenn ihr was nicht passt und ist nur ganz schlecht zu beruhigen z.B. beim anziehen, Nase putzen, Augentropfen etc...
Sie isst total schlecht, jeden Brei, den ich ihr anbiete verweigert sie- ich stille noch fast voll, ca. alle 2 Std., auch nachts. An ihr ist auch kaum was dran, sie wiegt gerade mal 6,5kg und nimmt nur sehr wenig zu.
Sie schläft so schlecht, meistens brüllt sie sich in den Schlaf, ist alle paar
Stunden wach, wälzt sich hin und her.
Ich kann sie nirgendwo lassen- nicht mal bei Papa und Oma- geht Mama weg, nur Gebrüll. Sie ist schon seit der Geburt völlig auf mich fixiert. Wenn ich sie irgendwo ablege, um z.B. mal zur Toilette zu gehen, Gebrüll.
Einigermaßen friedlich ist sie, wenn ich sie den ganzen Tag trage, auf dem Schoß hab und bespaße.
Sie ist dauerkrank seit sie 3 Wochen ist, hat mehrfach Antibiotika hinter sich, ständig Infekte, ganz schlimmen Husten, bekommt mittlerweile ein Astmamittel dagegen. Auch sind wir in Beobachtung bei der Uniaugenklinik, weil sie ständig dicke und vereiterte Augen hat. Sie hatte schon einen OP-Termin im August, den haben wir aber aufgrund Vollnarkose vorerst abgelehnt. Da tut sie mir so leid!!!

Ich bin total erschöpft und frustriert, dass ich zu nichts mehr komme. Auch wenn ich sie im Tragetuch trage, schaffe ich nicht das, was ich will.
Meine 2jährige braucht mich ja auch noch!

Kann mir mal wer Mut machen? Wird das mit den Jahren besser?
Ich war diese Woche bei der U5 und meine Kinderärztin war nicht gerade aufbauend, als sie meinte "es gibt eben solche Kinder, die immer Schwierigkeiten machen"...

Beitrag von colle 25.05.11 - 20:59 Uhr

nabend

dein kind ist 6 monate
hat auge op-termin
dauerkrank, mehrfach Ab bekommen
asthmamittel
brüllt sich in den schlaf und und und
und die kinderärztin sagt wirklich "es gibt eben solche Kinder, die immer Schwierigkeiten machen"
schwierigkeiten?

also als erstes würde ich mal den arzt wechseln#klatsch

Beitrag von alkesh 26.05.11 - 19:35 Uhr

#pro

Beitrag von mille78 25.05.11 - 20:59 Uhr

hallo,

ist Deine Kleine vom KiA schon mal richtig durchgecheckt worden? Für mich hört sich das irgendwie so an, als hätte sie gesundheitliche Probleme! Wenn Sie eh schon in nr Uniklinik in Behandlung ist würde ich die Lunge auch mal dort von einem Pneumologen kontrolliern lassen. Oder gehe alternativ mal zum Osteopathen!

LG
mille

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 22:05 Uhr

Danke für den Tipp mit dem Pneumologen! Da werd ich mich mal erkundigen.

Ich weiß, sie hatte es gesundheitlich noch nie leicht, wir hatten eine schlimme Geburt, aber die ersten 2 Monate hat sie so gut wie gar nicht geschrieen (vielleicht hat auch die Kraft gefehlt?!? Aber auch das hab ich checken lassen) und auch jetzt hat sie ja gute Tage. Wir waren fast wöchentlich beim Kinderarzt, wir waren im KH (Blutbild, Schlaflabor etc...) und beim Osteopathen. Mein Kind ist gesund und altersgerecht entwickelt. #zitter

Beitrag von polar99 25.05.11 - 21:04 Uhr

Du Arme!

Ja, ich hatte auch so ein Kind. Meine große Tochter #schwitz

Sie hat als Baby nur sehr sehr wenig geschlafen, war ein Schreikind, oft und viel krank. Sie hat sehr schlecht gegessen (war mehrmals im Krankenhaus), hat nur sehr wenig geschlafen...

Selbst Kinderwagen fahren, war ein alptraum, sie hat sich in den Schlaf gebrüllt und war nach 20 Minuten wieder hell wach. Sie war irgendwann auch nur noch auf mich fixiert und keiner durfte/ konnte und wollte sie mir dann mal abnehmen.

Ich hab damals nie verstanden, warum nur um alles in der Welt andere Menschen 2 oder mehr Kinder wollten #schein

Sie konnte sich auch nie allein beschäftigen als sie etwas größer wurde, sie war immer rastlos und irgendwie unzufrieden. Besser wurde es erst so mit 4 oder 5 Jahren, dann hat sie viel gebastelt etc.

Jetzt ist sie 12 und ab und an sprechen wir über die schwierige Zeit..Jetzt ist sie ja gottseidank verständiger ;-)

Was mir im Vergleich zu meinem anderen Kind auffällt, dass meine Grosse von Anfang an auch wenig gespielt hat, sie wollte immer bespaßt werden. Meine Kleine ist ganz anders, sie ist total ausgeglichen und pflegeleicht und kann sich ewig mit irgendetwas beschäftigen.

Halt durch! Mein Kinderarzt sagte immer: Auch aus diesen Kindern werden Menschen #schrei

lg polar

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 22:37 Uhr

Mein Kind noch mal- wenig essen (außer stillen), wenig schlafen, viel schreien, viel krank. Ich kannte das bei meiner Großen nicht, obwohl sie auch ihre Phasen hatte!!!
Kiwa geht bei uns schon seit Monaten gar nicht mehr- ich hoffe, sie geht in den Buggy, wenn sie allein sitzen kann. Selbst im Auto schreit sie!
Wenn wir aber beim Babytreff oder sonstwo sind: das liebste Kind! #aerger
Zuhause: wieder Gebrüll!
Meine Stieftochter soll wohl auch so eine schlechte Schläferin gewesen sein, sie ist nun 11 und ganz lieb! Mit 6 hab ich sie kennen gelernt und da war sie noch sehr fordernd, unruhig und konnte sich nicht allein beschäftigen...
Naja, ich hoffe immer noch, dass sie mal ruhiger wird #schmoll Sie ist auch sonst ein richtiger Zappelfloh, nur am Rackeln #kratz Ich bin ratlos...

Beitrag von lisasimpson 25.05.11 - 21:07 Uhr

hallo

na, dann mach ich dir doch mal mut:)
mein großer sohn war so ein baby.
er war dauer-unzufrieden. schlief die ersten 19 monate keien einzige nacht durch (bis zu 20 unterbrechungen waren nomal- alle 2 stunden trinken war lange zeit normal)
ich konntem it ihm kein auto fahren oder ihn in den kinderwagen legen (er hat dann so lange und intensiv gebrüllt, bsit er blau wurde und schweißgebadet war.
wir haben alles mögliche versucht von osteopathen bis zu comomilla kügelchen (owbohl ich zuvor noch nie von einem beruffstand gehört hatte, der sich "osteopath nennt und auf alles geschworen häötte, da0ß mir niemals irgendwelcher homöopathen-quatsch ins haus kommt)

überlebt haben wir mit den tips aus harvey karps "das glpcklichse baby der welt"- vor allem den 5 "s"
Wir haben den kleinen gepuckt bis er glaub ich 9 monate alt war, wenn er gebrüllt hat, haben wir ihn schrög gehalten, sind mit dem gepuckten kind, schnuller im mund auf dem medizinball geschaukelt und dabei hat er das brummen seines "sch sch"- laute von sich gebenden bäres (doodoo) gehört.
das half eingiermaßen.

tagsüber war er nur im tragetuch/ bondolino.

es wurde alles schrittchenweise besser, als er anfing sich selsbt fortzubewegen 8was glücklicherweise so mit 6 monaten begann)
mit jeden schritt merh an autonomie wurde es besser.
mit einem jahr, war es "überstanden" und seit er mit 19 monaten plötzlich angefangen hat durchzuschlafen ist er fast schon ein "musterkind"- sehr clever, sehr sozial, sehr liebevoll mit seinem bruder, sehr kreativ (hat er sicher vom papa:), ausgeglichen, feinfühlig und selbstewußt, kommt super in verschiedenen gruppen klar und liebt es unter kindern zu sein.

wenn mir jemand mal gesagt hätte, was das fr ein augegleiches, in sich ruhendes kind würde- ich hätte es wohl nicht geglaubt:)

allerdings war er nie krank- und fixiert auf mich war er auch nicht- vor allem wohl weil er sicher fast genauso viel zeit mit seinem papa verbracht hat wie mit mir!

lisasimpson

Beitrag von julie87 25.05.11 - 22:43 Uhr

trifft alles 100%ig auf meinen Sohn zu (jetzt 19 Monate):-)

Beitrag von lisasimpson 26.05.11 - 08:21 Uhr

na, dann beginnt jetzt die entspannte zeit:)

lisasimpson

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 22:46 Uhr

Da erkenne ich mein Kind - Kiwa geht gar nicht, Auto bedingt - erwischt man den falschen Zeitpunkt brüllt sie die ganze Fahrt, auch wenn es 45 Minuten sind... Sie brüllt sehr intensiv und ist immer klatschnass. Sie wird auch sehr schnell richtig gnatzig, wenn ihr was nicht passt.

Meine Kiärztin meinte auch, ich soll es mit Pucken versuchen, aber da hat sie immer nur gebrüllt. Ich leg ihr nun das Tuch neuerdings über den Körper und sie hält es fest mit ihren Fingerchen - ich hoffe, das hilft.
Wir nutzen das Brummen ihres Nasensaugers ;-), leider findet sie das mittlerweile so spannend, dass sie nicht mehr schläft davon, sondern damit spielen will...
Ich denke schon, dass sie zum großen Teil einfach charakterlich so ist. Aber manchmal ist es eine Zerreißprobe. Trotzdem hatte sie es gesundheitlich noch nicht leicht!

Beitrag von lisasimpson 26.05.11 - 08:21 Uhr

ja, die gesundheitlichen probleme deiner tochter sollte man da nicht vernachlässigen.

aber: es wird ganz sicher alles besser und entspannter!

lisasimpson

Beitrag von ayshe 25.05.11 - 21:09 Uhr

Auf die Mutter fixiert und nicht alleinsein können, unruhig schlafen, ist ja alles noch normal.
Totales Fremdeln auch bei Großeltern, kenne ich auch alles.
Meine Tochter schrie ja 6 Monate wegen ihrer Koliken, aber ich wußte, daß es das war.
##
Ich bin total erschöpft und frustriert, dass ich zu nichts mehr komme. Auch wenn ich sie im Tragetuch trage, schaffe ich nicht das, was ich will.
##
Ging mir auch so. :-(


Aber ehrlich, wie colle sagt, wechsele mal den Arzt.

Augen OP und dauernd Infekte in dem Alter?
Normalerweise sind doch Vollstillkinder in dem Alter so gut wie gar nicht krank.
Und sie nimmt nicht genug zu.
Ich finde das hört sich einfach nicht gut an.
Ist sie denn schon wirklich komplett durchgecheckt worden?
Da muß doch etwas sein, meinst du nicht, sie fühlt sich wirklich richtig schlecht?



Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 21:45 Uhr

Wir haben schon mal den Notarzt gerufen, weil sie kaum geatmet hat. Sie war blass und kaltschweißig und hatte nach Husten nicht mehr richtig Luft bekommen. Wir waren in der Klinik und da wurde sie auf den Kopf gestellt. Blutbild, Schlaflabor, Monitore... Es wurde nichts gefunden!!!
Wir waren beim Osteopathen - leichte Blockaden durch die schwere Geburt- sonst habe ich ein gesundes Kind!
Dann sind wir fast jede Woche beim Kinderarzt... Wir haben sonst eigentlich eine gute auf Neugeborene/Frühchen spezialisierte Kinderärztin.
Wegen dem Auge sind wir beim Augenarzt und in der Augenuniklinik!
Was soll ich noch machen?

Das kann auch sein, dass sie "einfach so ist", meine Mutter hat mit 1 Jahr gerade mal 7,5 kg gewogen und mein Mann ist generell unruhig und ein schlechter Schläfer - in vielem ist sie Papa nochmal.

Sie hat durchaus auch mal gute Phasen. Ich darf sie halt nur nicht irgendwo hinlegen, nicht im Kinderwagen und im Auto ist sie auch oft am Brüllen.
Sind wir beim Babytreff ist sie das liebste Kind und die denken alle, ich spinne #schock#aerger

Beitrag von ayshe 26.05.11 - 07:55 Uhr

Mensch, da hast du ja schon alles durch.
##
meine Mutter hat mit 1 Jahr gerade mal 7,5 kg gewogen und mein Mann ist generell unruhig und ein schlechter Schläfer - in vielem ist sie Papa nochmal.
##
Hm, manches vererbt sich natürlich.

Also wenn sie wirklich nichts hat, dann solltest du immer daran denken, daß sich alles ändern wird.

Meine Tochter hat ja wegen der Koliken 6 Monate nur geschrien.
Sie schlief auch erst mit 2,5 oder 3 durch und stillte wie verrückt, das war ihr heilig, aber Brei liebte sie auch sehr.

##
Ich darf sie halt nur nicht irgendwo hinlegen, nicht im Kinderwagen und im Auto ist sie auch oft am Brüllen.
##
Daß manche Kinder so klammern, ist aber normal. Manche sind nciht so, aber einige doch.
Und da ist die Vererbung wieder da. Ich habe ganz extrem gefremdelt, es durfte keiner in den Kinderwagen sehen, ich habe sofort geweint, mich durfte keiner ansprechen, ich habe geweint.
Meine Tochter war auch so. Meine Eltern sagten zwar, es wäre schade, meine Mutter hätte sie gern mal in den Arm genommen, aber letztlich hieß es immer:"DU warst ja noch viel schlimmer." ;-)
"Das kennen wir ja alles, das vergeht wieder."


Ich habe sie auch überallhin geschleppt, sonst hat sie auch sofort geschrien, mit ins Bad, zum Wäscheaufhängen, alles.

Im Auto schrie sie auch eine Weile, das hörte dann aber plötzlich wieder auf, warum weiß ich nicht, Kinderwagen ging meistens ganz gut, besonders seit sie dann endlich richtig sitzen konnte und auch etwas sehen.
Sie wollte sehen.
Und sie war eine notorische unzufriedene Nörglerin.
Sie wollte sitzen, klappte nicht, sie schrie und motzte, das dann wochenlang, bis es klappte, aber dann wollte sie ja krabbeln, wieder das Spiel #augen
Sie war die totale Quaktasche, ehrlich, da brauchte man echt Nerven.


Manche sagen, die Kinder, die so klein so anstrengend sind, sind später umso leichter.
Heute ist meine Tochter 7 und sie hatte zwar auch ihre Trotzphasen gehabt usw., aber sie ist heute wirklich sehr pflegeleicht.
Mit 4 wollte sie im Kiga übernachten und die 4-tägige Reise machen, hat sie auch, fand alles ganz toll.

Sie hat sich ganz unglaublich abgenabelt, das eben auch ganz von sich aus.
In ihren Klammerzeiten habe ich ihr niemals "mit Gewalt" eine Lösung abverlangt, wie gesagt, sie klebte da echt 24 h an mir oder meinem Mann.


Es wird alles anders.
Und wie Lisa sagte, meine wurde auch zufriedener und innerlich ruhiger, seit sie dann laufen konnte, krabbeln war auch schon gut.
Ich glaube, diese Selbständigkeit machte sie glücklich.

Beitrag von zahnweh 25.05.11 - 21:36 Uhr

Hallo,

nur kurz zum Essen:

meine war auch ein totales Leichtgewicht. 7770g zum ersten Geburtstag! (U6)

Ich hab sie 7 Monate vollgestillt. Danach langsam Brei. Im Nachhinein war das sogar bei meiner zu früh. Lass dich da nicht stressen. Wenn sie Hunger auf Brei hat, wird sie den annehmen.

Meine mochte NIE Getreide-Milchbrei. Mit 2 Jahren hätte sie ihn mögen (probierte bei einem Baby).

Als sie nur noch einmal vor dem Einschlafen stillte und krank wurde, stillte sie für einige Tage voll. Verweigerte alles (mit Glück und Wohlergehen nahm sie noch ein bisschen Wasser, aber sonst NUR Stillen). Kaum war der Infekt weg, stillte sie nur noch wie gehabt abends und aß tagsüber, was sie schon aß.


Heute ist sie 3 3/4 Jahre und isst so wie sie Hunger hat. Mal ganz viel, mal ganz wenig. Zugenommen hat sie in einer Zeit, als sie kaum gegessen hat.

Kinderarzt ist zufrieden, weil Gewicht und Größe zusammen passen und sie sich gut entwickelt!


Da setze ich aber dann doch an:
- deine ist ständig krank
- hat Schmerzen
- eine Op vor sich

ähm... nimm es mir nicht übel... da würde ich nicht sagen "schwieriges" Kind, sondern KRANKES KIND, das noch nicht sagen kann - ich hab Schmerzen!

Ganz ehrlich, wenn ich krank bin, variiert meine ausdrucksweise von still im bett liegen bleiben bis hin zur Nachbarschaft kann hören, dass ich mir grade was gebrochen habe - Gebrüll.

Allerdings kann ich sagen, WAS mir WEH tut. WO es mir weh tut. Kann drüber reden. Schmerzmittel nehmen. Und ich kann selbst auf Abklärung beim Arzt bestehen. Selbst im Schulalter hing ich bei Krankheit an Mama. Da durfte auch meine heißgeliebte Oma nichts machen.


Ich verstehe dich sehr gut. Ein viel brüllendes Kind, selbst wenig Schlaf, die ständigen Sorgen usw. das zehrt auch an DEINEN Nerven!

Allerdings ist hier mit "Erziehung" wenig geholfen. Auch nicht mit "wächst sich raus".

Gesundheitliche Besserung/Genesung. Abklärung wie es dem Kind geht. Sind alle Diagnosen da?

Wenn dein Kind körperlich gesund wird, wird sich denke ich insgesamt einiges ändern.

Bis dahin sehr starke Nerven. Selbst viel Kraft.
Gibt es die Möglichkeit,dass du einen Masseur oder eine Haushaltshilfe bekommst?

Wäre ja nicht für immer! Nur so lange, bis es deinem Kind körperlich besser geht.

Auch eine Mutter darf sich Hilfe holen und Hilfe annehmen #freu

Gute Besserung euch allen! und viel viel Kraft! #klee

Beitrag von maschm2579 25.05.11 - 21:48 Uhr

Hallo,

ich würde mal sagen sie hat Schmerzen.

Ich würde mal auf das Kiss Syndrom testen lassen und/oder einen Ostepathen aufsuchen.

Mein Kind war auch so und nach 3 Sitztungen beim Osteopathen hast sie nie! mehr geschrien.

Geschlafen hat sie immer schlecht. Sie schläft seit ca 3 Wochen durch und ist im März 3 geworden. Essen war immer ein Problem, sie mochte Milch und Brei nie. Es wurde erst besser als es "ordentliche" Essen gab was nicht flüssig war.

Der Sohn meiner Freundin ist auch dauerkrank seit er auf der Welt ist. Unglaublich aber es ist so. ABER er schläft durch.

Also cih würde den -Arzt wechseln und selber handeln. Normal ist das nicht!

lg und alles gute

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 21:54 Uhr

Wir waren in der Klinik, beim Kinderarzt, beim Osteopathen.
Bis auf die Infekte soll sie nichts haben!

Wenn sie Schmerzen hat, warum ist sie auf meinem Arm oder im Tragetuch still? Es war sogar schon so, dass sie wahnsinnig gebrüllt hat und als ich das Tragetuch geholt hab, hat sie mich angelacht!!!

Ich hatte auch schon manchmal den Eindruck, es tut ihr was weh, aber ich dachte eher an die Zähne, weil sie dann die Händchen in den Mund steckt.
Ich weiß es nicht, mehr als jede Woche zum Arzt rennen, kann ich doch nicht tun, oder?!?
Ich bin manchmal wirklich verzweifelt!!!

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 21:58 Uhr

Ach so, ja, Babykekse/ Fingerfood auf der Faust pappelt sie weg, es landet halt nur noch nicht viel im Magen. Sie verweigert nur den Brei.
Heute hat sie aber selbstgemachten Kartoffelbrei gegessen, "allein" mit dem Löffel - sie hatte den Löffel in der Hand und ich hab ihr immer ein bißchen Brei draufgeschoben und den hat sie gegessen...

Beitrag von kleinemimi 25.05.11 - 22:12 Uhr

Hallo,

ich habe auch zwei Jungs, die keinen Brei der Welt wollten, war anstrengend, ich hatte nie gestillt. Wir haben dann Fertigmilch mit Geschmack gegeben und alsbald mit richtiger Nahrung angefangen.

Hab Geduld, koch ihr den Kartoffelbrei oder dann weiches Brot mit Leberwurst ohne Rand. Manche Kinder mögen einfach keinen Brei.

Alles wird gut und eines Tages schaust Du auf die Zeit zurück mit einen weinenden und lachenden Auge.

LG Mimi

Beitrag von zahnweh 25.05.11 - 22:18 Uhr

Da kenn ich noch ein paar Kinder ;-)

Brei ging gar nicht. Nüsse (vom Geschwister "geklaut") gingen ohne Zähne mit Genuss. Mutter war direkt daneben, Herz in der Hose, Stein im Magen und beobachtete genau, wie Nuss um Nuss - KEINE Erdnuss - im zahnlosen Kindermund zermalmt wurden.

Geschälte Apfelschnitze super. Selber pürierter Apfelbrei? Nun, die Tapeten sollten doch auch mal nicht nur zuschauen müssen ;-) Mehr als zwei Löffelchen Brei hat das Kind bis nach dem ersten Geburtstag nicht gegessen. Heute super entwickelt.

Meine war da ein totales Breikind. Minimalste Stückchen würgte sie sehr lange. Auch mit Zähnen noch. Hat sich gelegt.


Das mit dem Tragetuch ist auch eine gute Idee. Manchmal hilft einfach der Körperkontakt.

Auf jeden Fall weiterhin viel Kraft.

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 22:25 Uhr

Genau so! Sie hat schon so große Stücke vom Keks abgebissen, dass ich "Panikattacken" hatte und sie hat auch noch nicht einen Zahn. #schock
Sie war noch keine 4 Monate, da hat sie nach MEINEM Essen gegiert, aber wehe ich komme mit Brei - da nimmt sie 2 Löffel und guckt mich an wie 7 Tage Regenwetter, spuckt und würgt #aerger Aber dann stille ich halt... und sie kriegt was zum Knabbern.

Ich trage sie täglich im Tuch, da ist sie auch friedlich und beim Babytreff/ auf dem Spielplatz denken immer alle, ich spinne.
Selbst meine Mutter meinte, ich spinne, bis sie es einmal selbst erlebt hat und dachte, das Kind erstickt am Gebrüll, weil die Kleine sich so aufgeregt hat.

Beitrag von twins 25.05.11 - 22:05 Uhr

wenn sie so viel weint, dann geht doch mal zum Osteopathen, die bewirken wirklich Wunder.
Hab selber nie daran geglaubt wurde aber eines besseen belehrt!!!
Sprich mit der Krankenkasse wg. Kostenübernahme aber wenn Du es selber zahlen solltest, mache es.

Oftmals sind es Verspannungen die die Kinder zu Schreikindern machen.

Noch mal eine Frage, hast Du das Kind auf Allergien - auch Lebensmittel - testen lassen?! Hab im Kindergarten gehört, das ein Baby die Muttermilch nicht vertragen hat und dann auf Hydroallergene Flaschennahrung umgestellt wordenist und dann wurde vieles einfacher, kein Geschrei und gesünder.

Und die Aussage der Ärztin #klatsch, die sollte vielleicht auch mal andere Schritte probieren!

Grüße
Lisa

Grüße
Lisa

Beitrag von grundlosdiver 25.05.11 - 22:15 Uhr

Danke, wir waren beim Osteopathen, er hat leichte Blockierungen gefunden, aber ansonsten soll alles gut sein. An Allergien haben wir auch schon gedacht w/ ihrer Atemwege. Unsere Katzen sind seither Freigänger, es gibt kein Felltier mehr im Haus, unsere Haushaltshilfe putzt gründlich, aber es ist trotzdem nicht besser.
Wie wurde das Kind auf Lebensmittel getestet? Ich habe mehrere Arztmeinungen gehört, dass das nicht ohne Weiteres möglich ist, weil ich auch das schon in Erwägung gezogen hab.
Unsere Große reagiert auf irgendwas mit Ausschlag, aber auch bei ihr war der Allergietest negativ. #heul Klar ist das erst mal positiv, aber wir wissen eben nicht, was es ist...

Beitrag von twins 25.05.11 - 22:51 Uhr

Da sagen viele Ärzte was unterschiedliches: Die einen sagen, das Tests bei Kids nicht Aussagekräftig sind und andere machen den Prick Test und erkennen was sein könnte.

Sonst probiert es selber und testet alles eine Woche aus:
Hypoallergene Bettwäsche, es gibt Bettschoner die Hypoallergen sind, mehr Feuchtigkeit im Zimmer, alles Katzenhaar-Rein machen (auch Deine Kleidung) und vielleicht auch abstillen.

Und vergiß nicht, wenn Du stillst, das Dein Essverhalten auf die Muttermilch über geht! Auch hier kannst du selber was bewirken, indem Du Aufschreibst was du ißt, welche Zusammensetzung und dann zu schauen, wenn Du z.1. eine Woche keine Milchprodukte zu Dir nimmst, ob Dein Kind sich anders verhält.
Dir Kinder meiner Freundin hatten alle Neurodemitis und nach dem Abstillen war alles in wenigen Wochen vorbei. Aber sie schwor aufs Stillen, weil es gegen Allergien helfen soll.

Ist nur eine Idee, die auch langwierig ist. Kannst es ja mit dem Kinderarzt (vielleicht einem neuen) durchsprechen. Oder Frag mal bei "Leben mit Handicaps"nach, vielleicht haben andere Mütter ähnliches erlebt.

Es gibt auch Kliniken, die auf Schreibabys spezialisiert sind und Beratungsstellen haben. Vielleicht können die helfen oder auch den ganzen Zusammenhang besser erkennen.

Mir kommt es vor, als wenn dein Kind schmerzen hat und sich nicht äußern kann - außer Schrein.

Grüße und viel Glück
Lisa

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